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DE1052241B - Ventillose Schwingkolbenpumpe - Google Patents

Ventillose Schwingkolbenpumpe

Info

Publication number
DE1052241B
DE1052241B DET11739A DET0011739A DE1052241B DE 1052241 B DE1052241 B DE 1052241B DE T11739 A DET11739 A DE T11739A DE T0011739 A DET0011739 A DE T0011739A DE 1052241 B DE1052241 B DE 1052241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
pump
discharge nozzle
oscillating piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11739A
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Ernst Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST THIELE RADIO ELEKTRO HAN
Original Assignee
ERNST THIELE RADIO ELEKTRO HAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST THIELE RADIO ELEKTRO HAN filed Critical ERNST THIELE RADIO ELEKTRO HAN
Priority to DET11739A priority Critical patent/DE1052241B/de
Publication of DE1052241B publication Critical patent/DE1052241B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B17/00Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors
    • F04B17/03Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors
    • F04B17/04Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors using solenoids
    • F04B17/046Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors using solenoids the fluid flowing through the moving part of the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)

Description

  • Ventillose Schwingkolbenpumpe Die Erfindung betrifft eine ventillose Schwingkolbenpumpe für Zimmerfontänen, Zerstäuber u. dgl. mit elektromagnetischem Antrieb durch Einwirkung von überlagerten Gleich- und Wechselfeldern auf den inagnetisierbaren, mindestens einen Durchtrittskanal aufweisenden oder freilassenden Schwingkolben.
  • Es sind ibereits Schwingkolbenpumpen mit einer im Kolben vorhandenen kegelförmigen Bohrung bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungen hat die am Schwingkolben befindliche Kegelbohrung Ventilfunktion und ist beidseitig von Flüssigkeit umgeben. Mit dieser Vorrichtung ist es nicht möglich, große Förderhöhen zu erzielen. Es wurde nun bei der vorliegenden Erfindung erkannt, daß dadurch Abhilfe zu schaffen ist, wenn man das Ventilorgan an das Ende des Systems .verlegt und in den flüssigkeitsfreien Raum münden läßt. Bei den bekannten Pumpen entsteht ein kontinuierlicher Wasserstrom, -die Schwingbewegung der Flüssigkeit ist nicht von Bedeutung. Bei der Erfindung hingegen ist die Schwingbewegung des Wassers Voraussetzung.
  • Die ferner bekannten Rückströmndrosselnhaben mit dem Gegenstand vorliegender Erfindung nichts gemein, da diese auf einem anderen Prinzip beruhen. Es ist dort das Ventilorgan beidseitig vom .gleichen Medium umgaben, oder es .beruht dabei die Ventilwirkung auf der Volumensänderung des durchströmenden Mediums.
  • Eine andere bekanntgewordene Konstruktion zeigt eine stromlinienförmig verengte Ausstoßdüse, die in einen flüssigkeitsfreien Raum mündet, wobei jedoch der Kolben als Düse ausgebildet ist. Es handelt sich somit um eine schwingende Düse zum Unterschied von der vorliegenden Erfindung, wo die Düse feststehend angeordnet ist. Diese bekannte Konstruktion verlangt eine exakte Einstellung der Höhe der Düsenspitze zur Höhe des Wasserspiegels. Dieser Nachteil wird bei der erfindungsgemäßen Pumpe vermieden, da diese die Verwendung eines Kolbens offen läßt, welcher infolge seiner Förderwirkung Idas Flüssigkeitsniveau bis zur Düsenspitze zu heben vermag.
  • Die Erfindung liegt vor allem in der Vereinigung eines an sich bekannten Schwingkolbens mit einer Ausstoßdüse, wobei die Ausstoß.düsein der Lage ist, die vom Kolben erzeugte Flüssigkeitsschwingung gleichzurichten. Die Erfindung ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, .daß der Pumpenzylinder aus einem kurzen Rohr besteht, das über mindestens eine an sich bekannte stromlinienförmig verengte Ausstoßdüse in einen flüssigkeitsfreien Raum mündet, wobei die Ausstoßdüse @bzw. die Ausstoßdüsen die vom Schwingkolben angeregte Flüssigkeitsschwingung gleichrichten.
  • Der Zylinder ist durch ein kurzes magnetisch und vorzugsweise auch elektrisch indifferentes Rohrstück gebildet, welches unmittelbar in der erwähnten Ausstoßdüse endet. Die geringe, in .dem Zylinder eingeschlossene Flüssigkeitsmenge vermag durch den durchbohrten Kolben in kräftige Schwingung versetzt zu werden. Vorteilhaft wird der Durchtrittskanal des Schwingkolbens kegelförmig ausgeführt. Eine kegelförmige- Bohrung im Kolben ist zwar zweckmäßig, jedoch .i8t-sie in keiner Weise erforderlich, wie Versuche an Pumpen ergeben haben, bei welchen der Kolben verkehrt eingesetzt worden ist, so daß eine Umkehr der Förderrrichtung zu erwarten war. Eine Umkehr der Förderrichtung trat jedoch nicht ein, es ist vielmehr auf Grund der fast gleichbleibenden Förderhöhe zu erkennen, @daß der Effekt praktisch ausschließlich von der Ausstoßdüse bestritten wird. Ein zusätzlicher Richteffekt durch eine kegelförmige Ausbildung der Bohrung im Schwingkolben ist durchaus vorteilhaft, jedoch nicht Voraussetzung für ,die richtige Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Pumpe.
  • Als vorzugsweise Ausführungsform der Erfindung wird ein speziell ausgebildeter Kolben beansprucht, der aus einem beiderseits offenen Zylinder aus rostbeständigem Stahlblech besteht, der eine Kunststoffhülse mit vorzugsweise kegelförmiger Bohrung einschließt, wobei die Hülse auf einer Seite aus dem Stahlblechzylinder herausragt und .anschließend an diesen einen als Kolbendichtung fungierenden Wulst trägt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird unter Hinweis auf die Zeichnung eingehend beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Antriebssystem für eine Pumpe im Aufriß, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen entsprechenden Seitenriß, Fig. 3 das Antriebssystem im Grundriß, Fig.4 und 5 schematische Darstellungen von Antriebssystemen mit zwei Dauermagneten, Fig. 6 ein Antriebssystem mit einem Dauermagneten, Ti-, 7 schematische Darstellungen einer- praktischen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig.1 zeigt eine zweckmäßige Ausführungsform des Antriebssystems für eine Pumpe gemäß der Erfindung. Ein Schwingkolben 11 a besteht aus einem 1ieiderseits offenen Zylinder aus rostbeständigem Stahlblech 12, der ein&Kunststoffhülse 13 einschließt, welche eine kegelförmige Bohrring 20 aufweist und an einer Seite aus dem Stahlblechzylinder 12 herausragt und anschließend an -diesen einen als Kolbendichtung fungierenden Wulst 30- aufweist. Der Kolben 11 a schwingt in dem aus einem magnetisch und vorzugsweise elektrisch indifferenten Material bestehenden Zylinder 14. Der Zylinder 14 ist umgeben von den durchbohrten äüfereil Pölscbuhen 15 und dem inneren Polschuh 16, welche die gleichfalls den Zylinder 14 umgebenden Spulenkörper 17 mit deren Wicklungen 18 sowie auch die beiden Magnete 19 einschließen. _ Fig.4 zeigt schematisch die Anordnung- zweier im gleichen Sinne polarisierter Magnete21 und im Gegensinn geschalteter Spulen 22. Im Zylinder 14 ist der Schwingkolben 11 angedeutet.
  • Fig. 5 zeigt die Anordnung zweier im gleichen Wicklungssinn geschalteter Spulen 18 und entgegengesetzt polarisierter Magnete 19. Diese Anordnung ergibt den gleichen Effekt wie, das in Fig. 4gezeigte Beispiel.
  • Fig. 6 zeigt, daß bei Anordnung zweier gegensinnig geschalteter Spulen 22 und eines scheibenförmigen Hilfspolschuhes 24 zwischen .den Spulen 22 die Anordnung nur eines Dauermagneten 23 genügt.
  • Fig. 7 zeigt den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform, wie sie für Zimmerfontänen zweckmäßig ist. Ein U-förmig gebogenes kurzes Rohrstück 26, das über seine stromlinienförmig verengte Ausstoßdüse in den flüssigkeitsfreien Raum mündet, ist unter dem Boden 25 bzw. durch den Boden 25 eines Wasserbehälters montiert. Der Schwingkolben 11 b weist in 'setlem Verschluß 28 einen Durchtrittskanal 29 auf. Das Antriebssystem ist in der bereits beschriebenen Weise ausgeführt. Die in dem kurzen Rohrstück 26 eingeschlossene Flüssigkeitssäule wird ,durch den Schwingkolben 11 b in kräftige Schwingung versetzt. Die Gleichrichtung ,des Flüssigkeitsstromes findet in .der in den flüssigkeitsfreien Raum mündenden stromlinienförmig verengten Ausstoßdüse 27 statt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROtCHE: 1. Ventillose Flüssigkeitspumpe für Zimmerfontänen, Zerstäuber u. dgl. mit elektromagneti-- - schemAntrieb- durch-Einwirkung von überlagerten Gleich- und Wechselfeldern auf den magnetisierbaren, mindestens einem Durchtrittskanal _aufweisenden oder freilassenden Schwingkolben, dadurch gekennzeichnet; daß der Pumpenzylinder (14) aus einem kurzen Rohr besteht, das über mindestens eine an sich bekannte stromlinien= förmig verengte Ausstoßdüse (27) in einen flüssigkeitsfreien Raum mündet, wobei die Ausstoßdüse bzw. die Ausstoßdüsen die vom Schwingkolben (11a) :,angeregte Flüssigkeitsschwingung. gleichrichten: - ' _ -2. Pumpe nach Anspruch:' 1, dadurch gekenn= zeichnet, daß der Kolben, (11ä) aus-einem beiderseits offenen Zylinder-(12) , -aus, rostbeständigem Stahlblech besteht,- der- eine Kuststoffhülse (13) mit vorzugsweise kegelförmiger Bohrung- einschließt, -wobei die Hülse-(13)-auf einer Seite aus dem StahlblechzyIin@der (1Z)' -herausragt. und an-- schließend an diesen eiiien-alsKolbendiehtung fungierenden Wulst (30) trägt:- , In Betracht gezägene '£Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 903 877, 806 197, 199 342; französ,ischePatentschriften-Nr: 1 006 030, 499 225; britische Patentschrift: Nr. 135 9.93.
DET11739A 1956-01-09 1956-01-09 Ventillose Schwingkolbenpumpe Pending DE1052241B (de)

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DET11739A Pending DE1052241B (de) 1956-01-09 1956-01-09 Ventillose Schwingkolbenpumpe

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DE (1) DE1052241B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101960B (de) * 1960-01-26 1961-03-09 Otto Muehlschlegel Dipl Ing Elektromagnetisch angetriebene Freischwingerpumpe
DE3607976A1 (de) * 1986-03-11 1987-10-01 Juergen Schoenell Pumpe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB135193A (de) *
DE199342C (de) *
FR499225A (fr) * 1916-12-18 1920-02-04 Gogu Constantinesco Procédé perfectionné et moyens pour alimenter les lignes de transmission par onde liquide
DE806197C (de) * 1949-11-01 1951-06-11 Johann Michel Pumpe
FR1006030A (fr) * 1947-10-31 1952-04-18 Snecma Clapet aérodynamique
DE903877C (de) * 1951-08-03 1954-02-11 Snecma Rueckstroemdrossel

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