DE1043243B - Bohrrohrverbindung - Google Patents
BohrrohrverbindungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/24—Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action
- F16L37/244—Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action the coupling being co-axial with the pipe
- F16L37/252—Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action the coupling being co-axial with the pipe the male part having lugs on its periphery penetrating into the corresponding slots provided in the female part
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B17/00—Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
- E21B17/02—Couplings; joints
- E21B17/04—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
- E21B17/046—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches
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Description
Nach dem heutigen Stand der Technik ist es ohne weiteres möglich, Rohre, welche für die verschiedensten
Zwecke Verwendung finden, zu verbinden. Dies kann geschehen durch Gewinde, welche an beiden
Rohrenden angebracht sind, oder durch Bajonettver-Schlüsse. Die Anforderungen, welche an Rohrverbindungen
gestellt werden, bei denen die Rohre im Bohrverfahren abgeteuft werden müssen, sind jedoch so,
daß eine Lösung für eine Rohrverbindung gefunden werden muß, bei welcher die Anordnung der Rohrverbindung
den Rohrdurchmesser außen möglichst wenig vergrößert, um das Rohr leicht abteufen zu können und
auch im Innern des Rohres möglichst keine vorspringenden Teile vorgesehen werden, um das Ausräumen
des Bohrgutes möglichst leicht und einfach zu gestalten. Wenn es also gilt, Rohre von 400 mm Durchmesser
und größer so zu verbinden, daß sie bei einer Luftoder Wasserfüllung von etwa 5 Atmosphären dicht
sind und auch die mechanischen Kräfte beim Bohren und Ziehen von Rohren einwandfrei aufgenommen
werden, so sind die bisher üblichen Verbindungen diesen Bedingungen nicht gewachsen.
Im vorliegenden Falle beruht der Erfindungsgedanke darauf, daß für die Verbindung zweier Rohre
die Wirkung zweier Paare gegeneinander konisch ausgebildeter Backen benutzt wird. Der Vorgang beim
Verbinden der Rohre wird in zwei Arbeitsgängen aufgeteilt. Die erste Verriegelung der beiden Rohre gibt
der Verbindung eine Festigkeit gegen Verwinden, die zweite Verriegelung dient dazu, die Verbindung der
Rohre zug- und druckfest zu machen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke näher erläutert. (In der Fig. 1 ist ein Rohrmantelstück in
der Abwicklung dargestellt.)
Auf das untere Rohr A soll ein oberes Rohr B so aufgesetzt werden, daß die obengenannten Bedingungen
erfüllt sind. Zu diesem Zweck erhalten sowohl das Rohr A als auch das Rohr B an ihren Außenwandungen
eine Anzahl von Nocken a, die z. B. aus einzelnen aufgeschweißten Platten aus Stahl oder aus irgendeinem
anderen harten Material bestehen können (s. Fig. 1). Diese Nocken sind gleichmäßig am Umfang
des Rohres verteilt und von einer Größe, daß der Zwischenraum b zwischen den einzelnen Nocken der
Breite dieser aufgeschweißten Platten α entspricht. Wenn also die beiden Rohrenden so aufeinandergesetzt
werden, daß Nocken auf Nocken und Zwischenraum auf Zwischenraum sitzen, so müssen in diese Zwischenräume
lediglich Platten c aus Stahl oder aus irgendeinem anderen harten Material eingesetzt und
festgehalten werden, dann können die Rohre nicht mehr
gegeneinander verdreht werden. Dies geschieht durch eine Anzahl Lamellen c, die auf Federbändern d
in einem solchen Abstand aufgereiht sind, daß diese Bohrrohrverbindung
Anmelder:
Heinz Löffler,
Frankfurt/M.-Eckenheim, Hügelstr. 30
Frankfurt/M.-Eckenheim, Hügelstr. 30
Heinz Löffler, Frankfurt/M.-Eckenheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Lamellen die bei beiden Rohren vorhandenen Zwischenräume b zwischen den einzelnen Nocken ausfüllen
(s. Fig. 3). Die Federbänder d mit diesen Lamellen sind in einer nachstehend noch näher beschriebenen
Hülse e so beweglich eingebaut, daß sie sich horizontal leicht drehen lassen.
Um nun noch die zugfeste Verbindung der beiden Rohre einwandfrei erzielen zu können, werden die an
den Rohrenden festgeschweißten Nocken durch die vorerwähnte Hülse e gehalten, welche ihrerseits ebenfalls
in gleicher Weise innen Nocken/ eingeschweißt erhält (s. Fig. 2). Das Aufschieben der Hülse e zusammen
mit den in der Hülse beweglich in Nuten i eingebauten Federbändern d, z. B. auf das untere Rohrende,
erfolgt in der Weise, daß zuvor das Federband so gedreht wird, daß die auf dem Federband aufgereihten
Lamellen über- bzw. untereinander mit den in der Hülse innen aufgeschweißten Nocken/ zu stehen
kommen. Auf diese Weise liegen andererseits die Zwischenräume zwischen den Nocken der Hülse und denjenigen
der Lamellen der Federbänder ebenfalls aufeinander. So kann die Hülse e mit den Federbändern d
über das untere Rohrende geschoben werden, wobei die auf dem Rohrende aufgeschweißten Nocken α durch
die Zwischenräume im Innern der Hülse hindurchgehen. Nun wird das obere Rohrende ebenfalls in die
noch frei stehenden Zwischenräume der Hülse von oben geschoben. Es genügt jetzt nur noch eine kleine
Drehung der Hülse e — die Federbänder d drehen sich nicht mit (s. Fig. 4, Schnitt H-II) —, und die zugfeste
Verbindung ist dadurch hergestellt, daß die im Innern der Hülse aufgeschweißten Nocken f von oben und
unten die Nocken α auf den Rohrenden zusammenhalten (s. Fig. 4 und S). Ein Verdrehen der Rohre gegeneinander
ist ebenfalls nicht mehr möglich, weil die Lamellen auf den Federbändern d dies verhindern.
Es ist jetzt nur noch die druckfeste Abdichtung der Rohre erforderlich. Die«e wird in der Weise crrc::!:':..
iOJ 67S/46
daß Gummieinlagen g in den Stirnseiten der Rohrenden eingebaut sind. Diese Gummiringe liegen dicht
auf dicht und müssen noch gegeneinandergepreßt werden. Das Pressen erfolgt dadurch, daß die Nocken f
der Hülse e eine Schräge erhalten ebenso wie die Nocken α der beiden Rohre, so daß durch das Verdrehen
der Hülse e eine Keilwirkung erreicht wird, welche die beiden Gummiringe g aufeinanderpreßt. Es
gilt also nur noch, die Hülse e durch einige Feststellschrauben h od. ä. in ihrer Lage zu halten, dann ist die
Rohrverbindung verwindungsfest, zug- und druckfest sovvie luftdicht.
Claims (2)
1. Bohrrohrverbindung, die innerhalb der normalen Rohrwandstärke untergebracht werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rohrenden (A, B) äußere Nocken (a) aufweisen, die durch
leichte Drehung einer Hülse {e) mit innen aufgeschweißten Nocken (f) zugfest verbunden sind,
wobei zur Erzielung einer Keilwirkung beim Verdrehen der Hülse (e) die aufgeschweißten Nocken
(a, f) mit einem leicht konischen Anschlag versehen sind, und daß zur Verhinderung der Verdrehung
der Rohre gegeneinander in der Hülse (e) horizontal bewegliche Federbänder (d) mit aufgeschweißten
Lamellen (c) eingebaut sind, welche die Zwischenräume zwischen den übereinanderstehenden
Nocken der Rohrenden ausfüllen.
2. Bohrrohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stirnseiten
der Rohre eine Dichtungsgummieinlage enthalten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 165 163, 2 245 847;
britische Patentschrift Nr. 433 495.
USA.-Patentschriften Nr. 2 165 163, 2 245 847;
britische Patentschrift Nr. 433 495.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© SO» 678/46 11.SS
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL23786A DE1043243B (de) | 1956-01-03 | 1956-01-03 | Bohrrohrverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL23786A DE1043243B (de) | 1956-01-03 | 1956-01-03 | Bohrrohrverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1043243B true DE1043243B (de) | 1958-11-13 |
Family
ID=7262853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL23786A Pending DE1043243B (de) | 1956-01-03 | 1956-01-03 | Bohrrohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1043243B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158328B (de) | 1962-03-09 | 1963-11-28 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Loesbare Flanschverbindung mit Spannkeilen |
| EP0034436A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-08-26 | Hunting Oilfield Services (Uk) Limited | Rohrverbinder |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB433495A (en) * | 1934-06-25 | 1935-08-15 | Henry Percival Lake | Improvements in or relating to couplings for machine elements, hose and other purposes |
| US2165163A (en) * | 1938-04-25 | 1939-07-04 | Hanlon Waters Inc | Pipe coupling |
| US2245847A (en) * | 1939-06-22 | 1941-06-17 | James F Bagby | Pipe or hose coupling |
-
1956
- 1956-01-03 DE DEL23786A patent/DE1043243B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB433495A (en) * | 1934-06-25 | 1935-08-15 | Henry Percival Lake | Improvements in or relating to couplings for machine elements, hose and other purposes |
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| US2245847A (en) * | 1939-06-22 | 1941-06-17 | James F Bagby | Pipe or hose coupling |
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|---|---|---|---|---|
| DE1158328B (de) | 1962-03-09 | 1963-11-28 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Loesbare Flanschverbindung mit Spannkeilen |
| EP0034436A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-08-26 | Hunting Oilfield Services (Uk) Limited | Rohrverbinder |
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