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DE1050374B - Elektronischer Schalter unter Verwendung einer Doppelbasisdiode - Google Patents

Elektronischer Schalter unter Verwendung einer Doppelbasisdiode

Info

Publication number
DE1050374B
DE1050374B DENDAT1050374D DE1050374DA DE1050374B DE 1050374 B DE1050374 B DE 1050374B DE NDAT1050374 D DENDAT1050374 D DE NDAT1050374D DE 1050374D A DE1050374D A DE 1050374DA DE 1050374 B DE1050374 B DE 1050374B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diode
double base
voltage
current
consumer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050374D
Other languages
English (en)
Inventor
München Dipl -Phys Hans Joachim Harloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1050374B publication Critical patent/DE1050374B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/72Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Ein elektronischer Schalter hat die Aufgabe, je nach seinem Schaltzustand ein elektrisches Signal zwischen seinem Eingang und Ausgang durchzulassen, also gar nicht oder nur sehr gering zu dämpfen, oder abzusperren, also sehr stark zu dämpfen. Er soll dabei nur mit elektronischen Mitteln arbeiten. Die bekannteste Schaltung zur Verwirklichung eines derartigen Schalters enthält eine bistabile Kippschaltung mit einem nachfolgenden Koinzidenzgatter. Die bistabile Kippschaltung wird von Impulsen umgeschaltet und öffnet bzw. sperrt ihrerseits das Koinzidenzgatter, welches das Signal durchläßt bzw. absperrt. Hier werden also zur Durchführung der beiden Funktionen des Umschaltens und der Signalbeeinflussung mehrere Organe in der Schaltung benötigt, was ein Nachteil dieser Schaltung ist.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltung wird als wirksames Organ in der Schaltung eine sogenannte Doppelbasisdiode benutzt, deren Aufbau und Wirkungsweise zunächst beschrieben wird.
Aus der Fig. 1 ist der Aufbau einer Doppelbasisdiode zu ersehen. Ein Stäbchen aus n-Germanium trägt an den Enden zwei Elektroden, die Basisanschlüsse Bl und 52. Zwischen den Enden des Stäbchens ist auf einer Seite eine linsenförmige p-Indium-Pille D einlegiert. Zwischen Pille und Stäbchen besteht also ein p-n-Halbleiterübergang, welcher in bekannter Weise die Übergangsschicht einer Diode darstellt, wobei im gegebenen Fall der Strom in Durchlaßrichtung von der Pille zum Stäbchen fließt. Wenn daher das Potential der Pille positiver als das der angrenzenden η-Schicht ist, fließt ein Durchlaßstrom, im umgekehrten Fall ein wesentlich kleinerer Sperrstrom.
In der Fig. 3 ist der Strom Id zwischen der Pille, welche die Eingangselektrode D ist, und dem Basisanschluß Bl als Funktion einer von außen zwischen dem Basisanschluß B1 und der Eingangselektrode D angelegten Spannung Udb 1 in der Kurve mit der Bezeichnung ObIbI = 0 dargestellt. Es liegt hier zwischen den Basisanschlüssen Bl und B 2 keine Spannungsquelle. Ist die Spannung Udb 1 negativ, so befindet man sich im Sperrbereich der Kennlinie der betreffenden Diodenstrecke, und ist die Spannung Udb 1 positiv, so befindet man sich im Durchlaßbereich der Kennlinie. Die Grenze zwischen Durchlaß- und Sperrzustand liegt bei der Stelle Udbl = 0. Nunmehr wird zusätzlich an den Basisanschluß B2 eine gegenüber dem Basisanschluß B1 positive Spannung + Ub angelegt. Diese positive Spannung fällt längs des Stäbchens gegen 0 ab, so daß an der Stelle, wo sich die Pille befindet, eine bestimmte positive, zwischen + Ub und 0 liegende Spannung vorhanden ist. Wenn jetzt die Eingangselektrode D negatives Elektronischer Schalter
unter Verwendung einer Doppelbasisdiode
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Phys. Hans-Joachim Harloff, München,
ist als Erfinder genannt worden
Potential hat, befindet sich die Strecke D-Bl wieder im Sperrzustand. Wenn Udb 1 vergrößert wird und den Wert 0 erreicht hat, liegt nun jedoch immer noch Sperrverhalten der Strecke vor, da in der Umgebung der Pille das Stäbchen positive Spannung hat. Erst wenn Udb 1 die Größe der Spannung der Umgebung der Pille erreicht hat, kann ein größerer Strom als der Sperrstrom fließen. In Fig. 3 hat die zugehörige Kurve Id = f (Udbl) die Bezeichnung UbI = Ub. Bis zu der eben gekennzeichneten Stelle ist Id negativ und klein. Wegen der räumlichen Ausdehnung der Pille D in Längsrichtung des Stäbchens hat jedoch die Pillenumgebung nicht überall dieselbe Spannung. Der dem Basisanschluß Bl zugewendete Teil hat niedrigeres Potential als der dem Basisanschluß B2 zugewendete Teil, da das Potential in der Richtung von dem Basisanschluß 52 zum Basisanschluß Bl abfällt.
Sowie nun daher die Spannung Ud die Spannung in der Pillenumgebung etwas überschreitet, was zuerst in dem dem Basisanschluß Bl zugewendeten Teil der Fall ist, ist dieser Teil des p-n-Überganges in Durchlaßrichtung gepolt. In diesem Teil werden dann bekanntlich Defektelektronen in die η-Schicht injiziert, welche durch das von der Spannung Ub erzeugte elektrische Feld zum Basisanschluß 51 hingezogen werden. Durch diese Erhöhung der Ladungsträgerdichte zwischen der Pille und dem Basisanschluß 51 wird der Widerstand der Strecke D-Bl herabgesetzt. Dadurch verringert sich der Anteil der zwischen den Basisanschlüssen liegenden Spannung Ub, der zwischen Eingangselektrode D und Basisanschluß B1 liegt, was zur Folge hat, daß sich die Spannung in der Pillenumgebung erniedrigt und der Teil des p-n-Uberganges, der in Durchlaßrichtung gepolt ist, sich vergrößert. Dies führt zu einer Erhöhung der Trägerinjektion in dem zwischen
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Pille und Basisanschluß Bl liegenden Gebiet der η-Schicht, und der Widerstand dieser Strecke wird noch kleiner, was eine weitere Spannungsverschiebung mit folgender verstärkter Trägerinjektion zur Folge hat. Obwohl von dem oben angegebenen Punkt ab die Spannung Udb 1 zwischen Eingangselektrode D und Basisanschluß Bl nicht erhöht wurde, steigt der Durchlaßstrom steil an, was ein instabiles Verhalten der Strecke bedeutet und sich in einem fallenden Teil der Kennlinie Id = f (Udbl) für Ub\h2=Ub äußert. Im fallenden Bereich ist daher der Wechselstromwiderstand der Strecke D-Bl negativ. Er beginnt dort, wo die Spannung Udbl das Potential der Pillenumgebung an einer Stelle überschreitet. Wenn der ganze p-n-Übergang unter Spannung in Durchlaßrichtung liegt, hat die Strecke D-Bl die Eigenschaft einer Diode, die in Durchlaßrichtung gepolt ist. Es liegen also drei Bereiche für die Strecke D-Bl vor:
Bereich mit Sperrzustand der Strecke, Id negativ und klein, hoher Widerstand,
Bereich mit zum Teil Sperrzustand und zum Teil Durchlaßzustand, negativer Wechselstromwiderstand,
Bereich mit Durchlaßzustand, Id positiv und groß, niedriger Widerstand.
Die Eigenschaft der Doppelbasisdiode, unter geeigneten Betriebsbedingungen in ihrer Kennlinie einen fallenden Teil zu besitzen, hat man nun bekanntlich zum Aufbau von Kippschaltungen benutzt.
Dazu wird gemäß Fig. 2 die Eingangselektrode über einen Widerstand R an eine Spannungsquelle mit der gegenüber dem Basisanschluß 51 positiven Spannung +Ud und der Basisanschluß B2 an eine Quelle mit größerer positiver Spannung + Ub angeschlossen. Um den sich einstellenden Betriebszustand zu ermitteln, zeichnet man in bekannter Weise die Widerstandsgerade für den Widerstand R in das vorher beschriebene Diagramm Id =/" (Udbl) ein. Die Widerstandsgerade schneidet dabei die Spannungsachse bei der Stelle Udb = Ud. Je nach der Wahl von Ud und des Widerstandes R können zwischen der Widerstandsgeraden und der Kennlinie für die Strecke D-Bl ein, zwei oder drei Schnittpunkte auftreten. Für den vorliegenden Zweck interessiert der Fall, daß drei Schnittpunkte vorhanden sind. Es sind dies die Punkte 5*1, S2 und S3. Sie entsprechen in bekannter Weise verschiedenen möglichen Betriebszuständen der Schaltung, die stabil oder unstabil sein können.
Beim gezeichneten Schnittpunkt Sl wird die Strecke D-B1 in Sperriichtung beansprucht. Sie hat gemäß dem Verlauf der Kennlinie einen hohen Gleichstromwiderstand und einen hohen positiven Wechselstromwiderstand. Beim Schnittpunkt S3 wird die Strecke in Durchlaßrichtung beansprucht. Sie hat hier gemäß ihrer Kennlinie einen niedrigen Gleichstromwiderstand und einen niedrigen positiven Wechselstromwiderstand. Diebeiden SchnittpunkteSl und S3 sind stabil, denn bei einer kleinen, vorübergehenden Schwankung des Stromes Id verändert sich bekanntlich der Spannungsabfall an den Widerständen des Stromkreises gegensinnig, so daß sich der vorherige Zustand wieder einstellt. Im Schnittpunkt 5"2 befindet sich die Strecke D-Bl zum Teil im Durchlaß- und zum Teil im Sperrzustand. Der Gleichstromwiderstand hat einen mittleren Wert, ebenso der Wechselstromwiderstand, der alier überdies negativ ist. Es hatte sich für diesen Teil der Kennlinie ergeben, daß eine Erhöhung des Injektionsstromes Vorgänge zur Folge hat, die seine weitere Erhöhung bewirken. Bei einer kleinen, vorübergehenden Erhöhung der Spannung Ud, welche eine Zunahme des Injektionsstromes bewirkt, wird hier der frühere Zustand nicht wiederhergestellt, statt dessen nimmt der Injektionsstrom, der gleich dem Strom Id ist, so lange zu, bis der stabile Schnittpunkt 6*3 erreicht wird. Entsprechend würde sich nach einer hinreichend lang dauernden Unterbrechung des Injektionsstromes der
ίο Schnittpunkt Sl als Betriebspunkt einstellen. Der Schnittpunkt 5*2 ist also unstabil und bleibt nicht erhalten. Welcher der beiden SchnittpunkteS1 und S3 bei den gegebenen Betriebsverhältnissen sich einstellt, hängt davon ab, ob die zugehörige Größe der Spannung Ud von größeren oder kleineren Werten ausgehend eingestellt wird. Kommt man zu dieser Größe von kleineren Werten aus, so stellt sich der Arbeitspunkt 5*1 im Sperrbereich ein. Kommt man von hinreichend großen Werten aus, so stellt sich der Arbeitspunkt S3 ein.
Es ist nun bereits ein elektronischer Schalter bekannt, bei dem die vorstehend erläuterten Kippeigenschaften der Doppelbasisdiode ausgenutzt werden. Bei diesem elektronischen Schalter fließt ein durch die Doppelbasisdiode zu schaltender Gleichstrom über einen Vorwiderstand und eine Diodenstrecke der Doppelbasisdiode nach Masse. Er stellt zugleich den Defektelektronen injizierenden Strom für diese Diodenstrecke dar. Die Größe dieses Gleichstromes ist weitgehend durch die Betriebsdaten der verwendeten Doppelbasisdiode festgelegt und darf daher während des Durchlaßzustandes der Doppelbasisdiode nur geringfügig schwanken, da andernfalls eine unzulässige Verlagerung des Arbeitspunktes bei der Doppelbasisdiode eintreten würde. Der Vorwiderstand stellt nun zugleich den Verbraucherwiderstand im geschalteten Stromkreis dar. Um die Doppelbasisdiode in den Durchlaßzustand zu bringen, wird der Eingangselektrode ein positiver Einschaltimpuls zugeführt. Dieser Impuls arbeitet dabei zugleich auf den Widerstand und verringert während seines Auftretens die an diesem liegende Spannungsdifferenz und damit den durchfließenden Strom und ruft daher einen Störimpuls im Verbraucherwiderstand hervor.
Die Umstände, daß im Durchlaßzustand der Doppelbasisdiode der Strom im geschalteten Stromkreis nahezu konstant sein muß und daß durch den Einschaltimpuls ein Störimpuls im Verbraucherwiderstand erzeugt wird, sind die allgemeine Anwendbarkeit dieses elektronischen Schalters einschränkende Umstände und daher sehr nachteilig.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man diese Nachteile vermeiden kann. Hier nimmt man bei Verwendung von Wechselstrom als zu schaltender Strom und einer durch Kondensatoren abgeblockten Einfügung der einen Doppelbasisdiodenstrecke in den geschalteten Stromkreis, wobei der Verbraucher über den betreffenden Basisanschluß gespeist wird, eine derartige Trennung zwischen dem geschalteten Stromkreis und den Betriebsstromkreisen für die Doppelbasisdiode vor, daß der Arbeitspunkt der Doppelbasisdiode unabhängig vom Strom im Verbraucherwiderstand ist und daß der Schaltimpuls zur Einstellung des Durchlaßzustandes der Doppelbasisdiode nicht den Verbrauchet für den geschalteten Wechselstrom beeinflußt.
Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich also um einen elektronischen Schalter unter Verwendung einer in den zu schaltenden Verbraucherstrornkreis mit einer Diodenstrecke eingeschleiften, mit einer Ein-
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gangselektrode und zwei Basisanschlüssen versehenen größer, so daß der größte Teil der Spannungsdifferenz Doppelbasisdiode, welche durch Schaltimpulse in ihre an der Doppelbasisdiode DBD liegt. Die Spannung beiden Kipplagen gebracht wird. Der erfindungs- — Uv ist so gewählt, daß in diesem Fall die Diode Dl gemäße elektronische Schalter ist dadurch gekenn- eine negative Vorspannung erhält und sich im Durchzeichnet, daß, um den Arbeitspunkt der Doppelbasis- 5 laßzustand befindet. Zusammengefaßt ergibt sich, daß diode unabhängig vom Strom im Verbraucherwider- infolge der gewählten Schaltung die Diode Dl sich stand zu machen und um zu verhindern, daß der im jeweils entgegengesetzten Zustand als die Strecke Schaltimpuls zur Herstellung des Durchlaßzustandes D-B \ der Doppelbasisdiode DBD befindet,
der Doppelbasisdiode den Verbraucher für den ge^ Diese Eigenschaft der Schaltung wird dazu ausgeschalteten Strom beeinflußt, eine Trennung zwischen io nutzt, um den Unterschied zwischen Sperrdämpfung dem geschalteten Stromkreis und den ßetriebsstrom- und Durchlaßdämpfung des durch sie gebildeten elekkreisen für die Doppelbasisdiode vorgenommen ist, tronischen Schalters zu vergrößern. Die Signalindem bei Verwendung von Wechselstrom als zu wechselspannung wird der Eingangselektrode D der schaltender Strom in dessen Stromkreis die Doppel- Doppelbasisdiode DBD zugeführt und teilt sich basisdiodenstrecke über Kondensatoren abgeblockt 15 zwischen dem Widerstand der Strecke D-B1 und dem eingefügt ist, wobei der Verbraucher über den be- Widerstand der Parallelschaltung aus der Diode Dl treffenden Basisanschluß der Doppelbasisdiode ge- und dem Widerstand R2, welche mit einem Pol speist wird und indem folgende schalttechnische Maß- wechselstrommäßig an Masse liegt, auf. Die durch nahmen getroffen sind: den elektronischen Schalter beeinflußte Signalwechsel-
a) daß die Betriebsgleichspannung für die Eingangs- ao spannung wird an den beiden Polen der Diode Dl elektrode an einem Spannungsteiler, bestehend uber den Kondensator C 3 abgenommen. Im Sperraus einem Widerstand und der Reihenschaltung zustand des Schalters ist nun die Strecke Z?-5 lhocheines Richtleiters im Durchlaßzustand und eines ohmig und die Diode D1 niederohmig, so daß die abweiteren Widerstandes, abgegriffen wird und daß gegriffene Spannung sehr klein ist. Im Durchlaßein positiver Einschaltimpuls zwischen der a5 zustand ist die Strecke D-Bl niederohmig und die Reihenschaltung über einen Kondensator züge- Dl°deLD1 hochohm;g> so daß f1 ihr praktisch die führt wird volle Emgangssignalspannung abgegriffen wird.
b) daß parallel zum Widerstand der Reihenschaltung _,. W^e bereits beschrieben wird die Spannung für ein Richtleiter liegt, der so gepolt ist, daß er die Eingangselektrode D der Doppelbasisdiode an durch den Einschaltimpuls in Sperrichtung bean- 3° e'nem Spannungsteiler abgegriffen. Die in diesem snrucht wird Spannungsteiler hegende Diode D2 befindet sich im
c) daß ein negativer Ausschaltimpuls der Eingangs- Ruhezustand der Schaltung wegen ihrer entsprechend elektrode über die Reihenschaltung eines Rieht- ff^?1^ Plm Durchlaßzustand Zwischen leiters in Durchlaßrichtung und eines Konden- Dlode D2 r und Widerstand l?3 ist nun noch der Konsators zugeführt wird, wobei am Verbindungs- 35 densator Cl angeschlossen. Wenn uber den Kondenpunkt zwischen Richtleiter und Kondensator ein sator,C X ein genügend großer positiver Spannungs-Widerstand gegen Masse liegt. 'mP?Js ^geführt wird, so wird die Diode Dl bei
Erhöhung des Potentials an dem am Kondensator an-
Die Fig. 4 zeigt eine derartige Schaltung, welche geschlossenen Pol vorübergehend in den Sperrzustand außerdem noch mehrere wesentliche Vervollkomm- 40 versetzt und hat dabei einen relativ hohen Widernungen enthält. In dieser Schaltung wird die Doppel- stand. Während dieser Zeit ändert sich die Aufteilung basisdiodeDÄD benutzt. Ihr Betriebszustand wird zu- der Spannungsdifferenz zwischen den Anschlußnächst bestimmt durch die an dem Basisanschluß B 2 punkten +Ud und -Uv am Spannungsteiler derart, liegende Spannung + Ub und durch die von der Ein- daß an der Eingangselektrode D der Doppelbasisgangselektrode D am Spannungsteiler, bestehend aus 45 diode vorübergehend ebenfalls eine höhere Spannung dem Widerstand Rl, der Diode D2 und dem Wider- liegt. Infolgedessen wird die eingangs beschriebene stand R3, zwischen dem Widerstand Rl und der Defektelektroneninjektion in der Strecke D-Bl beDiode D 2 abgegriffene positive Spannung, wobei der wirkt, welche diese Strecke in den Durchlaßzustand Spannungsteiler durch die positive Spannung + Ud versetzt, und damit stellt sich der dazugehörige und die weniger positive Spannung + Uh gespeist 50 Arbeitspunkt 6*3 ein. Der positive Impuls hat also als wird. Zwischen Basisanschluß Bl und Masse liegt Einschaltimpuls für den elektronischen Schalter genoch eine Diode Dl, welche so gepolt ist, daß sie wirkt. Da während der Dauer des Einschaltimpulses durch den Strom, der die Strecke D-Bl in Durchlaß- die Diode D2 sich im Sperrzustand befindet, verhinrichtung durchfließt, in Sperrichtung beansprucht dert diese, daß er sich an der Eingangselektrode D der wird. Am Verbindungspunkt zwischen Diode Dl und 55 Doppelbasiselektrode auswirkt und damit auch am Basisanschluß B1 ist noch ein Widerstand R2 ange- Ausgang des elektronischen Schalters,
schlossen, der zu einer negativen Vorspannungs- Parallel zum Widerstand i?3 ist die Diode D3 gequelle — Uv führt. schaltet. Im Ruhezustand der Schaltung wird die Wenn sich die Strecke D-Bl im Durchlaßzustand Teilung der Spannung zwischen den Punkten + Ub befindet, ist auch die Strecke B2-B1 der Doppelbasis- 60 und +Uh durch die Spannungsteiler R1-D2-R3 diode wesentlich niederohmiger als in dem Fall, wo durch die zusätzliche Diode D 3 nicht beeinflußt, da sich die Strecke D-Bl im Sperrzustand befindet. Da- diese sich dann im Sperrzustand befindet. Bei der Zuher teilt sich die zwischen den Anschlußpunkten + Ub führung eines positiven Impulses wird der Konden- und — Uv liegende Spannung bei passender Bemes- sator C1, wenn der Impuls genügend lange andauert, sung von Widerstand R 2 in diesem Fall so auf, daß 65 aufgeladen. Nach dem Ende des Impulses fließt ein an dem Basisanschluß Bl positive Spannung gegen Eiitladestrom des Kondensators, der die umgekehrte Masse vorhanden ist, wodurch die Diode Dl im Richtung als der Ladestrom hat. Die Diode D 3 ist Sperrzustand befindet und daher hochohmig ist. Im nun so gepolt, daß sie durch den Entladestrom in anderen Fall dagegen ist der Widerstand zwischen Durchlaßrichtung durchflossen wird und daher einen den Basisanschlüssen der Doppelbasisdiode wesentlich 70 niedrigen Widerstand hat. Daher kann an ihr
während der Entladung nur ein kleiner Spannungsabfall auftreten. Der mit der Entladung des Kondensators verbundene negative Spannungsimpuls hat also nur eine kleine Amplitude und kann daher eine erneute Änderung des Arbeitspunktes der Doppelbasisdiode nicht bewirken.
Um den elektronischen Schalter in den Ausschaltzustand zu bringen, also den Kennlinienpunkt 5*1 einzustellen, wird über die Diode D 4 dem Kondensator C 2 ein negativer Impuls zugeführt, welcher eine vor- to übergehende Absenkung des Potentials der Eingangselektrode bewirkt und dadurch die Schaltung in die zum Kennlinienpunkt Sl gehörende Betriebslage bringt.
Die Diode D 4 ist so gepolt, daß sie dabei vom Ladestrom des Kondensators C 2 in Durchlaßrichtung durchflossen wird, weshalb an ihr kein schädlicher Spannungsabfall auftritt. Bei der Entladung dagegen, die am Impulsende stattfindet, setzt die Diode D 4 dem in umgekehrter Richtung fließenden Entladestrom ihren Sperrwiderstand entgegen, so daß der mit der Entladung verknüpfte Spannungsstoß zum größten Teil an der Diode abfällt. Die Vorderflanke des Umschaltimpulses Ua wirkt sich daher zur Verlagerung des Eingangselektrodenpotential mit voller Steilheit aus, während die Steilheit der Rückflanke stark vermindert wird, daß die Rückflanke des Ausschaltimpulses, bei der die Spannung ansteigt, den Schalter sogleich wieder einschaltet.
Die zu übertragende Signalwechselspannung kann über die Klemmen UsI des Übertragers T oder über die Klemme Us2 des Kondensators C4 zugeführt werden. Maßgebend für die Auswahl der Zuführung ist der Innenwiderstand der Signalwechselspannungsquelle. Der Innenwiderstand ist mittels des Kondensators C 4 wechselstrommäßig an die Eingangselektrode D angeschlossen. Er bildet daher einen Nebenschluß zur Doppelbasisdiodenstrecke D-Bl und vergrößert daher die Belastung der Ein- und Ausschaltspannungsquellen, die bei Ue und Ua angeschlossen sind. Er verringert daher die an der Eingangselektrode D wirksame Schaltspannung um so mehr, je niederohmiger er ist. Es kann also nur bei hochohmigem Innenwiderstand die Signalwechselspannung über den Kondensator C 4 zugeführt werden. Bei kleinem Innenwiderstand wird man aber zweckmäßig die Zuführung über den Übertrager T wählen. Mit Hilfe des Übertragers T kann eine Transformierung des Innenwiderstandes durch passendes Windungszahlverhältnis vorgenommen werden. Außerdem wirkt der Arbeitswiderstand Rl als Vorwiderstand für den transformierten Innenwiderstand.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Elektronischer Schalter unter Verwendung einer in den zu schaltenden Verbraucherstromkreis mit einer Diodenstrecke eingeschleiften, mit einer Eingangselektrode und zwei Basisanschlüssen
55 versehenen Doppelbasisdiode, welche durch Schaltimpulse in ihre beiden Kipplagen gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß, um den Arbeitspunkt der Doppelbasisdiode (DBD) unabhängig vom Strom im Verbraucherwiderstand zu machen und um zu verhindern, daß der Schaltimpuls zur Herstellung des Durchlaßzustandes der Doppelbasisdiode (DBD) den Verbraucher für den geschalteten Strom beeinflußt, eine Trennung zwischen dem geschalteten Stromkreis und den Betriebsstro'tnkreisen für die Doppelbasisdiode vorgenommen ist, indem bei Verwendung von Wechselstrom als zu schaltender Strom in dessen Stromkreis die Doppelbasisdiodenstrecke (D-Bl) über Kondensatoren (C 3, C4) abgeblockt eingefügt ist, wobei der Verbraucher über den betreffenden Basisanschluß (Bl) der Doppelbasisdiode (DBD) gespeist wird und indem folgende schalttechnische Maßnahmen getroffen sind:
a) daß die Betriebsgleichspannung für die Eingangselektrode (D) an einem Spannungsteiler, bestehend aus einem Widerstand (R 1) und der Reihenschaltung eines Richtleiters (D2) im Durchlaßzustand und eines weiteren Widerstandes (R1S), abgegriffen wird und daß ein positiver Einschaltimpuls zwischen der Reihenschaltung über einen Kondensator (Cl) zugeführt wird,
b) daß parallel zum Widerstand (R2>) der Reihenschaltung ein Richtleiter (D 3) liegt, der so gepolt ist, daß er durch den Einschaltimpuls in Sperrichtung beansprucht wird,
c) daß ein negativer Ausschaltimpuls der Eingangselektrode (D) über die Reihenschaltung eines Richtleiters (.04) in Durchlaßrichtung und eines Kondensators (C2) zugeführt wird, wobei am Verbindungspunkt zwischen Richtleiter und Kondensator ein Widerstand (A4) gegen Masse liegt.
2. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Schaltwirkung der Einrichtung ein Richtleiter (Dl) verwendet wird, der als veränderlicher Nebenschluß zum Verbraucher an den den Verbraucher speisenden Basisanschluß (51) der Doppelbasisdiode (DBD) angeschlossen ist und der derartig gepolt ist, daß er durch den Durchlaßstrom der Diodenstrecke (D-Bl) der Doppelbasisdiode (DBD) in Sperrichtung beansprucht wird, und der (Dl) über einen Widerstand (R2) eine negative Vorspannung (-Uv) in der Größe erhält, daß er sich jeweils im entgegengesetzten Zustand als die Diodenstrecke (D-Sl) der Doppelbasisdiode (DBD) befindet.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Handbook of Semiconductor Electronics«, 1956,. Kapitel 16-1 a.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«09 749/Ϊ69 2.59
DENDAT1050374D Elektronischer Schalter unter Verwendung einer Doppelbasisdiode Pending DE1050374B (de)

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DENDAT1050374D Pending DE1050374B (de) Elektronischer Schalter unter Verwendung einer Doppelbasisdiode

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132969B (de) * 1958-01-15 1962-07-12 Siemens Ag Anwendung einer Doppelbasisdiode nach Patentanmeldung S56583 ó°c/21g zum Ein- und Ausschalten eines ueber einen Verbraucherwiderstand fliessenden Betriebsstromes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132969B (de) * 1958-01-15 1962-07-12 Siemens Ag Anwendung einer Doppelbasisdiode nach Patentanmeldung S56583 ó°c/21g zum Ein- und Ausschalten eines ueber einen Verbraucherwiderstand fliessenden Betriebsstromes

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