DE1049173B - Rohrverbindung fuer Rohre mit Kunststoffauskleidung - Google Patents
Rohrverbindung fuer Rohre mit KunststoffauskleidungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L15/00—Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
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- F16L15/008—Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints with straight threads with sealing rings
-
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- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/18—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation specially adapted for pipe fittings
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrverbindung mit einer die beiden Rohrenden aufnehmenden Muffe
für Rohre mit Kunststoffauskleidung. Sie bezweckt Verbesserungen, wodurch eine zuverlässige Abdichtung
der Rohrverbindung unter Vermeidung schädlicher Beanspruchungen der Kunststoffauskleidungen
erzielt wird.
Bei bekannten Rohrverbindungen der bezeichneten Art für mit Kunststoff ausgekleidete Rohre sind an
den Rohrenden die Auskleidungen in der Regel umgebördelt oder anderweitig verformt, um eine abdichtende
Flächenberührung· der Kunststoffauskleidungen innerhalb der Rohrverbindung zu erzielen. Diese Verformung
der Auskleidungen hat verschiedene Nachteile. Insbesondere können in den Auskleidungen
innerhalb der Rohrverbindung Risse entstehen. Ferner können unter dem Einfluß von Wärme Formänderungen
auftreten, die sich in Undichtheiten auswirken.
Es ist eine Rohrverbindung für mit Zement ausgekleidete Rohre bekanntgeworden, bei denen zwischen
den Stirnflächen der Rohrenden innerhalb der die Rohrenden aufnehmenden Muffe zwei mit zylindrischen
Flächen ineinander geführte Ringe aus korrosionsbeständigem Werkstoff, z. B. aus Bakelit, angeordnet
sind, welche zusammen mit der Innenseite der Muffe eine Dichtungskammer zur Aufnahme eines
plastischen Dichtungsmittels bilden. Bei einer anderen bekannten Rohrverbindung für mit Zement ausgekleidete Rohre ist die die Rohrenden aufnehmende Muffe
mit einer nichtmetallischen Auskleidung versehen, in deren Bohrung korrosionsbeständige Metallringe
sitzen, die mit den Stirnflächen der Rohrauskleidungen zusammenwirken. Diese bekannten Rohrverbindungen
für zementausgekleidete. Rohre genügen nicht den an eine Rohrverbindung für Rohre mit Kunststoffauskleidung
zu stellenden Anforderungen.
Erfindungsgemäß ist bei einer Rohrverbindung für Rohre mit Kunststoffauskleidung mit einer die beiden
Rohrenden aufnehmenden Muffe die Anordnung getroffen, daß die Rohrauskleidungen mit ihren glatten
Enden über die Rohrenden vorstehen und diese vorstehenden Enden mit einem an sich bekannten Innenvorsprung
der Muffe abdichtend zusammenwirken. Diese Anordnung ermöglicht eine zuverlässige Abdichtung
der Rohrverbindung ohne schädliche Beanspruchungen der Rohrauskleidungen. Die vorstehenden
Enden der Rohrauskleidungen können stirnseitig dicht gegeneinandergepreßt werden. Vorzugsweise ist der
ringförmige Innenvorsprung der Muffe ebenfalls mit einer Kunststoffauskleidung versehen. Die Enden dieser
Kunststoffausklcidung können über die Stirnflächen des Innenvorsprungs vorstehen und von je
einem zwischen den benachbarten Stirnflächen des be-Rohrverbindung für Rohre
mit Kunststoffauskleidung
mit Kunststoffauskleidung
Anmelder:
Mannesmann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, Mannesmannufer 1 b
Düsseldorf, Mannesmannufer 1 b
Wilhelm Heimus, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
treffenden Rohrendes und des Innenvorsprungs der Muffe liegenden Dichtungsring umgeben sein.
Eine Rohrverbindung mit den Merkmalen der Erfindung eignet sich besonders für solche Rohre, in
welche nach einem bekannten Vorschlag die Kunststoffauskleidung in Gestalt eines Rohres nach vorheriger
Reduzierung eingebracht und durch Freimachen der Rückstellkräfte mittels Erwärmung gegen
die Rohrwand angepreßt ist. Erfindungsgemäß, können hierbei die aus den Rohrenden vorstehenden Enden der
Kunststoffauskleidungen durch Ausnutzung von in diesen Enden verbliebenen Rückstellkräften gegen den
ringförmigen Innenvorsprung der Muffe bzw. gegen seine Auskleidung angepreßt werden. Nötigenfalls
kann beim Auskleiden der Rohre nach dem angegebenen Verfahren das Freiwerden der Rückstellkräfte in
den vorstehenden Enden der Auskleidung durch besondere Maßnahmen, beispielsweise durch Einfassen
der Enden, teilweise oder vollständig verhindert werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung im axialen Schnitt dargestellt.
Die zu verbindenden Rohre, beispielsweise Stahlrohre
1 und 1 a, sind mit Kunststoffauskleidungen 2 und 2 a versehen, deren Enden über die Rohrenden
vorstehen. Die Kunststoffauskleidungen können als Rohre nach vorheriger Reduzierung in die Stahlrohre
eingebracht und dann durch Freimachung der Rück-Stellkräfte mittels Erwärmung gegen die Rohrwand
angepreßt sein. Hierbei können Vorkehrungen getroffen sein, daß die vorstehenden Enden der Auskleidung
die durch die Freimachung der Rückstellkräfte verursachte Ausdehnung nicht oder nur zum Teil mitmachen.
Zum Verbinden der Rohre dient eine Muffe 3, z. B. aus Stahl, welche die Rohrenden aufnimmt und beispielsweise
mit diesen verschraubt ist. Die Muffe 3 hat einen zwischen die Rohrenden eingreifenden ring-
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f örmigen Vorsprung 3 α mit einer Kunststoff auskleidung
4. Die Kunststoffauskleidung 4 des ringförmigen Innenvorsprungs 3 a der Muffe 3 sitzt auf den vorstehenden
Enden der Kunststoffauskleidungen 2 und 2a der Rohre 1 und la. Gegebenenfalls kann durch
Ausnutzung der in den vorstehenden Enden der Kunststoffauskleidungen verbliebenen Rückstellkräfte ein
Preßsitz zwischen den vorstehenden Enden einerseits und der Auskleidung 4 der Muffe 3 andererseits erzielt
werden.
Die Kunststoffauskleidung 4 ist etwas länger als der ringförmige Innenvorsprung 3 a der Muffe 3. Die über
den ringförmigen Innenvorsprung vorstehenden Enden der Kunststoffauskleidung 4 sind von je einem Dichtungsring
5 umgeben, der zwischen die benachbarten Stirnflächen des betreffenden Rohrendes und des Innenvorsprungs
3ß eingepreßt wird.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist zwischen den Stirnflächen der aus den Rohren 1 und 1 α
heraus ragenden Kunststoffauskleidungen 2 und 2 a ein Abstand vorgesehen. Selbstverständlich können die
Abmessungen der Teile auch so gewählt werden, daß diese Stirnflächen dicht aneinander liegen.
Claims (4)
1. Rohrverbindung für Rohre mit Kunststoffauskkddung
mit einer die beiden Rohrenden aufnehmenden Muffe, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrauskleidungen mit ihren glatten Enden über die Rohrenden vorstehen und diese vorstehenden
Enden mit einem an sich bekannten Innenvorsprung der Muffe abdichtend zusammenwirken.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Innenvorsprung
der Muffe mit einer Kunststoffauskleidung versehen ist.
3. Rohrverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der
Kunststoffauskleidung des ringförmigen Innenvorsprungs der Muffe über deren Stirnflächen vorstehen
und von je einem zwischen den benachbarten Stirnflächen des betreffenden Rohrendes und
des Innenvorsprungs der Muffe liegenden Dichtungsring umgeben sind.
4. Rohrverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3 für solche Rohre, in welche die Kunststoffauskleidung
in Gestalt eines Rohres nach vorheriger Reduzierung eingebracht und durch Freimachung der
Rückstellkräfte mittels Erwärmung gegen die Rohrwand angepreßt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus den Rohrenden vorstehenden Enden der Kunst-staffauskleidungen durch Ausnutzung von
in diesen Enden verbliebenen Rückstellkräften gegen den ringförmigen Innenvorsprung der Muffe
bzw. gegen seine Auskleidung angepreßt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 715 489.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 715 489.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
,© 809 730/242 1.59
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM31745A DE1049173B (de) | 1956-09-17 | 1956-09-17 | Rohrverbindung fuer Rohre mit Kunststoffauskleidung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM31745A DE1049173B (de) | 1956-09-17 | 1956-09-17 | Rohrverbindung fuer Rohre mit Kunststoffauskleidung |
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|---|---|
| DE1049173B true DE1049173B (de) | 1959-01-22 |
Family
ID=7301313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM31745A Pending DE1049173B (de) | 1956-09-17 | 1956-09-17 | Rohrverbindung fuer Rohre mit Kunststoffauskleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049173B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3268240A (en) * | 1963-10-14 | 1966-08-23 | Phillips Petroleum Co | Plastic-lined conduit |
| US3306635A (en) * | 1962-01-12 | 1967-02-28 | Phillips Petroleum Co | Conduit lining |
| DE1236876B (de) * | 1961-05-17 | 1967-03-16 | Reisholz Stahl & Roehrenwerk | Rohrverbindung fuer mit Kunststoff ausgekleidete Metallrohre, insbesondere Stahlrohre |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1715489U (de) * | 1955-06-01 | 1956-01-19 | Mannesmann Ag | Rohrverbindung fuer kunststoffrohre. |
-
1956
- 1956-09-17 DE DEM31745A patent/DE1049173B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1715489U (de) * | 1955-06-01 | 1956-01-19 | Mannesmann Ag | Rohrverbindung fuer kunststoffrohre. |
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| US3306635A (en) * | 1962-01-12 | 1967-02-28 | Phillips Petroleum Co | Conduit lining |
| US3268240A (en) * | 1963-10-14 | 1966-08-23 | Phillips Petroleum Co | Plastic-lined conduit |
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