DE1042014B - Schaltung zur Zwischenspeicherung der in magnetischen Registern gespeicherten Signale - Google Patents
Schaltung zur Zwischenspeicherung der in magnetischen Registern gespeicherten SignaleInfo
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Description
In Fernsehkameras muß die Aufnahmeröhre bekanntlich auswechselbar sein. Wenn keine besonderen
Maßnahmen getroffen sind, müßte bei jeder Auswechslung die Röhre in der Kamera neu einjustiert werden,
da der optisch wichtige Teil der Röhre, insbesondere die Fotokathode, bei der Herstellung der Röhrenglashülle
nicht mit der erforderlichen Genauigkeit ausgerichtet werden kann. Dieses Einjustieren einer jeden
neuen Röhre in der Fernsehkamera ist ein zeitraubender Arbeitsaufwand, der nicht nur als lästig empfunden
wird, sondern der oft als äußerst störend wirkt, da die Aufnahme durch diese mit der Auswechslung der
Röhre verbundene Einjustierung auf längere Zeit unterbrochen wird. Es wird also ein Austausch von
Aufnahmeröhren angestrebt, der jegliche Nachjustierung erübrigt.
Es ist bereits bekannt, eine Aufnahmeröhre vorjustiert
und unverrückbar in einem von der Röhre lösbaren Gehäuse zu befestigen und sie mit dem Gehäuse
in der Kamera in Längsrichtung justierbar und auswechselbar anzuordnen. Bei einer bekannten Kameraausführung
sind zu diesem Zweck zwischen auf der Röhre angebrachten Ringen und im Gehäuse vorgesehenen
Sattelteilen Paßflächen angeordnet; die Vorjustierung kann hierbei nur durch Bearbeitung der
auf der Röhre angebrachten Metallringe erfolgen, woduch die Röhre selbst gefährdet wird. Es kann die
Vorjustierung z. B. zur Verwendung in einer Kamera anderen Systems oder zur Verwendung einer neuen
Röhre nicht ohne weiteres geändert werden. Durch Drehen oder Verschieben kann zwar eine gewisse
Nachjustierung in der Kamera erfolgen, aber gerade dies ist unerwünscht, denn es soll die Vorjustierung
so beschaffen sein, daß beim Einbau die Röhre ohne jede Nachjustierung zwangsweise die richtige Lage
einnimmt. Eine solche Vorjustierung zu schaffen ist Aufgabe der Erfindung.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß das Gehäuse in einem in der Kamera verschiebbaren,
aus dieser herausnehmbaren und von dem Gehäuse lösbaren Gestell angebracht ist, das Einstellmittel
für die Justierung des Gehäuses mit Röhre in Quer- und Drehrichtung aufweist. Eine in dieser
Weise ausgebildete Justiervorrichtung, insbesondere wenn hierbei das in Längsrichtung des Kameragehäuses
verschiebbare Traggestell im wesentlichen aus zwei parallel zur Vorder- bzw. Rückseite des Gehäuses
verlaufenden Querjochen und einem diese verbindenden Längsjoch besteht, von denen das eine Querjoch
eine solche Form hat, daß das der Fotokathode benachbarte Ende der Trägerbüchse von der Längsseite
des Gehäuses her in das Quer j och einlegbar ist, und das andere Querjoch in Richtung der Längsachse der
Trägerbüchse eine Öffnung aufweist, in die mit Spiel-
Fernsehkamera mit einer Aufnahmeröhre, die vorjustiert und unverrückbar in einem
von der Röhre lösbaren Gehäuse befestigt, mit dem Gehäuse in der Kamera
in Längsrichtung justierbar
und auswechselbar angeordnet ist
und auswechselbar angeordnet ist
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
München 5, Erhardtstr. 11
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 23. September 1953
Niederlande vom 23. September 1953
Gozewijn van Gelder
und Everhardus Johannes Henricus Hemmers,
und Everhardus Johannes Henricus Hemmers,
Hilversum (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
raum ein zentral am Trägerbüchsenende befindlicher stiftförmiger Teil eingreift, und wenn zur Festlegung
dieses stiftförmigen Teiles innerhalb der Öffnung eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die es gestattet, das
Trägerbüchsenende innerhalb bestimmter, durch die Größe der öffnung gegebenen Grenzen zu schwenken,
ermöglicht eine ohne Schwierigkeiten durchführbare Verstellung, wobei die Röhre selbst in einem unjustierten,
einfachen Halter angebracht sein kann. Diese Vorrichtung kann auch jederzeit für eine andere Röhre
wieder verwendet oder für eine Kamera anderen Systems neu justiert werden. Es ergeben sich somit für
diese Bauart eine Reihe von praktisch wichtigen Vorteilen, die den bekannten Bauarten nicht eigen sind,
denn zum Unterschied gegenüber der bekannten Befestigungsweise einer Aufnahmeröhre in der Kamera
wird also die Aufnahmeröhre unverrückbar in einen lösbaren Träger aufgenommen, und das Justieren der
wesentlichen Teile der Röhre in bezug auf die optischen Teile der Kamera erfolgt dadurch, daß die Röhre
zusammen mit dem Träger dem Gestell gegenüber ausgerichtet wird. Es braucht nur beachtet zu werden,
daß die Röhre in ihrem Träger unverrückbar befestigt
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werden kann, jedoch so, daß diese Befestigung wieder verständlich im Einklang mit der erforderlichen Belösbar
ist, und weiter, daß auch der Träger selbst von wegungsmöglichkeit des Gestelles 5 längs der Schiene 3
der Röhre lösbar ist, so daß der Träger bei gegebenen- gewählt.
falls versagender Röhre mit einer neuen Röhre be- Wenn mittels des nicht dargestellten Bedienungs-
stückt werden kann und mit dieser zusammen neu ver- 5 knopf es das Ritzel 12 a gedreht wird, bewegt sich das
wendbar ist. Gestell 5 mit den dazugehörigen Teilen längs der
In einer zweckmäßigen Ausführungsform ruht das Schiene 3 in einer oder in der anderen Richtung, wovordere
Trägerbüchsenende in einer Dreipunkthalte- durch der Abstand der Treffplatte in der im Gestell 5
rung im Ouerjoch, und derjenige Teil des anderen angeordneten Aufnahmeröhre von der an der Wand 1
Ouerjoches, in dem sich die zur Aufnahme des stift- io des Kameragehäuses befestigten Linse 16 geändert
förmigen Teiles dienende Öffnung befindet, ist leicht wird,
gewölbt. Im Gestell 5 ist in den Jochen 5 α und 5 b eine Trä-
gewölbt. Im Gestell 5 ist in den Jochen 5 α und 5 b eine Trä-
Zweckmäßig ist, die Trägerbüchse durch ein gerbüchse 17 für die Aufnahmeröhre 18 befestigt.
Schneckengetriebe gegenüber dem Traggestell drehbar Diese Trägerbüchse ist an der linken Seite (Fig. 1) an
anzuordnen, und in einer vorzugsweisen Ausführungs- 15 drei Punkten des Jochens 5 a gehaltert. Zwei dieser
form besteht die Trägerbüchse aus zwei aufklappbaren, Punkte 19 und 20 befinden sich am Joch selbst, wähmit
einer Beriegelung versehenen Schalenhälften. Eine rend der Punkt 21 von einem vorstehenden Teil einer
einfache Ausführung ergibt sich, wenn das verschieb- am Joch 5 a befestigten Blattfeder 22 gebildet wird,
bare Traggestell in der Nähe des Längsjoches an einer Das Joch 5 b hat einen etwa kugelig durchwölbten Teil
einzigen Schiene aufgehängt ist, wobei dann am 20 2S1 in dem eine von der Seite zugängliche Öffnung 24
Kameragehäuse und am Traggestell befestigte An- ausgespart ist.
Schläge die Lage dieses Traggestelles in Querrichtung Die Trägerbüchse 17 kann dadurch im Gestell 5 bebestimmen,
festigt werden, daß sie am linken Ende in der Drei-
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung bei- punkthalterung 19-20-21 angeordnet und der stiftspielsweise
näher erläutert. 25 förmige vorstehende Teil 25 der Büchse 17 in die Öff-
Fig. 1 zeigt, teilweise in einer Ansicht, teilweise im nung 24 hineingeschoben und in dieser Öffnung 24
Schnitt, einen Teil des Gehäuses der Fernsehkamera unter Zuhilfenahme der im folgenden beschriebenen
mit der entsprechenden Linse, die in diesem Gehäuse Einrichtung befestigt wird.
befestigte Schiene mit dem auf dieser verschiebbaren An dem stiftförmigen vorstehenden Teil 25 ist ein
Gestell und den Träger mit der Aufnahmeröhre, sowie 30 mit innerem Schraubgewinde versehener Bedienungsdie
diesen Organen zugeordneten Einstellmittel. knopf 26 angebracht, der mit einem Druckring 27 ver-
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einen Schnitt des sehen ist. Der Stift 25 trägt weiter einen an ihm unver-Trägers
mit der darin befindlichen Aufnahmeröhre und rückbar befestigten zweiten Druckring 28. Wenn der
weitere Einzelheiten der Einstellmittel des Trägers. Knopf 26 gedreht wird, wird der Druckring 27 an den
Fig. 3 ist eine Ansicht des Trägers in Richtung der 35 Druckring 28 herangerückt, wobei in einem bestimm-Pfeile
IH-III nach Fig. 2. ten Augenblick diese Ringe gegen den Teil 23 des
Fig. 4 ist eine Ansicht des Trägers im Gestell gemäß Joches 5 b geklemmt werden und so die Büchse 17 in
den Pfeilen IV-IV nach Fig. 1. Querrichtung in bezug auf das Gestell 5 fixiert wird.
Zwischen zwei starren Wanden 1 und 2 des weiter Die Lage in Querrichtung der Büchse 17 mit der Aufnicht
dargestellten Kameragehäuses ist eine Schiene 3 40 nahmeröhre 18 in bezug auf das Gestell 5 ist dadurch
mit rundem Querschnitt befestigt. Die Wand 1 des Ge- einstellbar, daß die öffnung 24 den Stift 25 mit einem
häuses ist mit einem vorstehenden Stift 4 versehen. ziemlich großen Spielraum umgibt.
Das in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 4 in einer Ansicht Der im wesentlichen als eine Büchse mit einem
Das in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 4 in einer Ansicht Der im wesentlichen als eine Büchse mit einem
abgebildete Traggestell besteht im wesentlichen aus schräg vorstehenden Teil 17 c ausgestattete Träger 17
zwei Querjochen 5a und 5b, die durch ein Längsjoch6 45 besteht im wesentlichen aus dem mit einem umgebörmiteinander
verbunden sind. Die Joche 5 a und 5b del ten Rand 29 α versehenen Boden 29,, dem aus zwei
weisen je eine seitliche Aussparung 7 und 8 auf, mit Schalenhälften 17a und 17 b bestehenden zylindrischen
deren Hilfe das Gestell 5 seitlich auf die Schiene3 und Teil und dem Frontstück 30. Letzteres bildet mit der
von ihr herabgeschoben werden kann. Das Gestell 5 Hälfte 17 & des zylindrischen Teiles und des an dieser
ruht dabei nicht unmittelbar auf der Schiene 3, son- 50 Hälfte mittels des umgebördelten Randes 29α befestigdern
auf einer an der Schiene 3 befestigten und auf ihr ten Bodens 29 ein Ganzes. Die Schalenhälfte 17 a des
verschiebbaren Büchse 9., an der das Gestell 5 mit der zylindrischen Teiles der Büchse ist hiermit durch GeMutter
10 an einem ebenfalls einen Teil dieser Büchse lenke 31 und 32 verbunden, so daß die Büchse 17 aufbildenden
Ansatz 11 festgeklemmt werden kann. Die klappbar ist. Am Frontstück 30 ist ein als Anschlag
Büchse 9 trägt eine Zahnstange 12, die mittels eines 55 wirksamer Ring 33 befestigt, der mit drei federnden
Ritzel 12 a angetrieben werden kann. Das Ritzel 12a Streifen 34 versehen ist, um das linke Ende der Aufist
an einer nicht dargestellten, fest im Kameragehäuse nahmeröhre 18 zu führen. Die Büchse 17 ist weiter mit
gelagerten und mit einem Bedienungsknopf versehenen einer in Fig. 3 dargestellten Verriegelung 35 versehen,
Welle befestigt. mit der sie geschlossen und verriegelt werden kann.
An der Seite des Joches 5a befinden sich beiderseits 60 An der Innenseite der Büchse 17 ist ein offener Ring
einer Öffnung 13 zwei Streifen 14 und 15, die in einem 36 mit elastischen Eigenschaften angeordnet, in dem
Abstand voneinander angeordnet sind, der etwas grö- die Aufnahmeröhre 18 ruht. Beim Anordnen der Aufßer
als die Dicke des Stiftes 4 ist, der zusammen mit nahmeröhre 18 in der Büchse 17 wird diese mittels der
den Streifen 14 und 15 als Anschlag dient. Durch diese Gelenke 31 und 32 geöffnet. Anschließend wird das
Anschlagkonstruktion wird erreicht, daß, obgleich das 65 linke Ende der Aufnahmeröhre 18 zwischen die federn-Gestell
5 nur an einem einzigen Punkt außerhalb des den Zungen 34 geführt und die Büchse 17 mittels der
Schwerpunktes dieses Gestelles 5 mit den darin be- Gelenke 31 und 32 geschlossen. Dabei kommen die
festigten Teilen aufliegt, trotzdem die richtige Lage Teile des Ringes 36 mit dem dicksten Teil der Aufdieses
Gestelles in Querrichtung des Kameragehäuses nahmeröhre 18 in Berührung, Wird danach mittels der
beibehalten wird. Die Länge des Stiftes 4 ist selbst- 70 Riegelvorricßtuiig 35 die Büchse 17 rings um die Auf-
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nahmeröhre 18 angezogen, was durch den elastischen Ring 36 möglich ist, so wird dieser Ring elastisch zusammengedrückt,
wodurch die Aufnahmeröhre 18 unverrückbar in der Büchse 17 befestigt ist. Infolgedessen
ist die Treffplatte der Aufnahmeröhre 18 durch Einstellung der Röhre 18 zusammen mit dem Träger 17
einstellbar.
Eine Einstellung der Büchse 17 mit der Aufnahmeröhre 18 in Querrichtung in bezug auf das Gestell 5 ist
dadurch möglich, daß der Knopf 26 losgedreht und dann, soweit der Spielraum zwischen dem Stift 25 und
der Innenseite der Öffnung 24 dies gestattet, die Büchse 17 mitsamt der Röhre 18 in der Dreipunktlagerung
19-20-21 etwas gekippt wird. Nachdem die richtige Lage erreicht worden ist, wird die Büchse 17 mit der
Röhre 18 durch Anziehen des Knopfes 26 befestigt.
Die Trägerbüchse 17 nebst der Aufnahmeröhre 18 kann innerhalb bestimmter Grenzen um die eigene
Achse X-X der Aufnahmeröhre 18 mittels eines Schneckengetriebes gedreht werden, dessen Schnekkenrad
37 fest an der Endfläche 29 des Trägers 17 befestigt und dessen Schnecke 38 in einer Führung 39
gehaltert ist, die einen Teil des Druckringes 28 bildet. An der Schnecke 38 ist ein Bedienungsknopf 40 befestigt.
Wenn dieser betätigt wird, dreht sich also das fest an der Büchse 17 befestigte Schneckenrad 37 in
der einen oder anderen Richtung in bezug auf den Druckring 28.
Die Büchse 17 wird im vorliegenden Falle außerdem als Träger für die Fokussierspulen 41 und 42, für die
Aufnahmeröhre und für die Kathodenstrahlabtastvorrichtung 43, der sogenannten Elektronenspritze, dieser
Röhre verwendet. Die das linke Ende der Aufnahmeröhre mit etwas Spielraum umgebende Fokussierspule
41 ist mit einem buchsenförmigen Teil 41 α versehen, in dem an zwei Stellen Aussparungen vorgesehen sind,
von denen in Fig. 2 nur die Aussparung 44 sichtbar ist. In diese Aussparungen passen Stifte 45 mit einer etwas
abgerundeten Außenfläche hinein, die seitlich aus einer Schraubspindel 46 vorstehen. Diese Schraubspindeln
sind in der Büchse 17 gehaltert und je mit einem zum Teil aus diesem Träger hervorragenden Bedienungsknopf
47 versehen. Da die Außenseite der Buchse 41 α örtlich kugelig ist und in einer entsprechenden Halterung
des Trägers 17 ruht, kann durch Betätigung der Knöpfe 47 die Fokussierspule 41 ein wenig in bezug
auf das Ende der Aufnahmeröhre 18 gekippt werden.
Weiter ist rings um die Kathodenstrahlabtastvorrichtung 43 der Aufnahmeröhre ein einstellbarer, im
vorstehenden Teil 17 c der Büchse angeordneter Fokussiermechanismus vorhanden. Letzterer kann dadurch
bedient werden, daß die auf den Gewindestangen 48 und 49 sitzenden Muttern 50 und 51 losgedreht und
dann die Spule 42, die an ihren Enden etwas kugelig ausgebildet ist, mittels des vorstehenden Teiles 52 ein
wenig in bezug auf den Teil 43 gekippt wird.
Es kann hiernach durch Verwendung der Trägerbüchse 17 in einer Fernsehkamera eine Aufnahmeröhre
verwendet werden, die in bezug auf ihren Glaskolben genaue Maßanforderungen nicht zu erfüllen braucht;
es braucht diese Röhre vor dem Gebrauch auch nicht mit genau ausgerichteten Paßflächen versehen zu werden,
z. B. in Form von an dieser Röhre dauernd befestigten Metallringen. Hingegen kann mit einem einzigen
Handgriff diese Aufnahmeröhre in die Büchse 17 eingesetzt werden, wobei das Ausrichten der Röhre
durch Einstellung der Röhre mit der Büchse erfolgt. Sollte die Aufnahmeröhre 18 versagen, so kann diese
aus der Büchse 17 entfernt und die gleiche Büchse wieder für eine andere Röhre benutzt werden.
Sollte beim Betrieb einer Fernsehkamera die Aufnahmeröhre versagen, so kann man diese Röhre zusammen
mit der Büchse aus dem in der Kamera verbleibenden Gestell entfernen und in diesem Gestell eine
neue Büchse mit Röhre anbringen. Auch ist es möglich, das ganze Gestell samt Büchse und Röhre auszutauschen.
Bei der Bauanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere möglich, die Röhre mit
ihrer Büchse in bezug auf das Gestell vor der Inbetriebsetzung der Röhre in der Kamera auszurichten.
Man kann also bei der Kamera als Reserveteil eine mittels der entsprechenden Büchse in bezug auf das
Reservegestell ausgerichtete Aufnahmeröhre bereithalten. Versagt dann die in der Kamera verwendete
Röhre, so braucht nur die mangelhafte Röhre mit Büchse und Gestell aus der Kamera entfernt und diese
durch die als Reserveteil bereitgehaltene Röhre ersetzt zu werden, die mittels ihrer Büchse in bezug auf das
Reservegestell bereits ausgerichtet worden ist.
Claims (6)
1. Fernsehkamera mit einer Aufnahmeröhre, die vorjustiert und unverrückbar in einem von der
Röhre lösbaren Gehäuse befestigt, mit dem Gehäuse in der Kamera in Längsrichtung justierbar
und auswechselbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse in einem in der
Kamera verschiebbaren, aus dieser herausnehmbaren und von dem Gehäuse lösbaren Gestell angebracht
ist, das Einstellmittel für die Justierung des Gehäuses mit Röhre in Quer- und Drehrichtung
aufweist.
2. Fernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in Längsrichtung des
Kameragehäuses verschiebbare Traggestell im wesentlichen aus zwei parallel zur Vorder- bzw.
Rückseite des Gehäuses verlaufenden Querjochen
(5 c, 5 b) und einem diese verbindenden Längsjoch (6) besteht, von denen das eine Querjoch (5 a) eine
solche Form hat, daß das der Fotokathode benachbarte Ende der Trägerbüchse (17) von der Längsseite
des Gehäuses her in das Querjoch einlegbar ist, und das andere Querjoch (Sb) in Richtung der
Längsachse der Trägerbüchse eine Öffnung (24) aufweist, in die mit Spielraum ein zentral am Trägerbüchsenende
befindlicher stiftförmiger Teil (25) eingreift, und daß zur Festlegung dieses stiftförmigen
Teiles innerhalb der Öffnung (24) eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die es gestattet, das Trägerbüchsenende
innerhalb bestimmter, durch die Größe der öffnung gegebenen Grenzen zu schwenken.
3. Fernsehkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Trägerbüchsenende
(17) in einer Dreipunkthalterung im Querjoch (5 a) ruht und derjenige Teil des anderen
Querjoches (5 b), in dem sich die Öffnung (24) befindet, leicht gewölbt ist.
4. Fernsehkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbüchse (17)
durch ein Schneckengetriebe gegenüber dem Traggestell (5a, 5b, 6) drehbar ist.
5. Fernsehkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbüchse (17)
aus zwei aufklappbaren, mit einer Verriegelung versehenen Schalenhälften besteht.
6. Fernsehkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Trag-
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gestell (5 a, 5b, 6) in der Nähe des Längsjoches (6) an einer einzigen Schiene aufgehängt ist, und
daß am Kameragehäuse und am Traggestell befestigte Anschläge die Lage dieses Traggestells in
Querrichtung bestimmen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 895 915; Prospekt der Fernseh G. m. b. H.: »Fernseh-Kamera-Anlage«,
Dezember 1951, Bl. K. 11.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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