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DE1049271B - Fuellhalterstaender - Google Patents

Fuellhalterstaender

Info

Publication number
DE1049271B
DE1049271B DEW23397A DEW0023397A DE1049271B DE 1049271 B DE1049271 B DE 1049271B DE W23397 A DEW23397 A DE W23397A DE W0023397 A DEW0023397 A DE W0023397A DE 1049271 B DE1049271 B DE 1049271B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
quiver
fountain pen
case
stand
loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW23397A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ulrich Wesenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW23397A priority Critical patent/DE1049271B/de
Publication of DE1049271B publication Critical patent/DE1049271B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B43M99/001Desk sets
    • B43M99/002Tubular fountain pen holders

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Füllhalterständer Der Erfindungsgedanke erstreckt sieh. auf einen Füllhalterständer, der insbesondere in Schulen von. Schülern sowie in Büros od. dgl. besonders vorteilhaft verwendet werden kann. Es sind bereits Füllhalterständer bekannt, deren Köcher gelenkig schwenkbar auf dem die Grundplatte des Ständers bildenden Boden eines Füllhalteretuis angeordnet ist. Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt die Befestigung des Köchers vor allem in der Weise, daß der Köcherfuß wie auch seine Halterung schraubenartig ausgebildet sind. Hierbei wird als Halterung insbesondere ein gekröpfter Teil verwendet. Ebenso ist es auch bereits bekannt, den Fuß des Köchers mit einer Nut zu versehen und mittels einer Metallscheibe od. dgl. zu befestigen. Diese bekannten Anordnungen sind in ihrem Aufbau verhältnismäßig kompliziert und damit recht teuer. Es besteht außerdem die Gefahr, daß schon nach verhältnismäßig kurzer Benutzung derartiger Köcherbefestigungen eine Beschädigung eintritt, die eine weitere Verwendung erschwert bzw. unmöglich macht.
  • Diese Nachteile sind auf einfache und fortschrittliche Weise nunmehr dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß der Fuß des Köchers aus einem kurzen, rechtwinklig zu seiner Längsmittelachse angeordneten Zylinder besteht, der in einer Schlaufe des Schreibgeräteetuis befestigt ist. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, daß das Füllhalteretai als sog--nannte Schulfedertasche ausgebildet ist.
  • Gerade für den besonderen Verwendungszweck in Schulen ist es wichtig, einen Füllhalterständer zu schaffen, der mit wenigen Handgriffen und vor allem auf einfadheWeise auch von jün.gerenSchülern schnell in seineArbeitsstellung gebracht werden kann. Ebenso ist es hierbei wichtig, daß nach dem Gebrauch der Füllhalterständer schnell und mit wenigen Handgriffen in dem Schreibgeräteetui, insbesondere einer Schulfedertasche, wieder untergebracht und in seine Ruhestellung übergeführt werden kann.
  • Die Befestigung des zylindrischen Fußteiles des Köchers in einer Etuischlaufe ergibt eine sichere Lage des Köchers in allen seinen nur denkbaren Arbeitsstellungen; denn derartige meistens aus Gummi gefertigte Etuischlaufen ergeben einen besonders guten und elastischen Halt des Köcherfußes.
  • Nach dem Erfindungsgedanken kann: der Köcher des Füllhalterständers außermittig an dem einen; Ende des Zylinders angeordnet sein, wobei der Zylinder nur mit seinem längeren freien Rumpfteil in die Etuischlaufe einschiebbar ist. Eine andere Ausführung besteht darin, daß der mittig auf dem Zylinder befestigte Köcher ebenfalls mittig zu der Etuischlaufe liegt, wobei der Köcher in einem Schlitz der Schlaufe geführt ist bzw. gleitet.
  • Um eine zusätzliche Beweglichkeit, und zwar nach allen Richtungen, für den Köcher zu erzielen, können der Fußteil und der Köcher in an sich bekannter\.Veise kugelgelenkartig miteinander verbunden sein.
  • Es ist auch weiterhin noch möglich, den zylindrischen Fußteil an einer oder an seinen beiden Stirnseiten mit je einem Längsschlitz zu versehen. Hierdurch ist,es zusätzlich noch ermöglicht, den lösbar mit dem Boden des Schreibgeräteetuis verbundenen Köcher für den Füllhalter beispielsweise aus einer Gummischlaufe des Etuis herauszuziehen und mittels seines stirnseitigen Schlitzes an einem Buchdeckel, Heftrand. od. dgl. zu befestigen.
  • Der Köcher des Ständers kann ein in sich festes Ganzes bilden. Ebenso ist es aber auch möglich, daß er becherartig aus ineinanderschiebbaren konischen Ringen gebildet ist, die zusammenschiebbar und in sich herausziehbar sind. In der Ruhestellung liegen die einzelnen Ringe in sich zusammengesdhoben auf ihrem Fußteil. Durch Herausziehen der einzelnen ineinand.erliegenden Ringteile gelangt der Köcher alsdann in seine Arbeitsstellung, ähnlich wie bei den bekannten Trinkbechern gleichartiger Ausbildung.
  • Eine weitere Abwandlung und Ausgestaltung nach dem Erfindungsgedanken besteht auch noch darin, daß der Köcher nicht auf dem Boden eines Etuis angeordnet ist, sondern, auf einem der aufklappbaren Teile, d. h. der Seitenteile oder des Deckelteiles des Etuis. Insbesondere ist hierbei der Köcher lösbar in einer Schlaufe, z. B. innen in dem Deckel des Etuis, befestigt, so daß bei geöffnetem Etui der Köcher als Füllhalterständer benutzbar ist. Um ein Herunterklappen dieses Teiles des Etuis zu vermeiden, kann in dem Etui zwischen Boden- und Seitenteil eine gelenkartige Stütze vorgesehen sein. Ebenso ist es aber auch möglich, an Stelle eines solchen Gelenkes an der gleichen Stelle einen keilartigen Einsatz einzulegen, z. B. in Form eines Radiergummis od. dgl., um ein Herunterklappen dieses Etu.iteiles des eingesteckten Füllhalters zu vermeiden.
  • Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele .des Erfindungsgedankens und lassen weitere neuartige Aus, gestaltungen und- Merkmale desselben, erkennen.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht einer geöffneten Schulfedertasch:e mit einem in eine Etui.schlaufe eingelegten Füllhalter und einem in einer besonderen Etuischlau.fe befindlichen Füllhalterständer in seiner Ruhelage; Fig.2 stellt eine entsprechende Seitenansicht mit dem Füllhalterständer in seiner Arbeitsstellung dar; Fig.3 zeigt eine Seitenansicht des Köchers des Füllhalterständers mit Fußteil; Fig.4 ist eine Draufsicht des zylindrischen Fußteiles des Ständers bei mittiger Anordnung desselben in einer Befestigungsschlaufe eines Federetuis, und Fig.5 ist eine perspektivische Darstellung eines Federetuis mit in Arbeitsstellung befindlichem Köcher des Ständers.
  • In einem als Schulfedertasche 12 ausgebildeten Füllhalteretui befinden sich die an sich bekannten Schlaufen 18 zum Einschieben eines Füllhalters 5, von Bleistiften, Farbstiften; usw. Das Etui-12 wird, wie ebenfalls an sich bekannt, mittels eines Reißverschlusses 13 verschlossen und geöffnet. Außer den üblichen Schlaufen 18 ist auf dem Bodenteil 2 der Federtasche 12 noch. eine zusätzliche, z. B. eine aus Gum.ms bestehende Schlaufe 3 vorgesehen, die zur Aufnahme des Köchers 1 des Füllhalterständers dient. Der Fuß des Köchers 1 besteht aus einem kurzen, rechtwinklig zur Längsmittelachse des Köchers 1 angeordneten Zylinder 4 (Fig. 1, 2, 3). Entsprechend der Ausführung dieses Fußteiles nach Fig. 1, 2 und 3 ist der Köcher 1 außermittig an dem einen Ende des zylin.drischenFußteiles 4 angeordnet, so daß der Zylinder 4 lediglich mit seinem längeren freien Rumpfteil 6 in die Etuischlaufe 3 einschiebbar ist.
  • In seiner Ruhestellung und während des Transportes des Etuis 12 ist der Köcher 1 flach auf dem Bodenteil 2 des Etuis entsprechend Fig.-1 verschwenkt. Nach dem Öffnen des Etuis wird der hülsenartige Köcher 1 alsdann um seinen zylindrischen Fußteil 4 in der Schlaufe 3 nach oben verschwenkt, wodurch er in seine Arbeitsstellung, etwa entsprechend- Fig. 2., gelangt. Dadurch, daß der Boden 2 des Etuis 12 als Grundplatte für den Köcher 1 wirkt, erhält der Ständer vor allem auch bei eingestecktem Füllhalter 5 eine besonders sichere Standfläche. Wie sich aus denFig.1 und 2 ergibt, ist hierbei. der Köcher 1 mit dem Etuiboden 2 lösbar verbunden. Hierbei kann in einer oder in beiden Stirnseiten des zylindrischen Fußteiles 4 ein Längsschlitz 9 zusätzlich angeordnet sein. Hierdurch ergibt sich, daß nach Herausziehen; des Fußteiles 4 aus seiner Befestigungsschlaufe 3 der Köcher 1 mittels seines Schlitzes 9 an einem Buchdeckel, einem Heftrand od. dgl. durch Einschieben befestigt werden kann.
  • Für manche Zwecke kann es vorteilhaft sein, den eigentlichen Fußteil und den Köcher gelenkartig miteinander zu verbinden, so daß der Köcher praktisch allseitig beweglich ist.
  • Eine weitere Abwandlung einer Ausführung entsprechend des in. der Fig.1 dargestellten Ständers zeigt Fig. 4. Hierbei ist der ebenfalls in einer Etuischlaufe 3 liegende zylindrische Fußteil 4 für den Köcher 1 mittig in der Schlaufe 3 angeordnet, und der Köcher 1 wird hierbei in einem Schlitz 7 der Schlaufe.3 geführt. Hieraus ergibt sich ebenfalls eine unlösbare Anordnung des Köchers 1 in der Schlaufe 3 im Gegensatz zu der lösbaren Ausbildung entsprechend Fig. 1 und Fig. 2.
  • Die Fig. 5 zeigt eine mögliche Arbeitsstellung des Füllhalterständers, wobei von einer Ausbildung entsprechend der in der Fing. 1 und 2 dargestellten ausgegangen ist. Nach dem Öffnen des Etuis 12 wird der Köcher 1 mittels seines zylindrischen Fußes 4, wie in Fig.2 dargestellt,in seineArbeitsstellungverschwenkt, und danach kann das Etui mittels des Reißverschlusses 13 verschlossen werden,. Hierbei- wird der Reißverschluß nur bis etwa dicht-an den aus dem Etui nach oben herausragenden Köcher 1 herangeführt.
  • Der Füllhalterständer ist damit in seine Arbeitsstellung gelangt. Das Überführen in seine Ruhestellung geschieht, indem man das Etui durch entsprechende Bedienung des Reißverschlusses wieder öffnet und alsdann den Köcher in seine Ruhestellung entsprechend Fig. 1 zurückschiebt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Füllhalterständer, dessen Köcher gelenkig schwenkbar auf dem. die Grundplatte des Ständers bildenden Boden eines Füllhalteretuis angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß des Köchers (1) aus einem kurzen, rechtwinklig zur Längsmittelachse des Köchers (1) angeordneten Zylinders (4) besteht, der in einer Schlaufe (3) des Schreibgeräteetuis befestigt ist.
  2. 2. Füllhalterständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (1) außermittig an einem Ende des Zylinders (4) angeordnet ist und daß der Zylinder (4) nur mit seinem längeren freien Rumpfteil (6) in die Etuischlaufe (3) einschiebbar ist.
  3. 3. Füllhalterständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittig auf dem Zylinder (4) befestigte Köcher (1) mittig zur Schlaufe (3) liegt und in einem Schlitz (7) der Schlaufe (3) geführt ist bzw. gleitet.
  4. 4. Füllhalterstän.der nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil des Ständers und sein Köcher, (1) in an sich bekannter Weise kugelgelenkartig (8) miteinander verbunden. sind.
  5. 5. Füllhalterständer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Stirnseiten des zylindrischen Fußteiles (4) des Ständers mit einem Längsschlitz (9) versehen sind.
  6. 6. Füllhalterständer mach Anspruch 1 oder 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Köcher aus einzelnen konisch gestalteten, verschiebbaren Ringen besteht, die in sich zusammenschiebbar sind und durch Herausziehen einen becherartigen Köcher bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1766 929, 1765704.
DEW23397A 1958-05-24 1958-05-24 Fuellhalterstaender Pending DE1049271B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW23397A DE1049271B (de) 1958-05-24 1958-05-24 Fuellhalterstaender

Applications Claiming Priority (1)

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DEW23397A DE1049271B (de) 1958-05-24 1958-05-24 Fuellhalterstaender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049271B true DE1049271B (de) 1959-01-22

Family

ID=7597565

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW23397A Pending DE1049271B (de) 1958-05-24 1958-05-24 Fuellhalterstaender

Country Status (1)

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DE (1) DE1049271B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1511446B1 (de) * 1966-07-06 1973-05-03 Rudolf Kuelbel Fuellhalterstaender mit einem im schreibgeraeteetui liegend aufbewahrbaren koecher

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1765704U (de) * 1958-03-03 1958-04-24 Hugo Lahr Tragbare schreibeinrichtung.
DE1766929U (de) * 1958-03-18 1958-05-14 Schaumstoff Und Schaumgummi Er Als staender ausgebildeter halter oder behaelter fuer gebrauchs- bzw. ziergegenstaende od. dgl.

Patent Citations (2)

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