DE1041861B - Vorrichtung zum Zufuehren von Rohren zu Werkzeugmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Zufuehren von Rohren zu WerkzeugmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Rohren zu Werkzeugmaschinen, welche
aus mit angetriebenen Rollen ausgerüsteten Rollgängen besteht, von denen über schwenkbare Querfördereinrichtungen
die an einem oder beiden Enden zu bearbeitenden Rohre Werkzeugmaschinen zugeführt
und nach der Bearbeitung abgeleitet werden. Derartige Einrichtungen sind an sich bekannt.
Werden die zugeführten Rohre, beispielsweise zum Anfasen ihrer Enden, Werkzeugmaschinen zugeführt,
die umlaufende Werkzeuge tragen, so ist es lediglich erforderlich, die Rohre gegen Verdrehen zu sichern
und dann gegen den umlaufenden Messerkopf der Werkzeugmaschine zu bewegen, falls der Messerkopf
nicht in axialer Richtung bewegt wird.
Erfolgt beispielsweise das Anfasen mittels feststehender Werkzeuge, dann ist es erforderlich, die zu
bearbeitenden Rohre während der Bearbeitung in Umlauf zu versetzen. Man muß also außer den Querfördereinrichtungen
und den angetriebenen, im allgemeinen stillsetzbaren Transportrollen, meist Doppelkegelrollen,
auch noch Lünetten vorsehen, die ein Drehen der zu bearbeitenden Rohre während der Bearbeitung
um ihre Längsachsen zulassen.
Der Einsatz von Werkzeugmaschinen mit umlaufenden Messerköpfen ist dann zweckmäßig, wenn der
Durchmesser der Rohre verhältnismäßig gering ist, während es sich empfiehlt, feststehende Bearbeitungswerkzeuge zu verwenden, wenn der Durchmesser der
zu bearbeitenden Rohre verhältnismäßig groß ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die der Zuführung von einen verhältnismäßig großen Durchmesser
aufweisenden Rohren zu mit feststehenden Werkzeugen arbeitenden Werkzeugmaschinen dienenden
Mittel zu vereinfachen, um die Kosten derartiger Anlagen und Totzeiten weiter zu verringern. Es soll
also erreicht werden, daß die zu bearbeitenden Rohre in Richtung ihrer Längsachsen auf die Werkzeugmaschinen
zu bewegt und während der Bearbeitung in Umlauf versetzt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rollgangsrollen an den Querfördereinrichtungen
gelagert und letzteren mindestens ein Walzenpaar zugeordnet ist, dessen Walzenachsen parallel
zur Längsrichtung der Rohre gelagert sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man sich die ein Umlaufen
der Rohre um ihre Längsachsen zulassenden Lünetten ersparen kann. Sollen Rohre an ihren beiden
Enden bearbeitet werden, so sieht man im allgemeinen beiderends zweier parallel zueinander verlaufender
Rollgänge je eine Werkzeugmaschine so vor, daß die auf dem einen Rollgang bewegten Rohre der einen,
die auf dem anderen Rollgang bewegten der anderen Werkzeugmaschine zugeleitet werden. Die Ouer-Vorrictitung
zum Zuführen von Rohren
zu Werkzeugmaschinen
zu Werkzeugmaschinen
Anmelder:
Th. CaIow & Co., Bielefeld, Zimmerstr. 19
Th. CaIow & Co., Bielefeld, Zimmerstr. 19
Hans Lindemann, Bielefeld,
ist als Exfmder genannt worden
ist als Exfmder genannt worden
fördereinrichtungen werden dann so gestaltet, daß parallel zueinander aneinanderliegende, unbearbeitete
Rohre einzeln auf den einen Rollgang gelegt, von diesem zu der einen Maschine befördert und nach der
Bearbeitung auf den zweiten Rollgang übergeführt, der zweiten Maschine zugeleitet und nach der Bearbeitung
durch diese Maschine einzeln abgeführt werden. Ordnet man jeder der Querfördereinrichtungen
einer derartigen Anlage drei Rollenpaare zu und sieht man in diesem Fall zwei Walzenpaare vor,
deren Walzen so gelagert sind, daß ihre Drehachsen zu den Längsachsen der Rohre parallel verlaufen,
dann braucht man die Querfördereinrichtungen ledig-Hch so zu verschwenken, daß die an ihnen gelagerten
Transportrollen nach der Zuführung zu den Werkzeugmaschinen nicht mehr am Rohr anliegen, sondern
die Rohre auf den Walzen aufsitzen. Durch geeignete Mittel, beispielsweise einen Innenspannkopf, kann
man das der Werkzeugmaschine zugeführte Rohr dann in Drehung versetzen und durch feststehende Werkzeuge
bearbeiten lassen. Man kann auch die Walzen ständig umlaufen lassen. Ist das eine Rohrende beispielsweise
angefast, so werden die Ouerfördereinrichtungen so verschwenkt bzw. verdreht, daß die
an ihnen gelagerten Rollen wieder mit dem Rohr in Berührung kommen, so daß das Rohr zurückgeführt
und durch weiteres Verschwenken der Ouerfördereinrichtungen dem nächsten Rollgang übergeben und
von diesem der zweiten Werkzeugmaschine zugeführt wird. Hat das Rohr die Spannvorrichtung dieser
Werkzeugmaschine erreicht, so werden die Querfördereinrichtungen wieder so verschwenkt, daß das
Rohr auf den Walzenpaaren des zweiten Rollganges ruht, das Anfasen durchgeführt und dann das Rohr
durch entsprechendes Verschwenken der Querfördereinrichtungen zurück- and abgeführt Die Schwenkbzw.
Drehbewegungen der Ouerfördereinrkhtungen können durch Endkontakte gesteuert werden, die z. B.
«09 659/261
Claims (4)
- 3 4geschlossen werden, wenn das jeweilige Ende eine trag α seitlich versetzt und z. B. nach Einschalten desganz bestimmte Stellung erreicht hat. Antriebs der Walzen 15 in Richtung auf die eineDamit man Rohre verschieden großen Durchmessers Werkzeugmaschine hin bewegt. Die Walzen 15., 16., 17 mit einer solchen Anlage bearbeiten lassen kann, können ständig umlaufen, so daß die von ihnen überempfiehlt es sich, den Abstand der beiden Walzen der 5 nommenen Rohre sofort nach dem Aufnehmen schon Walzenpaare voneinander zu ändern und notfalls auch transportiert werden, was gerade bei Rohren verden Rahmen heb- und senkbar zu führen. Es ist dann hältnismäßig großen Durchmessers eine erhebliche möglich, sie so einzustellen, daß dieLängsachsen eines Verringerung der Totzeiten mit sich bringt. Sowie auf den Walzenpaaren aufliegenden Rohres in der das der Werkzeugmaschine zugewandte Ende des gleichen Höhe liegen wie die Drehachse der der Werk- io Rohres einen Endkontakt schließt, senkt sich der zeugmaschine zugeordneten, mitumlaufenden Spann- Hubbalken 7, und das Rohr liegt auf den Walzenvorrichtung, paaren 2 auf, wobei es die der Werkzeugmaschine zu-Selbstverständlich kann man, wenn ein Rohr an geordnete Innenspannvorrichtung umfaßt. Die Backen beiden Enden zu bearbeiten ist, auch nur einen ein- der Innenspannvorrichtung werden nach außen bezigen Rollgang vorsehen, also das Rohr zuerst der 15 wegt und spannen das Rohr. Setzt man die Inneneinen und nach Drehrichtungsänderung der Transport- spannvorrichtung in Umlauf, so läuft das Rohr, abrollen der anderen Maschine zuführen und nach Be- gestützt auf den Walzenpaaren bzw. von diesen zuarbeitung beider Enden von diesem Rollgang durch sätzlich angetrieben, um und kann bearbeitet, beidie Querfördereinrichtungen abführen. spielsweise angefast werden. Ist der Bearbeitungs-Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbei- 20 Vorgang beendet, dann wird die Spannvorrichtungspiels schematisch erläutert. Es zeigt gelöst. Während des BearbeitungsVorganges wurdeFig. 1 eine Vorderansicht einer Rollgangsanlage mit der Hubbalken 7 wieder in die Ausgangsstellungeiner Transportrollen tragenden Ouerfördereinrich- zurückgedreht, so daß beim erneuten Verschwenkentung, ~ des Hubbalkens 7 nach links jetzt die TransportrollenFig. 2 eine Aufsicht auf die Rollgangsanlage nach a5 16 das bearbeitete Rohr anheben und beim weiterenFig. 1. Verschwenken den Walzenpaaren 3 der beidenIn einem Rahmen 1 sind im Ausführungsbeispiel, Rahmen 1 zuführen, ohne das Rohr auf die Walzenda angenommen wird, daß zwei seitlich gegeneinander Paare abzusenken. Nunmehr wird der Antrieb der versetzte Werkzeugmaschinen der Bearbeitung der Rollen 16 eingeschaltet, falls diese nicht schon umbeiden Enden eines Rohres dienen, das durch zwei 3<> laufen, und das Rohr der am anderen Ende der An-Rollgänge hin- und herbewegbar ist, zwei Walzen- laSe angeordneten Werkzeugmaschine zugeführt, bis paare 2, 3 seitlich gegeneinander versetzt gelagert. das noch nicht bearbeitete Ende über die Spannvor-Ihre Drehachsen 4, 5 liegen in einer horizontalen richtung geschoben ist. Wird em hier vorgesehener Ebene, so daß die Längsachsen 6 im Durchmesser Endkontakt geschlossen, so senkt sich der Hubbalken 7 gleicher Rohre ebenfalls in einer horizontalen Ebene 35 ab und legt das Rohr auf die Walzenpaare 3 auf. Die liegen, in der auch die Drehachsen der Spannköpfe der Spannvorrichtung dieser Werkzeugmaschine wird geWerkzeugmaschinen verlaufen. Da es unzweckmäßig schlossen und in Umlauf versetzt, so daß auch das ist, die Spannköpfe der Werkzeugmaschinen höhen- andere Ende des Rohres bearbeitet werden kann, einstellbar anzuordnen, empfiehlt es sich, wenn Rohre Während dieses B earbeitungs Vorganges wurden die verschiedenen Durchmessers mit der gleichen Anlage 40 Hubbalken wieder in die Ausgangslage zurückgedreht, bearbeitet werden sollen, die Lager der Walzen 2, 3 so daß beim erneuten Betätigen des Hubbalkens das in horizontaler Richtung verschiebbar anzuordnen an beiden Enden bearbeitete Rohr, nachdem es aus der und notfalls die Höhenlage des Rahmens 1 zu ver- Spannvorrichtung herausgezogen wurde, dann dem ändern. Ablaufgerüst zugeleitet werden kann.Je nach den zu verarbeitenden Rohrlängen ordnet 45 Der Einfachheit halber wurde vorstehend angenomman zwei oder mehrere Rahmen 1 mit Walzen und men, daß während der Bearbeitung des einen Rohres Querfördereinrichtungen an. An jedem der Rahmen 1 kein weiteres Rohr zugeführt wurde. Selbstverständist ein als Querfördereinrichtung dienender Hub- lieh wird man, sowie das erste der Anlage zugeführte balken 7 schwenk- bzw. drehbar angelenkt. Die An- Rohr auf einen Rollgang abgesetzt worden ist, wählenkung erfolgt durch zwei gleich lange Hebel 8, 9, 5<> rend des Weiterbewegens dieses Rohres ein zweites die um Zapfen 10,11 gegenüber dem Rahmen beweg- Rohr aufnehmen, so daß das zweite Rohr, wenn das bar sind, während sich der Hubbalken 7 ständig in erste Rohr der zweiten Bearbeitungsmaschine zugeeiner horizontalen Ebene befindet, gleichgültig, wie führt wird, der ersten Werkzeugmaschine zugeleitet schräg gestellt die Hebel 8,9 sind. Der Hubbalken des werden kann, also keine Leerläufe auftreten. Wird ein Ausführungsbeispiels der Fig. 1 und2 weist drei V-for- 55 neues Rohr dem Hubbalken 7 zugeführt, dann wird mige Ausschnitte 12,13,14 auf. In jeder der V-förmig ein bereits bearbeitetes von diesem abgeführt,
geneigten Flächen der Ausnehmungen 12,13,14 ist Patentansprüche·
eine Transportrolle 15,16 bzw. 17 gelagert. Die Transportrollen 15,16 und 17 werden paarweise durch je " 1. Vorrichtung zum Zuführen von Rohren zu einen Antriebsmotor 18, 19, 20 beispielsweise über 6° Werkzeugmaschinen, welche aus mit angetriebenen Kegelräder 21,22 angetrieben, und zwar so, daß sie Rollen ausgerüsteten Rollgängen besteht, von einmal im Uhrzeigersinn und einmal entgegen dem denen über Querfördereinrichtungen die an einem Uhrzeigersinn umlaufen können. Die Walzen 2, 3 oder beiden Enden zu bearbeitenden Rohre den können frei umlaufen oder ständig angetrieben werden. Werkzeugmaschinen zugeführt und nach der Be-Den Rollgängen und Querfördereinrichtungen wer- 65 arbeitung abgeleitet werden, dadurch gekennzeich-den Zulauf- und Ablaufgerüste zugeordnet, die in den net, daß die Rollgangsrollen (15,16,17) an denZeichnungen nicht dargestellt sind. Verschwenkt man Querfördereinrichtungen (7) gelagert sind undden Hubbalken 7, dem ein Rohr über das Zulaufgerüst letzteren mindestens ein Walzenpaar (2, 3) zuge-zugeleitet wurde, aus der in Fig. 1 dargestellten Stel- ordnet ist, dessen Walzenachsen parallel zurlung nach links, dann wird das Rohr 23 um den Be- 7° Längsrichtung der Rohre gelagert sind. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Querfördereinrichtung (7) drei Rollenpaare (15,16, 17) gelagert sind, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Achsen zweier auf den Walzenpaaren (2, 3) aufliegender Rohre ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Walzen jedes der Walzenpaare (2, 3) veränderbar und der sie tragende Rahmen (1) heb- und senkbar geführt ist.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Transportrollen (15,16,17) auch die Walzenpaare (2, 3) antreibbar sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 637 236, 868 574.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©«0965W261 10.58
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEC14866A DE1041861B (de) | 1957-05-21 | 1957-05-21 | Vorrichtung zum Zufuehren von Rohren zu Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
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Family
ID=7015745
Family Applications (1)
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