DE1046110B - Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur Speicherung von Kennzahlen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur Speicherung von Kennzahlen in Fernmelde-,insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Einrichtungen, in denen das Zielamt einer Verbindung bestimmende Kennzahlen
gespeichert werden.Aus dieser Kennzahl werden über einen Umwerter die zur Einstellung von Richtungswählern auf die gewünschte Richtung erforderlichen
Richtungskennzahlen ermittelt. Die Richtungskennzahlen werden in codierter Form von im Speicher angeordneten
Auswerterelais aufgenommen und von diesen ebenfalls in codierter Form zum Richtungswähler
übertragen. Wünscht ein Teilnehmer eine Verbindung zu einem im Ausland wohnenden Teilnehmer, so wird
nach Auswertung der Kennzahl durch den Umwerter die Verbindung über den Kennzahlenweg zum übergeordneten
Zentralamt durchgeschaltet und die gespeicherte Kennzahl zum Zentralamt übertragen. Anschließend
wird die Kennzahl im Zentralamt nochmals ausgewertet und die Verbindung zu einem sogenannten
Kopfamt durchgeschaltet. Für jedes Land ist ein besonderes Kopfamt vorgesehen, über das alle zu diesem
Land führenden Auslandsverbindungen vermittelt werden. Es kann selbstverständlich auch ein Kopfamt
für mehrere Länder vorgesehen sein. Beispielsweise ist im deutschen Fernsprechnetz das Zentralamt Düsseldorf
für die Länder Belgien und Holland als Kopfamt vorgesehen.
Die erneute Auswertung der Kennzahl im Zentralamt kann vermieden werden, wenn ein im Zentralamt
angeordneter Zentralamtsgruppenwähler durch eine vom Hauptamt ausgesandte Stromstoßserie, die im
Hauptamt aus der Kennzahl ermittelt wird, auf ein zu dem dem gewünschten Land zugeordneten Kopfamt
führendes Bündel Verbindungsleitungen eingestellt wird. Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um
ohne zusätzlichen Aufwand an Auswerterelais die im Umwerter aus der Kennzahl ermittelte Vorserie aufzunehmen
und deren Aussendung zur Einstellung des Zentralamtsgruppenwählers einzuleiten. Erreicht wird
dies dadurch, daß die zur codierten Aufnahme von Richtungskennzahlen im Speicher vorhandenen Auswerterelais
bei besonderen Verbindungen (Auslandsverbindungen) vor der Kennzahl ein zusätzliches
Richtungskennzeichen aufnehmen und dieses als eine vor der Kennzahl auszusendende Stromstoßserie zur
Einstellung eines im übergeordneten Amt angeordneten Zentralamtsgruppenwählers markieren.
_ Die Aussendung der durch die Auswerterelais markierten
Stromstoßzahlen wird durch in einer Relaiskette angeordnete Steuerrelais veranlaßt. Zusätzlich
sind zu den Steuerrelais, die zur Aussendung der Kennzahl bereits im Speicher vorhanden sind, noch
drei weitere Relais erforderlich. Auch diese zusätzlichen Steuerrelais können nach einer weiteren Ausbildung
der Erfindung vermieden werden, indem die aus vier Relais bestehende Relaiskette zuerst zur Aus-
S chaltungs anordnung
für Einrichtungen zur Speicherung
von Kennzahlen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, .
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Ing. Gerhard Schmitt, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Sendung der Vorserie angelassen wird und anschließend zur Aussendung der Kennzahl nochmals
eingeschaltet wird.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 1 sind der Speicher Sp und der
Umwerter UW auszugsweise dargestellt. Fig. 2 zeigt die zur Aussendung der Stromstoßreihen in einer
Relaiskette angeordneten Steuerrelais .ZVl bis N7, während Fig. 3 eine nur aus vier Steuerrelais Nl
bis ΝΊ bestehende Relaiskette zeigt, die mehrfach
ausgenutzt wird. Alle nicht zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltungseinzelheiten sind der
besseren Übersicht wegen weggelassen worden.
Der in Fig. 1 nur auszugsweise dargestellte Umwerter UW zeigt die für die Kennzahlen 328, 1328
und 0328 erforderlichen Verdrahtungen. Während die ersten Kennzahlen im Inland liegenden Ämtern zugeordnet
sind, ist die letzte, mit »0« beginnende Kennzahl einem im Ausland liegenden Amt zugeordnet.
Um die Wirkungsweise des Speichers Sp und des Umwerters UW zu zeigen, sei zuerst auf die bei Einspeicherung der Kennzahl 328 sich abspielenden Schaltvorgänge in Fig. 1 und 2 eingegangen. Der Speicher wird in hier nicht dargestellter Weise nach Aufnahme jeder Ziffer der Kennzahl an den Umwerter UW über die Kontakte des Relais F angeschaltet. Nach Aufnahme der ersten Ziffer »3« ist das nicht dargestellte Relais Z 3 angesprochen. Dieses Relais wird von einer ebenfalls nicht dargestellten; die eintreffenden Stromstöße aufnehmenden Relais-
Um die Wirkungsweise des Speichers Sp und des Umwerters UW zu zeigen, sei zuerst auf die bei Einspeicherung der Kennzahl 328 sich abspielenden Schaltvorgänge in Fig. 1 und 2 eingegangen. Der Speicher wird in hier nicht dargestellter Weise nach Aufnahme jeder Ziffer der Kennzahl an den Umwerter UW über die Kontakte des Relais F angeschaltet. Nach Aufnahme der ersten Ziffer »3« ist das nicht dargestellte Relais Z 3 angesprochen. Dieses Relais wird von einer ebenfalls nicht dargestellten; die eintreffenden Stromstöße aufnehmenden Relais-
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kette eingeschaltet. Diese Relaiskette arbeitet in ähnlicher Weise wie die in Fig. 2 dargestellte, aus den
Relais .Vl bis N7 bestehende Kette. Nachdem die aus drei Stromstößen bestehende erste Stromstoßserie eingespeichert
ist, wird das nicht dargestellte Relais F über eine ebenfalls nicht dargestellte Prüfeinrichtung,
die feststellt, ob der Umwerter nicht bereits von einem anderen Speicher belegt ist, erregt und verbindet über
seine Kontakte 1/ bis 13/ und 140/ bis 146/ den Speicher Sp mit dem Umwerter UW. Über die Widerstände
46 Wi und 47 Wi und die Gleichrichter 50 Gr und 51 Gr liegt Erdpotential an dem Kennzahlenpunkt
if 328, so daß keines der ebenfalls an Erde liegenden
Auswerterelais MAl, MA2, MAi, MA8, MBl,
MB 2, MB 4, MS 8, .Vl bis Nl ansprechen kann, da
durch die parallel zu diesen Wicklungen liegenden Widerstände 46 Wi, 47 Wi diese Relais Fehlstrom erhalten.
Auch nach Einspeicherung der zweiten Ziffer erhalten die Auswerterelais über den Widerstand 47 Wi
Fehlstrom und können nicht ansprechen. Erst nachdem die Kennzahl vollständig eingespeichert ist, liegt an
dem Kennzahlenpunkt K 328 Anspreohpotential, so daß die Relais MA1, MA4, MBl, MB2 und N 6
über die Gleichrichter 60 Gr, 61 Gr, 62 Gr, 63 Gr und
147 Gr erregt werden. Durch die Auswerterelais MA1
und M^i 4 wird die zur Einstellung eines ersten
Richtungswählers erforderliche Richtungszahl »5« und durch die Auswerterelais Mi? 1 und MB2 zur
Einstellung eines zweiten Richtungswählers erforderliche Richtungszahl »3« in codierter Form festgehalten
und in nicht dargestellter Weise zu den Richtungswählern übertragen. Die Auswerterelais halten sich,
nachdem der Speicher vom Umwerter abgeschaltet worden ist, über ihre eigenen Kontakte 31 mal,
33ma&j 3Smbl und 36m&2. Ferner hält sich das
SteuerrelaisN6 in folgendem Stromkreis:
1. +, N6, lllnö, 112nl, 114c, -.
Nach Einstellung der Richtungswähler wird eine nicht dargestellte, aus den Relais Tl bis TO bestehende
Relaiskette angelassen und von einemlmpulstaktgeber weitergeschaltet. Gleichzeitig wird bei jeder
Weiterschaltung der Relaiskette ein Stromstoß über die Verbindungsleitung ausgesandt. Da Relais N 6
seinen Kontakt 156w6 und Relais H2 seinen Kontakt 72 Ji 2 geschlossen hat, ist nach Aussendung des zweiten
Stromstoßes über das während des zweiten Stromstoßes erregte Relais T2 folgender Ansprechkreis für
das das Ende der Stromstoß reihe kennzeichnende Relais Q geschlossen:
2. +, 156ff6, 72h2, 82t2, Q, -.
Relais Q unterbricht in hier nicht dargestellter Weise die Aussendung weiterer Stromstöße und
schaltet über seinen Kontakt 134 q das Steuerrelais N7 ein:
3. +, N7, 131n§, 130n5, 132Gr, 134g -.
Während Kontakt 134 q geschlossen ist, wird nach Ansprechen des Relais N7 Relais N6 in folgendem
Stromkreis gehalten:
4. +, N6, 129n6, 133Gr, 134g, -.
geschaltet und bei jedem vom Impulstaktgeber ausgesandten Stromstoß weitergeschaltet. Nach Aussenden
des achten Impulses ist das Relais T 8 erregt und schließt über seinen Kontakt 8818 einen Stromkreis
für das Relais Q:
6. +, 157w7, 73£8, 88i8, Q, -.
Relais Q unterbricht die weitere Aussendung von Stromstößen. Nach Aussendung dieser letzten Stromstoßserie
wird in hier nicht dargestellter Weise der Speicher Sp freigeschaltet, und das Belegungsrelais C
fällt ab. Hierdurch wird der Speicher in seinen Ruhezustand übergeführt und kann erneut belegt werden.
Wird bei einer erneuten Belegung des Speichers die ein im Ausland liegendes Amt kennzeichnende Zahl
»0328«eingespeichert, so liegt nach Einspeichern der gesamten Kennzahl am Kennzahlenpunkt if 0328
Spannung, und über den Gleichrichter 68 Gr kann das Auswerterelais MB 1 anziehen. Dieses markiert in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel über seinen Kontakt 74w&l eine aus sechs Stromstößen bestehende Stromstoßserie
in dem von den Kontakten der Relais T1 bis TO beherrschten Kontaktfeld. Ferner wird über den
Gleichrichter 150 Gr das Steuerrelais Nl zum. Ansprechen
gebracht. Relais Nl hält sich über einen von dem Ansprechkreis unabhängigen Haltekreis:
7. +, Nl, 101 »1, 102»2, 114c, -.
Nach Ansprechen des Steuerrelais Nl wird die Relaiskette, bestehend aus den nicht gezeigten Relais
Tl bis T1O, an den Impulstaktgeber angeschaltet. Nach
Aussendung des ersten Impulses ist Relais T1 erregt
und schließt über seinen Kontakt 81 ί 1 einen Ansprechkreis für Relais Q:
8. +, 151«1, 8IiI, Q, -.
Relais Q schaltet, wie bereits erwähnt, den Impulstaktgeber
ab und über seinen Kontakt 134 g das Steuerrelais N2 ein:
9. +, N2, IUnI1 133Gr, 134g, -.
Nach Ansprechen des Relais N 2 wird der Haltekreis für Relais Nl (vgl. Stromlauf 7) durch Öffnen
des Kontaktes 102η2 unterbrochen. Relais Nl wird
jedoch während der Ansprechzeit des Relais Q in folgendem Stromkreis gehalten:
10. +, Nl, llSnl, 132Gr, 134g, -.
Nach Abfall des Relais Q fällt auch Relais Nl ab.
Gleichzeitig werden die Relais Tl bis TO erneut eingeschaltet.
Nach Aussendung des sechsten Impulses spricht Relais Q in folgendem Stromkreis an:
11. +, 152^2, 74OT&1, 86ΐ6, Q, -.
Die Relaiskette wird nach Ansprechen des Relais Q abgeschaltet, und über Kontakt 134 g wird Relais N3
zum Ansprechen gebracht:
12. +, N3, 119w2, 118»1, 132Gr, 134g, -.
Nach Ansprechen des Relais N 3 wird der Haltekreis für Relais N 2:
13. +, N2, 103 η2, 104ra3, 114 c, -
Nach Abfall des Relais Q fällt auch Relais N 6 ab. durch öffnen des Kontaktes 104 #3 unterbrochen.
Relais N7 hält sich nach Öffnen des Kontaktes 134g 65 Relais N2 hält sich jedoch bis zum Abfall des Re-
über seinen eigenen Kontakt 113η7: lais Q in folgendem Stromkreis:
5. +, N7, 113?i7, 114c, -. 14. +, N2, 117w2, 133Gr, 134g, -.
Nach Abfall des Relais Q wird ferner die aus den Nach Abfall des Relais Q fällt Relais N2 ab, und
Relais Tl bis TO bestehende Relaiskette erneut ein- 70 die Relaiskette wird erneut eingeschaltet. Nach Aus-
1 Ü4b 1 IU
sendung jeder Stromstoßserie spricht Relais Q an und
schaltet die aus den Steuerrelais 2Vl bis 2V 7 bestehende
Relaiskette in der gleichen Weise, wie bereits beschrieben, weiter. Nach Ansprechen des Steuerrelais
N 7 und Aussendung der hierdurch eingeleiteten letzten Stromstoßserie wird der Speicher abgeschaltet
und in den Ruhezustand übergeführt.
Die in Fig. 3 dargestellte, aus vier Relais bestehende Relaiskette ist im Speicher bereits vorhanden
und steuert die Aussendung der Kennzahlen. Nach der weiteren Ausbildung der Erfindung wird diese
Relaiskette auch zur Aussendung der Vorserie zur Einstellung des Zentralamtsgruppenwählers benutzt.
Es sei zuerst angenommen, daß die Kennzahl 328 vom Speicher aufgenommen worden ist und am Kennzahlenpunkt
K 328 Minuspotential liegt. Hierdurch kann nach Schließen des Kontaktes 232/ das Steuerrelais
N 3 über den Gleichrichter 235 Gr ansprechen und hält sich in folgendem Stromkreis:
15. +, 2V3, 205«3, 206» 1, 207»4, 209c, -. ao
Ferner werden, wie bereits beschrieben, die Auswerterelais MA1, MAl·, MBl und Mi?2 erregt, die
die zur Einstellung der Richtungswähler erforderlichen Richtungskennzahlen aufnehmen. Nach Einstellung
der Richtungswähler erfolgt die Ausspeicherung der Kennzahl. Über den Kontakt 242 η 3 und den
geschlossenen Kontakt 244m wird Erde an die Kontakte der für die Hauptamtsziffer vorgesehenen Relais
gelegt. Wie bereits beschrieben, wird nach Aussendung des zweiten Stromstoßes Relais Q zum Ansprechen
gebracht. Relais Q unterbricht die weitere Aussendung der Impulse und schaltet über seinen Kontakt 225 g
Relais 2V4 ein:
16. +, 2V4, 219n3, 220n2, 221 wl, 226m, 222Gr,
225 g, -.
Relais 2V3 wird nach Ansprechen des Relais N4
während der Ansprechdauer des Relais Q in folgendem Stromkreis gehalten:
17. +, 2V3, 21SnZ, 223Gr, 225q, -.
Über den geschlossenen Kontakt 243 η 4 wird nun
die letzte das Knotenamt kennzeichnende Ziffer ausgesandt. Nach Aussendung des achten Stromstoßes
spricht wiederum Relais Q an und unterbricht die weitere Aussendung der Impulse.
Ist jedoch die ein im Ausland liegendes Amt bestimmende Kennzahl 0328 vom Speicher aufgenommen
worden, so ist der Kennzahlenpunkt K 0328 aktiv, d. h., an ihm liegt Ansprechpotential für die
Auswerte- und Steuerrelais. Nach Ansprechen des Relais F wird über dessen Kontakt 230 f und den
Gleichrichter 237 Gr das Steuerrelais N1 und über den Kontakt 234/ und den Gleichrichter 238 Gr das
Umsteuerrelais U erregt. Relais U hält sich nach Abschalten des Umwerters in folgendem Stromkreis:
18. +, U,
, 229m, 209c, -.
Relais Nl hält sich über seinen Kontakt 201 nl in folgendem Stromkreis:
19. +, Nl, 201^1, 202m2, 209c, -.
über den geschlossenen Kontakt 240nl und den 6g
ebenfalls geschlossenen Kontakt 250 m des Umsteuerrelais wird die Aussendung der ersten, nur aus einem
Stromstoß bestehenden Stromstoßserie eingeleitet. Relais Q spricht nach dem ersten Stromstoß an und
verhindert, wie bereits erwähnt, die weitere Aussendung von Stromstößen und schaltet über seinen
Kontakt 225g Relais N2 ein:
20. +, N2, 215nl, 222Gr, 225g, —.
Nach Ansprechen des Relais N2 wird der Haltekreis für Relais 2Vl (vgl. Stromlauf 19) durch Öffnen
des Kontaktes 201 η 1 unterbrochen. Relais Nl hält sich während der Ansprechdauer des Relais 0 in
folgendem Stromkreis:
21. +, Nl, 214fil, 224Gr, 225g, -.
Nach Abfall des Relais Q fällt auch Relais N1 ab.
Relais N2 hält sich nach öffnen des Kontaktes 225 g über seinen Kontakt 203 w2:
22. + , N2, 203w2, 204«3, 209c, -.
Über die Kontakte 241 n2, 247m und 74 wo 1 wird die
Ziffer »6« markiert. Nach der impulsweisen Weiterschaltung der Relaiskette wird nach Aussendung des
sechsten Impulses Relais Q erregt und schaltet die weitere Aussendung von Impulsen ab. Gleichzeitig
wird über Kontakt 225g Relais N3 erregt:
23. +, NZ1 217w2, 218^1, 223Gr, 225g, —.
Nach Ansprechen des Relais N 3 wird durch Öffnen des Kontaktes 204 η 3 der Haltekreis für Relais
N2 (vgl. Stromlauf 22) unterbrochen, das sich jedoch in folgendem Stromkreis während der Ansprechdauer
des Relais Q hält:
24. +, N2, 21Qn2, 222Gr, 225 g, -.
Nach Abfall des Relais Q fällt auch Relais N 2 ab. Ferner wird durch Relais Q die Aussendung der
dritten Stromstoßserie eingeleitet. Über die Kontakte 242η3 und 245m ist die Stromstoßzahl »10«
markiert. Nach Aussendung von zehn Impulsen spricht wiederum Relais Q an und unterbricht die weitere
Aussendung von Impulsen. Weiterhin wird über Kontakt 225g Relais Nl eingeschaltet:
25. +,JVl, 211#3, 212m, 213^2, 224Gr, 225g, -.
Relais iV3, das sich über Stromkreis 15 gehalten hatte, wird nach Ansprechen des Relais 2Vl und
Öffnen des Kontaktes 206nl nach Stromkreis 17 gehalten.
Während Relais 2Vl und 2V3 erregt sind, fällt
Relais U infolge Öffnen der beiden Kontakte227nl
und 228 η 3 ab. Relais 2Vl hält sich nach Öffnen des Kontaktes 212 m nach Stromkreis 21. Nach Abfall des
Relais Q fällt auch Relais 2V3 ab. Relais 2Vl veranlaßt nun die Aussendung der nächsten Stromstoßserie.
Nach jeder Stromstoß Serie spricht Relais Q wieder an
und schaltet die Relaiskette, bestehend aus den Steuerrelais 2Vl bis 2V 4, weiter. Da Relais U abgefallen ist,
wird, wenn Relais 2V3 erregt ist und Relais Q anspricht, Relais 2V4 nach Stromkreis 14 erregt und
hierdurch die letzte Ziffer der Kennzahl ausgesendet. Nach Aussendung der letzten Stromstoßserie fällt das
Belegungsrelais C ab, und der Speicher befindet sich wieder im Ruhezustand.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Schaltungsanordnung für Einrichtungen zur Speicherung von das Zielamt einer Verbindung bestimmenden Kennzahlen, in denen Auswerterelais zur codierten Aufnahme der zur Einstellung von Richtungswählern erforderlichen Richtungskennzahlen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zur codierten Aufnahme von Richtungskennzahlen im Speicher vorhandenen Auswerterelais (MAl, MA2, MA4, MA8, MBl,MB 2, MB4, MBB) bei besonderen Verbindungen (Auslandsverbindungen) vor der Kennzahl ein zusätzliches Richtungskennzeichen aufnehmen und dieses als eine vor der Kennzahl auszusendende Stromstoßserie zur Einstellung eines im übergeordneten Amt angeordneten Zentralamtsgruppenwählers markieren.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte der Auswerterelais in einem von einer impulsweise weitergeschalteten Relaiskette (Tl bis Γ0) beherrschten Kontaktfeld angeordnet sind und die vor der Kennzahl auszusendende Stromstoßserie markieren.■f. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 uiid 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus-Sendung der Vorserie durch Steuerrelais (Nl bis N 7) gesteuert wird, die in Form einer Relaisketie angeordnet sind, und daß diese Relaiskette nach Aussendung einer Stromstoßserie durch ein am Ende der Stromstoßreihe anziehendes Relais weitergeschaltet wird.4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aussendung der Vorserien bei besonderen Verbindungen ein Umschaltrelais erregt wird, das während der Aussendung der Vorserie angezogen bleibt und über seine Kontakte und über die Kontakte der Steuerrelais die Aussendung der Vorserie steuert und nach Aussendung der Vorserie die Relaiskette der Steuerrelais zur Aussendung der Kennzahl erneut einschaltet.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 809 698/91 12.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56148A DE1046110B (de) | 1957-12-06 | 1957-12-06 | Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur Speicherung von Kennzahlen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56148A DE1046110B (de) | 1957-12-06 | 1957-12-06 | Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur Speicherung von Kennzahlen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1046110B true DE1046110B (de) | 1958-12-11 |
Family
ID=7490904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56148A Pending DE1046110B (de) | 1957-12-06 | 1957-12-06 | Schaltungsanordnung fuer Einrichtungen zur Speicherung von Kennzahlen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1046110B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206969B (de) * | 1962-01-19 | 1965-12-16 | Siemens Ag | Verfahren zur Abfrage von Zuordnern, insbesondere fuer Fernsprechvermittlungsanlagen |
-
1957
- 1957-12-06 DE DES56148A patent/DE1046110B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206969B (de) * | 1962-01-19 | 1965-12-16 | Siemens Ag | Verfahren zur Abfrage von Zuordnern, insbesondere fuer Fernsprechvermittlungsanlagen |
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