DE1042671B - Antenne zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen - Google Patents
Antenne zum Empfang elektromagnetischer SchwingungenInfo
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- DE1042671B DE1042671B DEH26615A DEH0026615A DE1042671B DE 1042671 B DE1042671 B DE 1042671B DE H26615 A DEH26615 A DE H26615A DE H0026615 A DEH0026615 A DE H0026615A DE 1042671 B DE1042671 B DE 1042671B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q13/00—Waveguide horns or mouths; Slot antennas; Leaky-waveguide antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
- H01Q13/20—Non-resonant leaky-waveguide or transmission-line antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
- H01Q13/24—Non-resonant leaky-waveguide or transmission-line antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave constituted by a dielectric or ferromagnetic rod or pipe
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- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Antenne, die das magnetische oder elektrische Feld der von ihr aufgenommenen
Schwingungsenergie auf eine Vorrichtung zur Abnahme dieser Energie von der Antenne, beispielsweise
auf eine Abnahmespule oder auf Abnahmeelektroden konzentriert, indem sie die Fortpflanzungsgeschwindigkeit
der sie durchsetzenden elektromagnetischen Schwingungen vermindert.
Zur Konzentrierung der Energie dient z. B. ein Ferritstab, und es wird vorausgesetzt, daß die aufgenommene
Schwingungsenergie am Ende des Stabes durch die genannten Abnahmevorrichtungen abgenommen
wird.
Die bekannten Ferritantennen dieser Art sind mit einer Spule versehen, die um den Ferritstab gewickelt
und dementsprechend mit dem ganzen Querschnitt des Stabes gekoppelt ist. In dieser Spule wird eine
maximale Spannung induziert, wenn der Stab mit Bezug auf das elektromagnetische Feld so orientiert
wird, daß der Stab mit den Kraftlinien parallel liegt. Die dabei erfolgte Konzentrierung der Kraftlinien im
Stab ist davon abhängig, daß der magnetische Widerstand im Stab kleiner ist als in der umgebenden Luft.
Die Ferritantenne nach der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Ferritantennen darin, daß die
energieabnehmenden Mittel, die am Ende des Stabes angeordnet sind, in verschiedene Teile aufgeteilt sind,
von denen jeder Teil nur mit einem Teil des Querschnittes gekoppelt ist. Außerdem liegt für den Stab
das Produkt aus Permeabilität und Dielektrizitätskonstante in einer solchen Größenordnung, daß die an
einem Ende des Stabes eintretenden Kraftlinien, wenn der Stab senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien
liegt, nach Durchquerung des Stabes derart konzentriert werden, daß in verschiedenen Teilen des Querschnittes
des Stabes die Kraftlinien in einander entgegengesetzten Richtungen verlaufen. Diese Wirkung
des Stabes ist davon abhängig, daß die Fortpflanzungsgeschwindigkeit im Stab kleiner ist als im freien
Raum. Dadurch wird eine bedeutende Konzentrierung der magnetischen Kraftlinien erreicht. Die Erfindung
wird an Hand ihres in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Antenne 10 besteht aus einem Stab H1 der beispielsweise
aus einem Ferrit hergestellt ist. Der Stab läuft an seinem einen Ende 12 in zwei Zinken 15 und
16 aus, die mit einer Abnahmespule 20 im entgegengesetzten Sinn bewickelt sind, so daß also beispielsweise
der Wicklungssinn des die Zinke 15 umgebenden Spulenteils 22 gleich dem Uhrzeigersinn ist, während
der Wicklungssinn des die andere Zinke 16 umgebenden Spulenteils 23 dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt
ist. Die durch den Stab auf die Spule konzentrierte magnetische Energie der in den Stab an seinem
Antenne zum Empfang
elektromagnetischer Schwingungen
elektromagnetischer Schwingungen
Anmelder:
Hazeltine Corporation,
Washington, D. C. (V. St. A.)
Washington, D. C. (V. St. A.)
ίο Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. März 1955
V. St. v. Amerika vom 30. März 1955
William Frederick Bailey,
Valley Stream, N. Y. (V.St.A.),
ist als Erfinder genannt worden
Valley Stream, N. Y. (V.St.A.),
ist als Erfinder genannt worden
Ende 13 eintretenden elektromagnetischen Schwingungen wird durch die Spule in elektrische Energie umgesetzt
und kann in dieser Form an den Klemmen 21 der Spule abgenommen werden. Es ist auch möglich,
an Stelle der magnetischen Energie die elektrische Energie der Schwingungen zu verwerten, indem man
die Spule 20 durch entsprechend angeordnete Elektroden ersetzt.
Die Ferrite, die aus Oxyden von Nichteisenmetallen und Eisenoxyd bestehen, haben eine verhältnismäßig
hohe Permeabilitä, bis zu etwa μ = 1000, sowie eine verhältnismäßig große Dielektrizitätskonstante e in
der Größenordnung von 10 bis 20. Infolgedessen ist die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen
Schwingungen in einem Ferrit erheblich kleiner als im freien Raum. Das Verhältnis zwischen der
Fortpflanzungsgeschwindigkeit in einem Stoff und im freien Raum bestimmt sich durch die Gleichung
ν = , wobei ν die Fortpflanzungsgeschwindigkeit
im Stoff, c die Fortpflanzungsgeschwindigkeit im freien Raum, μ die Permeabilität des Stoffes und e die
Dielektrizitätskonstante des Stoffes ist. Für ein typisches Ferrit ist die Permeabilität μ = 500 und die
Dielektrizitätskonstante e = 10. Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit in einem solchen Ferrit beträgt demnach
etwa den siebzigsten Teil der Fortpflanzungsgeschwindigkeit im freien Raum.
Diese Verminderung der Fortpflanzungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Schwingung im Ferrit
wird gemäß der Erfindung zur Konzentrierung der die
809 677^242
Antenne treffenden elektromagnetischen Energie auf die Abnahmespule 20 ausgenutzt. In der Zeichnung
stellt die Kraftlinie 18 die magnetische Komponente der Wellenstirn einer an der Stabantenne 11 entlang
streichenden elektromagnetischen Welle dar. Der sich innerhalb der Stabantenne fortpflanzende Teil dieser
Kraftlinie wird im Verhältnis zu seinem sich außerhalb der Stabantenne fortpflanzenden Teil wesentlich
abgebremst und dadurch in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise auf die Abnahmespule 20 konzentriert.
Die Zeichnung veranschaulicht auch deutlich, daß infolge des entgegengesetzten Wicklungssinnes
der die beiden Zinken 15 und 16 umgebenden Spulenteile 22 und 23 die in diesen beiden Spulenteilen induzierten
Spannungen sich addieren.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die Verwendung von Ferriten beschränkt, vielmehr kann die erfindungsgemäße
Stabantenne auch aus einem beliebigen anderen Stoff hoher Permeabilität und großer
Dielektrizitätskonstante hergestellt werden. Die für das Produkt der Permeabilität und der Dielektrizitätskonstante
genannte Zahl von 500 ist dabei nicht etwa als Minimalwert aufzufassen, \-ielmehr soll sie die
erwünschten magnetischen und elektrischen Eigenschaften des für die erfindungsgemäße Antenne zu verwendenden
Stoffes nur größenordnungsmäßig veranschaulichen.
Claims (5)
1. Antenne zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen mit einem Stab aus Ferrit oder
ähnlichem Material, bei dem die aufgenommene Schwingungsenergie am Ende des Stabes abgenommen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Stab das Produkt aus Permeabilität und Dielektrizitätskonstante
in einer Größenordnung liegt, bei der die an einem Ende des senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien liegenden Stabes
eingetretenen Kraftlinien nach Durchquerung des Stabes derart konzentriert werden, daß in verschiedenen
Teilen des Querschnittes des Stabes die Kraftlinien in einander entgegengesetzten Richtungen
verlaufen, wobei die energieabnehmenden Mittel am genannten Ende in verschiedene Teile
aufgeteilt sind, und daß jeder Teil nur mit einem Teil des Querschnittes gekoppelt ist.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die energieabnehmenden Mittel aus
Spulen bestehen.
3. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die energieabnehmenden Mittel aus
Abnahmeelektroden bestehen, die von der elektrischen Energie des elektromagnetischen Feldes
beeinflußt werden.
4. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den energieabnehmenden
Mitteln versehene Ende des Stabes gezinkt ist.
5. Antenne nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gezinkte Ende des
Stabes zwei Zinken aufweist und jede Zinke mit einer Spule bewickelt ist, die einander entgegengesetzten
Wicklungssinn haben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 081 943;
Funk-Technik, Nr. 2, 1953, S. 51 bis 53.
Französische Patentschrift Nr. 1 081 943;
Funk-Technik, Nr. 2, 1953, S. 51 bis 53.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 677/242 10.5»
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US788582XA | 1955-03-30 | 1955-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042671B true DE1042671B (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=22146620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH26615A Pending DE1042671B (de) | 1955-03-30 | 1956-03-23 | Antenne zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042671B (de) |
| FR (1) | FR1144952A (de) |
| GB (1) | GB788582A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3510637A1 (de) * | 1984-11-09 | 1986-05-28 | Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg | Funkuhr mit ferrit-antenne |
| DE3546471A1 (de) * | 1984-11-09 | 1986-12-04 | Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg | Funkuhr mit ferrit-antenne |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1081943A (fr) * | 1953-05-13 | 1954-12-23 | Vechambre Freres | Support rotatif pour circuit électrique orientable |
-
1956
- 1956-02-21 GB GB5302/56A patent/GB788582A/en not_active Expired
- 1956-03-23 DE DEH26615A patent/DE1042671B/de active Pending
- 1956-03-30 FR FR1144952D patent/FR1144952A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1081943A (fr) * | 1953-05-13 | 1954-12-23 | Vechambre Freres | Support rotatif pour circuit électrique orientable |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3510637A1 (de) * | 1984-11-09 | 1986-05-28 | Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg | Funkuhr mit ferrit-antenne |
| DE3546471A1 (de) * | 1984-11-09 | 1986-12-04 | Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg | Funkuhr mit ferrit-antenne |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB788582A (en) | 1958-01-02 |
| FR1144952A (fr) | 1957-10-21 |
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