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DE1046845B - Einkaufsnetz - Google Patents

Einkaufsnetz

Info

Publication number
DE1046845B
DE1046845B DEP8086A DEP0008086A DE1046845B DE 1046845 B DE1046845 B DE 1046845B DE P8086 A DEP8086 A DE P8086A DE P0008086 A DEP0008086 A DE P0008086A DE 1046845 B DE1046845 B DE 1046845B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
cord
carrying
leaf springs
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP8086A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedolin Piller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1046845B publication Critical patent/DE1046845B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C3/00Flexible luggage; Handbags
    • A45C3/04Shopping bags; Shopping nets
    • A45C3/045Shopping nets

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Einkaufsnetz, insbesondere aus dünner Kunststoffschnur mit einem an der Tragschnur desselben angeordneten, gleichzeitig als Traggriffe dienenden Aufbewahrungsbeutel für das Netz.
Es sind geknüpfte Einkaufsnetze aus dünner Kunststoffschnur (insbesondere aus Polyamidkuriststoff) bekannt, die eine große Tragfähigkeit besitzen und in leerem Zustand auf : kleinstem Raum zusammengedrückt werden können, so daß man sie in einem sehr kleinen Verpackungsbeutel unterbringen kann. Diese bekannten aus Kunststoffschnur hergestellten Einkaufsnetze haben* 'jetloch den Nachteil, daß auch die Tragschnur verhältnismäßig dünn ist, so daß das Tragen eines solchen Einkaufsnetzes unbequem bzw. bei größeren Lasten die Tragschnur in die Hand einschneidet.
Es ist ein Marktnetz mit zwei mittels Ringen an diesem befestigten Tragschnüren bekannt, wobei an einer Tragschnur ein Aufnahmefutteral für das Netz befestigt ist. Wird dieses Futteral wie üblich mit einem Schnürzug oder Gummizug versehen, so ist sowohl die Aufnahme des Netzes aus dem Futteral als auch das Hineinstecken des Netzes in das Futteral umständlich und zeitraubend. Außerdem kann das weiche Netzfutteral beim Tragen eines schweren Netzes das Einschnüren der Tragschnüre in die Hand kaum verhindern bzw. nicht wesentlich verringern, insbesondere dann nicht, wenn das Einkaufsnetz einschließlich der Tragschnüre aus verhältnismäßig dünnem Kunststoffaden hergestellt wird.
Bei dem Einkaufsnetz nach der Erfindung, bei welchem ebenfalls an der Tragschnur ein als Traggriff dienender Aufbewahrungsbeutel für das Netz vorgesehen ist, ist der Öffnungsrand des Beutels in an sich bekannter Weise durch zwei im Querschnitt gewölbte und gleichzeitig als Beutel Verschluß dienende Blattfedern versteift, deren konkave Flächen einander zugekehrt sind, an beiden Blattfeder enden Löcher vorgesehen sind, und die Tragschnur durch die Löchei am einen Ende der Blattfedern hindurch, — am Beutelrand entlang—-und am anderen Ende derselben wieder durch die Löcher nach der anderen Seite so hindurchgeführt ist, daß die flach liegenden Blattfedern als Traggriff dienen.
Diese neue Ausführung gestattet sowohl die schnelle und bequeme Entnahme des Netzes aus dem Beutel als auch das schnelle und bequeme Einstecken des Netzes in den Beutel, indem mit der einen Hand durch Längsdruck auf die Blattfedern die Beutelöffnung weit gespreizt wird und mit der anderen Hand mit einem Handgriff das Netz herausgezogen bzw. hineingesteckt werden kann. Die besondere Ausbildung der Blattfedern und deren besondere Verbin--
Anmelder:
Friedolin Piller, Augsburg, Barthshof 5
Friedolin Piller, Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
dung mit der Tragschnur ermöglicht es weiterhin, diese Blattfedern samt Beutel als bequemen Traggriff zu benutzen, wobei die Tragschnüre über die Blattfedern laufen, also damit ein Einschnüren in die ao Hand wirksam verhindert wird. Dies ist besonders wichtig bei Verwendung von Kunststoffband bzw. -schnur für Netz und Tragschnüre. Der Aufbewahrungsbeutel für das Einkaufsnetz kann verhältnismäßig klein und handlich ausgeführt werden.
Die Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des neuen Einkaufsnetzes mit Tragschnur und Beutel,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung A der Fig. 1 auf den geöffneten Beutel,
Fig. 3 die Benutzung des Beutels als Traggriff beim Tragen des Netzes,
Fig. 4 eine Federeinlage des Beutels der Fig. 1 ttnd 2,
Fig. 5 einen Querschnitt durch diese Feder in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 das Einkaufsnetz als Schulternetz,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Beutels mit Tragband in anderer Ausführung,
Fig. 8 eine Ansicht in Richtung A der Fig. 7 auf den Beutel in der Tragstellung.
In der Zeichnung ist mit 1 ein aus dünner Kunststoffschnur geknüpftes Einkaufsnetz bezeichnet, das in bekannter Weise mit Ringen 2 versehen ist, durch welche die ebenfalls aus Kunststoffschnur bestehende Tragschnur 3 hindurchgeführt ist. Diese Tragschnur muß verhältnismäßig lang sein, um ein weites öffnen des Netzes zwecks Einbringen größerer Gegenstände zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, ist diese Tragschnur 3 derart mit einem Aufbewahrungsbeutel 4 verbunden, daß dieser als Traggriff benutzt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Tragschnur durch öff-
809 699/20
nungen 5 und 6 am einen Ende des Beutelrandes 7 hindurch, — am Beutelrand entlang — (wie mit dem Schnurteil 3 α angedeutet) und schließlich am anderen Ende des Beutelrandes durch Öffnungen 8, 9 des Beutelrandes wieder hindurchgeführt. Die Öffnungen 8, 9 des Beutelrandes wieder hindurchgeführt. Die öffnungen 5, 6 und 8, 9 bestehen vorteilhaft aus Ösen, die am Beutelrand befestigt sind. Dieser Beutelrand 7 ist durch Blattfedern 10 versteift, die an den Enden mit Löchern 11 (oder Schlitzen) zum Durchziehen der Tragschnur (bzw. des Tragbandes) versehen sind und gemäß Fig. 5 einen gewölbten Querschnitt aufweisen. An den Enden dieser Blattfedern sind ferner Schutzkappen 12 vorgesehen. Diese Blattfedern, deren konkave Flächen im Beutel einander zugekehrt sind, dienen nicht nur zur Versteifung des Beutelrandes, sondern zugleich auch als Beutelverschluß. Im Normalzustand sind diese beiden Blattfedern gestreckt und schließen demgemäß die Beutelöffnung. Wird andererseits auf die Enden des Beutelrandes ein Druck mit den Fingern in Pfeilrichtung B ausgeübt, so knicken demgemäß nach Fig. 2 die Blattfedern 10 nach außen und öffnen damit den Beutel. Dieser Spreizverschluß hat den Vorzug, daß keine besonderen und etwa vorstehenden Verschlußteile vorhanden sind, die bei der Griffbenutzung des Beutels hinderlich wären.
Bei der in Fig. 1 und 6 gezeigten Ausführung ist an der durch die Netzringe gezogenen Tragschnur ein Haken, zweckmäßig ein Karabiner 13 befestigt, der an den am Beutelrand entlang geführten Schnurteil 3 a (s. Fig. 1) eingehängt werden kann. Es wird damit gegenüber Fig. 3 eine wesentliche Verkürzung der Tragschnur 3 erzielt.
Nach Fig. 3 und 6 ist ferner am unteren Netzende ein Ring 14 zum Einhängen des Hakens 13 befestigt, so daß gemäß der Fig. 6 das Netz auch über die Schulter getragen werden kann.
Nach dem in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist für das Einkaufsnetz 1 an Stelle einer Tragschnur ein Tragband 15 vorgesehen, das ähnlich Fig. 1 und 2 durch den versteiften Beutelrand 7 eines Beutels 4 hindurchgezogen ist. Dabei ist das eine durch den Beutelrand hindurchgeführte Tragbandende 15 a bei 16 mit einer Klemmschnalle 17 fest verbunden, während das andere ebenfalls durch den Beutelrand hindurchgeführte Bandende 15 b durch die Klemmschnalle 17 hindurchgezogen ist. Bei dieser an sich bekannten Klemmschnalle ist eine in Schlitzen 18 der Schnalle geführte Klemmrolle 19 vorgesehen, die bei einer Belastung des Netzes 1 durch das Bandende 15 b in Richtung C verschoben wird und damit das Bandende 15 b in der Schnalle festklemmt. Diese Klemmschnalle 17 kann gegebenenfalls auch fest mit dem Beutelrand 7 verbunden sein.
Die in Fig. 7 und 8 gezeigte Ausführung gestattet in bequemer Weise eine beliebige Verkürzung des Tragbandes 15, so daß das Netz bequem in jeder gewünschten Höhe getragen werden kann.
Fig. 8 zeigt die Tragstellung des Beutels, wobei dieser, hauptsächlich der versteifte Beutelrand 7, als Griff dient und dieser Beutelrand in Querrichtung D durch die Finger der Hand belastet wird.
Gegebenenfalls kann bei gespreiztem geöffnetem Beutel (Fig. 2) der Boden des Beutels zwischen den Beutelrand 7 gedruckt und hier unter dem Druck der Federn 10 festgeklemmt werden, so daß ein noch stärkerer, fülligerer Traggriff entsteht.
Der Beutel selbst kann aus beliebigem Material, z. B. Leder oder Kunststoff, hergestellt sein.
Der neue, zugleich als Griff dienende Netzbeutel ist in Fig. 7 und 8 annähernd in natürlicher Größe dargestellt. Dabei wird vorteilhaft die Länge L des Beutels bzw. Beutelrandes so bemessen, daß dieser etwa der Handbreite entspricht, so daß nach Fig. 3 ein bequemes Tragen ermöglicht wird.
An der Innen- oder Außenseite des Beutels kann noch ein mit Reißverschluß od. dgl. versehenes Fach vorgesehen sein, in welchem Geldscheine und Münzen untergebracht werden können, so daß der Netzbeutel zugleich als Geldbörse benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einkaufsnetz, insbesondere aus dünner Kunststoffschnur mit einem an der Tragschnur desselben angeordneten, gleichzeitig als Traggriff dienenden Aufbewahrungsbeutel für das Netz, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsrand des Beutels in an sich bekannter Weise durch zwei im Querschnitt gewölbte und gleichzeitig als Beutelverschluß dienende Blattfedern versteift ist, deren konkave Flächen einander zugekehrt sind, an beiden Blattfederenden Löcher vorgesehen sind, und die Tragschnur durch die Löcher am einen Ende der Blattfedern hindurch-, am Beutelrand entlang- und am anderen Ende derselben wieder durch die Löcher nach der anderen Seite so hindurchgeführt ist, daß die flach liegenden Blattfedern als Traggriff dienen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 808 362;
    schweizerische Patentschriften Nr. 131707, 205 383, 216 845,-
    britische Patentschriften Nr. 347 264, 619731.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ■©. 809 699/20 12.58
DEP8086A 1953-09-17 1952-07-28 Einkaufsnetz Pending DE1046845B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH321718T 1953-09-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1046845B true DE1046845B (de) 1958-12-18

Family

ID=4498500

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP8086A Pending DE1046845B (de) 1953-09-17 1952-07-28 Einkaufsnetz

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH321718A (de)
DE (1) DE1046845B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133941B (de) 1961-02-06 1962-07-26 Karl Rondholz Verbindung von Netzgestrick und Begrenzungsleinen aus Kunststoff, insbesondere fuer Fischereizwecke
DE102021111704A1 (de) 2021-05-05 2022-11-10 JUTEC Hitzeschutz und Isoliertechnik GmbH Schutztasche für einen Akku

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DE808362C (de) * 1949-12-16 1951-07-12 Heinrich Kofler Jun Lederwaren Spreizverschluss, insbesondere fuer Handtaeschchen, Geldtaschen und Tabakbeutel

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Also Published As

Publication number Publication date
CH321718A (de) 1957-05-15

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