DE1047871B - Anordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Anordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
Bei der 'Landesfernwahl durchlaufen die ein gewünschtes Zielamt kennzeichnenden Kennzahlen, ehe
sie das Zielamt erreichen, meist eine mehr oder weniger große Anzahl von Durchgangsämtern. Die Kennzahlen
können stafettenweise von Amt zu Amt weitergegeben werden. Eine andere Art der Übertragung
der Kennzahlen besteht darin, daß sie jeweils von den Durchgangsämtern im Ursprungsamt
der Verbindung immer wieder angefordert werden. Schließlich können die Kennzahlen auch ohne Anförderung
vom Ursprungsamt fortlaufend so lange gesendet werden, bis das gewünschte Zielamt erreicht
ist.
Stellt man die Ziffernwerte der Kennzahlen zwecks Verkürzung der Übertragungszeit nicht in Stromstoßreihen,
sondern in codierter Form dar, z.B. als Frequenzkombinatianen von je zwei Frequenzen aus
einer Fünferfrequenzgruppe, und überträgt man je Stelle der Kennzahl eine solche Frequenzkombination
als einen Impuls, so erhält man für eine mehrstellige Kennzahl eine entsprechende Anzahl von Zweifrequenzimpulsen
mit dazwischenliegenden Pausen.
Geht man von einem System aus, bei dem die Zielkennzahl im Ursprungsamt der Verbindung dauernd
gesendet wird, bis das gewünschte Zielamt erreicht ist, so werden die in Form von Frequenzkombinationen
codierten Ziffern der Kennzahl zyklisch nacheinander gesendet, bis das Zielamt erreicht ist. Dabei
besteht die Gefahr, daß in den Aufnahmeeinrdchtungen
der Durchgangsämter die Kennzahl verfälscht wird, weil es möglich ist, daß in einem Durchgangsamt nicht die der ersten Stelle der Kennzahl entsprechende
Frequenzkombination als erstes Codexeichen eintrifft, sondern z. B. die der. zweiten oder
dritten Stelle entsprechende Frequenzkombination.
Dieser Gefahr kann man auf verschiedene Art begegnen. Man kann, wie bekannt, für jede Stelle der
Kennzahl eine besondere Fünferfrequenzgrappe vorsehen. Diese Anordnung läßt es zu, die Frequenzkombination
der gesamten Kennzahl gleichzeitig auszusenden, da jede Frequenzkombination gleichzeitig
auch die Stellenzahl kennzeichnet, so daß in den Empfängern die Auswertung in der richtigen Stellenfolge
erfolgen kann. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß eine große Anzahl von Frequenzen und
eine große Anzahl von Signalempfängern notwendig ist.
Begnügt man sich mit einer einzigen Fünferfrequenzvorratsgruppe
für alle Ziffern der Kennzahl, so muß man die Ziffern bzw. die entsprechenden Frequenzkombinationen
nacheinander aussenden. Dabei kann man die richtige Stellenfolge der Ziffern in den
Auswerteeinrichtungen, z. B. dadurch sichern, daß in
den Ämtern Einrichtungen zur rückwärtigen Aus-Anordnung
zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von
Frequenzkombinationen, in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Heinz Mertel, Hohenschäftlam (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sendung eines Wahlbereitschaftszeichens vorgesehen werden, welche im Ursprungsamt der Verbindung
veranlassen, daß die Aussendung der Kennzahl stets mit der der ersten Stelle entsprechenden Frequenzkombination
beginnt. Allein solche Einrichtungen, sind in den Ämtern einerseits nicht immer vorhanden, zum
anderen erfordern sie auf der abgehenden Seite der Leitungen besondere Empfänger für das Wahlbereitschaftssignal.
Verzichtet man auf eine Anforderung der Kennzahl durch ein Wahlbereitschaftssignal, so wird nach bekannten
Verfahren in den Empfängern die Auswertung der eintreffenden Kennzahl in der richtigen
Stellenfolge dadurch gewährleistet, daß eine Stelle der
Kennzahl bzw. deren Frequenzkombination, meist die der ersten Stelle entsprechende Frequenzkombination
mit einer größeren Länge als die anderen Stellen gegeben wird. Diese wird dann im Empfänger dahin
ausgewertet, daß die vorher bereits aufgenommenen Frequenzkombinationen anderer Stellen nachträglich
an die richtige Stelle eingeordnet werden. Das gleiche läßt sich auch durch eine lange Pause zwischen zwei
Frequenzkombinationen, meist nach der letzten Stelle der Kennzahl, erreichen. Es wird also eine Synchronisierung
der Stellenzahl der Kennzahl erzwungen. Dabei kann es aber vorkommen, daß erst nach
Aufnahme sämtlicher Stellen der Kennzahl deren richtige Reihenfolge erkannt wird und die Grappen
der Speicherrelais entsprechend ausgetauscht werden müssen. Darunter leidet, abgesehen von der Komplizierung
der Schaltung, auch die Auswertegesehwmdigkeit der Kennzahlen.
Um nun bei zyklischem Ablauf der codierten Zeichen keinen Zeitverlust durch Einsehiebung eines
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Synchronisierelementes ©der durch Verlängerung eines codierten Zeichens oder eine Pause- zwischen
diesen entstehen zu lassen und im Empfänger eine nachträgliche Umordnung in die richtige Reihenfolge
der Ziffernwerte zu vermeiden, ist es durch die deutsche Patentanmeldung St 10386 VIII a/21 a3 bekannt,
jeder Stelle der Kennzahl zusätzlich eine weitere Frequenz zuzuordnen, welche jeweils zusammen
mit der den Ziffernwert' dieser Stelle kennzeichnenden zwei Frequenzkombinationen ausgesendet
wird. Auch -diese bekannte Anordnung befriedigt aber noch nicht voll, weil am Empfangsort ein Empfänger vorgesehen ist, der außer den
fünf Empfangskreisen für die Frequenzkombinationen der Ziffernwerte einen einzigen Empfänger für
alle Stellenkennzeichnungsfrequenzen enthält/ welcher mit umschaltbaren, auf die jeweilige Frequenz abgestimmten
Schwingkreisen versehen ist. Dieser Empfänger ist im Ruhezustand jeweils auf eine
ganz bestimmte -Kennzeichnungsfrequenz, z. B. der für die erste Stelle, · abgestimmt und wird nach
Aufnahme dieser Frequenz auf die nächste Stellenkennzeichnungsfrequenz, in diesem Fall der zweiten
Stelle, abgestimmt; diese· ,wiederum schaltet nach ihrer Aufnahme den Schwingkreis auf die Kennzeichnungsfrequenz"
der dritten Stelle um, usw. Dies 'bedeutet, daß, im Falle-die zyklisch ablaufende Ziffernfolge
an der Empfangsstelle nicht mit derjenigen Stelle beginnt, auf welche der Empfänger im Ruhezustand
abgestimmt ist, diese Ziffer zunächst im Empfänger nicht aufgenommen werden kann. Erst
wenn alle Stellen der Kennzahl abgelaufen sind und die aufschlüsselnde Stellenkennzeichnungsfrequenz,
z, B. die erste Stelle, eintrifft, kann diese und anschließend auch die übrigen Stellen der Kennzahl
aufgenommen werden. Diese Anordnung hat also offensichtlich wiederum einen Zeitverlust zur Folge.
Er wird gemäß Erfindung dadurch vermieden, daß für die Auswertung der die Stellen kennzeichnenden
Frequenzen im Empfänger jeweils getrennte, fest abgestimmte Empfangskreise vorgesehen sind, welche
jeweils die Empfangskreise für die den Ziffernwerten zugeordneten Gruppen von Empfangsrelais herstellen.
Damit wird, auch wenn die Ziffernfolge bei Anschaltung eines Aufnahmeorgans zu einem beliebigen Zeitpunkt
mit einer beliebigen Stelle einsetzt, sofort diese Ziffer- aufgenommen und an der richtigen Stelle gespeichert,
so daß das Aufnahmeorgan (z. B. ein Durchgangsregister) nur für die Dauer eines einzigen
Durchlaufs sämtlicher Stellen einer Kennzahl in An-Spruch genommen wird. Einen weiteren Zeitgewirin
kann man durch die erfindungsgemäße Anordnung deshalb erhoffen, weil unter Umständen nicht alle
Ziffern, sondern nur eine einzige Ziffer der Kennzahl zur Steuerung der Wähler in einem Amt benötigt
wird, die man nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit erhalten kann, ohne alle Ziffern aufnehmen zu
müssen.
Fig. 2 zeigt unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung unwesentlichen Schaltungseinzelheiten
als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Empfänger (Auswerter) AW, welcher über die
beiden Leitungsadern e, d seitens der in Fig. 1 dargestellten
Sendestelle ST die Ziffern als Frequenzkombinationen erhält.
Die Sendestelle gemäß Fig. 1 enthält einen zentralen Speicher Sp, der z. B. in einem Knotenamt liegt.
In diesem Speicher werden die die Zielämter, kennzeichnenden Kennzahlen der Zielämter aufgenommen.
Entprechend dem' z. B. für die deutsche Landesfernwahl
vorgesehenen Netzaufbau mit Zentralämtern als oberster Netzebene, Hauptämtern, Knotenämtern,
Endämtern als der untersten Netzebene werden dreistellige Kennzahlen für die die Zielämter bildenden
Knotenämter verwendet. Die einzelnen Ziffern der Kennzahl treffen über die Adern a, b in der üblichen
Form von dekadischen Nummernstromstoßreihen im Speicher ein. Die Stromstoß reihen können mit Gleichstrom
oder mit Wechselstrom übertragen werden. Es möge im Speicher z. B. die dreistellige Kennzahl
»324« eintreffen. Durch die erste Ziffer der Kennzahl wird aus einer Zl ... ZlO umfassenden, nicht dargestellten
Relaisgruppe ein Relais dem eintreffenden Stellenwert entsprechend ausgewählt und erregt gehalten.
In dem angenommenen Beispiel wird Relais Z 3 erregt. Durch die zweite Ziffer der Kennzahl wird
aus einer nicht gezeigten Gruppe von zehn Relais Hl ... HlO Relais H2 ausgewählt und erregt gehalten;
durch die dritte Ziffer wird aus einer nicht gezeigten Gruppe von zehn Relais K1... K10 Relais
Ki ausgewählt und erregt gehalten. Diese Kennzeichnungsrelais
setzen den Ziffernwert je in eine aus zwei Frequenzen bestehende Frequenzkombination
um, welche einer Gruppe von fünf Frequenzen /1 ... /5, vorzugsweise Tonfrequenzen, entnommen
wird. Die Kombinationen werden als Impulse über die Adern e, d zu einer Auswerteeinrichtung AW in
jedem der für die Verbindung benutzten Ämter-des
Fernwahlnetzes übertragen. Zu diesem Zweck bereiten die durch die Kennzahl erregten Kennzeichnungsrelais
jeweils den Speisekreis zweier Frequenzen aus der Fünferfrequenzgruppe vor. So bereitet
Relais Z 3 mittels seiner Kontakte Is 3, 2 #3 den
Speisekreis für die Frequenzen f2 und f3, Relais H 2
mittels seiner Kontakte 3A-2, 4&2 den Speisekreis für
die Frequenzen fl und /3., Relais K 4 mittels seiner
Kontakte 5A4, 6 £4 den Stromkreis für die Frequenzen
/1 und f4c vor. Die Einspeisung der Frequenzkombination
auf die Leitungen e, d erfolgt mittels der Sekundärwicklung j 1 des Übertragers Ue 1, der entsprechend
den fünf Frequenzen fl . . . /5 durch die Primärwicklungen pl . . . p5 gespeist wird. Der
Speicher ist mit einem weiteren Übertrager Ue2 versehen, welcher aus einem zentralen Frequenzgenerator
von den Frequenzen /6, fl, /8, ebenfalls Tonfrequenzen,
über die Primärwicklungen p6, pl, p8 gespeist wird. Diese zusätzlichen Frequenzen f6...f8 werden
über die Sekundärwicklung s2 des Übertragers Ue2,
die in Reihe mit der Sekundärwicklung si Hegt, als
Stellenkennzeichnungsfrequenzen auf die Leitungen e, d eingespeist.
Sobald die Einspeicherung der Stromstoßreihen im Speicher beendet ist, wird ein nicht gezeigter Verteilerwähler
angelassen, der der Einfachheit halber als Schrittschaltwähler mit dem Schaltarm w dargestellt
ist. Selbstverständlich könnte dessen Funktion auch durch die Kontakte eines Relaiswählers übernommen
werden. Der Wählerarm w schaltet nacheinander die der ersten Ziffer der Kennzahl entprechenden Frequenzkombinationen
ein, indem er auf Schritt 1 die Speisestromkreise der Frequenzen f2 und /3 freigibt:
+ , w (1), 1^3, Gz2, p2 (Mitte);
+, w (1), 2z3, Gz3, p3 (Mitte).
+, w (1), 2z3, Gz3, p3 (Mitte).
Gleichzeitig gibt der Wählerarm zv auf Schritt 1 den Speisekreis für die Frequenz /6 frei:
+, w (1), G6, p6 (Mitte).
Auf diese Weise wird nunmehr gleichzeitig das
Frequenzgemisch /24-/3+/6 auf die Leitungen e, d
übertragen. Diese Kombination wird in der Auswertungseinrichtung AW aufgenommen.
Der Wählerarm w gelangt sodann nach Schritt 2,
auf welchem die Frequenzen fl, f3, f7 freigegeben werden:
+ , w (2), 3h2, GhI, p\ (Mitte;
+ , w (2), 4Lh2, Gh3, p3 (Mitte;
+ , w (2), GT, p7 (Mitte).
+ , w (2), 4Lh2, Gh3, p3 (Mitte;
+ , w (2), GT, p7 (Mitte).
In ähnlicher Weise werden auf Schritt 3 durch den Wählerarm w die Speisestromkreise für die Frequenzen
fl, f& und /8 entsperrt.
In der Auswerteeinrichtung AW gemäß Fig. 2 wird das über die beiden Leitungsadern e, d eintreffende
Frequenzgemisch nach Verstärkung im Vorverstärker V von den abgestimmten Empfangskreisen
si . . . s8 aufgenommen. Die Empfangskreise s6, s7,
s 8 sind auf die Stellenkennzeichnungsfrequenzen f6,
f7, f8, die Empfangskreise s 1... s 5 auf die fünf
Frequenzen der Frequenz vor ratsgruppe /1 ... /5 fest abgestimmt. An die Leitungsadern sind die Empfangskreise
über die Transformatoren Tl ... T 8, deren Primärwicklungen in Reihe in die Leitungsadern eingeschleift sind, angekoppelt. Grundsätzlich
sind alle Empfangskreise gleich ausgebildet. Sie führen über weitere Ankopplungsübertrager Ul... U 8
zu Relais oder elektronischen Schaltern Rl . . . R8, welche ihrerseits die Empfangsrelais steuern. So wird
über den Empfangskreis s6 das Empfangsrelais E 6,
über den Empfangskreis s7 das Empfangsrelais E7
und über den Empfangskreis s 8 das Empfangsrelais £3 gesteuert. Wird durch ein eintreffendes Frequenzgemisch
mit der Stellenkennzeichnungsfrequenz /6 das Empfangsrelais E 6 erregt, so schaltet dieses über
seine Kontakte Ie 6, 2e6 .. . 5e6 die der ersten
Stelle der Kennzahl zugeordneten Empfangsrelais Zl ... ZS an die Empfangskreise si . . . sS an, so
daß nunmehr die gleichzeitig eintreffende Zweierfrequenzkombination die entsprechenden beiden Relais
aus dieser Relaisgruppe erregen kann. Durch das Empfangsrelais E7 wird die der zweiten Stelle der
Kennzahl zugeordnete Relaisgruppe HTl . . . HT 5,
durch Relais E 8 die der dritten Stelle zugeordnete Relaisgruppe Kl . . . KS an die Abstimmkreise
si . . . s5 angeschaltet, so daß jeweils das entsprechende
Relaispaar aus jeder Relaisgruppe durch die von der Stellenkennzeichnungsfrequenz begleitete
Zweierfrequenzkombination erregt werden kann.
Bei dieser Anordnung ist es gleichgültig, in welcher Reihenfolge eine Kennziffer, z. B. »324«, von
der Auswerteeinrichtung aufgenommen wird, ob in der Folge 3, 2, 4 oder 2, 4, 3 oder 4, 3, 2. Stets wird
sofort die gesamte Kennzahl nach einem einzigen Durchlauf der drei Stellen vom Auswerter aufgenommen,
gespeichert und in der richtigen Stellenfolge ausgewertet. Trifft die Kennzahl z. B. in der letztgenannten
Folge ein, so wird zuerst durch die Kennzeichnungsfrequenz /8 der letzten Stelle Relais
E 8 erregt. Dieses schließt durch seine Kontakte Ie8 . . . 5e8 den Stromkreis für die Relais
KTl . . . KT 5 vorbereitend, so daß die Zweifrequenzkombination
/1+/4 durch die Relais KTl und KT4 aufgenommen werden kann. Entsprechend werden beim
Empfang der nächsten Stelle »3« durch die Kennzeichnungsfrequenz /6 der ersten Stelle mittels der
Kontakte 2e6 und 3i?6 des Relais E6 die Relais ZT2
und ZT 3 an die Abstimmkreise s2 und .?3 angeschaltet,
um nun durch die eintreffende Frequenzkombination fl und /3 der Ziffer »2« erregt zu werden.
Entsprechend schaltet dann die Kennzeichnungsfrequenz /7 der Stelle »2« die Relais HTl und HT3
an die Abstimmkreise si und s3 an, um die den
Ziffernwert »2« dieser Stelle entsprechenden Frequenzen /2+/3 aufnehmen zu können. Die angereizten
und örtlich erregt gehaltenen Relais KTl, KT'4, ΖΓ2,
ZT 3, HTl, HT 3 können die dreistellige Kennzahl in dekadische Nummernstromstoßreihen zur direkten
Einstellung von Wählern oder über Kontaktpyramiden und Markierleitungen in eine Markierung von
Wählern umwerten. Bei Ausdehnung des Verfahrens würde eine entsprechende Anzahl von Empfängern
zusätzlich notwendig werden.
Die aufzunehmende Zwei-aus-fünf-Frequenz-Codekombination kann vor ihrer Speicherung ohne Schwierigkeit
auf Vollständigkeit in einer Kontrolleinrichtung K geprüft werden, indem Kontakt χ die Spannung
für die Betätigung der Stellenkennzeichnungsrelais E6, E7, E8 nur anschaltet, wenn nur eine
Zweifrequenzkombination in der Kontrolleinrichtung K eingetroffen ist. Auf diese Weise kann eine
Speicherung nur erfolgen, wenn sowohl die Stellenkennzeichnungsfrequenz als auch ein vollständiger
Code einlaufen.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von in zyklischer
Wiederholung ausgesendeten Frequenzkombinanationen, die für alle Ziffern der gleichen
Frequenzvorratsgruppe entstammen, jedoch zur Kennzeichnung ihrer Stelle jeweils von einer zusätzlichen,
charakteristischen Frequenz begleitet sind, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswertung der die Stellen kennzeichnenden Frequenzen
(f6...f8) im Empfänger (AW) jeweils
getrennte, fest abgestimmte Empfangskreise (s6- E7; s7-E7; s8-E8) vorgesehen sind, welche jeweils
die Empfangskreise für die den Ziffernwerten zugeordneten Gruppen von Empfangsrelais
(ZTl... ZT5, HTl...HTS, KTl... KTS) herstellen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stellenkennzeichnungsfrequenzen
aufnehmenden Empfangsrelais (E6, E7, E8) jeweils die zugeordnete
Gruppe von Empfangsrelais (ΖΤΊ...ΖΓ2 bzw.
HTl... HTS bzw. KTl... KTS) an die auf die
Frequenzen der Frequenzvorratsgruppe abgetimmten Empfangskreise (si... s5) anschaltet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 010 579.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 010 579.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 727/120 12.58
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56172A DE1047871B (de) | 1957-12-09 | 1957-12-09 | Anordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| CH6678458A CH369174A (de) | 1957-12-09 | 1958-12-01 | Schaltungsanordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreiben in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56172A DE1047871B (de) | 1957-12-09 | 1957-12-09 | Anordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047871B true DE1047871B (de) | 1958-12-31 |
Family
ID=7490916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56172A Pending DE1047871B (de) | 1957-12-09 | 1957-12-09 | Anordnung zur Auswertung mehrstelliger Ziffernreihen in Form von Frequenzkombinationen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH369174A (de) |
| DE (1) | DE1047871B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1240142B (de) * | 1964-11-11 | 1967-05-11 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur schnellen UEbertragung von codierten Zeichen ueber Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010579B (de) * | 1955-10-03 | 1957-06-19 | Standard Elektrik Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-anlagen zur UEbertragung von Schaltauftraegen, die aus einer Reihe von einzelnen Teilauftraegen zusammengefasst sind |
-
1957
- 1957-12-09 DE DES56172A patent/DE1047871B/de active Pending
-
1958
- 1958-12-01 CH CH6678458A patent/CH369174A/de unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010579B (de) * | 1955-10-03 | 1957-06-19 | Standard Elektrik Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-anlagen zur UEbertragung von Schaltauftraegen, die aus einer Reihe von einzelnen Teilauftraegen zusammengefasst sind |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1240142B (de) * | 1964-11-11 | 1967-05-11 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur schnellen UEbertragung von codierten Zeichen ueber Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH369174A (de) | 1963-05-15 |
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