DE1049757B - Detonationszündschnur - Google Patents
DetonationszündschnurInfo
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- DE1049757B DE1049757B DENDAT1049757D DE1049757DA DE1049757B DE 1049757 B DE1049757 B DE 1049757B DE NDAT1049757 D DENDAT1049757 D DE NDAT1049757D DE 1049757D A DE1049757D A DE 1049757DA DE 1049757 B DE1049757 B DE 1049757B
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06C—DETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
- C06C5/00—Fuses, e.g. fuse cords
- C06C5/04—Detonating fuses
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Lrfindung betrifft Zündschnüre und Verfahren
/u ihrer Vei Wendung
Seit vielen Jahren werden Knallzund^chnure so
hergestellt, daß man ein mit einem Explosivsprengstoff,
insbesondere Trinitrotoluol, gefülltes Bleirohr bis auf einem Durchmesser von 5 mm ausreckt, so daß
man einen Zunder mit einem Sprengstoffgehalt von etwa 20 g/m erhalt
Wegen des Gewichts und der Kosten des Bleirohrs wurde inzwischen em Knallzunder mit Stoffhulle ent ίο
wickelt Infolge der geringen Empfindlichkeit von nicht fest umschlossenem Trinitrotoluol wurde als
Sprengkern des Knallzunders mit Textilhulle Penta aerythnttetranitiat (PETN) oder Cyclotrimethylentrinitramin
(RDX) verwendet Dieser Knallzunder, welcher im wesentlichen vollständig die Knallzundcr
mit Bleihulle in den USA ersetzt hat wird mit
Ladungen von 6,4 bis 34 g Sprengstoff pro m der Knallzundschnur hergestellt
Knallzundschnure werden weitgehend beim Spren gen zum Zünden der Sprengladungen verwendet
Die Knallzundschnure besitzen die Eigenschaften einer gleichmaßigen hohen Geschwindigkeit (etwa
6300 m/Sek fur 8 5g PEl N pro m Zündschnur)
einer geringen Wahrscheinlichkeit, bei Schlag odei Stoß, durch Fremdelektri/itat, atmosphärische Elek
trmtat (oder Gewitter) ungewollt gezündet zu werden, einer ausgezeichneten Beständigkeit gegenubei
Wasser und anderen fließfähigen Medien sow.e der zur Verwendung unter ungunstigen Arbeit»
bedingungen erforderlichen Rauheit und Festigkeit Die \orstehenden äußerst gunstigen Eigenschaft°n
sind von einer hohen Brisanz (Sprengkraft) und starkem Geräusch begleitet In vielen Fallen, wo die
Zundleitungen über Stellen laufen, die keine Spreng
krafte aushalten oder an denen das Geräusch mog liehst schwach gehalten werden muß, können Knall
zundschnure nicht verwendet werden oder es müssen teure und zeitraubende Abschirmungen geschaffen
werden, indem man ζ B die Zundschnure in lhrei
gan/en Lange in die Erde verlegt
Andere bekannte Methoden zui Zundunc einer
Sprengladung von entfernten Stellen aus besit/en jo
-viele Nachteile, daß weitgehend die Abschirm
methoden verwendet werden Elektrische Zundeinrich
tungen besit/en den Nachteil, daß sie lange Drahte ι fordern, welche der Gefahr von Unterbrechungen, Be
Schädigung der Isolierung oder Kurzschlüssen aus gesetzt sind, so daß sich Versager ergeben Die elektrischen
Zündeinrichtungen erfordern auch betracht liehe Sorgfalt /ur einwandfreien Verlegung dei
Stromleitungen wenn eine größere Anzahl von Sprengladungen gleichzeitig oder innerhalb kurzer
Abstande gezündet werden soll Noch bedenklicher ist
Anmelder:
David John Andrew, Simsbury, Conn.,
Robert Waldo Felch, Wenonah, N. J.,
und George Adelbert Noddm,
Sewell, N.J. (V.St.A.)
Vertreter
Dipl -Ing E Prinz und Dr rer nat G Hauser,
Patentanwälte, Munchen-Pasmg, Bodenseestr 3 a
Patentanwälte, Munchen-Pasmg, Bodenseestr 3 a
Beanspruchte Pnoiitat
V St ν Amerika vom 11 Juli 1956
V St ν Amerika vom 11 Juli 1956
David John Andrew, Simsbury, Conn ,
Robert Waldo Felch, Wenonah N J ,
und George Adelbert Noddin, Sewell, NJ (V St A
sind als Erfinder genannt worden
Robert Waldo Felch, Wenonah N J ,
und George Adelbert Noddin, Sewell, NJ (V St A
sind als Erfinder genannt worden
indessen die Neigung elektrischer Zündmittel durch
l· remdelektiizitat \ 01 zeitig ge/undet zu werden
Solche Quellen fur Fremdelektrizitat sind unter
anderem Blitz atmosphärische Elektrizität, Kriechstrome,
Rundfunksender, galvanische Strome und Stromversorgungsleitungen Sicherheitszundschnuie
sind wegen ihrer geringen Brenngeschwindigkeit (100 bis 130 Sekunden pro m) und der ungleichmäßigen
Brenngeschwindigkeit ungeeignet
Die Bienngeschwmdigkeit von Sicherheitszundschnuren
wird durch die Hohe, das Wetter, die Vcidammung,
die Umhüllung und die Handhabung be emflußt so daß die Geschwindigkeit um 10% nach
oben und unten von der Standardbrenngeschwmdig keit abweichen kann
A.ußer den Anwendungen \on Zündschnuren, bei
welchen eine Abschirmung der Zündschnur wirksam, wenn auch kostspielig und zeitraubend ist, gibt es
doch noch andere Methoden bei welchen eine ausreichende
Abschirmung nicht möglich ist Eine solche
Anwendung von Zündschnuren erfolgt beim Sprengen,
wobei die am Boden befindliche Ladung in einem Bohl loch \oi den übrigen Ladungen gezündet werden
soll Dieses als »Bodenzundung« bekannte Sprengverfahren wird deshalb angewendet, da man offen
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sichtlich eine bessere Sprengwirkung erzielt wean man den Sprengstoff in dem Teil des Bohrlochs /j
erst zündet, in welchem er unter der größten Be
lastung steht Die Brisanz von Knallzundschnuren ist jedoch so, daß bei Verwendung \on Dynamit als
Sprengstoff die oberen Sprengstoffladungen beim Durchgang des Detonationsimpulses gezündet werden
wahrend bei \ erwendung der sehr unempfindlichen
Ammoniumnitratsprengstoffe die Behalter zerstoit und ihr Inhalt ν erstreut wird, so daß die löslichen
Sal/e mit dei Feuchtigkeit des Bohrlochs in Berührung
kommen und die Gleichmäßigkeit der Ladung beeinti achtigt wird Fur dieses Sprengverfahren wtu
den daher nur elektrische Zündmittel trotz dei ihnen
anhaftenden Nachteile verwendet
Die Erfindung hat nun unerwarteterweise gezeigt,
daß man äußerst zufriedenstellende Zündschnüre,
welche eine Zündung mit gleichmaßig hoher Ge
schwindigkeit fortpflanzen, eine geringe Brisanz be
sitzen und sehr wenig Geräusch verursachen, erhalten kann, wenn eine Seele aus j einem hochexplosiven
Sprengstoff mit einem solchen Durchmesser \on einei
Aletallhulse umgeben wird daß diese 0 0213 01s
2 126 g/m Sprengstoff enthalt
Das charakteristische Merkmal der Eifindung hegt
in der Schaffung einer zusammenhangenden Säule aus einem hochexplosiven Stoff in einer Menge von
0,0213 bis 2,126 g/m welcher von einer Metallhulse umschlossen ist Die Tatsache, daß Sprengstoffkenie
mit so kleinen Sprengstoffmengen eine Detonation fortpflanzen, ist ganzlich unerwartet, und die Erfindung
hat ergeben daß die Metallhulse fur diese Fortpflanzung \vesenthch ist Im \^eigleich mit bishei
\ erwendeten blei oder stoffumgebenen Knall/und schnuien bieten die erfindungsgemaßen Zündschnüre
den sehr wesentlichen Vorteil, daß sie auch dann \ei
wendet werden können, wenn die Zundleitungen ubci
Stellen λ erlaufen müssen, welche keine Sprengkratte
aushalten odei wo das Geräusch auf ein Minimum <re
halten werden muß, ohne daß hieifur die bisher üb
liehe, vorstehend erwähnte Abschirmung erforderlich ware Λ erglichen mit den anderen bekannten Mitteln
/ur Zündung einer Sprengstoffladung von einei ent fernten Stelle aus sind die erfindungsgemaßen Zu id
schnüre den elektrischen Zundinitteln beträchtlich
überlegen, da sie die diesen anhaftenden Nachteile
nicht aufweisen Darüber hinaus sind die erfindung^
gemäßen Zündschnüre fur die »Bodenzundung« sehi
geeignet, fur welche, wie vorstehend gesagt, bishei lediglich elektrische Zündmittel mit all ihren Nach
teilen \ erwendet weiden konnten Die bei Verwendung
der erfindungsgemaßen Zundschnuie erzielten ubei laschenden Ergebnisse spiegeln sich in den Erg^b
mssen wieder, welche man gemäß den folgenden bei
spiclsweisen Ausfuhiungsformen er/ielt
Die folgenden Beispiele beschreiben PKTN, RDX
Nitromanmt und Bleiazid enthaltende Zündschnüre
Andere hochexplosive Zusammensetzungen, / R TNT, HMX, BleistyphnaMund Tetryl können ehe ι
falls veiwendet weiden Die Beispiele erläutern auch
die \ et wuidung von Metallhulsen aus Blei und Alu
minium, welche wegen ihrer leichten Zuganghchkeil
und Verarbeitbarkeit verwendet wurden Ande'e
ductile Metalle, wie Zinn, Silber, Kupfer, Magnesium
und deren ductile Legierungen usw , können ebenfalls \ erwendet werden Die Metallhulse kann mit emei
Gewebeversteifung, d h mit einer Stoffhulle oder mit
einem Überzug aus einem flexiblen und plastischen Moff, ζ B einem synthetischen, wie Polyäthylen, PoIyvmvlchlorid
usw , oder einem natürlichen, 7 B Gummi, ,
versehen werden Em solcher Ubeizug festigt die
Zündschnüre und erleichtert ihre Verwendung mit üb
liehen Sprenghilfsmitteln, ζ B Sprengverzogerungs
kapseln Verbindungseinrichtungen usw . Draht ode*·
andere metallische Verstärkungen können zur Er zielung einer Beständigkeit gegenüber Scherungs
kraften, Abrieb und ganz allgemein einer ungeeigneten Handhabung verwendet werden In der Zeichnung
/eigt
Fig 1 eine Schnittansicht durch eine fertige ei
findungsgemaße Zündschnur,
Fig 2 eine Stirnansicht dieser Zündschnur und
Fig 3 eine Darstellung eines gefüllten Bohrlochs,
an Hand dessen die eifindungsgemaße Bodenzundung
erlauteit wird
In der Zeichnung /eigt in Fig 1 und 2 1 einen
Sprengstoffkein, 2 eine den Kern 1 umgebende Metailhulse
und 3 eine nichtmetallische Hülse um die
Hülse 2 In Fig 3 bezeichnet 4 em Bohrloch, 5 Spreng Stoffladungen, 6 eine Initialzundung, 7 die Verdammung
und 8 eine Zündschnur
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele
naher erläutert
Lm etwa 9 m langes Bleirohr mit einem Außen
durchmesser von 10,3 mm und einem Innendurch messer von 2,4 mm wurde mit 77,7 g feinzerteilto η
PETN gefüllt Das gefüllte Rohr wurde durch eine
Reihe von Ziehdüsen geschickt wobei sein Außen durchmesser auf 2,3 mm reduziert wurde Der Spreng
stoffkern besaß einen Durchmesser von etw a 0 5 mm und betrug 0 4g PETN pro m der Zündschnur
Eine aus einem bituminösen Überzug bestehende
Verstärkung in Form spiralig aufgewickelter Faden und ein Wachsaufstrich wurden auf einen Teil des
Rohrs aufgebracht, so daß man eine Zündschnur mit
einem Außendurchmesser von 4,9 mm erhielt
Diese Zündschnur konnte leicht mit einer üblichen
Sprengkapsel an ihrem einen Ende gezündet werden, und die Explosion pflanzte sich durch die Zündschnur
mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 5800 m/Sek fort Line übliche Sprengkapsel wurde
am anderen Ende der Zündschnur, die in ubhchei
Weise in die Kapsel eingeführt war, leicht gezündet
Die Zündschnur funktionierte somit in zufrieden
stellender Weise als Trager eines Zundimpulses mit
gleichmäßiger hoher Geschwindigkeit
Wenn die mittlere Zündschnur von drei aneinandei
gelegten Zundschnuien gezündet wurde, wurde kei ie
dei beiden seitlichen Schnure durch die Detonation
dei mittleien Zündschnur beschädigt oder gezündet
Wurde ein Stuck der Zündschnur auf ein Aluminum
blech mit einer Dicke über 1,3 mm gelegt, so wurde dieses nicht ausge/ackt, und man beobachtete nur einen
oberflächlichen Eindruck Bei einem Aluminiumblech mit einer Dicke /wischen 0,41 und 1,3 mm tritt nur
eine Einbeulung jedoch keine Biuche oder Risse auf
Legte man die Zündschnur auf ein nur 1,83 mm dickes
Aluminiumblech und bedeckte sie mit Kitt so wurde
nur eine oberflächliche Markierung und keine Ein
beulung beobachtet Die Zündschnur konnte auch /u Knoten geschlungen werden, ohne daß dadurch die
Fortpflan/ung der Detonation gestört und am Knotm gestoppt wurde Diese Kontinuität der Fortpflanzung
ist überraschend, da es bekannt ist, daß bei Zund
schnüren vom »Cordeau-T}p« die Fortpflanzung nicht
durch Knoten verlauft
Wenn Stucke der beschriebenen Zundschnui sowohl mit als auch ohne Stoffumhullung m losen oder z.u
sammengepießten Ruß eingebettet wurden, wurde
dieser durch die Detonation der Zündschnur nicht ent
/tindet Wenn ein Stuck der Zündschnur mit emei
StofTumhullung der Lange nach um eine Standard d\namitpatrone (welche 40% Nitioglycerm enthalt)
gewickelt wuide, wurde die Patrone nicht gezündet
und wenn gleicherweise ein Stuck nicht umhul'te Zündschnur in einem Gummirohr an die Seiten emei
gleichen Dynamitpatrone geheftet wurde, erfolgte keine Zündung Detonierte ein Stuck Zundschnui dicht
neben einem Behaltet mit Ammoniumnitiatspreng
stoft so explodierte dieser nicht
Em Stuck emei Zündschnur würde so hergestellt,
daß man ein Band aus Aluminiumfolie über einen Block
mit einer quadiatischen Rinne mit Seitenabmessungi ii
von 0,8 mm legte und den Mittelteil der Folie soig faltig in die Rinne eindruckte, so daß diese damit aus
gekleidet wurde Dann druckte man gepulverten Nitiomannit in die Rinne so daß man eine etwa
0,21 g/m enthaltende quadratische Säule erhielt woiauf
man den Rest der Folie um diese Sprengstoff-Sdule
herumwickelte Die Säule pflanzte eine De
tonation mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von
3100m pro Sekunde fort
Lme duich Strangpressen erhaltene Säule aus Blei
azidkoinem, welche Nitrozellulose als Bindemittel
enthielt (96 Gewichtsteile Azid auf 4 Gewichtsteile Nitrozellulose) wurde in Aluminiumfolie emgewicke't,
wobei πι?η etwa 0,11 g Bleiazid pro m Lange de·
Säule erhielt Diese Säule pflanzte eine Detonation
mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit \on 180Or'
pio Sekunde fort
Beispiel Ιλ
noch-erfolgte eine Zündung durch em 4,5-kg-Gewicht
mit einem 3 mm flachen Meißelbolzen, den man aus einer Hohe von 1,63 m auf die auf einer flachen Stahlplatte
liegende Zündschnur fallen ließ Zwei Schichten
aus 0,46 mm-Pappdeckeln reichen aus, um die Beschädigung
einer üblichen Kartonsprenghdlse zu vei
hindern
ίο Fm Stuck einer Zündschnur aus PETN in eynti
Bleihulse wurde mit einem Außendurchmesocr der
Hülse von 3,46 mm, einem Kerndurchmesser von 0,1 mm und einem PETN-Gehalt von etwa 0,02 g/m
Lange hergestellt Diese Schnur pflanzte die De tonation mit einer Geschwindigkeit von 3100 m pio
Sekunde fort Eine ahnliche Zündschnur, welche
0 04 g PETN pro m enthielt, wuide ebenfalls hei
gestellt und pflanzte die Detonation mit einer Ge schwmdigkeit von 4200 m pro Sekunde fort Bei keiner
der Zündschnüre wurde die Bleihulse durch die De
tonation des Sprengstoffkerns /erstort
Nach dem im Beispiel I beschriebenen Verfahren wurde eine Zündschnur hergestellt, nur mit der Ans
nähme, daß das PETN durch RDX ersetzt wurde Eine 1,06 g RDX pro m Lange enthaltende Zündschnur
pflanzte die Detonation mit emei Geschwm
digkeit von 3400 m pro Sekunde fort
Die erflndungsgemaßen Zündschnüre eignen sich insbesondere zum Sprengen mit sogenannter Boden-7undung Wie in Fig 3 erläutert ist aibeitet die Methode so, daß man eine Initialzundung und eine bestimmte Lange der erfindungsgemaßen Zundschnui in die erste Sprengladung eines Bohrlochs einbringt, auf diese erste Ladung weitere Ladungen auffüllt, das Bohrloch verdammt und dann die Zündschnur /undet
Die erflndungsgemaßen Zündschnüre eignen sich insbesondere zum Sprengen mit sogenannter Boden-7undung Wie in Fig 3 erläutert ist aibeitet die Methode so, daß man eine Initialzundung und eine bestimmte Lange der erfindungsgemaßen Zundschnui in die erste Sprengladung eines Bohrlochs einbringt, auf diese erste Ladung weitere Ladungen auffüllt, das Bohrloch verdammt und dann die Zündschnur /undet
Line 1,17 g PETN pro m enthaltende Zundjchnui
mit einem Bleirohr, dessen Außendurchmesst 1 2,49 mm und dessen Innendurchmesser 0,91 mm be
ti ug pflan/te eine Detonation mit einer gleichmaßigen
Geschwindigkeit von 5940m pro Sekunde fort Wenn
zwei Stucke dieser Zündschnur nebeneinander oder gekreu/t angeordnet wurden, wurde die Detonation
nicht von einer auf die andere übertragen Die Sehr 111
konnte nicht gezündet werden wenn man em 9 kg Gewicht aus einer Hohe von 1,65 m auf die zwischen
zwei paiallelen Stahlplatten befindliche Zundschni 1
unter Zusammendrucken derselben herabfallen ließ
Claims (2)
- Patentansprüche1 Detonationszündschnur mit einem in emei Metallhulse eingeschlossenen Kern aus hochexplo sivem Sprengstoff, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Kern 0,0213 bis 2,126 g pio Im Zundschnurlange enthalt
- 2 Sprengverfahren unter Verwendung einer Detonationszündschnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese unter Verwendung eines Initialzunders zur Zündung der Bodenpatrone einer Sprengladung verwendet wirdHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049757B true DE1049757B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049757D Pending DE1049757B (de) | Detonationszündschnur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049757B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109069B (de) | 1958-12-29 | 1961-06-15 | Du Pont | Zuendschnurverbinder |
| DE1109579B (de) | 1958-06-27 | 1961-06-22 | Du Pont | Gestreckte Ladung, besonders fuer seismische Zwecke |
| DE1194748B (de) * | 1962-12-21 | 1965-06-10 | Du Pont | Zuendschnur, insbesondere zur Verwendung fuer das Verzoegerungsschiessen |
-
0
- DE DENDAT1049757D patent/DE1049757B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109579B (de) | 1958-06-27 | 1961-06-22 | Du Pont | Gestreckte Ladung, besonders fuer seismische Zwecke |
| DE1109069B (de) | 1958-12-29 | 1961-06-15 | Du Pont | Zuendschnurverbinder |
| DE1194748B (de) * | 1962-12-21 | 1965-06-10 | Du Pont | Zuendschnur, insbesondere zur Verwendung fuer das Verzoegerungsschiessen |
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