DE1042651B - Elektrisches Hoergeraet - Google Patents
Elektrisches HoergeraetInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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Description
- Elektrisches Hörgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Hörgerät, insbesondere Hörbrille für Schwerhörige, welches die Aufgabe hat, auf elektroakustischem Wege den von außen kommenden Schall in dem erforderlichen Schallfrequenzbereich derart zu verstärken, daß er von dem Benutzer des Gerätes mit möglichst dem gleichen Effekt wie bei gesundem Gehör sinnlich wahrgenommen werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch die bisher bekannten Hörgeräte mehr oder weniger befriedigend gelöst. Im allgemeinen ist aber jedenfalls bei Verwendung eines elektrischen Hörgerätes bekannter Art nicht dieselbe Schallempfangsrichtwirkung gegeben wie beim normalen Hören mit gesundem Hörorgan. Das äußere Ohr, insbesondere Ohrmuschel und Ohrkanal, verleihen dem gesunden Gehör eine ganz bestimmte, individuell verschiedene Richtungsempfindlichkeit bzw. Richtcharakteristik. Bei "elektroakustischen Übertragungsanlagen, wie sie bei Hörhilfenverwendet zu werden pflegen, werden dagegen normalerweise Mikrophone ohne ausgeprägte Richtcharakteristik benutzt. Zwar sind Richtmikrophone, die in Ausnahmefällen verwendet werden, bekannt. Sie sind aber in der Regel wegen ihrer Größe und Umständlichkeit nicht verwendbar. Außerdem sind sie der besonderen Richtcharakteristik einer menschlichen Ohrmuschel weder an sich noch hinsichtlich ihrer Anordnung im Raume in bezug auf den Kopf des Benutzers der Hörhilfe angepaßt.
- Die Erfindung bezweckt vor allem die Schaffung einer elektrischen Hörhilfe, die in der Hinsicht verbessert ist, daß die Schallwahrnehmung oder Schallempfindung über die Hörhilfe noch mehr der Schallwahrnehmung mittels eines gesunden Gehörs angeglichen wird, als es mit den bisher bekannten Hörhilfen der Fall war.
- Es ist bereits ein elektrisches Hörgerät bekannt, bei welchem das Mikrophon und der Hörer in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind, dessen äußere, kreisrunde Bauform in ihrer Größe etwa den Abmessungen einer Ohrmuschel entspricht und so gestaltet ist, daß sie den Windungen des äußeren Ohrteiles angepaßt ist und von diesem getragen wird. Durch entsprechendes Drehen des Kopfes kann das Hörgerät in die Richtung des Schallausstoßes gebracht werden. Bei diesem bekannten Hörgerät ist angestrebt, die Wirkung einer Hörhilfe durch Anpassung an die Sendecharakteristik der Schallquelle zu verbessern.
- Die Erfindung verfolgt dagegen das Ziel, zur noch weitergehenden Verbesserung der Wirkung einer Hörhilfe die individuelle Empfangsrichtcharakteristik des Ohres des Gerätebenutzers nutzbar zu machen. Hierzu ist es erforderlich, daß das äußere Ohr des Benutzers, seine Ohrmuschel, möglichst weitgehend freiliegt, während gleichzeitig der den Schall aufnehmende Bestandteil vom Ohr des Benutzers getragen wird. Die Erfindung ermöglicht es, diese Aufgabe unter Verwendung eines außerhalb des Ohrs angeordneten Mikrophons, das somit verhältnismäßig große Abmessungen haben kann, zu lösen.
- Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Hörgerät, dessen den Schall aufnehmender Bestandteil vom Ohr des Benutzers getragen wird, insbesondere eine Hörbrille. Erfindungsgemäß ist zur Aufnahme des Schalles eine in den Gehörgang eimführbare schmiegsame Hülse od. dgl. vorgesehen, die über eine Schalleitung, insbesondere in Form eines Schlauches, mit dem Mikrophon in Verbindung steht, das außerhalb des Ohres angeordnet ist; das Mikrophon kann die heute bei Hörgeräten allgemein übliche Größe haben. Die Hülse schmiegt sich an den Gehörgang an, so daß eine luftakustische Kopplung der hinter der Hülse liegenden Hohlräume mit dem als Schallfänger wirkenden Hohlraum der Hülse vermieden wird.
- Das verwendete Mikrophon kann beispielsweise ein Kondensatormikrophon sein, oder es können magnetische, piezoelektrische oder andere beliebige Mikrophonbauweisen benutzt werden, je nach den besonderen Qualitätsansprüchen oder sonstigen, im Einzelfalle gestellten Anforderungen. Um den Wirkungsgrad des Schallempfängers möglichst groß zu machen, ist es zweckmäßig, die akustische Impedanz des Schallempfängers so zu wählen, daß keine Reflexion stattfindet. Es ist von besonderem Vorteil, das Mikrophon möglichst in der Nähe des Ohres anzuordnen, um die Schalleitung kurzhalten zu können. Wird das Mikrophon beispielsweise in einem Brillengestell untergebracht, so ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß kein sogenanntes Schabgeräusch entstehen kann, auch wenn die übrigen Teile der elektroakustischen Übertragungsanlage in einer Tasche der Kleidung untergebracht werden. Wenn das Mikrophon annähernd die gleiche Schallimpedanz wie das Trommelfell mit den daran angeschlossenen Knöchelchen hat, ist praktisch dieselbe monaurale Empfangscharakteristik wie beim gesunden Ohr erzielbar. Es ergibt sich dadurch ein ausgeprägtes Richtungshören, wodurch dein Schwerhörigen eine ganz wesentliche Hilfe erwächst.
- Die Erfindung ist schematisch an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Diese zeigt die Anordnung eines in das Ohr eingeführten Schallfängers, von dem aus eine Schalleitung zum Mikrophon führt.
- Eine in den Ohrkanal einfuhrbare, einseitig offene Hülse 6 steht über eine Schalleitung, insbesondere einen Schlauch 7 mit dem Mikrophon, das auerhalb des Ohres, beispielsweise in einem Brillengestell, angeordnet sein kann, in Verbindung. Mit 8 ist der Ouerschnittsumriß des Brillengestells einer Hörbrille bezeichnet, in welchem das nicht dargestellte Mikrophon und die Verstärkereinrichtung der elektroakustischen Anlage untergebracht sein können. Der nicht dargestellte Hörer kann mit dem in den Ohrkanal eingeführten Schallfänger zu einer baulichen Einheit vereinigt sein, derart, daß er im Ohrkanal hinter dem Schallempfänger ruht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Elektrisches Hörgerät, dessen den Schall aufnehmender Bestandteil vom Ohr des Benutzers getragen wird, insbesondere Hörbrille, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Schalles eine in den Gehörgang einfuhrbare schmiegsame Hülse od. dgl. vorgesehen ist, die über eine Schalleitung, insbesondere in Form eines Schlauches, mit dem Mikrophon, das außerhalb des Ohres angeordnet ist, in Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 415 944; französische Patentschriften Nr. 803 291, 1093 438.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW18190A DE1042651B (de) | 1956-01-10 | 1956-01-10 | Elektrisches Hoergeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW18190A DE1042651B (de) | 1956-01-10 | 1956-01-10 | Elektrisches Hoergeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042651B true DE1042651B (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=7596191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW18190A Pending DE1042651B (de) | 1956-01-10 | 1956-01-10 | Elektrisches Hoergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042651B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5031219A (en) * | 1988-09-15 | 1991-07-09 | Epic Corporation | Apparatus and method for conveying amplified sound to the ear |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE415944C (de) * | 1923-01-19 | 1925-07-03 | Wilhelm Gramsch | Hoerapparat fuer Schwerhoerige |
| FR803291A (fr) * | 1936-03-11 | 1936-09-26 | Appareil permettant d'améliorer l'audition | |
| FR1093438A (fr) * | 1954-02-19 | 1955-05-04 | Our Et Moselle | Appareil auditif |
-
1956
- 1956-01-10 DE DEW18190A patent/DE1042651B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE415944C (de) * | 1923-01-19 | 1925-07-03 | Wilhelm Gramsch | Hoerapparat fuer Schwerhoerige |
| FR803291A (fr) * | 1936-03-11 | 1936-09-26 | Appareil permettant d'améliorer l'audition | |
| FR1093438A (fr) * | 1954-02-19 | 1955-05-04 | Our Et Moselle | Appareil auditif |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5031219A (en) * | 1988-09-15 | 1991-07-09 | Epic Corporation | Apparatus and method for conveying amplified sound to the ear |
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