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DE104134C - - Google Patents

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Publication number
DE104134C
DE104134C DENDAT104134D DE104134DA DE104134C DE 104134 C DE104134 C DE 104134C DE NDAT104134 D DENDAT104134 D DE NDAT104134D DE 104134D A DE104134D A DE 104134DA DE 104134 C DE104134 C DE 104134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
knife
movement
knives
relevant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT104134D
Other languages
English (en)
Publication of DE104134C publication Critical patent/DE104134C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
HENRY HILL in NOTTINGHAM (England).
Heilmann'scher Stickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1897 ab.
Vorliegende Erfindung bildet eine Jacquardvorrichtung der durch D. R. P. Nr. 91184 geschützten Art, insofern auch hier die zwangläufige Hin- und Herbewegung, von welcher die mehr oder minder grofse Verschiebung des Rahmens abgeleitet wird, stets ihrem ganzen Wege nach benutzt wird. Auch hier sind an einem verschiebbaren System (für jede Bewegungsart: horizontale und verticale), welches mit dem Rahmen durch ein Zahnstangenwendegetriebe und eine Schraube (wie in D. R. P. Nr. 23450 oder 91381) oder gleichwerthige Mittel verbunden ist, Platinen angebracht, von denen die jeweils durch die zugehörige Steuer-Jacquard platine ausgewählte den gröfseren oder kleineren Hub des zwangläufig schwingenden Messers aufnimmt. Aber während nach D. R. P. Nr. 91184 für jede Platinengruppe ein "einziges Messer mit verschieden weit vom Schwingungspunkt angebrachten Stiften angeordnet ist, ist hier für jede Platine ein besonderes Messer mit nur einem Stift vorhanden und werden die Messer durch Excenter verschiedenen Hubes auf gemeinsamer Welle bewegt. Obwohl dadurch die Zahl der Getriebstheile erhöht wird, gelangt man doch zu einer einfacheren, gedrungeneren , übersichtlicheren Bauart, wie schon ein Vergleich der Zeichnungen lehrt; man vermeidet insbesondere die verschiedenen Krümmungen der von den Stiften des einzigen Messers im D. R. P. Nr. 91184 zurückgelegten Wege und erleichtert durch Beseitigung des staffeiförmigen Aufbaues das Zusammensetzen und Einstellen der Maschine.
Aufserdem ist die erforderliche Genauigkeit, d. h. die strenge Proportionalität der vielen verschiedenen Weglängen, durch die Excenter und die genau gleich langen Messer leichter zu erzielen als bei der älteren Einrichtung. Vor allem aber ist ein für die Wirkungsweise höchst wichtiger Unterschied zu erwähnen: Das rahmenförmige Messer G2 G im D. R. P. Nr. 91184 schwingt stets mit derselben Geschwindigkeit, und so müssen alle Verschiebungen des Rahmens, gleichviel, ob sie grofs oder klein sind, in derselben Zeit, folglich mit verschiedener Geschwindigkeit ausgeführt werden. Hier dagegen, wo für jede Platine ein besonderes Messer vorhanden ist und jedes Messer durch ein besonderes Excenter bewegt wird, hat man die Möglichkeit, den Rahmen alle Verschiebungen mit derselben Geschwindigkeit ausführen zu lassen, und zwar einfach dadurch, dafs man bei der Formgebung der Excenter kleine Aushübe in einen kleinen, gröfsere in einen entsprechend gröfseren Centriwinkel hineinlegt. Diese Möglichkeit ist aber deshalb von grofser Bedeutung, weil die Rahmengeschwindigkeit erheblichen Einflufs auf das Abziehen.der Fäden hat und bei gleicher Rahmengeschwindigkeit die Fadenspannung viel leichter zu. regeln ist und immer gleich bleibt.

Claims (1)

  1. Hier kommt nur die Einrichtung zur Bemessung der Bewegungsgröfse in der betreffenden horizontalen oder verticalen Bewegungsart in Frage; zur Auswahl der Bewegungsrichtung in der betreffenden Bewegungsart (ob nach rechts oder links, nach oben oder unten) mag die in D. R. P. Nr. 91184, Anspruch 2, angegebene oder eine ähnliche Einrichtung dienen. Auf beiliegender Zeichnung zeigt
    Fig. ι das Getriebe in Seitenansicht,
    Fig. 2 dasselbe in einer Kopfansicht mit Fortlassung gewisser Theile, welche die Deutlichkeit beeinträchtigen würden.
    Die Stangen AA, welche in einem Querbalken der Gestellwangen F F verschiebbar sind, greifen mittelbar (z. B. nach Art der entsprechenden Stangen im D. R. P. Nr. 91381) an den nicht gezeichneten Stickrahmen an; eine Stange vermittelt die horizontale, die andere die verticale Bewegung. Auf den dem angemeldeten Getriebe zugewendeten Ende der Stangen A A sitzen Querstücke B B. An die mit B B verschraubten Gelenkstücke JB1 sind die Platinen C C angelenkt. Sie besitzen in gleicher Entfernung von B1 angeordnete, nach oben gerichtete Haken C1.
    An den Platinen C C greifen die in durchlöcherten Querstegen EE1 des Gestelles geführten Jacquardsteuerplatinen D an, die in bekannter Weise mit den Nadeln einer Jacquardmaschine verbunden sind. Zu jeder Platine C gehört ein Messer G, sämmtliche Messer sind in zwei Gruppen auf einer gemeinsamen, in HH1 festgelagerten Achse drehbar und besitzen alle am freien Ende einen seitlich vorspringenden Stift G\ welcher bei der Rechtsschwingung (Fig. 1) des Messers an den Haken C1 der betreffenden Platine in dem Falle angreift, dafs letztere durch die Steuerplatine angehoben wurde. Ueber den Haken der nicht angehobenen Platine geht dagegen der Stift am entsprechenden Messer frei hinweg.
    Den Messergruppen liegen Gruppen von Excentern JJ gegenüber, welche auf gemeinsamer, in /1J1 drehbarer Welle I festsitzen. Sie sind gemäfs der Zeichnung verschieden grofs und haben demnach verschiedenen^Hub. Welle / wird von der Hauptwelle der Stickmaschine aus entsprechend umgetrieben. Die Messer liegen mit Nasen G2 an den Excenterumflä'chen an und werden durch Federn oder andere entsprechende Mittel beständig gegen diese gedrückt.
    Der Hub des Excenters 1 entspricht der Einheit der Rahmenverschiebung, der Hub von 2 ist doppelt, der von 6 sechsmal so grofs u..s. w. Je nachdem also Platine 1, 2 oder 6 gehoben wurde, wird der Rahmen durch Vermittelung des betreffenden Messers um eine, zwei oder sechs Einheiten verschoben, und zwar dadurch, dafs der Stift G1 des betreffenden Messers in den Haken C1 der betreffenden Platine fafst und sie bei seiner Rechtsschwingung mitzieht, somit auch Querstück B und Stange A.
    Pa τ en τ-An s ρ ruch:
    Ein1 durch eine Jacquardmaschine gesteuertes Getriebe zur Bewegung des Rahmens Heilmann'scher Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch eine Reihe von Excentern (J) verschiedenen Hubes auf gemeinsamer Welle (I) ebenso viele Messer (G G1) auf gemeinsamer Achse (H) in zwangläufige Pendelbewegung mit für jedes Messer verschiedenem Ausschlag versetzt werden, durch welche entsprechende, die Rahmenbewegung vermittelnde Platinen (C C1) verschieden weit verschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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