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DE1045876B - Zuendkapsel - Google Patents

Zuendkapsel

Info

Publication number
DE1045876B
DE1045876B DEA28909A DEA0028909A DE1045876B DE 1045876 B DE1045876 B DE 1045876B DE A28909 A DEA28909 A DE A28909A DE A0028909 A DEA0028909 A DE A0028909A DE 1045876 B DE1045876 B DE 1045876B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
cover
lid
primer
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28909A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Original Assignee
Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA filed Critical Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Publication of DE1045876B publication Critical patent/DE1045876B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0815Intermediate ignition capsules, i.e. self-contained primary pyrotechnic module transmitting the initial firing signal to the secondary explosive, e.g. using electric, radio frequency, optical or percussion signals to the secondary explosive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

  • Zündkapsel Die Erfindung betrifft eine Zündkapsel. Die bekannten Zündkapseln oder Zündpillen bestehen aus einem oder mehreren zusammengepreßten pyrotechnischen Elementen, die in einer metallischen Hülse angeordnet sind. Das Verschließen der Hülse kann auf verschiedene Weise erfolgen, z. B. kann der Rand der Hülse um ein Plättchen herumgebördelt werden. Man kann auch einen Deckel, der einen Teil des pyrotechnischen Satzes enthält, in die Hülse hineindrücken, in die der übrige Teil des pyrotechnischen Satzes vor dem Einsetzen des Deckels hinein-epreßt worden ist.
  • Im ersteren Fall muß das Plättchen von genügender Dicke und Festigkeit sein, damit das Umbördeln keinen Druck auf die Zündelemente ausüben kann. Daraus ergibt sich bei dieser Art Zündladungen eine geringere Empfindlichkeit und eine geringere Zündgeschwindigkeit beim Auftreffen des Schlagbolzens, einer Stoßwelle oder irgendeines anderen Übertragungsmittels, das vor dem Erreichen der Zündelemente das Plättchen durchstoßen muß.
  • Im zweiten Fall muß ein Teil der Zündelemente gegen ein Plättchen sehr geringer Dicke und Festigkeit, z. B. gegen ein Stück Papier, gedrückt werden, das vorher in den mit einer Öffnung geringeren Durchmessers versehenen Deckel eingelegt wurde. Der Deckel wird anschließend in eine mit den übrigen Zündelementen gefüllte Hülse unter Druck eingepreßt. Hierbei müssen die in den beiden Teilen enthaltenen Zündelemente in innige Berührung miteinander gebracht werden. Versuche haben gezeigt, daß jede Unterbrechung der Kontinuität der im Innern der Zündkapsel enthaltenen pyrotechnischen Elemente eine Verminderung der Wirksamkeit der Zündkapsel mit sich bringt, ja sogar Versager zur Folge haben kann. Handelt es sich um Zündkapseln für Geschosse, so kann auch die Gefahr einer vorzeitigen Zündung dadurch entstehen, daß der Deckel unter der Wirkung von Beschleunigungen, die vor dem Abschuß auf ihn einwirken, in die Hülse eingedrückt wird.
  • Der für das Einpressen des Deckels erforderliche Druck und infolgedessen die Tiefe des Einpressens des Deckels in die Hülse sind eine Funktion seines Außendurchmessers. Daraus ergibt sich, daß, wenn der Deckel zu stramm in die Hülse geht, die verwendete Presse, deren Arbeitsgangende selbsttätig durch einen bestimmten Höchstdruck bestimmt wird, bereits ausgelöst wird, bevor der Deckel richtig in die Hülse eingedrückt worden ist. Geht der Deckel zu leicht in die Hülse hinein, so ist dies für die Gleichmäßigkeit der Arbeitsweise der Zündladung von Nachteil. Der Deckel wird beim Anschlagen der Zündladung aus der Hülse herausgedrückt, und der Detonationsdruck ist von einem Schuß zum anderen nicht gleichmäßig. Man konnte diese Nachteile, die sich durch die bei den in Frage kommenden großen Herstellungsserien zu beachtenden Herstellungstoleranzen ergeben, bis jetzt nicht vermeiden.
  • Durch die Erfindung ist dies nun bei einer Zündkapsel gelungen, die aus einer Hülse, einem in die Hülse eingesetzten Deckel und mindestens einem in der Hülse befindlichen pyrotechnischen Element besteht, und zwar dadurch, daß Hülse oder Deckel an den Flächen, mit denen sie sich berühren, mit punkt- oder linienförmigen Einprägungen versehen sind, die sich beim Eindrücken des Deckels in die Hülse elastisch verformen. Hierdurch ergibt sich ein im wesentlichen konstanter Einpreßdruck für den Deckel, weil die Passungsunterschiede durch die Verformung der Einprägungen ausgeglichen werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung haben die Einprägungen die Form einzelner, rundum angeordneter Warzen, die an der Seitenwand des Deckels nach außen oder an der Seitenwand der Hülse nach innen ragen.
  • Es ist aber auch möglich, statt mehrerer Warzen einen ringsum verlaufenden Ringwulst an dem Deckel oder an der Hülse vorzusehen.
  • In der Zeichnung ist eine Zündkapsel gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Zündkapsel und Fig.2 eine Ansicht des zur Hälfte geschnittenen Deckels. Die Zündkapsel besteht aus einer Hülse 1, einem in diese einsetzbaren Deckel 2 und einer Zündladung, die sich aus drei übereinanderliegenden Sprengstoffschichten 3 a, 3 b und 3 c zusammensetzt.
  • Die Sprengstoffschicht 3d ist in das untere, geschlossene Ende der'Hülsel"eingepreßt; während- die beiden anderen Schichten 3 b und 3 c in den Deckel 2 eingepreßt sind, dessen Öffnung 4 durch ein Plättchen 5 geringer Stärke, z. B. aus Papier oder Pappe, vorher abgeschlossen wurde.
  • Die chemischen und pyrotechnischen Eigenschaften der Sprengstoffschichten sind für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung. So können die Sprengstoffschichten 3 ca und 3 b aus sechskantigen Sprengstoffstäben verschiedener Dichte und die Schicht 3c aus einem empfindlichen Zündstoff, wie beispielsweise Knallquecksilber, bestehen.
  • Der Deckel 2 weist auf seinem Umfang- Warzen 6 auf, die z. B. durch Einprägungen der Wandung an diesen Stellen gebildet sein können. Diese Warzen sind so ausgebildet, daß sie sich beim Einpressen des Deckels 2 in die Hülse 1 etwas zurückdrücken lassen. Der Außendurchmesser des Deckels 2 kann dadurch innerhalb bestimmter Toleranzen variieren, ohne daß der Deckel deshalb lose in der Hülse sitzt. Vielmehr verformen sich die Warzen je nach der Größe des Außendurchmessers des Deckels mehr oder weniger, ohne daß sich dadurch die Reibung zwischen den beiden Teilen wesentlich ändert. Tatsächlich berühren sich- die beiden Teile auf sehr kleinen Flächen, die sich beider Deformation vergrößern. Die Reibungskräfte können durch entsprechende Wahl der Größe und der Zahl der- Warzen auf die gewünschte Höhe gebracht werden.
  • An Stelle mehrerer Warzen 6, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind, kann auch ein ringförmiger Wulst vorgesehen werden, der eine ähnliche Wirkung haben würde. Auch ist es möglich, die Warzen oder den Ringwulst statt auf der Außenseite des Deckels 2 auf der Innenseite der Hülse 1 vorzusehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zündkapsel, bestehend aus einer Hülse, einem in die Hülse einsetzbaren Deckel und mindestens einem in der Hülse befindlichen pyrotechnischen Element, dadurch gekennzeichnet, daß Hülse (1) oder Deckel (2) an den Flächen, mit denen sie sich berühren, mit punkt- oder linienförmigen Einprägungen (6) versehen sind, die sich beim Eindrücken des Deckels in die Hülse elastisch verformen.
  2. 2. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägungen die Form einzelner, rundum angeordneter Warzen haben.
  3. 3. Zündkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung die Form eines Ringwulstes hat.
DEA28909A 1957-03-28 1958-02-19 Zuendkapsel Pending DE1045876B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1045876X 1957-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1045876B true DE1045876B (de) 1958-12-04

Family

ID=4554584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA28909A Pending DE1045876B (de) 1957-03-28 1958-02-19 Zuendkapsel

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE565004A (de)
CH (1) CH336739A (de)
DE (1) DE1045876B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH336739A (fr) 1959-02-28
BE565004A (de)

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