[go: up one dir, main page]

DE1051039B - Elektronische Schaltstufe - Google Patents

Elektronische Schaltstufe

Info

Publication number
DE1051039B
DE1051039B DEV12951A DEV0012951A DE1051039B DE 1051039 B DE1051039 B DE 1051039B DE V12951 A DEV12951 A DE V12951A DE V0012951 A DEV0012951 A DE V0012951A DE 1051039 B DE1051039 B DE 1051039B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
electronic
counting
tube
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV12951A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Groschischka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vakutronik VEB
Original Assignee
Vakutronik VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vakutronik VEB filed Critical Vakutronik VEB
Priority to DEV12951A priority Critical patent/DE1051039B/de
Publication of DE1051039B publication Critical patent/DE1051039B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/82Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using gas-filled tubes

Landscapes

  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Elektronische Schaltstufe Allgemein bekannt sind Anordnungen zum Zählen bestimmter Ereignisse, indem von jedem zu zählenden Ereignis ein elektrischer Impuls abgeleitet wird, der zur Auslös;ung der Zählanordnung benutzt wird. Derartige Zählanordnungen arbeiten teilweise nach dem elektromechanischen Prinzip, derart, daß ein mechanischer Zähler durch eine elektronische Steuerschaltung betrieben wird. Andere Anordnungen arbeiten rein elektronisch bei Verwendung von Elektronenröhren oder Gasentladungsröhren. In vielen Fällen wird auch eine vorteilhafte Kombination dieser beiden Möglichkeiten angewendet, indem man einmal das höhere Auflösungsvermögen der elektronischen Zählanordnungen ausnutzt und dann nach entsprechender Untersetzung durch einen mechanischen Zähler die Zähikapazität bei verhäl,tnismäßig geringem Aufwand um einige Zehnerpotenzen erweitert.
  • Sofern solche Zählanondnungen nicht zu den einfachsten Ausführungen gehören, verlangt man von ihnen unter anderem die Möglichkeit, bestimmte Schrittzahlen vorwählen zu können, nach deren Durchlauf die Anordnung automatisch anhält und dabei meist noch einen anderen Vorgang auslöst, z. R. einen Zeitmesser schaltet. Dabei wird mit Rücksicht auf die Meßgen,auigkeit gefordert, daß die Schaltzeit des Abschaltvorganges kleiner als die Aufllösungszeit ist, damit während des Abschaltens nicht noch ein oder mehrere Zählschritte ausgeführt werden können.
  • Diese Forderung ist ohne pri.nzipielle Schwierigkeiten zu erfüllen solange es sich um eine rein elektroaische oder rein elektromechanische Zählanordnung handelt.
  • Bei der rein elektronischen Zählanordnung wird dabei eine elektronische Eingangstorschaltung von einem geeigneten Punkt der Zählanordnung aus gesteuert, indem an diesem Punkt infolge des n-ten, vorgewählten Impulses erstmalig ein Steuerimpuls wirksam wird.
  • Bei der rein elektromechanischen Zählanordnung wird infolge des 1S-ten, vorgewählten Zählschrittes durch den Zähler ein Kontakt geschaltet, der die elektronische Stenerschaltung verriegelt.
  • Bei den bekannten gemischt elektronisch-elektromechanischen Zählanordnungen. wurde bisher meistens auf eine Vorwahlsteuerung vom mechanischen Zähler her verzichtet, da bei direkter Steuerung durch einer Zählerkontakt die Schaltzeit wegen der bewegten mechanischen Massen nicht kleiner als einige Millisekunden gemacht werden kann und diese damit im Mißverhältnis zu der um meist einige Größenord nungen kleineren Auflösungszeit steht.
  • Die nachfolgend beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Schaltstufe, durch die z. B. bei gemischt elektronisch-elektromechanischen Zähl- anordnungen durch mittelbare Steuerung vom mechanischen Zähler aus eine störungsfreie Vorwahlsteuerung ermöglicht wird, bei der die Abschaltzeit in der Größenordnung der Auflösungszeit des elektronischen Teiles der Zählanordnung liegt.
  • Die Nachteile der bekannten Anordnungen werden dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß eine Kippstufe während des Betriebes zwischen dem Eintreffen zweier Tastimpulse von monostabiler in bistabile Funktion umgeschaltet wird und beim Kippen infolge des zweiten Tastimpulses an einer im monostabilen Zustand impulsfreien Klemme ein Steuerimpuls auftritt, während zugleich durch Verbleiben der Schaltung in der zweiten stabilen Stellung ein weiterer Steuervorgang ausgelöst werden kann und die Weiterleitung nachfolgender Tastimpulse über den normalen Impulsausgang unterbunden wird.
  • An Hand der beiden Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt und näher erläutert.
  • Die Prinzipschaltung dieser Schaltstufe ist in Abb. 1 dargestellt.
  • Parallel zum Schalter Sch liegt die Reihenschaltung der Widerstände R 6 und R 8. Durch den Spannungsteiler R2-R3-R5 wird dem Gitter von Röhre Rö 1 eine Spannung so zugeführt, daß der Spannungsabfall über dem Widerstand R7 infolge des über die Röhre Rö 1 fließenden Stromes kompensiert wird. Die Röhre arbeitet dadurch mit einer Gitterspannung von OV und ist voll aufgesteuert. Der Spannungsabfall über dem Widerstand R1 infolge des Stromes durch die Röhre Rö 1 wird dazu benutzt, um über den Spannungsteiler R+R9 das Gitterpotential von Röhre Rö2 so festzulegen, daß deren Arbeitspunkt unter dem Cut-off-Punkt liegt und die Röhre Rö2 gesperrt bleibt.
  • Die Schaltung stellt daher statisch eine abgewandelte Form des bekannten Univibrators dar und verhält sich auch dynamisch so. In Ruhe führt die Röhre Rö 1 Strom.
  • Ein über den Koppelkondensator C3 an das Gitter von Röhre Rö 1 gelangender negativer Tastimpuls steuert und verringert damit den Anodenstrom. Dies hat am Punkt 8 einen positiv gerichteten Spannungssprung zur Folge, der über den Koppelkondensatoa C2 an das Gitter von Röhre Rö2 gelangt und diese aufsteuert. Sobald der Anodenstrom einsetzt, wird der damit am Punkt 6 auftretende negative Spannungssprung über den Kondensator C1 auf das Gitter von Röhre Röl übertragen und verstärkt noch den ursprünglichen Anstoß -durch den Tastimpuls. Dieser Vorgang schaukelt sich lawinenartig auf und führt zum Umkippen der Schaltung in den metastabilen Zustand, indem die Röhre Rö2 geöffnet und Röhre Rö1 gesperrt wird. Dieser metastabile Zustand dauert so lange an, bis der Kondensator C1 derart entladen ist, daß die Röhre Rö 1 wieder Strom zu ziehen beginnt und die Schaltung in die stabile Ausgan,gslage zurückkippt. Bei diesem monostabilen Betrieb tritt am Punkt 3 keine Impulsspannung auf, da dieser Punkt über den Schalter Sch durch eine genügend große Kapazität C5 abgeblockt ist.
  • Abb. 2 zeigt eine Ersatzschaltung für die statischen Verhältnisse im stabilen Zustand für die stromführende Röhre Rö 1. Die Widerstände Ri, R 7 und R 8 sind im Ersatzschaltbild mit einem Strich-Index versehen, um den Einffuß des Spannungsteilers R4 und R 9 zu berücksichtigen. Wegen der Bedingung U--0V für die stromführende Röhre liegt am Punkt 4 und 5 der Schaltung gleiches Potential. Gegebenenfalls wird dies praktisch durch den einsetzenden Gitterstrom erreicht, indem der gestrichelt gezeichnete niederohmige Widerstand Rgk wirksam wird. Dann liegt der Schalter Sch im Diagonalzweig einer Brückenschaltung, gebildet aus den Widerständen R5, I?fr R7' und R8', die so abgestimmt ist, daß über den Schalter Sch kein Strom fließt. Wenn dieser Schaltet im stationären Zustand der Schaltung geöffnet wird, ändert sich an diesem Zustand nichts, d. h., es wird kein Kippvorgang ausgelöst. Es erfolgt aber dabei die Umschaltung von der bisher monostabilen in die bistabile Schaltung. Erst durch den nächsten Tastimpuls wird die Stufe in die zweite stabile Stellung gekippt, so daß Röhre Rö2 Strom zieht.
  • Bei diesem Kippvorgang wird der negativ gerichtete Spannungssprung am Punkt 6 über C1 an Punkt 5 übertragen. Nach dem Spannungsteilerverhältnis R5-R6 wird dieser Sprung auch am Punkt 3 wirksam und kann über C4 abgenommen werden.
  • Wenn sich die Schaltung in der zweiten stabilen Stellung befindet, wird sie durch weitere nachfolgende negative Tastimpulse nicht mehr beeinflußt. Durch Schließen des Schalters Sch wird die Ausgangsstellung wiederhergestellt.
  • Abb. 3 zeigt eine vorteilhafte Einsatzmöglichkeit dieser elektronischen Schaltstufe im Zusammenhang mit einer gemischt elektronisch-elektromechanischen Zählanordnung. Eine elektronische Torschaltung (Block 1) läßt im Schaltzustand »Start« die am Eingang auflaufenden, zu zählenden Impulse an einen elektronischen Zähler (Block 2) passieren. Seine Ausgangsimpulse steuern die elektronische Schaltstufe (Block 3), an deren Impulsausgang die Erregerspule des mechanischen Zählers (Block 4) angeschlossen is-t.
  • Dabei kann die Erregerspule direkt im Kreis dieser Schaltstufe liegen, oder die Steuerung erfolgt indirekt mit Hilfe einer beliebig angekoppelten Schaltröh,re (Abb. 4 und 5).
  • Beim Betrieb mit Impulsvorwahl wird durch eine geeignete, vom Zähler Z gesteuerte Schalteinrichtung nach Erreichen einer bestimmten einstellbaren Schrittzahl (n- 1) der Schalter Sch geöffnet. Beim Eintreffen des n-ten Impulses steht am Punkt 3 infolge des Kippens der Schaltstufe erstmalig ein negativer Impuls zur Verfügung, der zum Schalten (Schließen) der elektronischen Torschialtung über den Weg b verwendet wird. Durch das Umkippen der Schaltstufe in die zweite stabile Stellung führt der mechanische Zähler noch den Schritt 11 aus. Die Tatsache, daß die Schaltstufe dann in ihrer zweiten stabilen Stellung verharrt, läßt sich zur Auslösung weiterer Schaltvorgänge - z. B. Betätigen einer Stoppuhr - ausautien, indem ein genügend träges Relais A an die Schaltstufe direkt oder indirekt angeschlossen wird, das nur anspricht, wenn die Röhre Rö2 dauernd Strom führt.
  • PATEXTANSPStlCI1E 1. Elektronische Zählvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kippstufe während des Betriebes zwischen dem Eintreffen zweier Tastimpulse von monostabiler in bistabile Funktion umgeschaltet wird und beim Kippen infolge des zweiten Tastimpulses an einer im monostabilen Zustand impulsfreien Klemme ein Steuerimpuls auftritt, während zugleich durch Verbleiben der Schaltung in der zweiten stab;ilen Stellung ein weiterer Steuervorgang (A) ausgelöst werden kann und die Weiterleitung nachfolgender Tastimpulse über den normalen Impulsausgleich unterbunden wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Diagonalzweig einer abgestimmten Brückenschaltung ein Kontakt umgeschaltet wird.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese in Verbindung mit einer gemischt pelektronisch-elektromechanischen Zählanordnung eine störungsfreie Vorwahlschaltung ermöglicht, indem durch direkte oder indirekte Betätigung des Kontaktes (SC7l) vom mechanischen Zähler aus nach Durchlauf des Impulses (n 1) die bistabile Bereitschaftsstellung hergestellt wird, so daß beim Durchlauf des vorgewählten Impulses (ii) durch den erstmalig abgehenden Steuerimpuls (3) eine elektronische Eingangstorschaltung gesperrt wird, derart, daß die Abschaltzeit in der Größenordnung der Auflösungszeit des elektronischen Teiles der Zählanordnung liegt.
DEV12951A 1957-08-17 1957-08-17 Elektronische Schaltstufe Pending DE1051039B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV12951A DE1051039B (de) 1957-08-17 1957-08-17 Elektronische Schaltstufe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV12951A DE1051039B (de) 1957-08-17 1957-08-17 Elektronische Schaltstufe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051039B true DE1051039B (de) 1959-02-19

Family

ID=7574030

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV12951A Pending DE1051039B (de) 1957-08-17 1957-08-17 Elektronische Schaltstufe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1051039B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225421B (de) * 1960-03-28 1966-09-22 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Umsetzen einer in einem beliebigen Code codierten Zahl in eine in einem anderen beliebigen Code codierte Zahl

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225421B (de) * 1960-03-28 1966-09-22 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Umsetzen einer in einem beliebigen Code codierten Zahl in eine in einem anderen beliebigen Code codierte Zahl

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1246809B (de) Zaehlschaltung mit einem als mehrstufigen Digitalzaehler ausgebildeten Dekadenzaehler
DE1094497B (de) Elektronischer Stufenschalter
DE1051039B (de) Elektronische Schaltstufe
DE972730C (de) Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen, insbesondere fuer Verzoner in Fernmelde- bzw. Fernsprechanlagen
DE886477C (de) Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung und Wiedergabe von Schaltauftraegen mit Kondensatoren als Kennzeichnungs-elemente, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE1007530B (de) Impulszaehler mit einstellbarer Stufenzahl
DE3102804C2 (de) Anordnung zur Erfassung der Anzahl von Betätigungen eines relativ zum Gerätekörper bewegten Betätigungsteils eines Gerätes
DE1919443C3 (de) Schaltungsanordnung zum Auswerten beliebiger Ziffernfolgen
DE972482C (de) Einrichtung zur unmittelbaren dekadischen Anzeige einer Summe von elektrischen Impulsen
DE1588325C3 (de) Kapazitiver Berührungsschalter
AT164729B (de) Einrichtung für den Nachrichtenverkehr
DE972959C (de) Elektrisches Steuergeraet fuer automatische Abfuellwaagen
DE726679C (de) Schwachstromgesteuerte Stufenschalteinrichtung fuer Starkstrom
DE1066229B (de) Schaltungsanordnung zum motorlosen Erzeugen von Telegrafierzeichen
DE659958C (de) Schaltungsanordnung fuer Speichervorgaenge
DE2011672C (de) Rundsteuerempfänger mit Kombinations vorwahl
DE925592C (de) Schablonengesteuerte Einrichtung
DE642813C (de) Elektrischer Totalisator
DE1107436B (de) Schaltungsanordnung zur Untersetzung oder zur Zaehlung von Impulsen
DE1012333B (de) Schaltungsanordnung fuer bewegliche Durchdrehmarkierung bei Waehlern mit einer Bewegungsrichtung
DE2627132A1 (de) Elektronischer zeitschalter
CH451243A (fr) Elektrischer, mit elektromechanischen Relais arbeitender Binärstufenzähler
DE2545238A1 (de) Einrichtung zur erzeugung einer steuerspannung fuer elektronische regler oder steller
DE2209590A1 (de) Schaltung fur Datenstationen
DE1153196B (de) Multiplikationseinrichtung