Hochspannungs-Prüfkaskade Bei Prüftransformatoren arbeiten bekanntlich
der Ausgangstransformator als Zweiwicklungstransformator und die übrigen Transformatoren
als Dreiwicklungstransformatoren. Aus diesem Grunde teilt sich im stationären Betrieb
die Gesamtspannung von kapazitiv belasteten Mehrfachkaskaden nicht gleichmäßig auf
die Hochspannungswicklungen der einzelnen Transformatoren auf. Bei Betrieb mit Nennspannung
wird der Ausgangstransformator spannungsmäßig überbeansprucht, d. h., er erhält
infolge der verschiedenen wirksamen Streuinduktivitäten eine höhere Spannung, als
anteilmäßig auf ihn entfallen sollte. Einen gewissen Ausgleich der Gesamtspannungsverteilung
hat man bisher mittels angeschlossener Kompensationsregeldrosseln erzielt. Diese
erfordern jedoch je nach dem Grad der angestrebten Spannungsvergleichmäßigung entsprechend
höhere Leistungen und werden schließlich so groß, daß ihre praktische Verwendung
nicht mehr tragbar ist. Um nun keinen allzu großen Aufwand an Drosseln in Kauf nehmen
zu müssen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zusätzlich zu den bekannten regelbaren
Kompensationsdrosseln noch weitere Maßnahmen anzuwenden, um einen höheren Grad der
Spannungsvergleichmäßigung mit noch tragbaren Mitteln erreichen zu können. Gemäß
der Erfindung wird zu diesem Zweck in den Stromkreis der Übertragungswicklung des
einen (unteren) Transformators und der Erregerwicklung des anderen (oberen) Transformators
ein Reihenkondensator geeigneter Größe eingeschaltet, und es wird die Hochspannungswicklung
des unteren Transformators in vorzugsweise zwei ungleich große und konzentrisch
zueinander liegende Wicklungsteile unterteilt, wobei der außenliegende Teil der
kleinere sein kann und die mit dem höchsten Potentialpunkt der Hochspannungswicklung
verbundene übertragungswicklung räumlich zwischen den beiden Teilen der Hochspannungswicklung
angeordnet ist. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Maßnahmen ist man ohne weiteres in
der Lage, selbst im Idealfalle, wo bei allen Belastungen alle Einzeltransformatoren
mit gleicher Spannung beaufschlagt werden, mit tragbarem Material- und Platzaufwand
auszukommen.High-voltage test cascade It is well known that test transformers work
the output transformer as a two-winding transformer and the remaining transformers
as three-winding transformers. For this reason it divides in stationary operation
the total voltage of capacitively loaded multiple cascades does not increase evenly
the high-voltage windings of the individual transformers. When operated with nominal voltage
the output transformer is overstressed in terms of voltage, i. i.e., he receives
due to the different effective leakage inductances a higher voltage than
should be proportionately attributable to him. Some equalization of the overall stress distribution
has so far been achieved by means of connected compensation regulating throttles. These
however, require correspondingly depending on the degree of the desired stress equalization
higher performances and eventually become so great that their practical use
is no longer portable. So as not to have to put up with too much effort in terms of throttles
to have to, is proposed according to the invention, in addition to the known controllable
Compensation chokes still apply further measures to a higher degree of
To be able to achieve equalization of tension with affordable means. According to
the invention is used for this purpose in the circuit of the transmission winding of the
one (lower) transformer and the excitation winding of the other (upper) transformer
a series capacitor of suitable size is switched on and it becomes the high voltage winding
of the lower transformer in preferably two unequal size and concentric
subdivided winding parts lying to one another, the outer part of the
can be smaller and the one with the highest potential point of the high voltage winding
connected transmission winding spatially between the two parts of the high-voltage winding
is arranged. With the help of these additional measures, one is easily in
able, even in the ideal case, where all individual transformers are used for all loads
can be applied with the same voltage, with affordable material and space requirements
get along.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 der Wicklungsaufbau eines drei Wicklungen
aufweisenden Transformators einer Kaskade und in Fig. 2 das Schaltschema einer Zweifachkaskade
mit Kondensator wiedergegeben. In Fig. 1 ist mit K der Eisenkern, mit 1 die Erregerwicklung
und mit 2 und 2' die beiden in Reihe geschalteten Teile der Hochspannungswicklung
bezeichnet, von denen der außenliegende Teil 2' der kleinere sein kann. Mit 3 ist
die Übertragungswicklung angedeutet. Diese ist räumlich zwischen den beiden Hochspannungswicklungsteilen
angeordnet und mit dem ihr. benachbart liegenden höchsten Potentialpunkt der Wicklung
2' über die Leitung 4 verbunden.In the drawing, FIG. 1 shows the winding structure of a three winding
having transformer of a cascade and in Fig. 2 the circuit diagram of a double cascade
reproduced with capacitor. In Fig. 1, K is the iron core, and 1 is the excitation winding
and with 2 and 2 'the two series-connected parts of the high-voltage winding
referred to, of which the outer part 2 'can be the smaller. With 3 is
the transfer winding indicated. This is spatially between the two high-voltage winding parts
arranged and with the her. adjacent highest potential point of the winding
2 'connected via line 4.
In Fig. 2 ist I der Eingangstransformator und II der Ausgangstransformator
einer Zweifachkaskade. Dabei ist mit 1 die Erregerwicklung des Transformators I
bezeichnet, mit 2 dessen Hochspannungswicklung und mit 3 seine Übertragungswicklung.
Die Hochspannungswicklung 2 ist über die Leitung 5 mit der Hochspannungswicklung
6 des Ausgangstransformators II verbunden. An die Übertragungswicklung 3 ist die
Erregerwicklung 10 des Transformators II über die Leitungen 7 und 8 angeschlossen.
Dabei ist in die Leitung 8 ein Serienkondensator 9 geeigneter Größe eingeschaltet.In Fig. 2, I is the input transformer and II is the output transformer
a double cascade. Here, 1 is the excitation winding of transformer I.
denotes, with 2 its high-voltage winding and with 3 its transmission winding.
The high-voltage winding 2 is connected to the high-voltage winding via the line 5
6 of the output transformer II connected. To the transmission winding 3 is the
Excitation winding 10 of transformer II is connected via lines 7 and 8.
A series capacitor 9 of suitable size is connected to line 8.