DE1051076B - Riemenscheibe mit veraenderlichem wirksamem Durchmesser - Google Patents
Riemenscheibe mit veraenderlichem wirksamem DurchmesserInfo
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- DE1051076B DE1051076B DEA22185A DEA0022185A DE1051076B DE 1051076 B DE1051076 B DE 1051076B DE A22185 A DEA22185 A DE A22185A DE A0022185 A DEA0022185 A DE A0022185A DE 1051076 B DE1051076 B DE 1051076B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/52—Pulleys or friction discs of adjustable construction
- F16H55/56—Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are relatively axially adjustable
- F16H55/566—Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are relatively axially adjustable only adjustable when pulley is stationary
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Description
- Riemenscheibe mit veränderlichem wirksamem Durchmesser Die Erfindung betrifft eine Keilriemenscheibe, die aus gleichzeitig auf einer Hülse gegeneinander verstellbaren Einzelscheiben oder in sich starren Einzelscheiben.gruppen besteht und deren Verstellung mit Hilfe von an den Einzelscheiben oder Einzelscheibengruppen angreifenden Stellschrauben erfolgt, die über Zahnräder miteinander gekuppelt und gegenüber der Hülse axial festgelegt sind.
- Derartige Keilriemenscheiben sind bereits bekannt. Sie enthalten jedoch Stellschrauben mit gegenläufigen Gewinden, deren Beschaffung schwierig ist, da .es sich nicht um Normteile handelt. So müssen insbesondere die Stellschrauben mit dem nicht üblichen Gewinde besonders gefertigt werden, so daß wegen der verhältnismäßig geringen Stückzahlen im Verhältnis zu den Normschrauben erhebliche Herstellungskosten entstehen. Auch ist die Lagerhaltung derartiger Stellschrauben schwierig, da die Gewinde mit dem verschiedenen Richtungssinn nicht verwechselt werden dürfen.
- Der Zahnradantrieb für die Betätigung der Stellschrauben bei den bekannten verstellbaren Keilriemenscheiben besteht aus einem koaxial angeordneten Antriebszahnrad und mindestens drei konzentrisch dazu angeordneten, mit den Stellschrauben verbundenen Zahnrädern, welche ebenfalls hohe Fertigungskosten bedingen und welche urgekapselt an der Keilriemenscheibe angeordnet sind, so daß sie leicht beschädigt und beschmutzt werden können. Ein wesentlicher Nachteil der bekannten: Keilriemenscheiben liegt darin, daß der Verstellantrieb ein zentrales, koaxial angeordnetes Zahnrad aufweist, so daß eine derartige Keilriemenscheibe für die Verwendung mit einer durchgehenden Welle ungeeignet ist.
- Alle diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß eine Keilriemenscheibe mit gleichzeitig auf einer Hülse gegeneinander verstellbaren Einzelscheiben oder in sich starren Einzelscheibengruppen geschaffen wird, deren Verstellung mit Hilfe von an den Einzelscheiben oder Einzelscheibengruppen angreifenden Stellschrauben erfolgt, die über Zahnräder miteinander gekuppelt und gegenüber der Welle axial festgelegt sind, wobei erfindungsgemäß die Zahnräder an Stellschrauben mit gleichsinnigem Gewinde befestigt, in einer verschließbaren Ausnehmung der Nabe einer äußeren Einzelscheibe versenkt angeordnet sind, mit einem Teil ihres Umfangs in eine der Zahnradbreite entsprechende Aussparung der Hülse eingreifen und unmittelbar miteinander in Eingriff stehen.
- Auf diese Weise wird eine mit den Zahnrädern verstellbare Keilriemenscheibe geschaffen, bei der nur zwei Zahnräder erforderlich sind, welche gegen Beschädigung und Verschmutzung durch Anordnung in einer Ausnehmung geschützt sind. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Keilriemenscheibe nach der Erfindung ist ferner, daß sie auch für durchgehende Wellen Verwendung finden kann.
- Weitere Zwecke und Vorteile folgen aus der weiteren Beschreibung - an Hand eines Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie der Zeichnung. Es zeigt Fig.1 einen Teilschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung entlang der Linie I-I von Fig. 2 mit mehreren Riemenscheiben, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II von Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III von Fig. 1 und Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 3.
- Mit einer Welle 1 ist eine Hülse 2 drehfest verbunden, die eine zylindrische Außenfläche aufweist und mit zwei Keilnuten und Längskeilen 3 und, 4 versehen ist. Die Längskeile greifen in entsprechende Nuten von Scheiben 10, 11, 12 und 13 ein, die auf der Hülse 2 axial verschiebbar angeordnet sind. Die Scheibe 10 bildet m;it der Scheibe 11 und,die Scheibe 12 mit der Scheibe 13 je eine Keilrille, wobei die Scheiben 10 und 12 einerseits und die Scheiben 11 und 13 andererseits in bekannter Weise zu je einer in sich starren Scheibengruppe verbunden sind. Die beiden Scheibengruppen sind gleichzeitig gegeneinander verstellbar. Bei Riemenscheiben mit nur einer Keilrille sind die mittleren Scheiben. 11 und 12 wegzudenken.
- Bei der dargestellten Riemenscheibe ist ein Paar von Stellschrauben 26 und 27 vorgesehen, mit denen Stirnzahnräder 28 und 29 verbunden sind, die in einer Ausnehmung 25 .der Nabe der äußeren Scheibe 10 versenkt angeordnet liegen. Die Stirnzahnräder, die unmittelbar miteinander im. Eingriff stehen, greifen dabei mit einem Teil ihres Umfangs in eine der Zahnradbreite entsprechende Aussparung 30 der Hülse 2 ein und legen damit die Stellschrauben 26 und 27 axial fest. Die gleichzeitige und gegensinnige Drehung der Stellschrauben erfolgt über einen mit der Schraube 26 verbundenen Knopf 31.
- Die Stellschraube 26 greift in ein Gewinde 32 der Scheibengruppe 11, 13 und die Stellschraube 27 in ein Gewinde 33 der Scheibengruppe 10, 12 ein. Die Drehung der Schraube 26 und die daraus resultierende Gegendrehung der Schraube 27 bewirkt eine axiale Verschiebung der Scheibengruppen 11, 13 und 10, 12 in entgegengesetzter Richtung, wobei der wirksame Durchmesser der Keilrillen zwischen den Scheibenpaaren 10, 11 und 12, 13 vergrößert oder verkleinert wird. In Fig. 1 ist die Scheibe bei kleinstem wirksamem Durchmesser, in Fig.4 dagegen bei größtem wirksamem Durchmesser dargestellt.
- Beim Zusammenbau der Vorrichtung wird zunächst auf die Welle 1 die Hülse 2 geschoben. Die Längskeile 3 und 4 werden in die enstprechenden Nuten eingelegt. Die Scheiben 10, 11 und 12, 13 werden von rechts über die Hülse 2 geschoben und die Stellschraube 26 ganz in das Gewinde 32 eingeschraubt. Am Knopf 31 wird die Schraube 26 in der Weise gedreht, daß sie sich löst, wodurch sich die über die Stirnzahnräder 28, 29 in entgegengesetzter Richtung drehende Stellschraube 27 in das Gewinde 33 einschraubt. Nachdem die in Fig. 1 dargestellte Lage erreicht ist, werden die Scheiben 10, 12 und 11, 13 mittels der Klemmschrauben 20 und 21 miteinander verbunden,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus gleichzeitig auf einer Hülse gegeneinander verstellbaren Einzelscheiben oder in sich starren Einzelscheibengruppen bestehende Keilriemenscheibe, deren Verstellung mit Hilfe von an den Einzelscheiben oder Einzelscheibengruppen angreifenden Stellschrauben erfolgt, die über Zahnräder miteinander gekuppelt und gegenüber der Hülse axial festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder, an Stellschrauben mit gleichsinnigem Gewinde befestigt, in einer verschließbaren Ausnehmung der Nabe einer äußeren Einzelscheibe versenkt angeordnet sind, mit einem Teil ihres Umfangs in eine der Zahnradbreite entsprechende Aussparung der Hülse eingreifen und unmittelbar miteinander im Eingriff stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 658 401, 2 610 51.5, 1881028.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22185A DE1051076B (de) | 1955-03-02 | 1955-03-02 | Riemenscheibe mit veraenderlichem wirksamem Durchmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22185A DE1051076B (de) | 1955-03-02 | 1955-03-02 | Riemenscheibe mit veraenderlichem wirksamem Durchmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051076B true DE1051076B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=6925113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA22185A Pending DE1051076B (de) | 1955-03-02 | 1955-03-02 | Riemenscheibe mit veraenderlichem wirksamem Durchmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051076B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1881028A (en) * | 1930-08-25 | 1932-10-04 | George J Meyer | Adjustable pulley |
| US2610515A (en) * | 1949-02-24 | 1952-09-16 | American Pulley Co | Adjustable diameter sheave |
| US2658401A (en) * | 1952-03-12 | 1953-11-10 | Allis Chalmers Mfg Co | Adjustable pitch sheave |
-
1955
- 1955-03-02 DE DEA22185A patent/DE1051076B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1881028A (en) * | 1930-08-25 | 1932-10-04 | George J Meyer | Adjustable pulley |
| US2610515A (en) * | 1949-02-24 | 1952-09-16 | American Pulley Co | Adjustable diameter sheave |
| US2658401A (en) * | 1952-03-12 | 1953-11-10 | Allis Chalmers Mfg Co | Adjustable pitch sheave |
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