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DE1051355B - Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Anlagen, insbesondere fuer Kabelanlagen - Google Patents

Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Anlagen, insbesondere fuer Kabelanlagen

Info

Publication number
DE1051355B
DE1051355B DEK29144A DEK0029144A DE1051355B DE 1051355 B DE1051355 B DE 1051355B DE K29144 A DEK29144 A DE K29144A DE K0029144 A DEK0029144 A DE K0029144A DE 1051355 B DE1051355 B DE 1051355B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
expansion
oil
corrugated tubes
expansion vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29144A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Heinz Heumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabel Rheydt AG
Original Assignee
AEG Kabel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Kabel AG filed Critical AEG Kabel AG
Priority to DEK29144A priority Critical patent/DE1051355B/de
Publication of DE1051355B publication Critical patent/DE1051355B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/04Devices damping pulsations or vibrations in fluids
    • F16L55/045Devices damping pulsations or vibrations in fluids specially adapted to prevent or minimise the effects of water hammer
    • F16L55/05Buffers therefor
    • F16L55/052Pneumatic reservoirs
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/26Expansion vessels; Locking heads; Auxiliary pipe-lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Druckausgleichsvorrichtungen an Kabelanlagen, mit Hilfe deren1 die durch die verschiedene Belastung des Kabels entstehenden Volumenschwankungen sowohl bei ölkabeln mit normalem als auch höherem Öldruck, sogenannten öldruckkabeln, aufgefangen werden.
Die bekannten Ausgleichs vorrichtungen, die außerhalb des Kabels in einiger Entfernung von ihm angeordnet sind, haben die Aufgabe, bei Volumenschwankungen des Öls im Kabel, die durch die verschiedene elektrische Kabelbelastung entstehen, durch ein mehr oder weniger nachgiebiges Organ einen Gegendruck auf das Kabelöl zu erzeugen. Dieses Organ besteht bei den bekannten Einrichtungen aus vorzugsweise metallischen Körpern, sogenannten Zellen, deren Volumen sich durch Zusammendrücken dieser Körper verändern läßt. Sie sind im wesentlichen als runde einfache oder kreisförmig gerillte Membranen bekanntgeworden.
Derartige biegsame Zellen sind in den bekannten Anordnungen in Gehäusen eingebaut, so daß z. B. der die Zelle umgebende Raum durch Rohrleitungen mit dem Ölkabel verbunden ist, während der Raum innerhalb der Zelle von einem Mittel angefüllt ist, mit Hilfe dessen über die biegsame Zellenwand ein entsprechender Gegendruck ausgeübt werden kann. Als drückendes Mittel, auch als äußeres Druckmittel bezeichnet, sind Öl und Gas bekannt.
Die Zellen mit gerillten oder auch nicht gerillten Kreismembranen besitzen günstigerweise nur einen sehr geringen toten Hubraum, da sie infolge ihres speziellen Aufbaus im der Lage sind, durch ihren Hub fast das ganze Volumen des Gehäuses, in dem sie eingebaut sind, zu durchlaufen. Die gute Ausnutzung des Gehäusevolumens durch den Zellenhub ist an sich im Interesse eines geringen Mengenaufwandes für das äußere Druckmittel, also vo-rnehmlich öl, insbesondere auch bei Anwendung mehrerer Zellen sehr erwünscht. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der auf das Kabelöl über die Zellen wirkende Gegendruck durch +0 die Polsterwirkung im Gehäuse erzeugt wird. In diesem Falle wird beim Ansteigen des Druckes im Kabelöl und der entsprechenden Volumenvergrößerung der Zelle dann ein um so steilerer entsprechender Gegendruck im auf der anderen Seite der Zellenwand +5 liegenden Gehäusevolumen erfolgen, je kleiner dieses Volumen ist.
Es sind nun auch schon Ausdehnungsgefäße mit Metallbälgen mit gerilltem biegsamem Mantel als Ausgleichszellen bekanntgeworden, doch haben sie den großen Nachteil, daß sie immer mit einem sehr großen toten Volumen verbunden sind, das hinsichtlich der Funktion den schon erwähnten Nachteil des flachen Druckanstieges mit sich bringt. So haben Aus dehmmgsgef äß
für elektrische Anlagen,
insbesondere für Kabelanlagen
Anmelder:
Kabelwerk Rheydt A. G., Rheydt (RhId.)
Dr. rer. nat. Heinz Heumann, Wickrath/Niers,
ist als Erfinder genannt worden
derartige Metallbälge oder Faltenschläuche nur einen Längshub von etwa 15 bis 20 %>, so daß sich also das Volumen, das von einem derartigen Faltenschlauch abgeschlossen ist, auch nur um 15 bis 20 °/o verändern kann, während der übrige im Faltenschlauch liegende Raum zu 80 bis 85 % totes Volumen mit den erwähnten Nachteilen darstellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, solche handelsüblichen Faltenschläuche zu verwenden, jedoch den Nachteil des großen toten Volumens zu vermeiden. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der hubtote Raum des Faltenschlauchs bis auf das funktionell erforderliche Volumen durch Anordnen fester Bauteile und/oder ineinander angeordneter weiterer Faltenschläuc'be verkleinert ist.
In der Zeichnung, die ein Beispiel eines Ausgleichsgefäßes gemäß der Erfindung zeigt, befindet sich der Faltenschlauch F in einem Gehäuse G. An der einen Seite ist der Faltenschlauch offen und bei D dichtend mit dem Gehäuse verbunden, während der Faltenschlauch auf der anderen Seite durch den Boden B abgeschlossen ist. In den Faltenschlauch ist ein zylindrischer abgeschlossener Hohlkörper eingesetzt, dessen Größe sich danach bestimmt, daß der Faltenschlauch im Zustand größter Kontraktion den zylinderförmigen Hohlraum nicht berührt bzw. zwischen beiden nur ein sehr geringer Abstand verbleibt. Dieser zylinderförmige Hohlraum kann natürlich auf der den Abschluß des Faltenbalges bewirkenden gegenüberliegenden Seite offengehalten werden, so daß sich der zylinderförmige Raum etwa topfartig in den Faltenschlauch heremstülpt. Der Faltenschlauch läßt sich zwischen dem inneren Gefäßboden α und dem äußeren Gefäßboden b beliebig bewegen, ohne daß in dem* vom Faltenschlauch eingeschlossenen Raum bei größter Kontraktion ein nennenswertes totes Volumen bestehenbleibt. Das Volumen zwischen dem Falten-
809 767/388

Claims (4)

schlauch und den inneren Gefäßwänden α und c kann also infolge seiner Kleinheit bei ansteigendem Kabelöldruck in wesentlich steilerer Weise einen1 Gegendruck erzeugen, als es mit den bisher bekannten Einrichtungen möglich war. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können in dem topf artigen Hohlraum statt fester Bauteile oder zusätzlich zu ihnen ein oder mehrere weitere Faltenbälge angeordnet werden. Auch auf diese Weise läßt sich ebenfalls der hubtote Raum in dem gewünschten Ausmaß verkleinern. Die Faltenschläuche des Ausgleichsgefäßes können aus Metall, wie z. B. Messing, als auch aus Stahl bestehen. Sie können aber auch aus nichtmetallischem Stoff, vorteilhafterweise aus den Schwellbewegungen nur einen verhältnismäßig wesentlich geringeren mechanischen Widerstand entgegensetzenden und gegenüber den angrenzenden Flüssigkeiten oder Gasen inerten und undurchlässigen Kunststoff gebildet sein. Besonders vorteilhaft ist es, daß die Faltenschläuche in den Ausdehnungsgefäßen senkrecht stehen. Die in der Zeichnung gezeigte Anordnung kann auch in räumlich verkleinerter Form in den durch die Gefäßwänden und c gebildeten Topf eingebaut werden. Dies kann aus Gründen der wirtschaftlichen Herstellung oder auch bei beschränkten Raumverhältnissen notwendig sein. Besonders günstig erweist sich diese Anordnung, wenn das Ausdehnungsgefäß gemäß der Erfindung in raumsparender Weise in die Transporttrommel eines Ölkabels eingebaut werden soll. Patentansprüche:
1. Ausdehnungsgefäß für elektrische Anlagen, insbesondere Kabelanlagen, das vom elektrischen Teil der Anlage, wie z. B. dem Ölkabel, räumlich entfernt angeordnet ist und aus druckausgleichenden, z. B. mittels Gasfüllung gegen das Kabelöl drückenden metallischen Schwellkörpern, insbesondere Faltenbälgen, oder Faltenschläuchen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß deren hubtoter Raum bis auf das funktionell erforderliche Volumen durch Anordnen fester Bauteile und/oder ineinander angeordneter weiterer Faltenschläiiche verkleinert ist.
2. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die metallischen Schwellkörper, wie insbesondere Faltenbälge oder Faltenschläuche, aus nichtmetallischem Stoff, vorteilhafterweise aus Kunststoff, bestehen.
3. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenschläuehe gegeneinander oder gegen die Gefäßwandungen auf der Gas- und/oder Ölseite durch gegen das füllende Medium inerte, aus organischem oder anorganischem, vorzugsweise elastischem Material bestehende Schutzpolsterungen abgestützt sind.
4. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenschläuche in den Ausdehnungsgefäßen senkrecht stehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 886 610, 936 224.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 767/388 2.59
DEK29144A 1956-06-20 1956-06-20 Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Anlagen, insbesondere fuer Kabelanlagen Pending DE1051355B (de)

Priority Applications (1)

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DEK29144A DE1051355B (de) 1956-06-20 1956-06-20 Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Anlagen, insbesondere fuer Kabelanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051355B true DE1051355B (de) 1959-02-26

Family

ID=7218410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK29144A Pending DE1051355B (de) 1956-06-20 1956-06-20 Ausdehnungsgefaess fuer elektrische Anlagen, insbesondere fuer Kabelanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE1051355B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2655050A1 (de) * 1976-12-04 1978-06-15 Felten & Guilleaume Carlswerk Ausgleichsgefaess fuer elektrische hochspannungs-kabelanlagen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886610C (de) * 1951-07-27 1953-08-17 Felten & Guilleaume Carlswerk Elektrische Hochspannungsdruckkabelanlage
DE936224C (de) * 1953-12-05 1955-12-07 Siemens Ag Elektrisches Hochspannungskabel

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