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DE1042090B - Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen fuer elektrische Maschinen - Google Patents

Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen fuer elektrische Maschinen

Info

Publication number
DE1042090B
DE1042090B DEM32370A DEM0032370A DE1042090B DE 1042090 B DE1042090 B DE 1042090B DE M32370 A DEM32370 A DE M32370A DE M0032370 A DEM0032370 A DE M0032370A DE 1042090 B DE1042090 B DE 1042090B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
pressing
coil
rod sections
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32370A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Braem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WICKLEREI EINRICHTUNGEN
Micafil AG
Original Assignee
WICKLEREI EINRICHTUNGEN
Micafil AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WICKLEREI EINRICHTUNGEN, Micafil AG filed Critical WICKLEREI EINRICHTUNGEN
Publication of DE1042090B publication Critical patent/DE1042090B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/10Applying solid insulation to windings, stators or rotors, e.g. applying insulating tapes
    • H02K15/105Applying solid insulation to windings, stators or rotors, e.g. applying insulating tapes to the windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen für elektrische Maschinen Die mit einem Isolationsmantel versehenen, geraden Stabpartien elektrischer Spulen werden in meistens rechteckige Nuten des Läufers oder des Ständers eingebettet. Aus elektrischen und mechanischen Gründen muß diese isolierte Stabpartie durch Pressen auf den Mantelflächen verfestigt und auf genauen rechteckigen Querschnitt gebracht werden. Es sind Spulenpressen bekannt, mit welchen die Stabpartien durch hydraulische oder pneumatische Mittel senkrecht auf die Schmal- und Breitseite des rechteckigen Stabquerschnittes gegen feste Unterlagen gepreßt werden. Die Pressen bestehen aus längs dem Stab angeordneten Preßeinheiten, in welchen für jede Druckrichtung eigens eingebaute Preßkolben wirken. Bei anderen Konstruktionen sind die Druckmittel für beide Richtungen verkoppelt, so daß nur ein gemeinsamer Druckkolben nötig ist.
  • Lange Stabpartien, wie sie z. B. für Turbogeneratoren vorkommen, sind sehr flexibel und gegen Durchbiegung infolge des Eigengewichtes wenig widerstandsfähig. Diese Stäbe mit großem Durchhang müssen direkt von oben in die geöffnete Presse eingelegt werden können. Der Isoliermantel aus gewickelten Isolierstoffbahnen ist vor und nach dem Pressen gegen Anstoßen an feste Körper sehr empfindlich, weshalb auch aus diesem Grunde eine Beschickung auf geradestem Wege in die Presse notwendig ist. Da der in die Presse gelegte Spulenstab thermischer Behandlung ausgesetzt wird, soll die Presse über die ganze Länge gleichzeitig geöffnet oder geschlossen werden können, damit Preßdruck und Temperatur örtlich und zeitlich gleichmäßig wirken.
  • Eine Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen mit rechteckigem Preßquerschnitt muß daher folgende Mindestforderungen erfüllen.
  • Die Preßmittel müssen in jeder aktiven Stellung die Rechtwinkligkeit des Preßquerschnittes genauest bewahren, weshalb der Druck symmetrisch in bezug auf die Längsachsen der zu pressenden Mantelflächen verteilt sein muß. Es müssen daher Mittel vorhanden sein, um diese Bedingung für jeden in Frage kommenden Spulenquerschnitt zu erfüllen. Die Presse muß zum Beschicken in der vertikalen Preßrichtung so geöffnet werden können, daß die Stäbe auf geradestem Wege eingefahren werden können. Öffnen und Schließen sämtlicher über die Stablänge angeordneten Preßeinheiten soll rasch und gemeinsam vor sich gehen.
  • Bei einer bekannten Konstruktion mit für die Breit-und Schmalseite je eigens angeordneten Preßzylindern besteht die Schließeinrichtung darin, daß jeder Preßzylinder der Schmalseite an einer über die Öffnung geschwenkten Brücke befestigt ist. Diese Brücke schwenkt an einem Ende um einen auf der Unterlage angebrachten Drehpunkt und hat am gegenüberliegenden Ende eine Verschlußeinrichtung, womit sie mit der feststehenden Unterlage kraftschlüssig verbunden wird. Nachteilig dabei sind die schweren Massen, welche um über 90° in der Vertikalebene geschwenkt werden müssen und daher kostspielige mechanische Einrichtungen erfordern.
  • Bei einer anderen bekannten Konstruktion sind die beiden rechtwinklig zueinander angeordneten Preßzylinder mit dem gemeinsamen Ständer fest verbunden. Das Öffnen der Presse geschieht durch einen entsprechend großen Rückzughub des auf die Schmalseite der Spule wirkenden Kolbens. Diese Bauart erfüllt die gestellten Forderungen nur teilweise, da die Zugänglichkeit der geöffneten Presse beschränkt bleibt und der Spulenstab nicht auf direktem Wege eingefahren werden kann; die Parallelität der Preßbacken ist dagegen durch besondere Führungen gewährleistet.
  • Bei gewissen bekannten Spulenpressen mit hydraulischem Betrieb ist der guten Zugänglichkeit die symmetrische Druckverteilung in bezug auf die Längsachse der Spule geopfert worden. Das Schließen der Presse wird durch Schwenken eines druckvermittelnden Hebels um einen beweglichen Drehpunkt bewerkstelligt. Bei fortschreitender Pressung verlagert sich der Druckpunkt, und die Druckeinrichtung fällt nicht mehr mit der Spulenquerschnittachse zusammen. Es entstehen schädliche, seitliche Druckkomponenten, und die Rechtwinkligkeit des Preßquerschnittes geht verloren.
  • Bei allen diesen erwähnten Pressen besteht der Nachteil, daß für jede Querschnittsgröße entsprechend dimensionierte Beilagelineale für die Breit- und Schmalseite angepaßt werden müssen, um die symmetrische Belastung der Mantelflächen zu erreichen.
  • Die neue hydraulisch oder pneumatisch betriebene Spulenpresse nach dem Erfindungsgedanken läßt sich beispielsweise auf der Schmalseite mit einfachsten Mitteln vollständig öffnen und schließen, indem die Druckzylinder dieser Seite an einem schwenkbaren Parallelogrammgestänge befestigt sind. Durch eine gemeinsame Schwenkvorrichtung lassen sich diese Druckzylinder längs der Presse parallel zu ihrer geschlossenen Grundstellung ein- und ausschwenken. Die Arbeitsstellung dieser Druckzylinder kann daher genau mit der Spulenachse in Übereinstimmung gebracht werden, so daß eine symmetrische Kraftwirkung auf die entsprechende Spulenseite erreicht wird.
  • Außer der Möglichkeit, die auf einer Seite ganz geöffnete Presse auf dem direktesten Wege zu beschicken, ergibt sich noch der Vorteil, daß die Richtung der Preßkräfte auf die Spulenseiten senkrecht ohne seitliche Komponenten verläuft.
  • Ein Ausführungsbeispiel der dem Erfindungsgedanken zugrunde liegenden Spulenpresse mit hydraulisch betriebenen Druckkolben ist in der Zeichnung in Fig. 1 im Querschnitt bei geschlossener Grundstellung abgebildet; in Fig. 2 ist die Presse in geöffneter Stellung gezeichnet; Fig.3 zeigt einen Schnitt durch das Parallelogrammgestänge.
  • Die rechtwinklige Unterlage 1 ruht auf dem Ständer 2, auf welchem die Preßzylinder 3 für die Breitseitenpressung fest angebracht sind. Der zum Preßzylinder 2 zugehörige Kolben 4 drückt über das Lineal 5 auf die Breitseite der Spule 6. Der Zylinder 7 ist mit dem Träger 8 fest verbunden. Durch das Gestänge 9, den Achsen 10 und 11 ist der Träger 8 gelenkig mit dem Ständer 2 verbunden. Der Träger 8; der Ständer 2, das Gestänge 9 und die Zapfen 10, 11 bilden ein Parallelogramm. In Grundstellung, d. h. bei rechtwinkligem Parallelogramm nach Fig. 1, drückt der Kolben 12 über das Lineal 13 auf die Schmalseite der Spule 6. Das Parallelogrammgestänge kann in jeder Schwenkstellung von offener Presse bis über die Grund-Stellung hinaus beispielsweise durch eine Feder 14 und die Gewindespindel 15 festgehalten werden. Seitliche Druckkomponenten auf das Parallelogrammgestänge werden durch die Feder 14 bzw. durch die Gewindespindel 15 aufgenommen. Da eine Spulenpresse aus mehreren hintereinandergestellten Ständern 2 bestehen kann, sind beispielsweise die Gewindespindeln 15 durch die Kettenräder 17 und zugehörige Getriebekette gemeinsam angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Preßeinheit einer Spulenpresse zum Festpressen der auf geraden Stabpartien elektrischer Spulen für elektrische Maschinen aufgebrachten Isolation mit für die Breit- und Schmalseite des rechteckigen Preßquerschnittes eigens vorgesehenen hydraulisch oder pneumatisch betätigten Druckkolben, die über Preß- und Beilagelineale auf die Seiten der Stabpartien einwirken, und mit Mitteln zum Verhindern von seitlichen Druckkomponenten an der Preßstelle, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden senkrecht zueinander wirkenden Druckkolben auf einem am Ständer schwenkbar befestigten Parallelgestänge aufgebaut ist und durch geeignete Mittel in einer Stellung festgehalten werden kann, in welcher die Preßkraft achsensymmetrisch auf die ihr zugeordnete Spulenfläche einwirkt: 2. Preßeinheit nach Anspruchh 1, dadurch gekennzeichnet, daß beispielsweise die Preßrichtung für die Schmalseite der Spulenstäbe vertikal nach unten gerichtet und der dieser Preßrichtung zugeordnete Druckkolben an dem Parallelogrammgestänge befestigt ist. 3. Preßeinheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Parallelogrammgestänge befestigte Druckkolben so weit ausgeschwenkt werden kann, daß der Spulenstab auf direktem Wege ungehindert zwischen die Preßlineale der Breitseite ein- und ausgefahren werden kann. 4. Preßeinheit nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß bei mehreren längs des Spulenstabes angeordneten Preßeinheiten die Festhalteinittel für alle Einheiten gemeinsam betätigt werden könrieri. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche .Patentschriften Nr.211647, 259105, 922 245; 936 813.
DEM32370A 1955-12-20 1956-11-15 Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen fuer elektrische Maschinen Pending DE1042090B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1042090X 1955-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042090B true DE1042090B (de) 1958-10-30

Family

ID=4554353

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM32370A Pending DE1042090B (de) 1955-12-20 1956-11-15 Spulenpresse zum Pressen der geraden Stabpartien elektrischer Spulen fuer elektrische Maschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1042090B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192735B (de) * 1961-08-25 1965-05-13 Stollberg Maschf H F Spulenpresse zur Verfestigung von mit Isolier-material versehenen Spulen oder Staeben fuer elektrische Maschinen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211647C (de) *
DE259105C (de) *
DE922245C (de) * 1951-08-12 1955-01-10 Micafil Ag Einrichtung zum Kneten der Spulenseiten von mit Isolierstoffbahnen umhuellten, geraden Partien elektrischer Spulen
DE936813C (de) * 1952-08-02 1955-12-22 Schuemann Fa Heinrich Presseinheit zum Umpressen von Isolierungen, insbesondere um die Schenkel von Motor- und Generatorspulen

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