DE1042419B - Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz vonmit Schleifkorn belegten Blaettchen besteht - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz vonmit Schleifkorn belegten Blaettchen bestehtInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D13/00—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
- B24D13/02—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
- B24D13/04—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising a plurality of flaps or strips arranged around the axis
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz von mit Schleifkorn belegten Blättchen besteht Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben mit einem schleifenden Kranz aus einer Vielzahl von einzelnen Schleifblättchen, die in Paketen zusammengefaßt am Befestigungsteil bzw. an der Tragscheibe befestigt sind.
- Die Herstellung von Schleifkörpern aus Schleifblättchen, die vornehmlich auf einer Achse oder einem Zylinder mit ihren Fußende befestigt sind und die beim Umlauf mit ihren äußeren, frei beweglichen Enden eine Schleif- oder Polierwirkung ausüben, ist in verschiedenen Ausführungsarten bekannt. Meist sind die einzelnen Blättchen auf den Tragkörper geklebt oder gekittet oder auch durch in seitliche Nuten der Blättchen eingreifende Haltescheiben befestigt.
- Man hat die Schleiflamellen auch schon durch Klebungen paketweise mit dem Tragkörper verbunden.
- Hierbei wird in verhältnismäßig umständlicher Art auf die Tragscheibe bzw. auf die schmalen inneren Stirnflächen der Lamellen Klebstoff gestrichen. Dadurch ist nur eine unsichere Verbindung möglich.
- Man hat, um zu besseren Ergebnissen zu gelangen, die Lamellen am inneren Ende in entsprechender Breite miteinander verklebt. Hier handelt es sich immer um eine Art Einzelklebung der Schleifblättchen, d. h., die Blättchen werden zunächst in passender Größe zugeschnitten und dann erst fußseitig verklebt.
- Diese letztere Art, Schleifblättchen paketweise zusamimenzulileben, hat den Nachteil, daß die Blättchen nicht genügend festgehalten werden und diese Klebung den Zusammenhalt der einzelnen Schleifblättchen untereinander oder auch auf der Tragscheibe nicht gewährleisten kann.
- Um haltbare Pakete von Einzelblättchen in einfacher Weise zu gewinnen, wird erfindungsgemäß so verfahren, daß man zwischen die aufeinandergelegten Schleifleinenbogen, die wesentlich größer sind als die Blättchen, im Abstand voneinander verlaufende parallele Streifen von Kunstharzklebfolien oder mit Kunstharz getränkte Faserstoffstreifen einlegt. diese klebenden Streifen zusammenpreßt und die so miteinander verbundenen Schleifleinenbögen durch kreuzweise Trennschnitte in eine Vielzahl von Schleifblättchenpaketen zerlegt, so daß deren einzelne Lamellen, wie erwünscht und üblich. am Fußende fest miteinander verbunden, am Kopfende aber frei beweglich sind.
- In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert.
- Nach Fig. 1 werden größere Bogen aus Schleifpapier oder Schleifleinen in rechteckige Formate 24 geschnitten. Diese Schleifbogen werden dann aufeinandergeschichtet, und zwar in beliebiger Anzahl, je nach der gewünschten Stärke der einzelnen Schleifblättchenpakete.
- Zwischen die aufeinandergeschichteten Schleifleinenbogen A gemäß Fig. 1 werden dann im regelmäßigen Wechsel entsprechend Fig. 2 Streifen B eingelegt, die aus kunstharzgetränkten Faserstofflagen oder aus klebenden Kunststoffolien bestehen. Die Abstände zwischen den parallelen Streifen B werden entsprechend der Bogengröße A bzw. der erwünschten späteren Schleifblättchengröße von Fall zu Fall gewählt. Mit passenden Preßstempeln, die gemäß Fig. 3 entsprechende Leisten C für die Streifen B haben, wird die Verbindung der Bogen A hergestellt. Wie Fig. 4 zeigt, werden nach dem Pressen die dann gewonnenen großen Bogenpreßlinge an den Stellen D und E quer dazu zerschnitten, so daß eine Vielzahl von kleineren Blöckchen, je nach Breite des gewünschten Schleif- oder Polierkörpers, entsteht. Fig. 5 und 6 zeigen die fertigen Einzelblöcke, wobei am Fußende der Blättchen an der Preßzone ein fester Fuß vorhanden ist, der gemäß Fig. 6 auch mit Befestigungseinschnitten bzw. einer Haltenut S versehen werden kann.
- Durch diese Herstellmethode wird einmal im größeren Maße die einzelne Handarbeit und Klebarbeit vermieden, andererseits gelingt es, eine Zusammenfügung der einzelnen Schleifblättchen zu erzeugen, um sie blockweise und genau maßhaltig in bestimmter Körperform herstellen und an der Befestigungsscheibe oder in eine Nut des Werkzeugkörpers einfügen zu können. Diese Art der Zusammenfassung der Schleifblättchen gestattet ein schnelleres und sicheres Einsetzen von kleineren oder größeren Paketen. So lassen sich beispielsweise längere Pakete zu Walzen in Schwalbenschwanzschlitzen zusammensetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz von mit Schleifkorn belegten, in Umfangsrichtung hintereinander. geschichteten Blättchen besteht, die an der der Tragscheibe zugekehrten Seite in entsprechender Breite miteinander durch Klehung zu einzelnen Schleifblättchenpaketen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die aufeinandergelegten, zur Herstellung der Schleifblättchenpakete dienenden Schleiffolien (24) von mehrfacher Größe der Schleifplättchen im Abstand voneinander parallel verlaufende bandförmige Kunstharzklebe- ~folien oder mit Kunstharz getränkte schmale Faserstofflagen (B) eingelegt werden, die Klebefolien (B) zusammengepreßt und die so miteinander.verbundenen Schleiffolien(A) durch kreuzweise Trennschnitte in eine Vielzahl von Schleifblättehenpaketen zerlegt werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 626 449; britische Patentschrift Nr. 30 542 vom Jahre 1897; USA.-Patentschriften Nr. 2 164 800, 1 929 274, 736 114.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29915A DE1042419B (de) | 1956-09-20 | 1956-09-20 | Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz vonmit Schleifkorn belegten Blaettchen besteht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29915A DE1042419B (de) | 1956-09-20 | 1956-09-20 | Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz vonmit Schleifkorn belegten Blaettchen besteht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042419B true DE1042419B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=7218681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK29915A Pending DE1042419B (de) | 1956-09-20 | 1956-09-20 | Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, deren Schleifteil aus einem Kranz vonmit Schleifkorn belegten Blaettchen besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042419B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB189730542A (en) * | 1897-12-24 | 1898-02-26 | George Henry Peck Flagg | Improvements in Rotary Rubbing or Polishing Discs or Devices. |
| US736114A (en) * | 1902-11-29 | 1903-08-11 | Leonard G Koenig | Grinding or polishing cone. |
| US1929274A (en) * | 1929-07-18 | 1933-10-03 | William J Ellis | Abrasive element |
| DE626449C (de) * | 1936-02-26 | August Woop | Pliestscheibe | |
| US2164800A (en) * | 1938-05-12 | 1939-07-04 | John F A Davis | Abrasive article |
-
1956
- 1956-09-20 DE DEK29915A patent/DE1042419B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE626449C (de) * | 1936-02-26 | August Woop | Pliestscheibe | |
| GB189730542A (en) * | 1897-12-24 | 1898-02-26 | George Henry Peck Flagg | Improvements in Rotary Rubbing or Polishing Discs or Devices. |
| US736114A (en) * | 1902-11-29 | 1903-08-11 | Leonard G Koenig | Grinding or polishing cone. |
| US1929274A (en) * | 1929-07-18 | 1933-10-03 | William J Ellis | Abrasive element |
| US2164800A (en) * | 1938-05-12 | 1939-07-04 | John F A Davis | Abrasive article |
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