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DE1046181B - Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbuerdung bedingten Spannungsfehlers bei Spannungswandlern und Spannungsteilern - Google Patents

Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbuerdung bedingten Spannungsfehlers bei Spannungswandlern und Spannungsteilern

Info

Publication number
DE1046181B
DE1046181B DEL27809A DEL0027809A DE1046181B DE 1046181 B DE1046181 B DE 1046181B DE L27809 A DEL27809 A DE L27809A DE L0027809 A DEL0027809 A DE L0027809A DE 1046181 B DE1046181 B DE 1046181B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
arrangement
error
dividers
converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27809A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Heitmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL27809A priority Critical patent/DE1046181B/de
Publication of DE1046181B publication Critical patent/DE1046181B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/42Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils
    • H01F27/422Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils for instrument transformers
    • H01F27/425Circuits specially adapted for the purpose of modifying, or compensating for, electric characteristics of transformers, reactors, or choke coils for instrument transformers for voltage transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbürdung bedingten Spannungsfehlers bei Spannungswandlern und Spannungsteilern Infolge einer sich ändernden Belastung tritt bei Spannungswandlern sowie auch bei Spannungsteilern ein unerwünschter, oft nicht unerheblicher Meßfehler auf. Dieser Fehler äußert sich so, daß durch die Zusatzbelastung die Fehlerkurve parallel gegen die Klassengrenzen hin verschoben wird. Dadurch wird in vielen Fällen die zulässige Fehlergrenze bei unveränderlicher Bürde überschritten.
  • Es sind schon Schaltungen bekanntgeworden, mit Hilfe deren konstante Fehler, wie beispielsweise der Leerlauffehler, kompensiert werden, indem eine entsprechende Kompensationsspannung eingefügt wird. Diese Mittel sind jedoch nicht geeignet, einen veränderlichen Belastungsfehler zu beseitigen.
  • Außerdem ist es bereits bekannt, bei Gleichstromwandlern durch stufenweise Zuschaltung eines Widerstandes die Gesamtbürde in gewissen Grenzen konstant zu halten. Diese Maßnahme erlaubt jedoch nur die Konstanthaltung des Belastungsstromes in den durch die Stufung gegebenen Grenzen. Ferner ist stets eine Handeinstellung des Widerstandes notwendig, die es erforderlich macht, dem Bedienungspersonal eine ausführliche Anweisung über die einzustellende Zusatzbürde bei einer gegebenen Nennbürde zu geben. Diese Maßnahme gewährleistet jedoch nicht eine ausreichende Sicherheit vor Fehlschaltungen, die schließlich erhebliche Meßfehler mit sich bringen kann.
  • Diese Nachteile werden bei einer Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbürdung bedingten Spannungsfehlers von Meßspannungswandlern und Meßspannungsteilern für Wechselstrom mit Hilfe eines auf der Primär- oder Sekundärseite angeordneten Widerstandes erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Widerstand aus einer steuerbaren Drosselspule besteht, die in Abhängigkeit vom Bürdenstrom des Wandlers bzw. Teilers so vormagnetisiert wird, daß der Spannungsfehler bei allen für den Wandler bzw. Teiler zulässigen Bürden die vorgeschriebenen Fehlergrenzen nicht überschreitet.
  • Bei entsprechender Dimensionierung dieses Widerstandes gelingt es, den bürdenabhängigen Fehler so weit zu verringern, daß er keinen entscheidenden Einfluß mehr auf die Meß- oder gar die Klassengenauigkeit des Wandlers ausübt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Spannungswandler 1 in Fig. 1 liegt primärseitig zwischen Hochspannung und Erde. Auf der Sekundärseite befindet sich ein Stromwandler 2, der seinerseits sekundärseitig einen dem Belastungsstrom proportionalen Sekundärstrom abgibt. Dieser wird durch die Gleichrichteranordnung 3 gleichgerichtet. Der auf diese Weise gewonnene, dem Belastungsstrom des Spannungswandlers 1 proportionale Gleichstrom wird einer im Primärstromkreis des Spannungswandlers 1 liegenden Drosselspule 4 zum Zweck der Gleichstromvormagnetisierung zugeführt. Bei entsprechender Wahl des Arbeitspunktes dieser gleichstromvormagnetisierten Drosselspule steigt deren Wechselstromwiderstand bei abnehmender Gleichstromvormagnetisierung und umgekehrt. Dies bedeutet, daß der Spannungsanteil dieser Drosselspule an der Gesamtspannung mit zunehmendem Belastungsstrom des Spannungswandlers sinkt und umgekehrt. Damit erreicht man aber eine Kompensation des bürdenabhängigen Zusatzfehlers, da der Spannungswandler nahezu unabhängig vom Belastungsstrom primärseitig stets dieselbe Spannung erhält. Die lastenabhängige Spannungsänderung wird also durch die Drossel 4 kompensiert.
  • Der Fachmann auf dem Gebiet der Meßtechnik wird zunächst die Verwendung gleichstromvormagnetisierter Drosselspulen in einem Meßkreis grundsätzlich ablehnen, da diese Drosselspulen stets Oberwellen erzeugen, die unter Umständen das Meßergebnis verfälschen. In diesem Fall jedoch sind solche Befürchtungen nicht angebracht. Dies zeigt eine überschlagsmäßige Zahlenrechnung ganz deutlich. Durch die Drosselspule soll die Spannung um etwa 0,5 % geändert werden. Die hierbei entstehenden Oberwellen sind um ungefähr zwei Größenordnungen kleiner als die an der Drosselspule liegende Spannung. Im ungünstigsten Fall betragen diese Oberwellen damit ungefähr 0,005 % der Nennspannung. Damit ergibt sich aber deutlich, daß diese Oberwellen das Meßergebnis keinesfalls nennenswert beeinflussen. Die Auswirkung dieser Maßnahmen im Hinblick auf den Verlauf der Fehlerkurven ist in Fig. 2 dargestellt. Die Fehlergrenzen bei einem Spannungswandler sind zwischen der 0,8- und 1,2fachen Nennspannung vorgeschrieben. Im angeführten Beispiel sei dies eine Fehlergrenze zwischen -?- 0,5 %. Die gestrichelt gezeichneten Kurven zeigen den unterschiedlichen Fehlerverlauf bei 1/4 (Kurvend) und 1/1 (Kurven b) der Nennbürde. Durch die Erfindung werden nun diese Fehlerkurven sowohl flacher als auch näher zusammengerückt, wie dies für die entsprechenden beiden Belastungsfälle, die ausgezogenen Kurven c (1/4 Nennbürde) und Kurven d (1/1 Nennbürde) zeigen. Dieses Beispiel zeigt einleuchtend die erhebliche Verbesserung des Fehlerverlaufs bei einem Spannungswandler mit der Belastungskompensation gemäß der Erfindung.
  • Selbstverständlich ist diese Kompensationsmaßnahme nicht auf induktive Spannungswandler der üblichen Bauart beschränkt. Sie kann vielmehr mit demselben Erfolg bei allen für die Spannungsmessung geeigneten Teilern kapazitiver, induktiver oder ohmscher Art angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbürd.ung bedingten Spannungsfehlers von MeBspannungswandlern und M -eßspannungstei:lern für Wechselstrom mit Hilfe eines auf der Primär- oder Sekundärseite angeordneten Widerstandes, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aus einer steuerbaren Drosselspule besteht, die in Abhängigkeit vom Bürdenstrom des Wandlers bzw. Teilers so vormagnetisiert wird, daß der Spannungsfehler bei allen für den Wandler bzw. Teiler zulässigen Bürden die vorgeschriebenen Fehlergrenzen nicht überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 401539, 579159, 815 990, 900967, 913 198; österreichische Patentschrift Nr. 187183; deutsche Auslegeschrift S 23956 VIIIb/21d2; deutsche Patentanmeldung S 24559 VIIIc/21 e (bekanntgemacht am 11. 12.1952).
DEL27809A 1957-06-07 1957-06-07 Anordnung zum Verbessern des durch unterschiedliche Ausbuerdung bedingten Spannungsfehlers bei Spannungswandlern und Spannungsteilern Pending DE1046181B (de)

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DE (1) DE1046181B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220036B (de) * 1962-06-01 1966-06-30 Licentia Gmbh Schaltung zum Verringern des Fehlers eines Messspannungswandlers oder -teilers

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