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DE1042018B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen

Info

Publication number
DE1042018B
DE1042018B DEN13900A DEN0013900A DE1042018B DE 1042018 B DE1042018 B DE 1042018B DE N13900 A DEN13900 A DE N13900A DE N0013900 A DEN0013900 A DE N0013900A DE 1042018 B DE1042018 B DE 1042018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pentode
grid
voltage
anode
pentodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13900A
Other languages
English (en)
Inventor
Willem Douwe Meewezen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1042018B publication Critical patent/DE1042018B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/05Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/08Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mit einer durch eine Steuerspannung gesteuerten Kippschaltung mit mindestens zwei sich durch gegenseitige Rückkopplung gegenseitig sperrende Pentoden, bei der die beiden Röhren der Kippschaltung durch Schaltimpulse gleichzeitg periodisch gesperrt werden und jeweils beim Auftreten der Rückflanke eines Schaltimpulses in Abhängigkeit von der Größe der S teuer spannung in bezug auf eine Bezugsspannung eine oder die andere Pentode der Kippschaltung in die stromführende Lage umkippt.
Einrichtungen der eingangs erwähnten Art haben den Vorteil, daß sie eine besonders große Ansprechempfindlichkeit haben. Bei in der Praxis bewährten Ausführungsformen dieser bekannten Einrichtungen beträgt die zum Umkippen der Kippschaltung in verschiedene Richtungen erforderliche Steuerspannungsdifrerenz oder, in anderen Worten, die Ansprechempfindlichkeit etwa 0,01 V.
Solche Einrichtungen werden auf verschiedene Weise in der Praxis verwendet. Sie sind z. B. für zweiseitige Begrenzung von Impulsen oder auch als nichtlineare Verstärker einer einem Steuergitter einer der Pentoden zugeführten Steuerspannung und z. B. für Impulsregeneration in Telegraphieempfängern anwendbar.
Die Erfindung bezweckt, Einrichtungen der erwähnten Art unter Aufrechterhaltung der vorteilhaften Eigenschaften zu vereinfachen.
Gemäß der Erfindung sind dazu die Anoden und Fanggitter der Pentoden kreuzweise miteinander gekoppelt und das Fanggitter jeder Pentode außerdem mit der Anode einer Diode verbunden, die zwischen dem Fanggitter und der Kathode der betreffenden Pentode eingeschaltet ist, erhält die Anordnung ferner zur Erzeugung der Schaltimpulse eine Hilfsröhre, deren Steuergitter über eine kapazitive Kopplung mit dem Schirmgitter jeder der Pentoden gekoppelt ist und deren Anode über eine kapazitive Kopplung an das Steuergitter jeder Pentode angeschlossen ist, und ist die Steuerspannung impuls- oder gleichspannungsmäßig an das Steuergitter der einen Pentode und die Bezugsspannung an das Steuergitter der anderen Pentode angelegt.
Die Anwendung der Erfindung erübrigt einen gesonderten Schaltimpulsgenerator zur Erzeugung der Schaltimpulse.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Als Kippschaltung werden zwei Pentoden 1 und 2 benutzt, die durch eine impuls- oder gleichstrommäßige Steuerspannung gesteuert und mittels Schaltimpulse gleichzeitig periodisch gesperrt werden. In jeder der Schaltungs anordnung
zur Erzeugung von Impulsen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg I1 Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Australien vom 23. Juli 1956 und 21. Mai 1957
Willem Douwe Meewezen, Torrens Park (Australien), ist als Erfinder genannt worden
Pentoden ist eine Diode 3 bzw. 4 vorgesehen, deren Anoden mit 5 bzw. 6 bezeichnet sind und deren Kathoden durch die Kathoden der Pentoden 1 und 2 gebildet werden.
Die Röhren sind wie folgt geschaltet: Die Anode 7 der Pentode 2 ist über einen Kondensator 8 mit dem Fanggitter 9 der Pentode 1 gekoppelt. Das Fanggitter 9 ist mit der Anode 5 der in der Pentodenröhre 1 untergebrachten Diode 3 und auch mit Erde über den Widerstand 10 verbunden. Auf entsprechende Weise ist die Anode 11 der Pentode 1 über den Kondensator 12 mit dem Fanggitter 13 der Pentode 2 und mit der Anode 6 der in der Pentodenröhre 2 untergebrachten Diode 4 verbunden, wobei die Anode dieser Diode außerdem über den Widerstand 14 mit Erde verbunden ist. Die Anoden der Pentoden 1 und 2 werden über Widerstände 15 bzw. 16 aus einer in der Figur nicht dargestellten Anodenspannungsquelle gespeist, während die Kathoden der Röhren und die Minusklemme der Anodenspannungsquelle mit Erde verbunden sind. Die Schirmgitter 17 und 18 der Pentoden 1 und 2 werden über gleiche Widerstände 19 bzw. 20 aus der Anodenspannungsquelle gespeist. Zur Erzeugung der Schaltimpulse zum gleichzeitigen, periodischen Sperren der Pentoden 1 und 2 ist die Einrichtung weiter mit einer durch eine Triode 21 gebildeten Hilfsröhre versehen. Das Steuergitter der Triode 21 ist über einen Widerstand 22 mit Erde und über einen Kondensator 23 mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt zweier die Schirmgitter 17 und 18 der Pentoden 1 und 2 miteinander verbindenden, gleichen Widerstände 24 und 25 verbunden. Die Anode der Triode 21 ist einerseits über
809· 660/12»
den Widerstand 26 mit der Plusklemme der Anodenspannungsquelle und andererseits über einen Kondensator 27 mit dem Steuergitter der Pentode 1 und über einen Kondensator 29 mit dem Steuergitter 30 der Pentode 2 verbunden, während die Kathode mit Erde verbunden ist.
Dem Steuergitter 28 der Pentode 1 wird außerdem eine Steuerspannung und eine geeignete Gittervorspannung über einen Widerstand 31 zugeführt, während dem Steuergitter 30 der Pentode 2 eine Bezugsspannung über einen Widerstand 32 zugeführt wird.
Die Pentoden 1 und 2 bilden gemeinsam eine Kippschaltung, und gemeinsam mit der Triode 21 bildet jede dieser Pentoden auch eine Kippschaltung. Die Schaltung ist dabei derart bemessen, daß die Zeitkonstante der durch die Pentoden 1 und 2 gebildeten Kippschaltung im Vergleich zu den Zeitkonstanten der durch die Röhren 1 und 21 und 2, 21 gebildeten Kippschaltungen groß ist.
Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist folgende: Vorausgesetzt, daß im Anfangszustand das Steuergitter 28 der Pentode 1 etwas mehr positiv ist als das Steuergitter 30 der Pentode 2, so ist der Anodenstrom der Pentode 1 größer als der Anodenstrom der Pentode 2, und dementsprechend wird die Anodenspannung der Pentode 1 niedriger als die der Pentode 2. Dieser Anodenspannungsfall der Pentode 1 wird auf das Fanggitter 13 der Pentode 2 übertragen, so daß eine weitere Verringerung des Anodenstroms der Pentode 2 eintritt. Die resultierende Anodenspannungszunahme der Pentode 2 wird auf das Fanggitter 9 der Pentode 1 übertragen und führt eine weitere Zunahme des Anodenstroms in der Pentode 1 herbei. Infolge der bekannten Kippwirkung wird somit beim Leitendwerden der Pentode 1 die Pentode 2 gesperrt, während auf entsprechende Weise, wenn die Pentode 2 Strom führt, die Pentode 1 gesperrt wird.
Eine Anodenstromzunahme in der Pentode 1 führt einen Schirmgitterspannungsfall in dieser Röhre herbei, der über den Widerstand 24 und den Kondensator 23 auf das Steuergitter der Triode 21 übertragen wird, die somit ähnlich wie die Pentode 2 gesperrt wird.
Nach einer der Zeitkonstanten der Kippschaltung 1, 21 entsprechenden Zeitspanne kippt die Triode 21 von der gesperrten in die stromführende Lage um, wobei der an der Anode der Triode 21 auftretende Spannungsabfall auf die Steuergitter der Pentoden 1 und 2 übertragen wird, wodurch diese beiden gesperrt werden.
Infolge der Kippwirkung zwischen den Röhren 1 und 21 oder 2 und 21 treten somit an der Anode der Röhre 21, mit einer durch die Zeitkonstante des betreffenden Kippkreises bedingten Frequenz, negative Schaltimpulse auf, wodurch die beiden Pentoden 1 und 2 gleichzeitig periodisch gesperrt werden. In diesein gesperrten Zustand sind die Anodenspannungen beider Pentoden gleich, und die in den Pentoden untergebrachten Dioden 5 und 6 sind dann leitend, so daß die über diese Dioden mit Erde verbundenen Fanggitter beider Pentoden auch gleiche Potentiale aufweisen. Etwaige Restspannungen· werden auf diese Weise vermieden, wodurch die Ansprechempfindlichkeit günstig be. influßt wird.
Während des Auftretens der Rückflanke des negativen Schaltimpulses wird dann von den beiden Pentoden 1 und 2 stets diejenige Pentode Strom führen, welche die höchste Spannung von außen her empfängt. Auf diese Weise wird, wenn die dem Steuergitter der Pentode 1 zugeführte S teuer spannung höher ist als die dem Steuergitter der Pentode 2 zugeführte Bezugsspannung, die Pentode 1 Anodenstrom führen, während die Pentode 2 infolge des Sperrens über das Fanggitter keinen Anodenstrom führen wird.
Wenn der Pegel der S teuer spannung niedriger ist als die Bezugsspannung, so daß das Steuergitter der Pentode 2 eine höhere positive Spannung aufweist als das Steuergitter der Pentode 1, wird der Anodenstrom der Pentode 1 gesperrt, und die Pentode 2 wird Anodenstrom führen.
Somit treten Impulse an der Anode der Pentode 1 auf, wenn der jeweilige Pegel der Steuerspannungen höher ist als die Bezugsspannung, während sie an der Anode der Pentode 2 auftreten, wenn der Pegel der Steuerspannung niedriger als die Bezugsspannung ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mit einer durch eine Steuerspannung gesteuerten Kippschaltung mit mindestens zwei sich durch gegenseitige Rückkopplung gegenseitig sperrenden Pentoden, bei der die beiden Röhren der Kippschaltung durch Schaltimpulse gleichzeitig periodisch gesperrt werden und jeweils beim Auftreten der Rückflanke eines Schaltimpulses, in Abhängigkeit von der Größe der S teuer spannung in bezug auf eine Bezugsspannung, eine oder die andere Pentode des Kippers in die Lage umkippt, in der sie Anodenstrom führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden und Fanggitter der Pentoden kreuzweise miteinander gekoppelt sind und daß das Fanggitter jeder Pentode außerdem mit der Anode einer Diode verbunden ist, die zwischen dem Fanggitter und der Kathode der betreffenden Pentode eingeschaltet ist, daß die Anordnung ferner zur Erzeugung der Schaltimpulse eine Hilfsröhre enthält, deren Steuergitter über eine kapazitive Kopplung mit dem Schirmgitter jeder der Pentoden gekoppelt ist und deren Anode über eine kapazitive Kopplung an das Steuergitter jeder Pentode angeschlossen ist, und daß die Steuerspannung impuls- oder gleichspannungsmäßig an das Steuergitter der einen Pentode und die Bezugsspannung an das Steuergitter der anderen Pentode angelegt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über gleiche Widerstände an eine Speisespannungsquelle angeschlossenen Schirmgitter der Pentoden über zwei gleiche Widerstände miteinander verbunden sind und daß das Steuergitter der Hilfsröhre über einen Kondensator an den Verbindungspunkt dieser Reihenwiderstände angeschlossen ist und daß die Anode der Hilfsröhre über gleiche - Kondensatoren mit dem Steuergitter jeder Pentode gekoppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809' 660/12S 10.581
DEN13900A 1956-07-23 1957-07-19 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen Pending DE1042018B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

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DE1042018B true DE1042018B (de) 1958-10-30

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NL (2) NL218995A (de)

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NL105029C (de)
FR1179706A (fr) 1959-05-27
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