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DE1042383B - Membranpumpe - Google Patents

Membranpumpe

Info

Publication number
DE1042383B
DE1042383B DEG18133A DEG0018133A DE1042383B DE 1042383 B DE1042383 B DE 1042383B DE G18133 A DEG18133 A DE G18133A DE G0018133 A DEG0018133 A DE G0018133A DE 1042383 B DE1042383 B DE 1042383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
pump
diaphragm
membrane
pulsator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG18133A
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon W Harry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1042383B publication Critical patent/DE1042383B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membranpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Membranpumpe, bei der eine Wand der Einlaß- oder Auslaßkammer durch eine biegsame Pulsatormembran gebildet ist, die im wesentlichen die gleiche Fläche wie die Pumpeninembran hat, und bei der die eine der Kammern die andere Kammer U-förmig umschließt und überdeckt und einen wesentlich größeren Inhalt als die umschlossene Kammer hat.
  • Als wesentlich bei solchen Pumpen wurde erkannt, daß die eine Fläche der Pulsatormembran möglichst vollständig mit dem Fördermittel in Berührung steht und daß dieses mit dem Auslaß durch eine Verbindung großer Weite verbunden ist. Jede Einschnürung in dieser Verbindung setzt die Wirkung der Membran wesentlich herab, nämlich Pulsationen in dem Fördermittel zu verringern.
  • Die Erfindung ermöglicht dies dadurch, daß die die größere Kammer abdeckende Pulsatormembran an einem Deckel befestigt ist, der in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines einzigen zentralen Befestigungsgliedes an dem zentralen Teil des Pumpenkörpers befestigt ist.
  • Diese Bauart ergibt die weiteren Vorteile einer billigen Herstellung und eines leichteren Zusammenbaus.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine Brennstoffpumpe, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 ein vergrößerter Ausschnitt entsprechend Fig. 1 einer abgewandelten Ausführungsform, Fig. 5 ein ähnlicher Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform und Fig. 6 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform einer Brennstoffpumpe mit abgenommenem Deckel.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Pumpe hat einen Pumpenhauptkörper 10 mit einem mit Gewinde versehenen Einlaß 12 und einem mit Gewinde versehenen Auslaß 14, die mit Einlaß- bzw. Auslaßkammern 16 bzw. 18 in Verbindung stehen. Die Auslaßkammer 18 ist ringförmig ausgestaltet und erstreckt sich über und rund um die Einlaßkammer 16, die die kleinste Kammer der Pumpe ist. Die Auslaßkammer 18 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet mit Ausnahme eines abgesetzten Teiles 20, das von der Einlaßkämmer 16 durch eine dünne Wand 21 getrennt ist.
  • Unterhalb, der Kammern 16 und 18 ist in dem Hauptkörper 10 eine Pumpenkammer 24 gebildet, die mit den Kammern 16 und 18 über Öffnungen 26 bzw. 28 verbunden ist. Diese Öffnungen werden durch übliche Einwegventile 30 bzw. 32 gesteuert, die in den Öffnungen durch Anstauchen des Werkstoffes an über den Umfang verteilten Stellen 38 in dem Hauptkörper 10 befestigt sind, wie dies Fig. 3 erkennen läßt. Die Ventile 30 und 32 sitzen auf Dichtungsscheiben 29 bzw. 31.
  • Die Pumpenkammer 24 wird zum Teil durch eine Pumpenmembran 40 begrenzt, deren Rand zwischen ein unteres Gehäuseteil 42 und den Pumpenhauptkörper 10 eingespannt ist. Der mittlere Teil der Pumpenmembran 40 ist zwischen zwei Scheiben 44 und 46 eingespannt, die durch eine Mutter 52 und eine Scheibe 54 zusammengespannt und gegen eine Schulter 56 neben einem Gewindeteil 48 einer senkrechten Achse 50 abgestützt befestigt sind. In dein unteren Gehäuseteil 42 ist eine Kammer 60 gebildet, die die Scheibe 46 und eine die Pumpenmembran 40 nach oben drückende Schraubenfeder 62 aufnimmt. Am unteren Ende der Achse 50 ist lose das eine Ende eines Hebels 64 befestigt, der um eine Achse 66 schwenkbar ist. Die Achse 66 sitzt seitlich im Gehäuseteil 42. Auf der Achse 66 ist ein zweiter Hebel 70 schwenkbar gelagert, der mit einem Arm 72 auf die obere Fläche des Hebels 64 drückt. An einem zweiten Arm 74 sitzt ein Dorn 76, der auf die Achse 50 gerichtet ist. Auf dem Dorn 76 und einem am Gehäuseteil 42 gebildeten Vorsprung 82 ist eine Feder 80 aufgesetzt, die das freie Ende des Hebels 70 gegen einen Nocken 84 drückt. Der Nocken 84 kann mit einer Nockenwelle 86 in Umdrehung versetzt werden, die einen Teil der von der Pumpe zu beliefernden Brennkraftmaschine bildet. Bei der Drehung des Nockens 84 wird die Pumpenmembran 40 nach oben und dann nach unten bewegt, wodurch die Pumpwirküng bei jedem Umlauf erzielt wird.
  • Der Pumpenhauptkörper 10 wird an dem äußeren Flansch des unteren Gehäuseteiles 42 mit Schrauben 90 befestigt (Fig.2 und 3), die durch den Pumpenhauptkörper 10 hindurchtreten und in das untere Gehäuseteil 42 eingeschraubt werden.
  • In der im wesentlichen U-förmigen Kammer 18 ist eine Pulsatormembran 92 vorgesehen, die auf der zentralen Oberfläche des Pumpenhauptkörpers 10 aufruht. Sie hat eine ringförmige Auflagefläche 94 und eine zentrale Auflagefläche 96. Oberhalb der Membran 92 ist eine Kappe 98 vorgesehen, die eine ringförmige Ausnehmung 100 aufweist. Diese Ausnehmung stimmt in ihrem Umfang mit der Kammer 18 überein. Die Kappe 98 und die Pulsatormembran 92 werden durch eine Schraube 102 und eine Scheibe 104 am Pumpenhauptkörper 10 befestigt. Die Schraube tritt durch den zentralen Teil der Kappe und der Membran und wird in den zentralen Teil 106 des Pumpenhauptkörpers eingeschraubt.
  • Die Ausführungsform nach Fig.4 stimmt im wesentlichen mit der in Fig. 1 dargestellten überein. Die Kammer 16 ist bei dieser Ausführungsform indessen mit einer Einrichtung versehen, die eine kleine Luftmenge einkesselt. Die Auslaßöffnung 26 dieser Kammer ist mit einem Einwegventil 122 und einer Dichtungsscheibe 123 versehen. Der Pumpenhauptkörper 10 bildet eine Schulter 124 als ringförmiger Sitz für die Dichtungsscheibe 123. Zwischen der Dichtungsscheibe und dem Ventil 122 sitzt ein ringförmiger Flansch 126 eines nach oben gerichteten rohrförmigen Schirms 128, der so ausgebildet ist, daß er von einem ringförmigen Raum umgeben ist und mit seinem oberen offenen Ende Abstand von der Wand 21 hat.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 5 ähnelt im wesentlichen der nach Fig.4. Bei dieser Ausführungsform ist lediglich der Pumpenhauptkörper 129 etwas abgeändert und der rohrförmige Schirm 128 durch ein rohrförmiges Filter- oder Schirmglied 130 ersetzt: Um das rohrförmige Filter 130 sicher festzuhalten, ist an der oberen Wand der Einlaßkammer 134 ein zylindrischer Vorsprung 132 gebildet. Eine Dichtungsscheibe 135 ist zwischen das Ventil 122 und dem Pumpenhauptkörper 129 eingesetzt. Die Anordnung ist in diesem Falle so getroffen, daß die durch die Leitung 136 eintretende Flüssigkeit das ringförmige Filter 130 umströmen wird und nach Durchtritt durch das Filter über das Ventil 122 zur Pumpenkammer 138 gelangen wird. Ein abgesetzter Teilraum 139 der Auslaßkammer trennt die Pulsatormembran 92 von der oberen Wand der Einlaßkammer.
  • Fig.6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei der eine größere Pumpe eine größere Anzahl von Schrauben 140 benötigt, um den Pumpenhauptkörper 142 mit dem unteren nicht dargestellten Gehäuseteil zu verbinden. Der untere Gehäuseteil ist ähnlich der Ausführungsform nach Fig. 1 ausgebildet. Wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 wird eine nicht dargestellte, mit Ausnehmungen versehene Kappe durch eine Schraube 102 befestigt und drückt auf eine Pulsatorinembran, die eine ringförmige Kammer 156 abschließt. Die Kammer ist im wesentlichen von U-förmiger Gestalt und umschließt den wesentlichen Teil des mittleren Teiles 144 des Pumpenhauptkörpers 142.
  • Der Hauptunterschied dieser Bauart gegenüber den vorher beschriebenen besteht darin, daß eine mit der Einlaßkammer 152 verbundene Einlaßöffnung 150 in Umfangsrichtung nur geringen Abstand von einer Auslaßöffnung 154 hat, die mit der Auslaßkammer 156 in Verbindung steht.
  • Die Membranen 40 und 92 bestehen aus mit Harz imprägnierten fasrigen Werkstoff, wie er üblicherweise bei Pumpen dieser Art verwendet wird.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Pumpe tritt der Brennstoff durch die Öffnung 12 ein und durchströmt den Pumpenhauptkörper 10 über die kleinste Kammer 16, die Pumpenkammer 24 und die größere Kammer 18, aus der er durch die Auslaßöffnung 14 austritt. Die durch die Pumpenmembran 40 erzeugten Schwingungen würden üblicherweise eine ungleiche Förderung des Brennstoffes ergeben. Da sich aber die Pulsatormembran 92 während dieses Teiles des Pumpvorganges, in dem der Flüssigkeitsdruck am höchsten ist, federnd verformt, wirkt die in der Ausnehmung 100 eingeschlossene Luft stabilisierend auf den Austrittsdruck und die Strömung des austretenden Brennstoffes.
  • Die Einlaßöffnung 12 und die Auslaßöffnung 14 münden in die Kammern 16 bzw. 18 an Stellen ein, die in der Höhenrichtung in der Mitte liegen. Wenn die Pumpe eingebaut wird, daß der Deckel 98 oben liegt, werden in den oberen Teilen der Kammern 16 und 18 Lufttaschen entstehen. Die dort eingeschlossene Luft unterstützt die Stabilisierungswirkung der Pulsatormembran.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird der in die Pumpe eintretende Flüssigkeitsstrom bereits durch die verteilende Wirkung des Schildes vergleichmäßigt. Diese erwünschte Wirkung wird wesentlich erhöht, wenn die Pumpe auf den Kopf gestellt, also mit untenliegendem Deckel 98, eingebaut wird. In diesem Falle wird die Luft um den Schild 128 neben dem Flansch 126 eingeschlossen und abwechselnd durch die Pumpenwirkung verdichtet und entspannt. Diese Luft wirkt auf den Brennstoff und unterstützt die Dämpfung der Schwingungen im Flüssigkeitsdruck.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Filter-oder Schirmglied 130 so angeordnet, daß Fremdkörper an dem Eintritt in das Einlaßventil 122 gehindert sind und andere Teile der Pumpe, der Brennstoffleitung oder des Vergasers nicht erreichen können.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 zeigt die Ausbildung der bogenförmigen oder U-förmigen Kammer 156, daß die Auslaßöffnung 154 gegebenen Einbauverhältnissen entsprechend angeordnet werden kann. Der im wesentlichen gleiche Tiefe aufweisende Teil der Kammer 156 erstreckt sich rund um den: zentralen Teil 144-des Pümpenhauptkörpers mit Ausnahme des dünnen Wandungsteiles 160, in dem der zur Kammer 152 führende Einlaß 150 gebildet ist. Die relative Winkellage der Öffnungen 150 und 154 ist allein durch die Länge der bogenförmigen Kammer 156 begrenzt bzw. bestimmt.
  • Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 oder 6 kann die Durchströmrichtung der Flüssigkeit umgekehrt werden, indem die beiden Einwegventile in ihrer Wirkung umgekehrt werden. Verwendet man die Kammer 18 als Einlaßkammer, anstatt sie als Auslaßkammer zu benutzen, und unterliegt sie der Pulsatorwirkung der Membran 92, so wird die Kapazität der Pumpe erhöht, und Schwingungen in der Einlaßleitung werden beseitigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Membranpumpe, bei der eine Wand der Einlaß- oder Auslaßkammer durch eine biegsame Pulsatormembran gebildet ist, die im wesentlichen die gleiche Fläche wie die Pumpenmembran hat, und bei der die eine der Kammern die andere Kammer U-förmig umschließt und überdeckt und einen wesentlich größeren Inhalt als die umschlossene Kammer hat, dadurch gekennzeichnet, daß die die größere Kammer (18) abdeckende Pulsatormembran (92) an einem Deckel (98) befestigt ist, der in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines einzigen zentralen Befestigungsgliedes (102) an dem zentralen Teil (106) des Pumpenkörpers befestigt ist.
  2. 2. Membranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der kleineren Kammer um deren Austrittsöffnung ein rohrförmiger Schirm (128) angeordnet ist.
  3. 3. Membranpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (128) so angeordnet ist, daß in ihm bei auf den Kopf gestellter Pumpe ein Luftkörper eingeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 652 651; französische Patentschrift Nr. 634 537; britische Patentschrift Nr. 562 576; USA.-Patentschriften Nr. 2 469 818, 2 266 297.
DEG18133A 1954-10-18 1955-10-11 Membranpumpe Pending DE1042383B (de)

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US1042383XA 1954-10-18 1954-10-18

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ID=22299375

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DEG18133A Pending DE1042383B (de) 1954-10-18 1955-10-11 Membranpumpe

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