DE104358C - - Google Patents
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- DE104358C DE104358C DE1898104358D DE104358DD DE104358C DE 104358 C DE104358 C DE 104358C DE 1898104358 D DE1898104358 D DE 1898104358D DE 104358D D DE104358D D DE 104358DD DE 104358 C DE104358 C DE 104358C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/14—Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/88—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor having feed or discharge devices
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
/d
KLASSE 6^: Bier, Branntwein, /f\?
in MANNHEIM.
beim Abschließen der Filtratleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätige
Absperrvorrichtung für Filter, welche dazu dient, das Filter von der Zuflufsleitung
abzusperren, sobald infolge raschen Schliefsens der Abfüllhähne sich eine plötzliche Drucksteigerung
in der Zuflufsleitung bemerkbar macht.
Bei den bisherigen Filtereinrichtungen wird durch das plötzliche Schliefsen der Abfüllhä'hne
infolge der lebendigen Kraft der die Zuflufsleitung durchströmenden Flüssigkeit ein
heftiger Stofs auf das Filter ausgeübt. Durch diesen Stofs werden die Unreinigkeiten, Fasern
und dergl., welche sich bei dem Filtriren auf der Oberfläche des Filters angesammelt haben,
von demselben abgelöst, so dafs eine erhebliche Trübung der zu filtrirenden Flüssigkeit eintritt
und bei dem folgenden OefFnen der Abflufshähne dem Filter anfänglich trübe Flüssigkeit
entströmt.
Dieser Uebelstand wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dafs in die Zuflufsleitung
kurz vor dem Filter ein Absperrorgan eingeschaltet wird, welches selbsttätig
geschlossen wird, sobald infolge plötzlichen Absperrens der Abfüllhähne in dem Filter oder
der Zuflufsleilung eine plötzliche Drucksteigerung eintritt. Die Bethätigung dieses Absperrorgans
erfolgt durch eine unter dem Druck der zu filtrirenden Flüssigkeit stehende Membran
oder durch einen Kolben, dessen durch Aenderung des Druckes hervorgerufene Bewegung
auf geeignete Weise auf das Absperrorgan übertragen wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine derartige Absperrvorrichtung in zwei verschiedenen
Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt ein mit der selbstthätigen Absperrvorrichtung
versehenes Filter in Seitenansicht. Fig. 2 und 3 zeigen das Membrangehäuse im Verticalschnitt und in Vorderansicht.
Dem Filter A von bekannter Form wird die zu filtrirende Flüssigkeit durch die Zuflufsleitung
B zugeführt, in welche vor dem Filter ein Absperrorgan, im dargestellten Beispiel ein
Hahn C, eingeschaltet ist. In die aus dem Filter kommende Abflufsleitung G ist das
Membrangehäuse D eingeschaltet, durch welches die filtrirte Flüssigkeit hindurchströmt, um
dann durch die Rohre H in die Transportfässer zu gelangen.
In dem Gehäuse D ist die Membran D' angebracht, auf welche mittelst des Druckstiftes
D" der durch ein verschiebbares Gewicht / belastete Hebel E prefst. Dieser Hebel
ist bei dem dargestellten Beispiel durch eine Stange F mit dem Arm des Hahnes C verbunden,
so dafs der Hahn geschlossen wird, wenn die Membran entgegen der Wirkung des Gewichts I nach oben durchgebogen wird.
Durch das Rohr J (Fig. 2) ist das Membrangehäuse mit einem Entlüftungshahn K und
einem Manometer L verbunden, so dafs man die Vorrichtung genau auf einen bestimmten
Druck einstellen kann.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wenn die Abfüllhähne plötzlich geschlossen
werden, wird infolge der plötzlichen Drucksteigerung die Membran D' nach oben
durchgedrückt und schliefst mittelst des Hebels E und der Stange F den Hahn C, bevor
der durch die lebendige Kraft der zuströmenden Flüssigkeit herbeigeführte Rückstofs auf
das Filter einwirken kann. Der Rückstofs wird vielmehr gänzlich von dem Hahn C aufgefangen,
so dafs das Filter A unbeeinflufst bleibt und die bei den bisherigen Apparaten
auftretende Trübung völlig vermieden wird.
Anstatt die Membran hinter dem Filter anzuordnen, kann dieselbe auch vor demselben
in das Zuflufsrohr eingeschaltet werden.
Eine derartige Anordnung ist in Fig. 4 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 5 zeigt das entsprechende
Membrangehäuse im Verticalschnitt.
Anstatt eines Hahnes ist in diesem Fall ein Ventil C vorgesehen, welches in dem Membrangehäuse
D angeordnet und mit der Membran D' durch die Stange F verbunden ist.
Auf den Stift D" der Membran preist der durch das Gewicht / belastete Hebel E.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist die gleiche, wie die der zuerst beschriebenen
Vorrichtung. ■ Wenn bei einem plötzlichen Schliefsen der Abfüllhähne in der Leitung eine
plötzliche Drucksteigerung eintritt, werdenj die Membran D' und das Ventil C gehoben j so
dafs das Filter von der Zuflufsleitung abgesperrt wird und der entstehende Rückstofs' auf
das Filter keine ungünstige Wirkung auszuüben vermag.
Anstatt einer Membran könnte mit der gleichen Wirkung natürlich auch ein in einem
Cylinder verschiebbarer Kolben benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Absperrvorrichtung für Filter, gekennzeichnet durch ein in die Zuflufsleitung vor dem Filter eingeschaltetes Absperrorgan (C CJ, welches durch eine unter dem Druck der filtrirten bezw. zu filtrirenden Flüssigkeit stehende Membran bezw. einen Kolben ■ geschlossen wird, sobald beim plötzlichen Schliefsen der Abfüllhähne eine Drucksteigerung eintritt, so dafs der entstehende Rückstofs nicht auf das Filter einwirken kann und eine Trübung der zu filtrirenden Flüssigkeit vermieden wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE104358T | 1898-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104358C true DE104358C (de) | 1899-08-02 |
Family
ID=34558686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1898104358D Expired DE104358C (de) | 1898-12-14 | 1898-12-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104358C (de) |
-
1898
- 1898-12-14 DE DE1898104358D patent/DE104358C/de not_active Expired
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