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DE1040510B - Vorrichtung zum Zusammenkleben von losen Blaettern - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenkleben von losen Blaettern

Info

Publication number
DE1040510B
DE1040510B DEH24289A DEH0024289A DE1040510B DE 1040510 B DE1040510 B DE 1040510B DE H24289 A DEH24289 A DE H24289A DE H0024289 A DEH0024289 A DE H0024289A DE 1040510 B DE1040510 B DE 1040510B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
edges
sheets
solution
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24289A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerard Thomas Hodge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH24289A priority Critical patent/DE1040510B/de
Publication of DE1040510B publication Critical patent/DE1040510B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0006Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets
    • B42C9/0012Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller
    • B42C9/0018Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding by applying adhesive to a stack of sheets with a roller for binding stacks of sheets one at the time

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenkleben von losen Blättern Iin Hauptpatent ist eine zum Zusammenkleben der Rückenkanten von losen Blättern eines ausgerichteten Blätterstapels vorgesehene Vorrichtung mit Einrichtungen zum Ausrichten und Festhalten der Blätter beschrieben, bei welcher an der Ausrichteinrichtung ein Behälter für eine filmbildende Lösung oder Dispersion und eine Einrichtung zum Bestreichen der Blätterrückenkanten mit dieser Lösung vorgesehen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Gegenstand des Hauptpatentes zu verbessern und weiter auszubilden. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß in dem Behälter eine in die Lösung eintauchende, zum Ausrichten und Bestreichen der Blätterrückenkanten dienende, waagerechte, an sich bekannte Walze drehbar gelagert und daß der Behälterverschluß mit Mitteln zum selbsttätigen Schließen versehen ist.
  • Die Verwendung einer Walze hat den Vorteil, daß diese gleichzeitig zum Ausrichten der Blätterrückenkanten und zum Bestreichen dieser Kanten dienen kann.
  • Ein weiterer Vorteil der Walze besteht darin, daß diese. wenn sie hohl ausgebildet ist und ihre Wände mindestens teilweise porös sind, als Zuleitung für ein Lösungs- oder Dispersionsmittel für die Lösung verwendet werden kann, wenn der Hohlraum der Walze mit einer Füllvorrichtung für dieses Lösungs- oder Dispersi.onsmittel verbunden ist.
  • Ini Gegensatz zum Gegenstand des Hauptpatents, bei dein die Einrichtung zum Bestreichen der Blätterrückenkanten gleichzeitig einen Behälterverschluß bildet, ist gemäß der Erfindung ein besonderer Verschluß vorgesehen. Dadurch wird ermöglicht, daß die Walze in die Lösung eintauchen und die Rückenkanten der Blätter bestreichen kann. Um nun zu verhindern, daß die Lösung eintrocknet, wenn das Schließen des Verschlusses vergessen werden sollte, ist dieser gemäß der Erfindung selbsttätig schließend vorgesehen.
  • Leimwalzen sind zwar bekannt; sie dienen jedoch zum Beleinien der Rückseite von Etiketten oder der einen Seite eines Streifens. Diese bekannten Walzen erfüllen die Aufgabe, einen flächenhaften Papierstreifen, der an der Oberfläche der Walze vorbeigeführt wird, zu beleimen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Ausführungsbeispiels, Fig. 2 die Draufsicht mit abgebrochen dargestellten Teilen.
  • Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Walze und der mit ihr verbundenen Teile, die teilweise abgebrochen dargestellt sind, Fig.6, 7 und 8 Aufrisse von drei verschiedenen Teilen der Walze, wobei in Fig.6 der Mittelteil und in den Fig. 7 und 8 Endteile abgebrochen dargestellt sind, um Platz zu sparen; diese drei Teile stellen Ansichten in Richtung der Pfeile A, B und C in Fig. 9 dar, die eine Seitenansicht der Walze darstellt, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. B. Die allgemeine Anordnung der Vorrichtung kann aus Fig. 1 ersehen werden. Die dargestellte Vorrichtung ist für Bürozwecke vorgesehen, um Bögen miteinander zu verbinden. Entweder bilden diese einen neuen Papierordnerinhalt, oder ein Bogen oder mehrere Bögen werden einem bereits bestehenden Ordnerinhalt hinzugefügt, oder eine große Anzahl von Bögen wird zu anderen Zwecken vereinigt.
  • Die Vorrichtung hat ein Gehäuse 1 mit einer mittleren Vertiefung 1 A und Schultern 1 B. Die Vertiefung 1A hat eine geneigte Oberfläche mit einer Reihe von parallelen Rippen 1 C, auf denen die zu bindenden Bögen angeordnet sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist,. wo die Bögen mit 2 bezeichnet sind. Kleine Fortsetzungen 1 D der Schultern 1 B bilden Gehäuse für Teile der Betätigungseinrichtung. Ein Handhebel 3 ist auf einer `'Felle 3A befestigt, die z. B. mittels Lagern 3 B in den Gehäusen 1 D drehbar gelagert ist (Fig. 1). Der Handhebel 3 hat an jedem seiner Enden einen Anschlag 3 C und ein Paar Rippen 3 D, die nach miten ragen. In den Fig 1 bis 4 ist der Handhebel in seiner Ruhestellung dargestellt. In Fig.3 zeigen die strichpunktierten Linien die äußerste Stellung, in welche der Handhebel nach rechts bewegt werden kann, während die strichpunktierten Linien in Fig. 4 die äußerste Stellung zeigen, in welche er nach links bewegt werden kann.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, berühren die Rückenkanten der Bögen 2 Anschlagrippen 4A einer Walze 4, die mittels Lagerpaaren 4B, 4C (s. Fig. 2 und 5) in einem Behälter 5 mit einer Öffnung 5A zum Einführen der Rückenkanten drehbar gelagert ist. Wenn die Vorrichtung nicht in Gebrauch ist, ist die Öffnung 5A durch Berührung einer gebogenen Platte 5 B mit der gegenüberliegenden Kante der Öffnung geschlossen. Die Platte 5B ist frei schwenkbar auf der Welle 3 A angeordnet und hat zwei nach unten gerichtete plattenartige Auskragungen 5C (s. auch Fig. 1). Die gebogene Platte 5B dient normalerweise nicht nur als Versc'hluß für den Behälter, sondern übt auch einen Druck auf die Bögen 2 in der Nähe ihrer Rückenkanten aus, wie in Fig.3 dargestellt. In dieser Stellung schließt sie nicht mehr den Behälter 5. Auf der anderen Seite der Bögen 2 ist eine Lippe 6 vorgesehen, die zusammen mit der Verschlußplatte 5 D die Bögen 2 in der dargestellten, zum Binden fertigen Stellung zusammenklemmt.
  • Im Behälter 5 befindet sich ein Latexklebstoff, dessen Oberfläche mit 7 bezeichnet ist. In den Klebstoff taucht die Walze 4 ein, die aus porösem Material, z. B. unglasiertem Porzellan oder einem anderen geeigneten keramischen Stoff, hergestellt und in bekannter Weise, z. B. mit Kollociium, behandelt ist, um sie halbdurchlässig zu machen. Im Inneren der Walze 4 befindet sich das Lösungs- oder Dispersionsmittel 8 zum Ergänzen der Verdampfungen aus dem Latexklebstoff im Behälter 5.
  • Die Außenfläche der Walze 4 hat vier Teile oder Segmente. Einer von diesen ist glatt und einer der drei anderen hat Rippen 4A, die dazu vorgesehen sind, die Rückenkanten auszurichten. Der nächste Teil hat Mittel. um die Kanten für das Auftragen des Klebstoffes ein wenig voneinander zu trennen, und der letzte Teil hat Mittel, um den Klebstoff über die Oberfläche 7 zu fördern und ihn auf die Rückenkanten aufzutragen. Diese Teile werden später im einzelnen näher beschrieben. In der Ruhestellung der Vorrichtung hat die Walze 4 eine Stellung. in welcher die Rippen 4.4 sich in der in Fig.3 dargestellten Lage zum Ausrichten der Rückenkanten befinden. Während der Arbeit der Vorrichtung wird die Walze 4 teilweise gedreht, so daß die Kantentrenn- und die Klebstoffauftrageteile nacheinander mit den Rückenkanten in Eingriff kommen, um den Klebstoff für das Binden aufzutragen.
  • Beim Herausziehen der gebundenen Bögen wird der überschüssige Klebstoff durch den von der Kante der Verschlußplatte 5B in Zusammenwirken mit der Lippe 6 erzeugten Druck herausgepreßt.
  • In der normalen, für den Gebrauch fertigen Stellung der Vorrichtung sind die Teile so angeordnet, wie in Fig. 1 Luld 4 dargestellt. Die Platte 5B berührt mit ihrer unteren Kante die Lippe 6. Gleichzeitig berührt sie einen Gummistreifen 5D, der an der oberen Kante 5 E der Öffnung 5A befestigt ist und die Öffnung teilweise verschließt. Auf diese Weise ist der mit Latex gefüllte Behälter 5 in der normalen Stellung der Platte 5B gegenüber der Außenluft verschlossen.
  • Beim Gebrauch der Vorrichtung mu.ß die gebogene Platte 5 B angehoben werden, um die Bögen durch die Öffnung 5_4 anführen zu können. Durch Bewegen des Handhebels 3 nach rechts wird die Platte gehoben, wie das in Fig. 3 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, so daß die Rippen 3 D gegen die plattenartigen Auskragungen 5 C drücken und diese nach links sowie die mittels der Welle 3.4 drehbar gelagerte Platte nach rechts bewegen. Das untere Ende einer jeden Auskragung 5 C ist gelenkig mit einer Stange 9 an der Stelle 9A verbunden. Die Stange 9 führt durch eine Öffnung 10 im Gehäuse 1 zu einem Stoßdämpfer 11. Es sind zwei Stangen 9 und zwei Stoßdämpfer 11 vorgesehen (s. Fig. 2). Auf dem Ende der Stange 9 innerhalb des Stoßdämpfers ist ein Kolben 11A mit einer Dichtungsscheibe 11B befestigt. Eine Schraubendruckfeder 9 B umgibt die Stange 9 und stützt sich an ihrem einen Ende an einer Scheibe 11 C, die die Öffnung 11D des Stoßdämpfers verschließt, und an ihrem anderen Ende an einem Anschlag 9 C an der Stange 9 ab. Auf diese Weise drückt die Feder 9B die Stange 9 und die Auskragung5C in Fig.3 nach rechts und bewirkt dadurch, daß die Platte 5B dauernd in die Schließstellung oder auf die Bögen 2 gedrückt wird. Die Stoßdämpfer wirken dem dämpfend entgegen und verhindern so eine harte und plötzliche Bewegung der Platte 5B.
  • Bei angehobener Platte 5B werden die Bögen durch die Öffnung 5A eingeführt, bis ihre Rückenkanten gegen die Rippen 4<4 der Walze anstoßen. Der Handhebel wird dann losgelassen und nach links bewegt (wie das in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist). Die Anschläge 3 C am Handhebel berühren die Enden von gebogenen Zahnstangen 12, die auf der Welle 3 A angeordnet sind, so daß durch Fortsetzen der Bewegung des Handhebels nach links die Zahnstangen 12 um die Welle 3A bewegt werden. Diese Bewegung erfolgt gegen die Kraft von Schraubenzugfedern 12A, die bei 12 B am Gehäuse und bei 12 C an Vorsprüngen 12 D der Zahnstangen befestigt sind. Diese Vorsprünge können sich an Dämpfkissen 13 im Gehäuse abstützen, um die durch die Wirkung der Federn 12A verursachte Bewegung der Zahnstangen 12 in Richtung des Uhrzeigers zu begrenzen. Die Zahnstangen bewegen sich in Öffnungen 1E im Gehäuse (s. Fig. 1). Die Zähne der Zähnstangen befinden sich mit entsprechenden Zähnen von Zahnrädern 14 im Eingriff, die mit der Walze 4 verbunden sind, so daß eine Bewegung des Handhebels nach rechts gegen die Kraft der Federn 12.4 Drellen der Walze im Uhrzeigersinn verursacht (s. Pfeil in Fig. 4).
  • Die Ausbildung der Walze 4 kann aus der Fig. 5 ersehen werden. Die Walze ist an )leiden Enden durch Endstücke 15 verschlossen, von denen jedes einen Flansch 15A, einen Zapfenteil 15B, einen flanschartigen Teil 15 C, der verhindert, daß der Klebstoff entlang dem Endstück nach außen fließt, und Lagerflächen 15D für das Lagerpaar 4B aufweist. Die Endstücke 15 werden von einem im Querschnitt quadratischen hohlen Glied 16 getragen, das sich von einem zum anderen Ende des @Jalzenaggregates erstreckt. Am linken Ende ('in Fig. 5) ist das Glied 16 bei 16A nach außen erweitert, und. am anderen Ende hat es einen Zapfen 16 B mit einer azial.en Gewindebohrung 16C, in die ein Schraubbolzen 16D eingeschraubt ist. Durch den Bolzen 16D wird eine Scheibe 16E gegen eine Schulter 17 gedrückt, so daß ein Festziehen des Bolzens 16D alle Teile des Walzenaggregates fest auf dem quadratischen hohlen Glied 16 zusammenklammert. Außerhalb der Endstücke 15 sind die Zahnräder 14 zwischen Scheiben 14A und 14B auf dem quadratischen hohlen Glied 16 angeordnet. Noch weiter auswärts sind Lagergliefl: r 18 mit Flanschen 18.4 und Lagerflächen 18 B für die Lagerpaare 4 C vorgesehen. Das rechte Lagerglied 18 ist ausgehöhlt, um die Scheibe 16 E und den Bolzen 16 D aufnehmen zu können. Am anderen Ende wird das Aggregat durch eine Füllvorrichtung 19 mit einer Schraubkappe 19A vervollständigt, die von dem erweiterten Ende 16A des quadratischen Gliedes 16 festgehalten wird. Das Glied 16 weist Bohrungen 20 auf. Um die Walze 4 mit dem Lösungs- oder Dispersionsmittel zu füllen oder dieses zu ergänzen, wird das Lösungs- oder Dispersionsmittel in die Füllvorrichtung 19 eingegossen, von wo es durch das Glied 16 und aus den Bohrungen 20 herausfließt.
  • Wird die Walze 4 in Richtung des Uhrzeigers gedreht. dann bewegen sich die Rippen 4A nach oben und entfernen sich von den Bindekanten. Der nächste, aus Kanten 21 bestehende Teil der Walzenoberfläche schabt an den Kanten und trennt sie ein wenig, so daß sie für das Auftragen des Klebstoffes durch den nächsten Teil der Walzenoberfläche vorbereitet sind, welcher, vor dem Betätigen des Handhebels, in den am Boden des Behälters 5 befindlichen Klebstoff eingetaucht war. Die Fig. 6 bis 10 zeigen Einzelheiten dieser Oberflächenteile der Walze.
  • In Fig. 9, die eine Seitenansicht darstellt, sind die Oberflächenteile allgemein durch Pfeile A, B und C gekennzeichnet, die auch die Blickrichtungen in den Fig.6 bzw. 7 und 8 darstellen. In Fig.6 sind die Rippen 4A, gegen welche sich die Bindekanten abstützen, in bezug auf die schrägen Kanten 21 zu sehen. In Fig. 7 sind die Rippen 4A und die Kanten 21 in bezug auf den dritten Oberflächenteil zu sehen, der schräge Reihen 22 von Ausbuchtungen 22A aufweist. die mit Einbuchtungen 22B abwechseln. Diese Reihen heben die erforderliche Menge des Klebstoffes, wenn dieser Oberflächenteil bei der Drehung der Walze gehoben wird, von dem auf dem Boden des Behälters 5 befindlichen Klebstoff und tragen ihn auf die Bindekanten auf.
  • Wenn der Handhebel bis zum Äußersten nach links gedrückt ist, ist das Auftragen des Klebstoffes vollendet. Der Handhebel wird dann losgelassen und kehrt durch die Kraft der Feder 12_4 in seine normale Stellung zurück, wobei gleichzeitig die Walze in ihre normale Stellung zurückkehrt. Die gebundenen Bögen 2 werden dann aus dem Zwischenraum zwischen der Lippe 6 und der unteren Kante der Platte 5B herausgezogen, was dazu führt, daß der überschüssige Klebstoff durch das Zusammenquetschen der Bindekanten herausgedrückt und auch Klebstoff, der an den äußeren Bögen anhaften könnte, entfernt wird.
  • Aus den Fig. 3 und 4 ist zu ersehen, daß der Behälter 5 aus oberen und unteren Hälften besteht. wobei die untere Hälfte einen Teil des Gehäuses bildet, während die obere Hälfte abnehmbar ist. Zu diesem Zweck sind Finger 23 vorgesehen. Die obere Hälfte ist durch federbeeinflußte Bolzen 23A festgehalten, die in dem Gehäuse geführt sind und in Bohrungen 23 B eingreifen. Die Bolzen sind mittels Fingern 23 C zurückziehbar.
  • Das Einfüllen von Klebstoff in die Vorrichtung erfolgt durch Einführen einer Flasche 24 mit Selbstverschluß. Die Flaschenöffnung 24A wird durch eine Kugel 24B verschlossen, welche unter der Wirkung einer Druckfeder24C steht. Außen besitzt die Flasche ein Schraubgewinde 24 D, mittels dessen sie in einer Fassung 25 befestigt werden kann. Wird die Flasche eingeschraubt, dann verschließt sie das obere Ende der Fassung. In der Fassung isst ein Zapfen 25 A vorgesehen. der, wie in Fig. 3 dargestellt, die Kugel 24B berührt und sie nach innen und nach einer Seite drückt, so daß der Inhalt der Flasche aus der Flaschenöffnung 24 in einen Kanal 25B fließt, der eine Fortsetzung der Fassung 25 darstellt und in den Behälter 5 führt. Der gesamte Rauminhalt der Flasche, der Fassung, des Kanals und des Behälters sind so groß, daß sich nach dem Einführen und Offnen einer Flasche eine Oberfläche bildet, wie sie mit 7 bezeichnet ist.
  • Die Walze 4 ist aus porösem Werkstoff, z. B. unglasiertem Porzellan, hergestellt und so behandelt, daß sie halbdurchlässig ist und das Lösungs- oder Dispersionsmittel aus der Walze zu dem Klebstoff durchdringen kann, aber so. daß die Teilchen des Klebstoffes nicht durch die Walze hindurchdringen. Nicht nur der Klebstoff auf dem Boden des Behälters 5 wird in gutem Zustand erhalten, sondern auch die Außenflächen des Zylinders einschließlich der Rippen 4A, der Kanten 21 und der Aus- und Einbuchtungen 22A bzw. 22B werden im wesentlichen freigehalten von koaguliertem Klebstoff. Wird eine Vorrichtung ohne die Mittel zum Ergänzen der Zrerdampfung aus dem Klebstoff verwendet, dann trocknet der Klebstoff schnell aus und macht die Vorrichtung unbrauchbar.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Zusammenkleben der Rükkenkanten von losen Blättern eines ausgerichteten Blätterstapels mit Einrichtungen zum Ausrichten und Festhalten der Blätter, bei welcher an der Ausrichteinrichtung ein Behälter für eine filmbildende Lösung oder Dispersion und eine Einrichtung zum Bestreichen der Blätterrückenkanten mit dieser Lösung vorgesehen sind, mit einem Behälterverschluß und einem Handhebel, nach Patent 961078, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (5) eine in die Lösung (7) eintauchende, zum Ausrichten und Bestreichen der Blätterkanten (2) dienende. waagerechte, an sich bekannte Walze (4) drehbar gelagert und daß der Behälterverschluß (5 B) mit Mitteln (9 B) zum selbsttätigen Schließen versehen ist (Fig. 2 bis 10).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (4) hohl und ihr Hohlraum mit einer Füllvorrichtung (19) für ein Lösungs- oder Dispersionsmittel (8) für die Lösung (7) verbunden ist sowie daß ihre Wände mindestens teilweise porös sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (4) aus unglasiertem, halbdurchlässigem Porzellan besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (4) an einem Teil ihrer Außenfläche Anschläge (4A) für die Rükkenkanten der Blätter (2) und an einem anderen Teil Mittel zum Aufnehmen der Lösung und zum Heranführen und Auftragen derselben an die Blätterrückenkanten aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche der Walze (4) in drei Teile eingeteilt ist. von denen der eine als Anschläge für die Rückenkanten der Blätter Rippen (4A), der zweite Mittel zum leichten Spreizen der zusammengeklammerten Blätterrückenkanten und der dritte zum Heranführen und Auftragen der Lösung an bzw. auf die Blätterrückenkanten eine Anzahl von Aus- und Einbuchtungen (22A bzw. 22B) aufweist (Fig. 6 bis 10).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterverschluß (SB) als Einrichtung zum Festhalten der Blätter (2) ausgebildet ist (Fig. 3 und 4). 7.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Behälterverschluß eine mit einem Gummistreifen (5D) zusammenwirkende zylindrisch gebogene Platte (5B) im Gehäuse (1) um die Drehachse (3.4) des Handhebels (3) schw,:nkbar gelagert ist und daß zum Festhalten dir Platt° (5 B) in Schließstellung eine Feder (9 B) und zum Öffnen der Platte ein Anschlag am Handhel;.l ( ' 3) vorgesehen ist (Fig. 3 und 4). B.
  8. Vorrichtung nach Aiispruclh 6. 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Dämpfen der Schließ-- und , T )ruckwirkung des Bchälterverschlusses (5B) ein Stoßdämpfer (11) angeordnet ist (Fig. 3).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g°-kennz.eicanet, daß der Handhebel (3) zum Öffners des Behälterverschlusses (5B) in einer und zum Festhalten der Blätter (2) sowie zum Drehen der Walze (4) zwecks Auftragen: der Lösung (7) auf die Blätterrückenkanten in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist (Fig. 1 bis 4).
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Handhebel (3) mit Anschlägen (3C) zusammenwirkende Zalins.2gmente (12) um eine Achse (3A) gegen Federn (12A) schwenkbar im Behält:rgehäuse angeordnet sind, deren Zähre mit Zähnen von an der @#'alze (4) angeordneten Zahnrädern im Eingriff stehen (Fig. 1 und 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Prospekt der Fa. Gebr. Brehni.°r. Leipzig W 31; deutsche Patentschrift Nr. 806 773; österreichische Patentschrift Nr. 73 146; schweizerische Patentschrift Nr. 10656-1; L'S A.-Patesitsc:liriften \r. 2 088 952. 2 352 150.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184197B (de) * 1961-01-04 1964-12-23 Kurt Duennebier Vorrichtung zum Auftragen einer Formgummierung aus Latex oder aehnlichem Klebstoff auf Briefumschlaege, Flachbeutel, Formulare, Kartonzuschnitte od. dgl.

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AT73146B (de) * 1913-08-27 1917-01-26 Caspar Dr Hillebrand Tintenfaß.
CH106564A (de) * 1923-12-12 1924-09-01 Heimsch Willy Apparat zum Bekleben von Schriftstücken und Drucksachen mit Rückenfalzen.
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