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DE1050712B - Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel - Google Patents

Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel

Info

Publication number
DE1050712B
DE1050712B DENDAT1050712D DE1050712DA DE1050712B DE 1050712 B DE1050712 B DE 1050712B DE NDAT1050712 D DENDAT1050712 D DE NDAT1050712D DE 1050712D A DE1050712D A DE 1050712DA DE 1050712 B DE1050712 B DE 1050712B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
arm
spring
hook
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050712D
Other languages
English (en)
Inventor
Hagen Karl Theodor Jasper (Westf.)
Original Assignee
Bergbaustahl G. m. b. H., Hagen (Westf.)
Publication date
Publication of DE1050712B publication Critical patent/DE1050712B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/28Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbolzung für Grubenausbauten, insbesondere für aus rinnenförmigen Profilen bestehende Ausbaubögen. Für eine solche Verbolzung werden in der Regel U-Profile verwandt, deren Enden mit den Flanschen des Ausbauprofils verspannt werden, damit die Bolzen sowohl Zug- als auch Druckkräfte übertragen können.
Die Erfindung bezweckt, eine besonders einfache Verspannung der Bolzen mit den Ausbauprofilen zu schaffen, welche es ermöglicht, den Bolzen ohne weitere Bearbeitung oder Anpassung schnell an jeder beliebigen Stelle des Ausbaues anzubringen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die federnden Spannbügel in die Bolzenenden eingesetzt sind und die Flansche der Profile mit einem Haken zugfest übergreifen.
An den Bolzenenden angeordnete federnde Bügel, welche die Flansche der Profile mit einem Haken übergreifen, sind bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform liegen die Bolzenenden auf dem Federbügel auf und sind mit ihm nicht besonders verbunden, wodurch eine Klemmwirkung erzielt wird, die nur ein Herunterfallen der Bolzen verhindert. Eine ausreichende Verspannung mit dem Ausbauprofil im Sinne der Erfindung ist nicht vorhanden. Diese Verbolzung ist daher zur Aufnahme von Zugkräften nicht geeignet.
Bei einer anderen bekannten Verbolzung sind an den Bolzenenden die Ausbauprofile übergreifende Verbindungsmittel angeordnet, durch die die beiden Bolzenenden über das Ausbauprofil hinweg miteinander verbunden werden. Auch hierbei ist eine ausreichende Verspannung der Bolzenenden mit dem Ausbauprofil nicht vorgesehen, so daß diese Verbolzung nur Druckkräfte aufzunehmen vermag, dagegen keine Zugkräfte.
Die Form und Anordnung der Spannbügel nach der Erfindung können verschieden sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei nebeneinander angeordnete zweiarmige, sich mit einem Arm gegen den Boden eines U-förmigen Bolzens abstützende , Federbügel mit Schlingen in der Rinne des Bolzens auf einem in dessen Flansch eingesetzten Stift gelagert und übergreifen mit dem anderen, in einen Haken auslaufenden Arm den Flansch des Profileisens, wobei sie eine Bohrung im Boden des Bolzens durchsetzen. Weiterhin sind vorteilhaft die freien Enden der beiden Haken durch einen Quersteg miteinander verbunden. Bei dieser Ausführungsform, bei der die Spannvorrichtung ständig am Bolzen verbleibt, ist die Spannvorrichtung geschützt in der Rinne des Profils gelagert.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist an beiden Seiten der Flansche des Bolzens je ein Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel
Anmelder:
Bergbaustahl G.m.b.H., Hagen (Westf.), Elberfeider Str. 38
Karl Theodor Jasper, Hagen (Westf.), ist als Erfinder genannt worden
zweiarmiger, eine Schlinge bildender Federbügel vorgesehen, dessen einer Arm mit einer Abbiegung in eine Bohrung des Bolzens eingreift, während der andere Arm einen Haken aufweist, der mit dem Haken des zweiten Federbügels durch einen Quersteg verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform ist die geringste Vorarbeit am Bolzen zu leisten. Es brauchen lediglich Bohrungen für die Abbiegungen der Federbügel vorgesehen zu werden. Auch ist man bei dieser Ausführungsform vom Bolzenprofil weitgehend unabhängig; sie kann praktisch bei allen vorkommenden Profilarten angebracht werden, auch bei Verwendung von Holzknüppeln als Bolzen.
In weiterer Ausgestaltung der letztgenannten Ausführungsform sind vorteilhaft der mit dem Haken versehene Arm sowie die Schlinge des Federbügels außen auf dem Steg des Bolzens angeordnet, während der mit der Abbiegung in den Bolzen eingesetzte Arm seitlich neben den Flanschen des Bolzens verläuft und durch ein auf dem Steg waagerecht verlaufendes Teil mit der Schlinge verbunden ist.
Bei den vorstehend erörterten Ausführungsformen der Erfindung wird der Spannbügel beim Anlegen des Hakens an das Ausbauprofil gespannt. Man kann den Leitgedanken der Erfindung aber nach einem weiteren Erfindungsmerkmal auch in der Weise verwirklichen, daß man den Haken zunächst ohne Spannung über das Ausbauprofil schiebt und danach die erforderliche Spannung durch Kniehebelwirkung nach Art eines Flaschenverschlusses erzeugt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teil des Querschnittes eines Ausbaubogens mit dem mit diesem verspannten Bolzenende, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Bolzen an der Lagerstelle des Spannmittels,
809 750/90

Claims (5)

Fig. 3 und 4 eine andere Ausführungsform und Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform in der Darstellung gemäß den Fig. 1 und 2. Der Grubenausbau besteht aus rinnenförmigen Profileisen 1 mit an den Enden der Seitenwände vorgesehenen Flanschen 2, welche durch U-förmige Bolzen 3 zur gegenseitigen Abstützung miteinander verbunden sind. Die Bolzenenden sind durch Abschrägung der Form der Seitenwand des Ausbauprofils 1 angepaßt und legen sich gegen die Unterseite des Profilflansches 2 an. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist ein U-förmiger Bolzen 3 vorgesehen. Im Boden 4 dieses Bolzens befindet sich eine Bohrung 5, und in seine Flansche 6 ist ein Stift 7 eingesetzt, auf dem nebeneinander zwei federnde Spannbügel angeordnet sind. Jeder dieser Spannbügel ist mit Schlingen 8 auf dem Stift 7 gelagert und stützt sich mit einem Arm 8 gegen den Boden 4 ab. Der andere Arm 10 des Spannbügels durchsetzt die Bohrung 5 und läuft in einen Haken 11 aus, welcher den Flansch 2 des Profileisens übergreift. Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die beiden nebeneinander auf dem Stift 7 angeordneten Spannbügel an den freien Enden der beiden Haken 11 durch einen Quersteg 12 miteinander verbunden, so daß diese Spanneinrichtung einstückig aus einem Federdraht herstellbar ist. Infolge der Abstützung des Armes 9 des Federbügais gegen den Boden des Bolzens wird der Bolzen stets fest gegien die Unterseite des Flansches 2 des Ausbauprofils gedrückt, so daß er an diesem fest anliegt und etwaige Druckkräfte überträgt, während in der Verbolzung auftretende Zugkräfte durch die Haken 11 auf die Ausbauprofile übertragen werden. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 sind die eigentlichen Federbügel seitlich neben den Bolzen angeordnet. Jeder Federbügel besteht aus einem Arm 13, welcher mit einer Abbiegung 14 in eine Bohrung des zugehörigen Flansches 6 eingesetzt ist, und einem Arm 15, der in einen Haken 16 ausläuft, wobei die beiden Arme 13 und 15 durch eine frei bewegliche Schlinge 17 miteinander verbunden sind. Außerdem sind die Haken 16 der an beiden Seiten des Bolzens angeordneten Federbügel durch einen Quersteg 18 miteinander verbunden. Die Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 zeigt eine Abwandlung der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Spannmittel, und zwar sind hierbei der mit einem Haken 19 versehene Arm 20 des Federbügels sowie die Schlinge 21 außen auf dem Steg 4 des Bolzens angeordnet, während der mit einer Abbiegung 22 in den Flansch 6 des Bolzens eingesetzte Arm 23 seitlich neben dem Flansch des Bolzens verläuft. Der Arm 23 geht mit einem auf dem Steg 4 waagerecht verlaufenden Teil 24 in die Schlinge 11 über. Außerdem sind die beiden Haken 19 durch einen Quersteg 25 miteinander verbunden. Die Ausführungsformen nach den Fig. 3 bis 6 eignen sich praktisch für alle Arten Profile, da zum Anbringen der Spannverbindung lediglich Bohrungen in den jeweiligen Profilen anzubringen sind. Wie bereits erwähnt, sind die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen nur Beispiele für die Verwirklichung der Erfindung, und diese ist nicht ■ -, darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. So könnte bei leichteren Ausbauten bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 an Stelle von zwei nebeneinander ange-5 ordneten Spannbügeln auch nur ein einzelner vorgesehen werden. Auch könnte der Federbügel an Stelle aus Federdraht aus einer Blattfeder bestehen. Die Haken der Federbügel müssen selbstverständlich der jeweiligen Form der Flansche des Ausbauprofils angepaßt werden. Die Spannbügel könnten auch durch Kniehebelwirkung nach Art eines Flaschenverschlusses mit dem Ausbauprofil verspannt werden. PaT t nt ansi' κ c ι: ti E-.
1. Verbolzung für Grubenausbauten, insbesondere für aus rinnenförmigen Profilen bestehende Ausbaubögen, bei der die Bolzenenden mit den Flanschen der Ausbauprofile über federnde Spannbügel mit Haken verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Spannbügel in die Bolzenenden eingesetzt sind und die Flansche (2) der Profile (1) mit dem Haken (11, 16, 19) zugfest übergreifen.
2. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nebeneinander angeordnete zweiarmige, sich mit einem Arm (9) gegen den Boden (4) des U-förmigen Bolzens (3) abstützende Federbügel mit Schlingen (8) in der Rinne des Bolzens (3) auf einem in dessen Flansche (6) eingesetzten Stift (7) gelagert sind und mit dem anderen, in einen Haken (11) auslaufenden Arm (10), eine Bohrung (5) im Boden (6) des Bolzens (3) durchsetzend, den Flansch (2) des Profileisens (1) übergreifen, wobei die freien Enden der beiden Haken (11) durch einen Quersteg (12) miteinander verbunden sind.
3. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Flansche (6) des Bolzens (3) je ein zweiarmiger, eine Schlinge (17) bildender Federbügel vorgesehen ist, dessen einer Arm (13) mit einer Abbiegung (14) in eine Bohrung des Bolzens eingreift, während der andere Arm (15) einen Haken (16) aufweist, der mit dem Haken des zweiten Federbügeis durch einen Quersteg (18) verbunden ist.
4. Verbolzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Haken (19) versehene Arm (20) sowie die Schlinge (21) des Federbügels außen auf dem Steg (4) des Bolzens (3) angeordnet sind, während der mit der Abbiegung (22) in den Bolzen eingesetzte Arm (23) seitlich neben den Flanschen (6) des Bolzens verläuft und durch ein auf dem Steg (6) waagerecht verlaufendes Teil (24) mit der Schlinge (21) verbunden ist.
5. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flansch des Ausbauprofils übergreifende Haken des in das Bolzenende eingesetzten Spannbügels durch Kniehebelwirkung nach Art eines Flaschenverschlusses verspannbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 731 947; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 735 126.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/90 2. 59
DENDAT1050712D Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel Pending DE1050712B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050712B true DE1050712B (de) 1959-02-19

Family

ID=591059

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050712D Pending DE1050712B (de) Verbolzung für Grubenausbauten mittels federnder Bügel

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DE (1) DE1050712B (de)

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