DE1045016B - Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente - Google Patents
Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger LeuchtpigmenteInfo
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- DE1045016B DE1045016B DEA16315A DEA0016315A DE1045016B DE 1045016 B DE1045016 B DE 1045016B DE A16315 A DEA16315 A DE A16315A DE A0016315 A DEA0016315 A DE A0016315A DE 1045016 B DE1045016 B DE 1045016B
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K11/00—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
- C09K11/02—Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
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Description
- Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verhindern des Vergrauens zinksulfid- und/oder zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente, insbesondere mit zinksulfidhaltigen Leuchtmassen. Diese vergrauen unter dem Einfluß der Luftfeuchtigkeit und des Lichtes. Zum Verhindern des Vergrauens solcher Leuchtpigmente, insbesondere Folien oder Anstriche, ist es bekannt, als Einbettungsmittel Stoffe zu wählen, welche die Leuchtfarbenkristalle vollkommen gegen die Feuchtigkeit der Atmosphäre abschließen. Solche Einbettungsmittel sind z. B. die Polystyrollacke. Es ist auch bekannt, den Leuchtmassen Bestandteile beizugeben, welche die für das Vergrauen der Leuchtfarbenpigmente verantwortliche Ausscheidung des Zinks auf den Zinksulfidkristallen durch Bildung ungefärbter komplexer Zinkverbindungen verhindern. In diesem Falle ist es sogar notwendig, daß das Einbettungsmittel dauernd Wasser aus der Atmosphäre aufnimmt, um die komplexen Zinkverbindungen zu erzeugen. Für eine andere Art von Farbpigmenten auf Zinkbasis, nämlich den im wesentlichen aus Zinksulfid bestehenden L ithoponen, ist es bereits bekannt, die Lichtechtheit dieser Lithopone durch Zugabe von Oxydationsmittel zu verbessern. Die genannten Lithopone sind aber, obwohl sie zum größten Teil aus Zinksulfid bestehen, mit den aus Zinksulfid bestehenden Leuchtpigmenten nicht ohne weiteres vergleichbar. Während nämlich die Leuchtpigmente kristallin sind, liegt das Zinksulfid in den Lithoponen in feiner amorpher Form vor. Um aus Zinksulfid Leuchtpigmente herzustellen, kommt es aber auf die Kristallausbildung an, weil das Leuchten nur von dem mit Aktivatoren im Kristallgitter besetzten Kristallen ausgeht. Es ist auch bekannt, daß die reguläre Zinkblendenform ein Vergrauen nicht zeigt, sondern erst dann, wenn sie mit einem Schmelzmittel zusammen, das bei der Herstellung von Leuchtpigmenten notwendig ist, in Berührung gekommen ist. Die Vergrauungserscheinung der verschiedenen Zinksulfidleuchtpigmente ist auch nach den Erkenntnissen der Fachwelt verschieden, je nach dem Metallzusatz, mit dem sie aktiviert sind. Alle diese Tatsachen dienen als Beweis dafür, daß man vom Verhalten der Lithopone nicht ohne weiteres auf das Verhalten von aus Zinksulfid bestehenden Leuchtpigmenten schließen kann.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß den Pigmenten und/oder den Einbettungsmassen und/oder den an sich fertigen Leuchtmassen geringe Mengen organischer Oxydationsmittel zugesetzt werden, die in der Einbettungsmasse löslich oder suspendierbar sind. Als organisches Oxydationsmittel zeigt z. B. Benzoylperoxyd eine gute Wirkung. Dieses ist z. B. in Methylenchlorid gut löslich, das auch als Lösungsmittel für organische Bindemittel Verwendung finden kann. Man kann natürlich auch andere Oxydationsmittel, z. B. das Benzoylacetylperoxyd und die Benzopersäure, verwenden. Wichtig ist immer, daß die Oxydationsmittel eine gute Beständigkeit und lange Lebensdauer haben. Die beste Wirksamkeit ergab sich, wenn man das Oxydationsmittel in der Größenordnung von 1 bis 3 % vom Gewicht der Gießlösung dosierte.
- Beispiel 20 g Polyacrylsäureester werden in 100 g Methylenchlorid gelöst. Es kann noch ein Weichmacher auf Polymethacrylsäureestergrundlage zugegeben werden. Dieser Lösung werden 2,4 g Benzoylperoxyd zugefügt. In diese Lösung wird so viel Zinksulfidleuchtfarbe eingerührt, daß das Lösungsmittel 5 mm übersteht. Die entstandene Suspension kann in beliebiger Form zu Folien gegossen oder in anderer Weise verarbeitet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verhindern des Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente in organischen Einbettungsmassen durch Gegenwart von Oxydationsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß den Pigmenten oder/und den Einbettungsmassen oder/und den an sich fertigen Leuchtmassen geringe Mengen organischer Oxydationsmittel, die in der Einbettungsmasse löslich oder suspendierbar sind, zugemischt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 254 291, 170 478, 163455.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA16315A DE1045016B (de) | 1952-08-05 | 1952-08-05 | Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA16315A DE1045016B (de) | 1952-08-05 | 1952-08-05 | Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045016B true DE1045016B (de) | 1958-11-27 |
Family
ID=6923617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA16315A Pending DE1045016B (de) | 1952-08-05 | 1952-08-05 | Verfahren zum Verhindern der Vergrauens zinksulfid- oder/und zinkoxydhaltiger Leuchtpigmente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045016B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271542B (de) * | 1961-08-04 | 1968-06-27 | Siemens Ag | Leuchtschirm |
| DE3019260A1 (de) * | 1980-05-20 | 1981-11-26 | Peter 7630 Lahr Kollmer | Bindemittelhaltige nachleuchtfarbe |
| DE3050023A1 (de) * | 1980-05-20 | 1982-07-15 | Peter 7630 Lahr Kollmer | Verwendung von nachleuchtendem zinksulfid und verfahren zum markieren von gummi, kunststoffen und dgl. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE163455A (de) * | ||||
| DE170478C (de) * | ||||
| DE254291C (de) * |
-
1952
- 1952-08-05 DE DEA16315A patent/DE1045016B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE163455A (de) * | ||||
| DE170478C (de) * | ||||
| DE254291C (de) * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271542B (de) * | 1961-08-04 | 1968-06-27 | Siemens Ag | Leuchtschirm |
| DE3019260A1 (de) * | 1980-05-20 | 1981-11-26 | Peter 7630 Lahr Kollmer | Bindemittelhaltige nachleuchtfarbe |
| DE3050023A1 (de) * | 1980-05-20 | 1982-07-15 | Peter 7630 Lahr Kollmer | Verwendung von nachleuchtendem zinksulfid und verfahren zum markieren von gummi, kunststoffen und dgl. |
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