DE1050712B - Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel - Google Patents
Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder BügelInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/28—Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbolzung für Grubenausbauten, insbesondere für aus rinnenförmigen
Profilen bestehende Ausbaubögen. Für eine solche Verbolzung werden in der Regel U-Profile verwandt,
deren Enden mit den Flanschen des Ausbauprofils verspannt werden, damit die Bolzen sowohl Zug- als
auch Druckkräfte übertragen können.
Die Erfindung bezweckt, eine besonders einfache Verspannung der Bolzen mit den Ausbauprofilen zu
schaffen, welche es ermöglicht, den Bolzen ohne weitere Bearbeitung oder Anpassung schnell an jeder beliebigen
Stelle des Ausbaues anzubringen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die
federnden Spannbügel in die Bolzenenden eingesetzt sind und die Flansche der Profile mit einem Haken
zugfest übergreifen.
An den Bolzenenden angeordnete federnde Bügel, welche die Flansche der Profile mit einem Haken
übergreifen, sind bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform liegen die Bolzenenden auf dem Federbügel
auf und sind mit ihm nicht besonders verbunden, wodurch eine Klemmwirkung erzielt wird,
die nur ein Herunterfallen der Bolzen verhindert. Eine ausreichende Verspannung mit dem Ausbauprofil
im Sinne der Erfindung ist nicht vorhanden. Diese Verbolzung ist daher zur Aufnahme von Zugkräften
nicht geeignet.
Bei einer anderen bekannten Verbolzung sind an den Bolzenenden die Ausbauprofile übergreifende Verbindungsmittel
angeordnet, durch die die beiden Bolzenenden über das Ausbauprofil hinweg miteinander
verbunden werden. Auch hierbei ist eine ausreichende Verspannung der Bolzenenden mit dem
Ausbauprofil nicht vorgesehen, so daß diese Verbolzung nur Druckkräfte aufzunehmen vermag, dagegen
keine Zugkräfte.
Die Form und Anordnung der Spannbügel nach der Erfindung können verschieden sein. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform sind zwei nebeneinander angeordnete zweiarmige, sich mit einem Arm gegen
den Boden eines U-förmigen Bolzens abstützende , Federbügel mit Schlingen in der Rinne des Bolzens
auf einem in dessen Flansch eingesetzten Stift gelagert und übergreifen mit dem anderen, in einen
Haken auslaufenden Arm den Flansch des Profileisens, wobei sie eine Bohrung im Boden des Bolzens
durchsetzen. Weiterhin sind vorteilhaft die freien Enden der beiden Haken durch einen Quersteg miteinander
verbunden. Bei dieser Ausführungsform, bei der die Spannvorrichtung ständig am Bolzen verbleibt,
ist die Spannvorrichtung geschützt in der Rinne des Profils gelagert.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist an beiden Seiten der Flansche des Bolzens je ein
Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel
Anmelder:
Bergbaustahl G.m.b.H., Hagen (Westf.), Elberfeider Str. 38
Karl Theodor Jasper, Hagen (Westf.), ist als Erfinder genannt worden
zweiarmiger, eine Schlinge bildender Federbügel vorgesehen, dessen einer Arm mit einer Abbiegung in
eine Bohrung des Bolzens eingreift, während der andere Arm einen Haken aufweist, der mit dem
Haken des zweiten Federbügels durch einen Quersteg verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform ist die
geringste Vorarbeit am Bolzen zu leisten. Es brauchen lediglich Bohrungen für die Abbiegungen der Federbügel
vorgesehen zu werden. Auch ist man bei dieser Ausführungsform vom Bolzenprofil weitgehend unabhängig;
sie kann praktisch bei allen vorkommenden Profilarten angebracht werden, auch bei Verwendung
von Holzknüppeln als Bolzen.
In weiterer Ausgestaltung der letztgenannten Ausführungsform sind vorteilhaft der mit dem Haken
versehene Arm sowie die Schlinge des Federbügels außen auf dem Steg des Bolzens angeordnet, während
der mit der Abbiegung in den Bolzen eingesetzte Arm seitlich neben den Flanschen des Bolzens verläuft und
durch ein auf dem Steg waagerecht verlaufendes Teil mit der Schlinge verbunden ist.
Bei den vorstehend erörterten Ausführungsformen der Erfindung wird der Spannbügel beim Anlegen
des Hakens an das Ausbauprofil gespannt. Man kann den Leitgedanken der Erfindung aber nach einem
weiteren Erfindungsmerkmal auch in der Weise verwirklichen, daß man den Haken zunächst ohne Spannung
über das Ausbauprofil schiebt und danach die erforderliche Spannung durch Kniehebelwirkung
nach Art eines Flaschenverschlusses erzeugt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teil des Querschnittes eines Ausbaubogens mit dem mit diesem verspannten Bolzenende,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Bolzen an der Lagerstelle des Spannmittels,
809 750/90
Claims (5)
1. Verbolzung für Grubenausbauten, insbesondere für aus rinnenförmigen Profilen bestehende
Ausbaubögen, bei der die Bolzenenden mit den Flanschen der Ausbauprofile über federnde Spannbügel
mit Haken verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Spannbügel in die
Bolzenenden eingesetzt sind und die Flansche (2) der Profile (1) mit dem Haken (11, 16, 19) zugfest
übergreifen.
2. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nebeneinander angeordnete
zweiarmige, sich mit einem Arm (9) gegen den Boden (4) des U-förmigen Bolzens (3) abstützende
Federbügel mit Schlingen (8) in der Rinne des Bolzens (3) auf einem in dessen Flansche (6) eingesetzten
Stift (7) gelagert sind und mit dem anderen, in einen Haken (11) auslaufenden Arm
(10), eine Bohrung (5) im Boden (6) des Bolzens (3) durchsetzend, den Flansch (2) des Profileisens
(1) übergreifen, wobei die freien Enden der beiden Haken (11) durch einen Quersteg (12) miteinander
verbunden sind.
3. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Flansche
(6) des Bolzens (3) je ein zweiarmiger, eine Schlinge (17) bildender Federbügel vorgesehen
ist, dessen einer Arm (13) mit einer Abbiegung (14) in eine Bohrung des Bolzens eingreift, während
der andere Arm (15) einen Haken (16) aufweist, der mit dem Haken des zweiten Federbügeis
durch einen Quersteg (18) verbunden ist.
4. Verbolzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Haken (19) versehene
Arm (20) sowie die Schlinge (21) des Federbügels außen auf dem Steg (4) des Bolzens (3) angeordnet
sind, während der mit der Abbiegung (22) in den Bolzen eingesetzte Arm (23) seitlich neben
den Flanschen (6) des Bolzens verläuft und durch ein auf dem Steg (6) waagerecht verlaufendes Teil
(24) mit der Schlinge (21) verbunden ist.
5. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flansch des Ausbauprofils
übergreifende Haken des in das Bolzenende eingesetzten Spannbügels durch Kniehebelwirkung
nach Art eines Flaschenverschlusses verspannbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 731 947;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 735 126.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/90 2. 59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050712B true DE1050712B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=591059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050712D Pending DE1050712B (de) | Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050712B (de) |
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0
- DE DENDAT1050712D patent/DE1050712B/de active Pending
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