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DE1041089B - Am Kopf zu tragendes Schwerhoerigengeraet - Google Patents

Am Kopf zu tragendes Schwerhoerigengeraet

Info

Publication number
DE1041089B
DE1041089B DEW19767A DEW0019767A DE1041089B DE 1041089 B DE1041089 B DE 1041089B DE W19767 A DEW19767 A DE W19767A DE W0019767 A DEW0019767 A DE W0019767A DE 1041089 B DE1041089 B DE 1041089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
volume control
hearing
worn
head
magazine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW19767A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wendton Werner Wendt K G
Original Assignee
Wendton Werner Wendt K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wendton Werner Wendt K G filed Critical Wendton Werner Wendt K G
Priority to DEW19767A priority Critical patent/DE1041089B/de
Publication of DE1041089B publication Critical patent/DE1041089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/02Manually-operated control
    • H03G3/04Manually-operated control in untuned amplifiers
    • H03G3/10Manually-operated control in untuned amplifiers having semiconductor devices

Landscapes

  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Am Kopf zu tragendes Schwerhörigengerät Elektrische Hörhilfen weisen grundsätzlich einen Schallempfänger, einen Verstärker und einen Schallgeber auf. Ist die räumliche Entfernung zwischen Schallgeber und Schallempfänger verhältnismäßig gering, so besteht die Gefahr einer Selbsterregung. Selbsterregung tritt dann ein, wenn bei einer der übertragenen Tonfrequenzen die Summe der Verstärkungen in dem System größer ist als die Summe der Dämpfungen.
  • Bei Hörgeräten, bei denen der Schallgeber mit dem den Verstärker enthaltenden Gehäuse über eine längere biegsame Verbindungsleitung verbunden ist, ist es möglich, durch Andern der räumlichen Entfernung zwischen Schallempfänger und Schallgeber die Dämpfung so zu ändern, daß Selbsterregung vermieden wird.
  • Bei solchen Hörgeräten aber, bei denen aus baulichen Gründen der Abstand zwischen Schallempfänger und Schallgeber auf ein verhältnismäßig kleines Maß festgelegt ist, insbesondere bei Hörbrillen, besteht nicht die Möglichkeit, die Dämpfung auf diese einfache Weise zu ändern. Bei der Ausbildung solcher Geräte muß daher darauf geachtet werden, daß ein genügender Abstand von der Schwelle der Selbsterregung, der Pfeifabstand, eingehalten wird oder, mit anderen Worten, daß die Differenz aller Dämpfungen und aller Verstärkungen bei allen in. Frage kommenden Tonfrequenzen einenpositiven Wertbehält.
  • Ein Teil der Faktoren, die den Pfeifabstand beeinflussen, läßt sich bereits bei der Festlegung der Konstruktion berücksichtigen. Es sind dies insbesondere die Streuungen der Eigenschaften der Verstärkerelemente und sonstigen Einzelteile, wie Schallempfänger, Schallgeber, Widerstände, Transformatoren usw.
  • Auch die Einflüsse der sich ändernden Spannung der Energiequellen, in der Regel Braunsteinzellen, Quecksilberzellen oder Akkumulatoren, können berücksichtigt werden.
  • Einen weiteren Einfluß übt, insbesondere bei Geräten mit Transistoren, die Umgebungstemperatur aus.
  • Ein Teil der den Pfeifabstand beeinflussenden Faktoren läßt sich bei der Ausbildung eines Hörgeräts weder rechnerisch noch auf Grund von Versuchen allgemeingültig erfassen. Unvoraussehbare Streuungen ergeben sich durch die Tragweise und die Lagerung des Gerätes am Körper des Benutzers. Ferner wirken sich bei Hörbrillen die Schädelform und auch der Haarwuchs des Benutzers merklich aus. Auch durch das Einsetzen von Brillengläsern bei Hörbrillen ergeben sich Veränderungen, die sich auf den Pfeifabstand auswirken.
  • Um derartige Einflüsse sowie die Spannungsabhängigkeit des Systems zu berücksichtigen, war man bisher gezwungen, den Pfeifabstand vorbeugend so groß zu wählen, daß auch in den ungünstigsten Fällen eine Selbsterregung des Hörgerätes nicht möglich war. Nachteilig war hierbei, daß die Verstärkung in diesen Fällen unnötig stark herabgesetzt wurde. Die Verminderung der Verstärkung mußte unter Umständen so weit gehen, daß die Leistungsfähigkeit einer Hörbrille für manche schwerhörige Benutzer nicht mehr ausreichte.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines am Kopf zu tragenden Schwerhörigengerätes, insbesondere Hörbrille, mit Regler für den Verstärker des Schallgebers. Erfindungsgemäß wird zusätzlich zu dem in an sich bekannter Weise zur Lautstärkeregelung dienenden Regler im Gegenkopplungszweig eine in der Größe regelbare Widerstandsanordnung parallel geschaltet und der Arbeitsbereich des Lautstärkereglers zum Zwecke der Anpassung an die individuellen, beim Benutzer des Gerätes gegebenen akustischen Verhältnisse derart veränderbar gemacht, daß bei Regelung des Lautstärkereglers über seinen gesamten Arbeitsweg Selbsterregung nicht eintritt.
  • Die Widerstandsanordnung kann aus mehreren mit jeweils einem Ende an einem gemeinsamen Punkt zusammengeschlossenen, verschieden großen Widerständen bestehen, deren anderes Ende mit jeweils einer Stufe eines Stufenschalters verbunden ist.
  • Die einstellbare Widerstandsanordnung kann aber auch kontinuierlich verstellbar sein.
  • Irn folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein elektrisches Hörgerät in Form einer Brille gemäß der Erfindung: Fig. 2 zeigt den für die Erläuterung der Erfindung wesentlichen Teil der Schaltungsanordnung eines solchen Hörgerätes.
  • G1 ist ein Generator, von welchem die zu verstärkende Wechselspannung über einen Kondensator Cl zur Basis des Transistors Trs gelangt. Vom Kollektor des Transistor: Trs erhält die Basis ihre Vorspannung über einen Widerstand R,4. Zur Anpassung an die iolgeride (nicht dargestelltes Verstärkerstufe tincl-ztir..Speisting des Transistors Trs dient, eiii ,-Irtttotransforniator .T1. Von dessen .iiizapfuiig au, erfolgt eine Gegenke@pp-I,Tng über den als Latitstärkeregler dienenden veräa(lerlichen Widerstand Pl und über die durch den Kondensator CZ gebildete Gleichstromsperre, welche <len Widerstand von der -Basis des Transistors galv< nisch trennt.
  • Mit Hilfe des regelbaren Widerstandes P1 kann die @-erstärkung der Transistorstufe kontinuierlich verändert -werden. -Der- regelbare @`-iderstand Pi dient zur kontinuierlichen Lau tstärkeregelung des gesamten X-erstärkers. = Parallel zu diesem regelbaren Widerstand P1 liegen die Widerstände Ri, R2, R3; die mit jeweils einem Ende an einem- - gemeinsanieir-hanlst zusammen= gesclilo;sen sind, während ihr anderes Ende mit jeweils einer Stufe eines Stufenschalters S, verbunden ist. _ Durch Einschalten der verschieden großen Widerstände Ri, R2 oder R3 läßt sich der Gesamtwiderstand der Parallelschaltung- von Widerständen verkleinern, ,o daß die Gegenkopplung größer wird. Durch die vergrößerte Gegenkopplung ergibt sich eine reduzierte Verstärkung der Transistorstufe. Die durch Einstellen des Widerstandes Pi maximal erreichbare akustische Verstärkung ist also mittels der stufenweise einstellbaren Widerstandsanordnung Rl, R2, R3 veränderbar.
  • Es ist somit ersichtlich, daß durch die Erfindung eine unabhängige Einstellbarkeit der Dämpfung bei gleichzeitiger Regelbarkeit der Lautstärke bis zu dem unter Einschaltung des Mindestpfeifabstandes maximal zulässigen Wert erzielt werden kann.

Claims (2)

  1. ..FATENTANSPP ttCHE: 1. Am Kopf zu tragendes Schwerhörigengerät. insbesondere Hörbrille, mit Regler für den Verstärker zur Lautstärkeregelung des Schallgeber,, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem in an sich bekannter Weise zur Lautstärkeregelung dienenden Regler im Gegenkopplungszweig (P1) eine in der Größe regelbare Widerstandsano--driuiig - - parallel- geschaltet---ist--und der Arbeitsbereich des Lautstärkereglers zum Zwecke der Anpassung des Gerätes an die individuellen, beim Benutzer des Gerätes gegebenen akustischen Verhältnisse derart veränderbar ist, daß bei Regelurig des Lautstärkereglers (Pi) über -seinen gesamten Arbeitsreg Selbsterregung nicht eintritt.
  2. 2. Elektrisches Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß die Widerstandsanordnung aus mehreren mit jeweils einem Ende an einem gemeinsamen Punkt zusammengeschlossenen, verschieden großen Widerständen besteht, deren anderes Ende mit jeweils einer Stufe eines Stufenschalters (S,) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: E. Neckenburger: »Elektrische Schallübertragung«, 1953, S..219 und 220; Zeitschrift: »Funkschau«, 18/1955, S.399; Zeitschrift: »Radio Mentor«, 11/1955, S. 697 bis 699.
DEW19767A 1956-09-17 1956-09-17 Am Kopf zu tragendes Schwerhoerigengeraet Pending DE1041089B (de)

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DE1041089B true DE1041089B (de) 1958-10-16

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DE (1) DE1041089B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130000B (de) * 1960-10-25 1962-05-24 Licentia Gmbh Verstaerker mit umschaltbarem Verstaerkungsfaktor
DE1264510B (de) * 1961-05-12 1968-03-28 Gen Electric Rueckgekoppelte Modulator-Gleichstromverstaerkerschaltungsanordnung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130000B (de) * 1960-10-25 1962-05-24 Licentia Gmbh Verstaerker mit umschaltbarem Verstaerkungsfaktor
DE1264510B (de) * 1961-05-12 1968-03-28 Gen Electric Rueckgekoppelte Modulator-Gleichstromverstaerkerschaltungsanordnung

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