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DE1049879B - Schalteinrichtung an Büromaschinen mit Typenhebelgetriebe, insbesondere Schreibmaschinen - Google Patents

Schalteinrichtung an Büromaschinen mit Typenhebelgetriebe, insbesondere Schreibmaschinen

Info

Publication number
DE1049879B
DE1049879B DENDAT1049879D DE1049879DA DE1049879B DE 1049879 B DE1049879 B DE 1049879B DE NDAT1049879 D DENDAT1049879 D DE NDAT1049879D DE 1049879D A DE1049879D A DE 1049879DA DE 1049879 B DE1049879 B DE 1049879B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release
pawl
lever
ratchet wheel
stops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049879D
Other languages
English (en)
Inventor
Poughkeepsie N. Y. Ronald Dempster Dodge und Neil Douglas Walton (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland Internationale Bueromaschinen GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland Internationale Bueromaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1049879B publication Critical patent/DE1049879B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/20Positive-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/32Differential or variable-spacing arrangements

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

Bei Büromaschinen mit Typenhebelgetrieben, insbesondere bei Schreibmaschinen, muß zur Erzeugung eines druckähnlichen Schriftbildes der Schaltschritt des Schreibwagens an die Breite des jeweils geschriebenen Schriftzeichens angepaßt werden. Diese hierfür erforderliche sogenannte proportionale Wagenschaltung wird durch eine von den Tasten gesteuerte Schalteinrichtung bewirkt, die den Schreibwagen je nach dem ausgewählten Schriftzeichen um zwei, drei, vier oder mehr Einheiten weiterschaltet.
Eine bekannte Vorrichtung für eine proportionale Wagenschaltung verwendet eine größere Anzahl in der Länge abgestufter Klinken, die mit einer gezahnten Schalttrommel zusammenarbeiten. Der Bewegungshub der Klinken und der dadurch bewirkte Schalt- schritt des Papierwagen^ wird jedem Buchstaben angepaßt durch einen entsprechend langen Ansatz an den jeden Tastenhebeln zugeordneten Betätigungshebeln.
Eine andere bekannte Vorrichtung sieht ein Schaltrad mit drei Schaltklinken für drei verschiedene Schrittweiten des Papierwagens vor. Diese Klinken sind drehbar und zwei von ihnen außerdem noch durch verschieden lange Schlitze in ihrer Längsrichtung verschieblich gelagert. Die Betätigung der Klinken erfolgt über drei Wählschienen, denen bestimmte Tastenhebel zugeordnet sind.
Diese bekannten Schrittschaltwerke haben jedoch den Nachteil, daß die Schritte: Einstellen der Hemmvorrichtung, Ausführen des Schaltschrittes und Rückstellen der Hemmvorrichtung, nacheinander ausgeführt werden müssen, wodurch verhältnismäßig viel Zeit beansprucht wird.
Der Gegenstand der Erfindung vermeidet diesen Nachteil durch die Anordnung zweier auf ein Schaltrad wirkender Hemmvorrichtungen und einen vom Typenanschlag gesteuerten Umschalter, der abwechselnd eine der Hemmvorrichtungen in die Ausgangslage zurückstellt und die andere zur Ausführung eines Schaltschrittes des Wagens einschaltet.
Der Vorteil einer viel schnelleren Arbeitsweise ergibt sich daraus, daß bei der Schalteinrichtung gemäß der Erfindung stets eine Hemmvorrichtung das Sperrrad sofort zu Beginn eines Schaltschrittes erfaßt, und daher kann die Auswahl des der gewünschten Länge des Schrittes entsprechenden Anschlags gleichzeitig oder sogar kurz nach der Auslösung des Sperrades erfolgen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, den Ansprüchen und den nachstehend aufgeführten Zeichnungen.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung der verbesserten rotierenden Schrittschalteinrichtung mit zwei Hemmvorrichtungen;
Schalteinrichtung an Büromaschinen
mit Typenhebelgetriebe,
insbesondere Schreibmaschinen
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft. m.b.H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. Dezember 1955
Ronald Dempster Dodge
und Neil Douglas Walton,
Poughkeepsie, N. Y. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 6;
Fig. 3 stellt eines der Anschlagplättchen dar;
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 6;
Fig. 5 ist eine Vorderansicht eines Teils der Schrittschalteinrichtung;
Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Schrittschalteinrichtung zusammen mit seiner Steuerung;
Fig. 7 ist eine Vorderansicht der Auslöseplatte;
Fig. 8 zeigt Einzelheiten des in Fig. 5 dargestellten Teils der Schrittscbalteinrichtung.
Der Schreibmaschinenwagen (nicht dargestellt) trägt eine Schrittschaltzahnstange 2, die sich mit dem Wagen in Pfeilrichtung (Fig. 1) unter der Wirkung eines bekannten, nicht dargestellten Wagenaufzugsmotors um einen von der Schrittschalteinrichtung bestimmten Weg l>ewegt. Die Schrittschalteinrichtung ist mit der Zahnstange 2 über ein Ritzel 4 und eine Welle 6 (Fig. 2) verbunden. Das Sperrad 8 (Fig. 4) wird von dem in der Welle 6 sitzenden Stift 10, der in eine Nut des Sperrades eingreift, durch die Bewegung des Schreibwagens angetrieben. Die Nut 11 ist etwas breiter als der Stift 10 und gibt damit dem auf der Welle 6 beweglich gelagerten Sperrad 8 ein gewisses Spiel. Eine Feder 14 spannt das Sperrad 8 im Uhrzeigersinn gegenüber der Welle 6, so daß der Stift 10 die in Fig. 4 dargestellte Stellung in der Nut 11 ein: nimmt.
Die Schrittschaltung des Sperrades 8 wird gesteuert durch eine am Klinkenträger 22 gelagerte Klinke 16 (Fig. 5 und 8), die sich aus einer Ausgangsstellung (ausgezogene Linien) in eine Stoppstellung (gestrichelte Linien) bewegt. In der Ausgangsstellung liegl die Klinke 16 unter Wirkung der Klinkenrückstellfeder 23 an dem rüsselfönnigen und abgewinkelten Ende 18 (Fig. 5) der Führungsplatte 70 an. Das Ausmaß der Drehbewegung des Klinkenträgers 22 wird begrenzt durch einen der fünf Anschläge 20, der in den Bewegungsbereich eines Klinkenträgers 22 gezogen wird. Der Klinkenträger 22 ist auf der Welle 6 drehbar gelagert und wird durch eine Feder 23 in "Richtung auf die Ausgangsstellung am Anschlag 18 im Gegensinn des Uhrzeigers gezogen. Die Klinke 16 ist an dem Klinkenträger 22 drehbar gelagert und wird durch eine Feder 25 mit dem Sperrad 8 im Eingriff gehalten.
Wenn in der in Fig. 5 gezeigten Stellung das Sperrrad zur Rechtsdrehung ausgelöst wird, kann sich der Klinkenträger 22 mit dem Sperrad z. B. bis zum Auftreffen auf den vorletzten Anschlag 20 bewegen (gestrichelt dargestellt), und damit ist die weitere Drehung des Sperrades 8 verhindert.
Der Eingriff der Klinke 16 in das Sperrad 8 wird durch eine Lasche 24 gesteuert, die einerseits mit der Klinke 16 verbunden und andererseits mit einem Stift 26 in einem Schlitz 28 verschiebbar gelagert ist. Wenn sich der Stift 26 der Lasche 24 am inneren Ende des Schlitzes 28 befindet, ist die Klinke 16 mit dem Sperrrad 8 im Eingriff, während die Klinke 16 aus dem Sperrad 8 herausgehoben ist, wenn der Stift am äußeren Ende des Schlitzes 28 anliegt. Die Feder 25 zieht die Lasche 24 mit dem Stift 26 in seine in Fig. 5 und 8 gezeigte Stellung am (radial) inneren Ende des Schützes 28.
Die Schrittschalteinrichtung besteht aus zwei gleichartig aufgebauten Hemmwerken, die abwechselnd den Schritt des Schreibwagens begrenzen. Zur Veranschaulichung der Arbeitsweise mögen die von der Schrittschalteinrichtung auszuführenden Schritte in ungerade (erster, dritter, fünfter usw.) und gerade Schritte (zweiter, vierter, sechster usw.) eingeteilt werden. Dann sei festgelegt, daß die rechte Seite der Schrittschalteinrichtung die geraden und die linke Seite (Fig. 1, 5 und 6) die ungeraden Schritte steuert, d. h., während das Hemmwerk für gerade Schritte die Drehung des Sperrades 8 steuert, wird das Hemmwerk für ungerade Schritte in die Ausgangsstellung zurückgestellt, wo es für die Steuerung des nächsten Schrittes bereit ist, und umgekehrt.
Da sich die Hemmwerke für den geraden und ungeraden Schritt gleichen, sind für die entsprechenden Teile dieser Hemmwerke die gleichen Bezugsziffern verwendet worden, und zur Unterscheidung wurde an die Bezugsziffern des Hemmwerkes für die ungeraden Schritte (linke Seite) der Buchstabe »σ« angehängt. Es werden zwei vollständige Schaltschritte (erst gerade, dann ungerade) beschrieben. Es sei von der in Fig. 5 mit vollen Linien dargestellten Stellung der beweglichen Teile ausgegangen und angenommen, daß die Stifte 26 und 26a nach Anschlag z. B. einer Buchstabentaste gerade gleichzeitig durch die später beschriebene Auslöseplatte 76 nach links bewegt worden sind. Die Klinke 16a (nicht dargestellt) ist also von dem Sperrad 8 abgehoben, und die Klinke 16 ist eingerückt. Die Klinkenträgerrückstellfeder 23a hat gerade den Klinkenträger 22 a entgegen dem Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung 18a gezogen. Damit ist das Sperrad 8 freigegeben, und es wird sich mit dem Klinkenträger 22 (Klinke 16 im Eingriff) zunächst unter der Wirkung der Feder 14 (Fig. 4) entsprechend der Bewegungsfreiheit des Stiftes 10 in der breiten Nut 11 der Sperradnabe 12 im LThrzeigersinn bewegen. Diese Bewegung wird wegen der geringen Masse von Sperrad 8 und Klinkenträger 22 schnell ausgeführt. Dann wird sich auch der schwere Wagen mit der Zahnstange 2 (Fig. 2), von dem Wagenfedermotor (nicht dargestellt) angetrieben, in Bewegung setzen und das Sperrad 8 über die Welle 6 weiter im Uhrzeigersinn drehen, bis der Träger 22 auf einen der eingerückten Anschläge 20 trifft (Fig. 5). Dadurch wird die Drehung des Sperrades 8 gestoppt, aber die Welle 6 dreht sich noch um den durch das Spiel des Stiftes 10 in der Nut 11 bestimmten Winkel weiter. Mit dieser Bewegung ist der (gerade) Schaltschritt beendet.
Der nächste ungerade Schaltschritt wird wieder durch Betätigung einer Taste ausgelöst, wodurch diesmal die Stifte 26, 26σ gleichzeitig nach rechts bewegt werden. Zugleich hat die Lasche 24 die Sperrklinke 16 von dem Sperrad 8 gelöst, und die Sperrklinke 16c ist unter der Wirkung der Feder 25a und geführt von der Lasche 24a in Eingriff mit dem Sperrad 8 gebracht worden (Fig. 5). Die Sperrklinke 16 gibt damit das Sperrad für den nächsten Schaltschritt frei und läßt den Klinkenträger 22 durch den Zug der Klinkenrückstellfeder 23 in seine Ausgangsstellung am Anschlag 18 zurückkehren. Nun wird sich das Sperrad 8 zuerst unter der Wirkung der Feder 14, dann durch Antrieb vom Wagenfedermotor bis zum Auftreffen des Klinkenträgers 22a auf einen der Anschläge 20a bewegen.
Der vom Schreibwagen ausgeführte Schritt wird durch die Stellung der von den Tasten gesteuerten Anschläge 20 bzw. 20a bestimmt. Die Steuerung der Anschläge 20 und 20a wird an Hand von Fig. 1 erläutert: Bei Betätigung einer Taste wirkt der zugehörige Tastenhebel 36 auf einen Auslösehebel 38 ein, der das hintere Ende eines an dem Nockenhebel 40 gelagerten Nockens 42 anstößt. Hierdurch kommt die feingeriffelte kurvenförmige Flanke des Nockens 42 in bekannter Weise in Eingriff mit der ständig umlaufenden Antriebswalze (nicht dargestellt), um einen Typenhebelanschlag zu bewirken.
Durch die Schwenkung des Nockenhebels 40 im Uhrzeigersinn wird eine Wählschiene 46, die mit Wählfingern 48 ausgestattet ist, in Pfeilrichtung nach links bewegt. Bei der Bewegung der Wählschiene wird einer der drei Steuerbügel 50 nach vorn gezogen, um die entsprechenden Übertragungshebel 52 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) um eine Achse 54 zu schwenken. Jeder Übertragungshebel 52 ist mit einer Stoßstange 56 verbunden, die mit ihrem Stabende 58 durch eine entsprechende öffnung in einer Wählplatte 60 geht. Bei einer Bewegung der Stoßstange 56 in Pfeilrichtung nach links wird ein entsprechender Wählhebel 62 um eine Achse 64 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Das obere Ende jedes Wählhebels 62 ist durch eine A7erbindungsstange 66 mit dem hinteren Ende eines entsprechenden Anschlags 20 verbunden. Zur Betätigung der Anschläge 20 und 20a für »gerade« und »ungerade« Schaltschritte sind zwei gleichartig aufgebaute Steuereinrichtungen mit Übertragungshebeln-52, Stoßstangen 56, Wählhebeln 62 und Verbindungsstangen 66 vorgesehen (Fig. 1). Die Teile der Steuereinrichtung für die »ungeraden« Schaltschritte sind wieder durch ein an die Bezugsziffer angehängtes »α« gekennzeichnet. Bei jedem Typenhebelanschlag wird über die entsprechende Wähl-
schiene 46 und einen der drei Steuerbügel 50 jeweils ein Paar Stoßstangen 56 und 56a in Pfeilrichtung bewegt. Aus diesem Grunde werden auch die einander gegenüberliegenden Anschläge 20 bzw. 20a bei jedem Typenhebelanschlag gleichzeitig betätigt.
Alle Anschläge 20 (je einer für die verschiedenen Schaltschritte, z.B. 20-2 = 2 Einheiten) sind in einer Anschlagführungsplatte 70 verschiebbar gelagert. Ein Anschlag 20(2 wird also aus einer in Fig. 4 gezeigten Ruhestellung in der Richtung der Verbindungsstange 66a gezogen, bis eine Verriegelungsschulter 68a (Fig. 3) unter der Wirkung der Feder 72a hinter die Führungen 70a hakt. In dieser Stellung begrenzt der Anschlag 20a den Drehwinkel des Klinkenträgers 22a. Zu diesem Zweck ist für jeden Anschlag 20 und 20a eine Feder 72 bzw. 72a vorgesehen, welche zwischen dem Anschlag und einem Federträger 74 angeordnet ist.
Es wird zwar bei jeder Typenhebelbetätigung ein Paar von Anschlägen 20, 20 a ausgewählt, aber nur ao einer der Anschläge wird mit der Führung 70 verriegelt. Der Grund dafür ist der, daß eine Auslöseplatte 76 (später genau beschrieben) durch Haken 78 und 78a mit jedem Anschlag 20 und 20a verbunden ist (Fig. 1 und 3), und wenn die Auslöseplatte 76 nach rechts bewegt wird (Fig. 1), können sich die Anschläge 20 nicht an der Anschlagführungsplatte 70 verriegeln, während die Anschläge 20a (Fig. 3) sich an der Führungsplatte 70 verriegeln können. Andererseits wird bei einer Bewegung der Auslöseplatte 76 nach links der ausgewählte Anschlag 20 an der Führung 70 verriegelt, während sich der zugehörige Anschlag 20a nicht verriegeln kann. Es kann jeweils nur einer von einem Anschlagpaar 20, 20a verriegelt werden, sonst würde die Rückstellung des freien Klinkenträgers 22 in die Ausgangsstellung blockiert.
Die Auslösung dieses verbesserten Schrittschaltmechanismus erfolgt unter der Steuerung eines bekannten Auslösebügels 80 (Fig. 1), welcher bei jedem Typenhebelanschlag in Pfeilrichtung bewegt wird. Der Auslösebügel 80 ist durch eine Verbindungsstange 82 mit einem Schrittschaltauslösehebel 84 verbunden. Der Auslösehebel 84 kann abwechselnd mit den Auslösekniehebeln 86 und 88 zusammenwirken. Die Auslösekniehebel sind auf den Lagerzapfen 90 und 92, die +5 an dem Schreibmaschinenrahmen sitzen, drehbar gelagert.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Schrittschaltauslösehebels 84 wird bei einer Bewegung der Verbindungsstange 82 in Pfeilrichtung der Hebel 84 den Auslösekniehebel 86 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Lagerzapfen 90 schwenken. Durch die Kupplungsstange 94 wird auch der Auslösekniehebel 88 entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Lagerzapfen 92 geschwenkt, und zugleich wird durch die mit Kniehebel 88 verbundene Steuerstange 96 eine Zugbewegung (nach rechts) auf die Auslöseplatte 76 ausgeübt (Fig. 1 und 6).
Die Auslösekniehebel 86 und 88 (Fig. 1 und 4) haben Arme 98 bzw. 100, die durch Federn 102 bzw. 104 mit einer auf der Verbindungsstange 82 verschieblich gelagerten Führungsöse 106 verbunden sind. Wenn nun also die Kniehebel 86 und 88 im Gegensinn des Uhrzeigers geschwenkt werden, spannt der Arm 100 die Feder 104, und der Arm 98 entspannt die Feder 102. Wenn jetzt der Auslösebügel 80 in seine Normalstellung zurückkehrt und damit die Verbindungsstange 82 den Schrittschaltauslösehebel 84 entgegengesetzt der Pfeilrichtung (Fig. 1) zurückbewegt, kippt der Schrittschaltauslösehebel 84 durch die Spannung der Feder 104 seitlich in den Weg des Kniehebels 88. Daher schwenkt beim nächsten Typenhebelanschlag der Auslösebügel 80 über die Verbindungsstange 82 und den Auslösehebel 84 den Kniehebel 88 im Uhrzeigersinn und stößt mit der Steuerstange 96 die Auslöseplatte 76 nach links (Fig. 1,6). Der Kniehebel 86 dreht sich ebenfalls und spannt mit seinem Arm 98 die Feder 102, um den Auslösehebel 84 zurück in seine in Fig. 1 gezeigte Stellung zu kippen, so daß beim nächsten Typenhebelanschlag der Auslösehebel 84 wieder mit dem Kniehebel 86 zusammenwirken kann. Eine am Auslösekniehebel 86 und am Gehäuserahmen angreifende Haarnadelfeder 107 hilft mit, daß die Auslösekniehebel 86 und 88 jeweils eine stabile Endlage einnehmen.
Die beschriebenen Bewegungsabläufe wiederholen sich mit jedem zweiten Typenhebelanschlag, so daß sich bei jedem Typenhebelanschlag die Bewegungsrichtung der Steuerstange 96 und damit auch der Auslöseplatte 76 umkehrt.
Die Auslöseplatte 76 (Fig. 7) besteht aus zwei etwa spiegelbildlich gleichen Jochen 77 und 77a, die zur Querbewegung gegenüber der Welle 6 in bestimmten Grenzen gleitbar geführt sind. Zu diesem Zweck sind Gleitlager 108 und 110 (Fig. 6) an den Unterkanten und ein entsprechendes Lagerpaar 112 und 114 an den Oberkanten der Joche 77 und 77 a vorgesehen. Die beiden Joche 77 und 77 a sind untereinander durch einen Stift 97 in den sich überlappenden Schlitzen 99 und 99 a und durch eine Feder 118 verbunden. Wenn das eine Joch 77 durch die mit dem Stift 97 verbundene Steuerstange 96 nach rechts gezogen wird (Fig. 7), zieht die Feder 118 das Joch 77a mit. Beide Joche bewegen sich also zusammen als eine Einheit nach rechts, und umgekehrt wird, wenn die Steuerstange 96 gegen den Stift 97 stößt, das Joch 77a nach links geschoben, und das Joch 77 wird von der Feder 118 nach links mitgenommen.
Die Joche 77, 77a sind so geformt, daß jedes ein Kurvenstück 120 bzw. 120a hat, das mit den Stiften 26 bzw. 26a zusammenwirken kann, um die oben beschriebene Schritrschaltwirkung hervorzurufen. Die Kurvenstücke 120, 120a liegen konzentrisch zu dem von den Stiften 26 und 26a beschriebenem Weg aus der aktiven in die Ausgangsstellung. Bei dieser Bewegung gleitet der Stift 26 bzw. 26a am Rand des Kurvenstücks 120 bzw. 120a entlang, um über die Lasche 24 bzw. 24a die Sperrklinke 16 bzw. 16a aus dem Sperrad 8 herauszuhalten, je nachdem, ob die Auslöseplatte gegenüber der Welle 6 nach rechts oder links bewegt worden ist.
Die Joche 77, 77a sind außerdem mit mehreren Schlitzen 122 und 122a versehen, die die Haken 78 und 78a tragen. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß, wenn die Auslöseplatte 76 nach links bewegt worden ist, die Haken 78a alle Anschläge 20a nach links halten, damit sie sich nicht an der Führung 70a verriegeln können. Dadurch werden die Anschläge 20a aus dem Weg des Klinkenträgers 22a bei dessen Rückführung in die Ruhestellung herausgehalten. Umgekehrt geben die Haken 78 die Anschläge 20 frei, damit die Feder 72 den ausgewählten Anschlag 20 in die Verriegelungsstellung ziehen kann.
Hier sei noch erklärt, daß der jeweils ausgewählte Anschlag nach jeder Schrittschaltung zurückgestellt werden muß, während der entsprechende Klinkenträger in die Ruhestellung zurückgeführt wird. Diese Rückstellung erfolgt durch die Steuerfeder 72 folgendermaßen:
Gemäß Fig. 3 würde der Anschlag 20a seine verriegelte Stellung einnehmen, wenn sich die Auslöseplatte 76 mit ihren Jochen 77 und 77a nach rechts bewegt. Bei der Bewegung der Auslöseplatte 76 nach links zieht der Haken 78α den Anschlag 2Oo so weit nach links (Fig. 3), bis die A^erriegelungsschulter 68σ außer Eingriff mit der Anschlagführungsplatte 70a kommt und seine Feder 72a den Anschlag 20c in die in Fig. 4 gezeigte Ruhestellung zurückführt. Da die Federn 72 gegenüber den Verbindungsstangen gcspannt sind, erfüllen sie die mehrfache Aufgabe, die Anschläge 20 bei der Einstellung in die Vcrriegelungsstellung zu bringen und dort festzuhalten, bei der Rückstellung in die Ausgangslage zurückzuführen und dabei die Wählhebel 62 in die Grundstellung zu bringen.
In dem erläuterten Ausführungsbeispiel sind Hemmvorrichtungen mit je fünf Anschlägen für entsprechend abgestufte Wagenschrittlängen vorgesehen. Die Anzahl der Anschläge kann natürlich sinngemäß vergrößert oder λ-erkleinert werden. Die Schrittschalteinrichtung gemäß der Erfindung läßt sich, wie in Fig. 1 angedeutet ist, in einfacher Weise mit einer Vorrichtung für Sperrschrift ausrüsten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Papierwagenschalteinrichtung an Schreibund ähnlichen Maschinen, mit der ein der Typenbreite angepaßter Schaltschritt durch das Zusammenwirken eines Schaltrades mit durch Tasten gesteuerte Sperrklinken bewirkt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier auf ein Schaltrad wirkender Hemmvorrichtungen (16.. 20, 22) und einen vom Typenanschlag gesteuerten Umschalter (84, 86, 88 96, 76), der abwechselnd eine der Hemmvorrichtungen in die Ausgangslage zurückstellt und die andere zur Ausführung eines Schaltschrittes des Wagens einschaltet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (84, 86, 88, 96, 76) von zwei durch eine Kupplungsstange (94) verbundenen Auslösekniehebeln (86, 88), einen durch den Auslösebügel (80) betätigten und von den Auslösckniehebeln über Federn (102, 104) seitlich verstellbaren Schrittschaltauslösehebel (84) und einer mit dem Auslösekniehebel (88) durch eine Steuerstange (96) verbundenen Auslöseplatte (76) gebildet wird.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei Jochen (77 und 77 σ) bestehende Auslöseplatte (76) des Umschalters seitlich verschiebbar gelagert ist und abwechselnd bei ihrer Bewegung bei der einen Hemmvorrichtung mit Hilfe der Haken (78) die Einstellung der Anschläge (20) und durch das Kurvenstück (120) das Eingreifen der Klinke (16) in das Sperrad (8) und bei der anderen Hemmvorrichtung mit Hilfe der Haken (78a) die Rückführung der Anschläge (200) und durch das Kurvenstück (120a) das Auslösen der Klinke (16a) aus dem Sperrad (8) bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 469 382;
USA.-Patentschrift Nr. 2 385 035.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
G 805 748Ί1 1.59
DENDAT1049879D 1955-12-30 Schalteinrichtung an Büromaschinen mit Typenhebelgetriebe, insbesondere Schreibmaschinen Pending DE1049879B (de)

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DE1242640B (de) 1962-09-25 1967-06-22 Ibm Schalteinrichtung fuer proportionalen Schaltschritt des Wagens bzw. Schlittens an kraftangetriebenen Schreib- und aehnlichen Maschinen

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