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DE1051233B - Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben

Info

Publication number
DE1051233B
DE1051233B DEV12297A DEV0012297A DE1051233B DE 1051233 B DE1051233 B DE 1051233B DE V12297 A DEV12297 A DE V12297A DE V0012297 A DEV0012297 A DE V0012297A DE 1051233 B DE1051233 B DE 1051233B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
teeth
knobs
fabric
knives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV12297A
Other languages
English (en)
Inventor
George De Mestral
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Velcro SA
Original Assignee
Velcro SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Velcro SA filed Critical Velcro SA
Publication of DE1051233B publication Critical patent/DE1051233B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben mit zwei kammartigen Messern, von denen mindestens eines relativ zum andern eine Hin- und Herbewegung quer zur Längsrichtung der Messerzähne ausführt, so daß zwischen den Zähnen der beiden Messer eine Scherwirkung erzielt wird. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt, haben aber vielfach einen so verwickelten Aufbau, daß sie in der Herstellung teuer und im Betrieb unzuverlässig sind und einem starken Verschleiß unterliegen.
  • Es fehlt nicht an Versuchen, solche Schneidvorrichtungen zu verbessern.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine Fördervorrichtung vorgesehen, welche die Gewebebahn an der Schneidstelle abwechselnd beschleunigt und verzögert; diese ist mit einer Schneidvorrichtung mit Kammessern kombiniert, die quer zur Vorschubrichtung gegen die Oberfläche der Stoffbahn so angestellt sind, daß sie seitlich an der zu beschneidenden Kante vorstehen. Zur Durchkrümmung der Stoffbahn und zur Aufrichtung der Fadenschlaufen dient eine Art von Gebläse, dessen Luftstrom die Fadenschlaufen senkrecht zur Stoffbahnebene stellt, so daß sie von der Schneidvorrichtung erfaßt und zerschnitten werden können. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß besondere Führungen für die Gewebebahn wegfallen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Schneidvorrichtungen grundsätzlich einfacher zu gestalten.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung geht von den eingangs erwähnten Vorrichtungen zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben mit zwei kammartigen Messern aus und besteht im wesentlichen darin, daß das bewegliche Messer nur die Hälfte der Zähne des Messers bei gleicher Messerbreite aufweist und der Ausschlag der Zähne des beweglichen Messers sich im wesentlichen nur über die Breite eines Zahnes und einer zwischen diesen Zähnen liegenden Lücke des festen Messers erstreckt.
  • Vorzugsweise besitzen die Zähne des festen Messers im wesentlichen denselben Abstand wie die Reihen der Noppen des Florgewebes.
  • Die Schneidvorrichtung nach der Erfindung hat unter anderem den Vorteil, daß jeder Zahn des beweglichen Messers nur den Raum bestreicht, der von einem Paar anliegender Zähne des festen Messers und dem entsprechenden Zwischenraum zwischen den Zähnen eingenommen wird, so daß nur die Gewebefasern, die sich zwischen den ein einziges Paar bildenden Zähnen des unbeweglichen Messers befinden, durchschnitten werden.
  • Eine solche Schneidvorrichtung ist beispielsweise zum Schneiden der Noppenreihen von Florgeweben oder von Geweben nach Art von ungerissenem Samt bestimmt. Ganz besonders eignet sie sich aber zur Verwendung bei der Verhakungsvorrichtung nach der deutschen Patentschrift 958 100. Die in dieser Patentschrift beschriebene Verhakungsvorrichtung weist zwei mit samtartigem Flor bedeckte Gewebestücke auf, von denen mindestens ein Teil gebogen ist, um Haken zu bilden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielhaft und schematisch eine Ausführungsform der Schneidvorrichtung nach der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 und 4 verdeutlichen die Arbeitsweise der Schneidevorrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 5 stellt ein samtartiges Gewebe im Schnitt dar, dessen Flor zum Teil Haken bildet.
  • Die mit Hilfe der Fig. 1 bis 4 beschriebene Schneidevorrichtung weist zwei kammförmige Messer 1 und 2 auf. Das nachstehend als unbewegliches Messer bezeichnete Messer 1 besitzt zweimal mehr Zähne 3 als das Messer 2, das als bewegliches Messer bezeichnet wird. In dem dargestellten Beispiel wird das unbewegliche Messer 1 durch einen Kamm mit acht Zähnen 3 veranschaulicht, während das bewegliche Messer 2 auf der gleichen Betriebsbreite nur vier Zähne 4 aufweist.
  • Das bewegliche Messer 2 wird durch irgendeinen bekannten Mechanismus quer zur Achse der Zähne in eine wechselweise Versatzbewegung mitgenommen. Der Ausschlag dieser Hin- und Herbewegung ist so gewählt, daß er im wesentlichen gleich groß ist, wie der Abstand von Mitte zu Mitte zweier Zähne 3 des unbeweglichen Messers 1. Auf diese Weise bewegt sich jeder Zahn 4 des beweglichen Messers nur in bezug auf dasselbe Paar der benachbarten Zähne des unbeweglichen Messers 1. Daher werden nur die Flornoppen oder Fasern aller Art, die sich zwischen den zwei Zähnen 3 eines gleichen Paares befinden, vom entsprechenden Zahn 4 des beweglichen Messers 2 durchschnitten.
  • Ist die Schneidevorrichtung zur Bildung von Haken auf den ?\TOppenreihen eines Gewebes von der Art ungerissenen Samtes bestimmt, so verwendet man einen Messerkamm, dessen Zähne 3 des unbeweglichen Messers 1 im wesentlichen gleich dem Abstand der Noppenreihen des Gewebes sind, so daß die Schneidevorrichtung gleichzeitig in verschiedene Noppenreihen eingeführt werden kann (siehe Fig. 3).
  • Die Noppen 5 einer gleichen Reihe des Gewebes bewegen sich rittlings auf dem entsprechenden Zahn 3 des unteren Messers 1 vorwärts. Bei der Ankunft dieser Noppen 5 in der in Fig. 4 mit f bezeichneten Zone wird nur ein Schenkel der Noppe 5 von dem entsprechenden Zahn 4 des oberen Messers 2 auf der in Fig. 3 und 4 angegebenen Höhe h zerschnitten. In der Tat führt die Verschiebung des Messers 2 quer zum Messer 1 zur Abtrennung eines der Schenkel der Noppen5, und zwar jenes Schenkels, der sich zwischen den Zähnen 3 eines gleichen Paares befindet. Sobald die Noppen 5 zerschnitten sind, werden sie vom Gewebe in die Richtung g gezogen, um so der Schneidevorrichtung zu entgehen.
  • Alle Noppen 5, die sich auf demselben Zahn 3 a folgen, werden in bezug auf Fig.3 auf ihrem rechten Schenkel zerschnitten, während alle Noppen, die auf dem Zahn 3 b gestaffelt sind, auf dem linken Schenkel zerschnitten werden. Dies erlaubt, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite Haken zu erhalten. Derselbe Vorgang wiederholt sich zwischen den Zähnen 3 c und 3 d, denn der diesem Paar Zähne 3 c und 3 d entsprechende Zahn 4 führt die gleiche Hin- und Herbewegung aus, wie der dem Paar Zähne 3 a und 3 b entsprechende Zahn 4.
  • Nach Beendigung des Schneidevorganges weist das ungerissene genoppte Gewebe, das von einem Grund 6 gebildet wird, der l`Toppen 5 trägt, auf Zwischenhöhe und nur auf einer ihrer Seiten geschnittene Noppen auf (siehe Fig. 5). Alle diese Noppen 5 sind inzwischen in Haken verwandelt worden. Teil 7 jeder Noppe 5 bildet den eigentlichen Haken, während Teil 8 eine gewöhnliche aufgerichtete Florfaser darstellt.
  • Mit der beschriebenen Schneidevorrichtung kann man ein mit hakenförmigen Noppen versehenes Gewebe herstellen, wie es in der deutschen Patentschrift 958 100 beschrieben ist. In der Tat erlaubt diese Schneidevorrichtung das Aufschneiden der Noppen wirtschaftlich und fortlaufend ohne nennenswerte Schwierigkeiten durchzuführen, da die Zähne 3 des unbeweglichen Messers 1 von selbst unter den kleinen, von den zu schneidenden Noppen gebildeten Bogen geführt werden.
  • In dem vorstehend beschriebenen Beispiel war das bewegliche Messer 2 oberhalb des unbeweglichen Messers 1 angeordnet. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die relative Lage dieser beiden Messer 1 und 2 umgekehrt sein könnte, wobei das bewegliche Messer 2 unter das unbewegliche Messer 1, d. h. zwischen den Grund 6 des Gewebes und das unbewegliche Messer 1 zu liegen käme.
  • Ebenso können die Ausmaße und die Form der Zähne 3 und 4 in jedem besonderen Fall gewählt werden, je nach der Art des ungerissenen Samtgewebes, das von der Schneidevorrichtung bearbeitet werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben mit zwei kammartigen Messern, von denen mindestens eines relativ zum anderen eine Hin- und Herbewegung quer zur Längsrichtung der Messerzähne ausführt, so daß zwischen den Zähnen der beiden Messereine Scherwirkungerzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Messer (2) nur de Hälfte der Zähne (4) des festen, Messers (1) bei gleicher Messerbreite aufweist und der Ausschlag der Zähne (4) des beweglichen Messers (2) sich im wesentlichen nur über die Breite eines Zahnes (3) und einer zwischen diesen Zähnen liegenden Lücke des festen Messers (1) erstreckt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (3) des festen Messers (1) im wesentlichen denselben Abstand besitzen wie die Reihen der Noppen (5) des Florgewebes. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 668 487.
DEV12297A 1956-05-16 1957-04-15 Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben Pending DE1051233B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1051233X 1956-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051233B true DE1051233B (de) 1959-02-26

Family

ID=4554845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV12297A Pending DE1051233B (de) 1956-05-16 1957-04-15 Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben

Country Status (1)

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DE (1) DE1051233B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3325021A1 (de) * 1982-07-13 1984-01-19 Yoshida Kogyo K.K., Tokyo Vorrichtung zum erzeugen von haken an flaechenreissverschluessen mit schlaufen und haken

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE668487C (de) * 1936-10-16 1938-12-03 C Weicken & Co Dr Ing Vorrichtung zum Aufschneiden von Schussfadenschlingen

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