DE1049151B - Verbrennungskraftmaschine fuer zwei Drehrichtungen - Google Patents
Verbrennungskraftmaschine fuer zwei DrehrichtungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/002—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing or starting four stroke engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/006—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines
Landscapes
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Description
- Verbrennungskraftmaschine für zwei Drehrichtungen Im allgemeinen können Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Viertaktmaschinen, mit Ausnahme der direkt umsteuerbaren Sonderbauarten, nur in einer Drehrichtung laufen. Soll eine Verbrennungskraitmaschine für eine Vielzahl von Antriebsarten dienen, so muß sie in einer Linkslauf- und einer Rechtslaufführung zur Verfügung stehen. Hierfür müssen entweder zwei verschiedene Hilfswellen, wie Nockenwellen und Einspritzpumpenwellen, vorrätig gehalten werden, oder es muß die Drehrichtung des Antriebes der erwähnten Wellen, beispielsweise durch Weglassen oder Hinzufügen eines Zwischenrades, geändert werden. Beide Wege sind umständlich und verursachen unerwünschte Kosten.
- Zur Lösung des genannten Problems wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, eine mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine für zwei Drehrichtungen so auszubilden, daß die Kurbelwelle, die Nockenwelle und die Einspritzpumpenwelle oder jeweils zwei der genannten Wellen so gestaltet sind, daß sie unter Beibehaltung der räumlichen Lage und Form der Wellenlagerung sowie der an den Wellen befestigten oder angreifenden Teile, beispielsweise der Zahnräder, Schwungräder, Keilriemenscheiben, Kupplungen, Stößel, Pleuelstangen usw., in zwei Lagen eingebaut werden können, wobei die eine Lage durch Verschwenken der betreffenden Welle um 180,° um eine zu der Wellenachse senkrechte Achse aus der anderen Lage entstanden ist. Hierdurch lassen sich aus einer Serie von Maschinen, die jeweils aus völlig gleichen Teilen bestehen, beliebige Anteile der Linkslauf- oder Rechtslaufausführung herstellen. Bereits fertig montierte Maschinen können innerhalb kürzester Zeit für entgegengesetzte Drehrichtung umgebaut werden, wobei lediglich Montagekosten entstehen. Für die Fertigung und Planung bedeutet dies eine wesentliche Erleichterung.
- In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen. daß die beiden Anschlußenden jeweils von Kurbelwelle, Nockenwelle oder Einspritzpumpenwelle oder aller drei Wellen bei einer Welle jeweils gleich sind zur wechselweisen Aufnahme der an beiden Enden jeweils anzubringenden Teile, wie Zahnräder. Schwungräder, Schwingungsdämpfer usw.
- Zweckmäßig sind an den Stirnseiten der Anschlußzapfen Gewindebohrungen oder Gewindezapfen angebracht, die zum Anschluß von Schwungrädern, Zahnrädern, Schwingungsdämpfern oder Keilriemenscheiben usw. dienen.
- Man hat schon vorgeschlagen, direkt umsteuerbare oder stets in gleicher Drehrichtung laufende ventilgesteuerte Verbrennungskraftmaschinen so. auszuführen, daß sie als Rechts- oder Linksmaschine, d. h. mit Anordnung der Steuerwelle an der rechten oder linken Maschinenlängsseite, zusammengebaut werden können. Dadurch können solche Maschinen zu einer Doppelanlage zusammengefaßt und von einem Mittelgang aus bedient werden. Diese bekannte Maßnahme kann schon allein wegen der abweichenden Problemstellung keinen Hinweis für die Erfindung geben.
- Es ist weiter bekannt, bei Verbrennungskraftmaschinen mit einem angebauten Getriebe die Drehrichtung der Abtriebswelle durch Einbau anderer Getriebeteile umzuändern. Die Drehrichtung der Verbrennungskraftmaschine bleibt dabei immer die gleiche.
- Es ist endlich bekannt, die Hilfsmaschinen von einzylindrigen, schlitzgesteuerten, gemischverdichtenden Zweitaktmaschinen, die bei entsprechender Verlegung des Zündzeitpunktes ohne weiteres in entgegengesetzter Drehrichtung laufen können, für zwei Drehrichtungen auszulegen. Da es sich bei diesen Hilfsmaschinen um einfache umlaufende Maschinen handelt, die nicht mit einer Ventilsteuerung verglichen werden können, kann diese bekannte Bauart ebenfalls nicht als Vorbild für die Erfindung gelten. Demgegenüber geht es bei der Erfindung darum, eine mehrzylindrige Maschine mit gleichen Teilen für zwei Drehrichtungen zusammenzubauen, wobei die wesentlichen Teile lediglich verschieden angeordnet sind. Hierfür ist es notwendig, die Probleme der Zündfolge, der Lagerbelastung und der Sch-,vingungsbeanspruchung folgerichtig zu durchdenken. Bei einer einzylindrigen Maschine bestehen diese Schwierigkeiten nicht.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar Fig. 1 das eine Ende der Kurbelwelle mit einem Teilschnitt, der die Schwungrad- und Zahnradanbringung zeigt, Fig. 2 das andere Ende der Kurbelwelle, welche in einem Teilschnitt die Befestigung des Schwingungsdämpfers zeigt, Fig.3 das antriebsseitige Ende der Nockenwelle, Fig.4 das andere Nockenwellenende mit dem Verteiler für die Anlaßluft.
- In Fig. 1 bedeutet 1 das Ende der Kurbelwelle, an welchem mittels Kopfschraube 2, die in einem Gewindeloch 3 der Kurbelwelle sitzt, das Schwungrad 4 und das Zahnrad 5 für den Nockenwellenantrieb befestigt ist. Fig. 2 zeigt das andere Ende der Kurbelwelle 1, an welchem mittels Kopfschraube 2, die ebenfalls in einem genau gleichen Loch sitzt, der Schwingungsdämpfer 6 befestigt ist. Da die Lochkreise, Lochteilungen und Lochdurchmesser und die Zapfendurchmesser 7 der Kurbelwellenenden genau gleich sind, lassen sich Zahnrad und Schwungrad gegen den Schwingungsdämpfer seitenvertauschen. Fig.3 zeigt das eine Ende der Nockenwelle 8 mit dem großen Nockenwellenzahnrad 9 und dem Zahnrad 10, welches über ein Zwischenrad 11 die Einspritzpumpe antreibt. Nockenwellenrad 9 und Einspritzpumpenrad 10 sind mittels zylindrischer Paßflächen 12 und 13 an der Nockenwelle 8 befestigt. Fig.4 zeigt die entgegengesetzte Seite der Nockenwelle; an diesem Ende ist die Wellenverlängerung 15 mittels Kopfschrauben 16 befestigt, auf welcher der Anlaßluftverteiler 17 befestigt ist.
- An den Stirnflächen der Nockenwelle sind sowohl eine mittlere Gewindebohrung für die Schraube 14, als auch eine Anzahl äußerer Gewindelöcher für die Schraube 16 vorgesehen. Die Welle der Einspritzpumpe ist in nicht dargestellter Weise an beiden Enden mit Kegelflächen, in denen eine Paßfeder angebracht ist, und Gewindezapfen für Befestigungsmuttern versehen, so daß es möglich ist, das Antriebszahnrad für die Einspritzpumpe wahlweise an dem einen oder anderen Ende der Einspritzpumpenwelle anzuordnen.
- Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die erfindungsgemäße Gestaltung eine einwandfreie konstruktive Lösung des Anbaues der auf drei Wellen anzuordnenden Maschinenteile ermöglicht. Ferner bleibt noch zu erwähnen, daß durch den umgekehrten Einbau der Kurbelwelle und Nockenwelle Zündfolgen entstehen, bei denen Lagerbelastung und Schwingungsbeanspruchung bei Links- und Rechtslauf Bleichbleiben. Als Beispiel wird die Zündfolge für einen Zwölfzylinder-V-Motor angegeben. Zündfolge bei Linkslauf, z. B.: 1, 8, 5, 10, 3, 7, 6, 11, 2, 9, 4, 12; bei Rechtslauf 1, 12, 5, 8, 3, 10, 6, 7, 2, 11, 4, 9.
- Es zünden also, wie man aus der Aufstellung sieht, lediglich die Zylinder der anderen Reihe vorher. Wenn man die geänderte Drehrichtung berücksichtigt, herrschen aber die gleichen Verhältnisse. Für einen Reihenmotor ergibt sich eine identische Zündfolge. Die Erfindung ist nicht auf Einspritzbrennkraftmaschinen beschränkt, sondern läßt sich auch an gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen anwenden, wobei an Stelle der Einspritzpumpenwelle die Verteilerwelle sinngemäß auszubilden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine für zwei Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (1), die Nockenwelle (8) und die Einspritzpumpenwelle oder jeweils zwei der genannten Wellen so. gestaltet sind, daß sie unter Beibehaltung der räumlichen Lage und Form der Wellenlagerung sowie der an den Wellen befestigten oder angreifenden Teile, beispielsweise der Zahnräder, Schwungräder, Keilriemenscheiben, Kupplungen, Stößel, Pleuelstangen usw., in zwei Lagen eingebaut werden können, wobei die eine Lage durch Verschwenken der betreffenden Welle um 180° um eine zu der Wellenachse senkrechte Achse aus der anderen Lage entstanden ist. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußenden j eweils von Kurbelwelle (1), Nockenwelle (8) oder Einspritzpumpenwelle oder aller drei Wellen bei einer Welle jeweils gleich sind zur wechselweisen Aufnahme der an beiden Enden jeweils anzubringenden Teile, wie Zahnräder, Schwungräder, Schwingungsdämpfer usw. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten der Anschlußzapfen Gewindebohrungen oder Gewindezapfen angebracht sind, die zum Anschluß von Schwungrädern, Zahnrädern, Schwingungsdämpfern oder Keilriemenscheiben usw. dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 911194, 490 848; deutsche Auslegeschrift C 5618Ia/46c1, (bekanntgemacht am 23. B. 1956).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50674A DE1049151B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Verbrennungskraftmaschine fuer zwei Drehrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50674A DE1049151B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Verbrennungskraftmaschine fuer zwei Drehrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049151B true DE1049151B (de) | 1959-01-22 |
Family
ID=7487896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50674A Pending DE1049151B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Verbrennungskraftmaschine fuer zwei Drehrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049151B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE490848C (de) * | 1928-05-02 | 1930-02-04 | Motorenfabrik Deutz Akt Ges | Anordnung und Steuerung von mehrzylindrigen Brennstoffpumpen fuer Mehrzylinderdieselmotoren |
| DE911194C (de) * | 1949-04-20 | 1954-05-10 | Ilo Werke H Christiansen | Brennkraftmaschine |
-
1956
- 1956-09-28 DE DES50674A patent/DE1049151B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE490848C (de) * | 1928-05-02 | 1930-02-04 | Motorenfabrik Deutz Akt Ges | Anordnung und Steuerung von mehrzylindrigen Brennstoffpumpen fuer Mehrzylinderdieselmotoren |
| DE911194C (de) * | 1949-04-20 | 1954-05-10 | Ilo Werke H Christiansen | Brennkraftmaschine |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE C5618 (Bekanntgemacht am 23.08.1956) * |
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