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DE1040274B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplatten und zur Herstellung derselben geeignetes Material - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplatten und zur Herstellung derselben geeignetes Material

Info

Publication number
DE1040274B
DE1040274B DEN11704A DEN0011704A DE1040274B DE 1040274 B DE1040274 B DE 1040274B DE N11704 A DEN11704 A DE N11704A DE N0011704 A DEN0011704 A DE N0011704A DE 1040274 B DE1040274 B DE 1040274B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
sheet material
composite sheet
core layer
power supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11704A
Other languages
English (en)
Inventor
Antonie Johannes Brons
Popko Reinder Dijksterhuis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1040274B publication Critical patent/DE1040274B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/02Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2017/00Carriers for sound or information
    • B29L2017/001Carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records
    • B29L2017/003Records or discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplatten und zur Herstellung derselben geeignetes Material Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schallplatten aus -zusammengesetzten Plattenmaterial, das aus einer Kernschichit und Oberflächenschichten aus Natur- oder Kunstharz besteht, wobei mittels einer Presse eine Matrize in die durch Erwärmung erweichten Oberflächenschichten gepreßt wird.
  • Es ist üblich, dem zur Herstellung einer Schallplatte verwendeten Material beim Pressen Wärme von den Preßstempeln über die Matrize zuzuführen.
  • Gewöhnlich wird, bevor die-fertiggepreßte Platte aus der Presse herausgenommen wird, ihr die zugeführte Wärme wieder zu einem beträchtlichen Teil entzogen, um die Schallplatte hinreichend formbeständig zu machen, was durch Kühlung der Stempel erfolgt.
  • Es leuchtet ein, daß eine Beheizung der Stempel und Matrizen zur Erwärmung einer dünnen Materialschicht wärmewirtschaftlich viel zu wünschen übrigläßt. Neben einem unwirtschaftlich großen Verbrauch von Behleizungs- und Kühlmitteln ist die dazu erforderliche Investierung beträchtlich, und weiter wird die zur Herstellung einer einzigen Platte erforderliche Zeitdauer, der sogenannte Preßzykltis, infolge der langsamen Wärmeübertragung zwischen Stempeln und Preßmasse relativ lang und damit das Verfahren unrentabel.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Plattenmaterial mittels eines die Kernschicht durchfließenden elektrischen Stromes erwärmt wird.
  • Beim Verfahren nach der Erfindung entfällt somit die Beheizung der Stempel, und zum Unterschied von dem vorerwähnten üblichen Verfahren ist es nicht notwendig, einen hohen Preßdruck bei der Erwärmung der dünnen harzähnlichen Schichten auszuüben, so daß der Matrizenabdruck von einer leicht verformbaren Masse aufgenommen wird, was weniger Verschleiß der Matrize bedeutet.
  • Zweckmäßig werden außerdem die Stempel auf eine solche Temperatur eingestellt, daß beim Pressen eine Kühlung der Oberflächenschichten erfolgt. Dann sind die Oberflächenschichten gleich nach dem Matrizenabdruck hinreichend formbeständig, so daß die Schallplatte ohne Beschädigung weiterbehandelt werden kann.
  • Um eine gleichmäßige Erwärmung der Oberflächenschichten zu bewirken, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein zusammengesetztes Plattenmaterial in Form eines Rechtecks oder eines Quadrats benutzt, dessen Kernschicht für jede Längeneinheit eines Querschnittes senkrecht -zur Plattenoberfläehe annähernd den gleichen elektrischen Widerstand hat; dieses Plattenmaterial wird an zwei parallelen Rändern mit Stromzuführungen versehen. Das Plattenmaterial oder wenigstens der die Matrizen- abdrücke aufnehmende Teil liegt zwischen den Matrizen der geöffneten Presse, aber zweckmäßig frei davon, und nach Erwärmung mittels des elektrischen Stromes werden die Matrizen zusammengedrückt, wonach eine kreisförmige Platte aus dem rechteckigen oder quadratischen Material ausgeschnitten wird.
  • Bei dieser Ausbildung der Erfindung ist Plattenmaterial verwendbar, das vorher in ungefähr viereckige Stücke geschnitten worden ist, oder es kann ein z. B. aufgerolltes Band verwendet werden, das wegen der Materialsteifheit auf eine Rolle mit großem Durchmesser, z. B. von 100 cm oder mehr, aufgewickelt ist und von dem nach Herstellung einer Platte jeweils ein neues Stück zwischen die Preßstempel geführt wird.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird als Kerumaterial eine Platte mit elektrisch leitender Spur verwendet, die am Anfang und Ende mit Stromzuführungen in Berührung gebracht wird.
  • Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß die Verwendung eines zusammengesetzten Plattenmaterials beträchtliche Ersparnisse an dezn vielfach kostspieligen harzähnlichen Material ergeben kann, und man hat deshalb bereits vorgeschlagen, Metall als Kernschicht zu verwenden. Es ist bereits bekannt, bei einer Schallplatte auf einer Metalleinlage eine Schellackaußenschicht anzuordnen, die mit bestimmten Kunstharzen mit der Metalleinlage verbunden ist.
  • Man hat auch bereits Schallplatten aus einem mit mehreren Lackschichten überzogenen Metallträger hergestellt, bei denen durch besondere Mittel die Schallrillen ohne- Anwendung von Wärme in die Lackschicht eingepreßt werden konnten. Mit solchen Verfahren befaßt sich die Erfindung jedoch nicht.
  • Schließlich ist es auch bekannt, als Kernschicht einer Schallplatte einen organischen Werkstoff zu verwenden, wobei zwischen diesem Kern und der für die Aufzeichnung benutzten äußeren Lackschicht beiderseitig je eine Zwischenschicht angewandt wird, die aus einer Metallfolie oder einer Zelluloseschicht bestehen kann und dazu dient, die Keruschicht vor einer schädlichen Beeinflussung durch Bestandteile der Lackschicht zu schützen. Ein solches zusammengesetztes Material kann, sofern ihm eine geeignete Form gegeben wird, beim Verfahren nach der Erfindung benutzt werden.
  • Bei diesem Verfahren kann auch eine Kernschicht aus natürlichem Harz oder Kunstharz verwendet werden, das durch eine Beimengung von 30 bis 70% des Gewichtes der Keruschicht an Kohlte- oder Metallpulver leitend ist. Besonders geeignet ist eine aus zusammendrückbarem Fasermaterial, wie z. B. schwach kalanderte Pappe, bestehende Kernschqicht, in der 30 bis 700/0 Kohle- oder Metallteilchen verteilt sind und deren Zusammendrückbarkeit den Ausgleich geringer Ab-weichungen von der parallelen Anordnung der Matrizen beim Pressen erlaubt.
  • Bei einer anderen Ausbildung der leitenden Kernschicht besteht sie aus einer nichtleitenden zentralen Schicht, die an beiden Seiten mit einer Metallfolie bedeckt ist. Die zentrale Schicht kann aus einer Fasermasse oder einem natürlichen Harz oder einem Kunstharz bestehen, dem gegebenenfalls Füllmittel beigemischt sind.
  • Bei diesem Verfahren kann zusammengesetztes Plattenmaterial verwendet werden, bei dem an zwei parallelen Rändern die Kernschicht über ein schmales Stück frei liegt, um eine leichte Anschlußmöglichkeit für die Stromzuführungen zu schaffen.
  • Die elektrische Leitfähigkeit der Kernschicht bei diesen Ausführungsformen soll derart sein, daß bei der g:ewãhiten Größe der Platte und der elektrischen Spannung eine Erweichung der beiden Schichten aus harzähnlichem Material, mit dem die Kernschicht beiderseits bedeckt ist, in 8 bis 3 Sekunden erfolgt; diese Wahf hängt mit vielen anderen Faktoren, wie z. B. der Erweichungstemperatur der Harzschichten, ihrer Dicke, der Größe der Platte, der Leitfähigkeit der Kernschiciten und der verwendeten Stromstärke zns amme Die die Kernschicht beiderseits bedeckenden harzilinlichen Schichter können aus natürlichen Harzen, wie z. B. Schellack, tliermoplastischen harzähnliche Staffen, z. B. Vinylchlorid und Kopolymeren von Yinylchlorid mi Vinylacetat, oder aus thermohärtenden Kunstharzen, wie z. B. Pliennla14ehyd kondensationsprodukten, und allgemein aus Stoffen bestehen, die zur Herstell-ung des die Schallrillen tragenden Teiles einer Schallplatte vorgeschlagen worden sind und sich als solche bewährt haben.
  • Diese Stoffe können in Form von Folien verwendet werden, die mittles eines geeigneten Klebemittels, wie z. B. Acetylcellulose, an der Kernschicht festhaften, oder es kann eine Lösung oder eine Dispersion in einer flüchtigen Flüssigkeit auf die Kernschicht aufgetragen und die flüchtige Flüssigkeit verdampft werden.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, bei dem eine elektrisch leitende Spur im zusammengesetzten Plattenmaterial vorgesehen ist, können Metallfolien, z. B. Aluminiumfolien, verwendet werden, in denen diese Spur ausgeschnitten ist und die mit einer nichtleitenden Papierschicht verbunden werden können, welche das Umgehen mit diesen dünnen Metallfolien erleichtert, und dann zusammen mit dieser Schicht an dem zentralen Teil der Kernschicht festgeklebt werden. Es hat sich bewährt, zusammengesetzte Schichten zu verwenden, bei denen die leitende Spur wie eine Archimedische Spirale verläuft Ein ziisaaau'engesetztes Plattenmaterial von diesem Aufbau wird zweckinäflig in Form einer im wesentlichen runden Scheibe benutzt, die für die Stromzufuhr am Umfang mit einem vorstehenden Teil der Keruschicht -versehen ist, wobei im Mittelpunkt der Scheibe elektrische Verbindung mit einer anderen Stromzuführurig, z. B. in Form eines oder mehrerer Stifte, erzielt werden kanne die durch die harzähnliche Schicht dringen, oder in Form eines Stanzmessers, mit dem die zentrale Öffnung gestanzt wird Eine solche Scheibenform ergibt weniger Materialverlust als das Verfahren, bei dem ein Vierkant erwärmt und aus diesem eine runde Scheibe geschnitten wird.
  • An Hand der Zeichnung wird eine Ausfulhrungsform der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sowie der Aufbau des zusammengesetzten Plattenmateriafs beispielsweise näher erläutert.
  • In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Presse, in der zusammengesetztes Plattenmaterial in Form eines Bandes erwärmt, anschließend gepreßt und aus dem eine runde Scheibe ausgeschnitten wird, dargestellt; Fig. 2 stellt eine Draufsicht und Fig. 3 eine Teilansicht dieser Vorrichtung dar; in Fig 4 ist ein Schnitt durch das Bandmaterial für die Schallplatten und in Fig. 5- eine Draufsicht auf eine Kernschicht mit einer sp iralförmigea leitenden Spur dargestellt Zwischen die offenen Stempel 1 und 2 nach Fig. 1, an denen die Matrizen 3 und 4 befestigt sind, wird ein aus zusammengesetztem Plattenmaterial bestehendes Band 5 geschoben, von dessen Kernschicht schmale Streifen 6 und 7 an den Seiten über die beiderseits der Kernschicht befindlichen Schichten aus harzähnlichem Material vorstehen. Das Band 5 ruht auf Führungsrollen, von denen zwei, 8 und 9, in diesem Schnitt dargestellt sind. Die von nicht dargestellten unrunden Scheiben gesteuerten beweglichen Teile 10 und tl können ein leichtes Einklemmen der vorstehenden Streifen 6 und 7 zwischen diesen Teilen und den liührungen 12 und 13 bewirken, so daß ein leitender Übergang für die Zufuhr des Heizstromes entsteht. Nachdem die Qberflächenharzscl}ichtee des Bandes 5 hinreichend erweicht sind, werden die Stempel l und 2 zusammengepreßt und der Heizstrom ausgeschaltet, indem die Teile 10 und 11 abgehoben werden. Dabei wird vom Stanzmesser 14, das mit dem Rand der Öffnung 15 zusammenarbeitet, das zentrale Loch in der Platte 5 erzeugt, und die Matrizen abdrücke werden in den harzähnlsiohen Schichten an der oberen und unteren Seite des Bandes 5 gebildet.
  • Beim Pressen ist die Temperatur der Matrizen durch Wasserumlauf in den Kanälen 16 und 17 ein wenig tztnterhalb des Erweichungspunktes der harzähnlichen Masse eingestellt, welche die beiden Oberflächen des Bandes 5 bildet. Sobald die beiden Stempel 1 und 2 fest gegen das Band 5 drücken, werden auch die mit 18 und 19 bezeichneten Messer, die einen an vier Stellen unterbrochenen Kreis bilden, zusammengepreßt, wodurch eine kreisförmige Platte gestanzt wird, die noch an vier Stellen 22 bis 25 mit dem Band 5 zusammenhängt (Fig. 2). Danach werden sowohl die Messer 18, 19 als auch die Preßstempel 1, 2 auseinandergezogen und das Band 5 um ein den Durchmesser der Schallplatte etwas übersteigendes Stück weitergeschoben; die Presse ist dann zur Herstellung der nächsten Schailpatte bereit.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des Bandes in der Presse. Mit 21 ist eine der Führungsrollen 20, 21 bezeichnet, die, wie in Fig. 3 am Schnitt III-III angedeutet, das Band 5 zwischen den Preßstempel hindurchschiebt, von denen der unterhalb des Bandes 5 liegende Preßstempel 2 gestrichelt dargestellt ist. Außerdem ist das Band mit der mit ihm nur an vier Stellen 21 bis 25 zusammenhängenden Schallplatte 26 angedeutet, die danach losgelöst wird.
  • In Fig. 4 ist ein vergrößerter Schnitt IV-IV durch das Band 5 dargesteLlt. Auf einer 2,6 mm starken Papierfaserschicht 27, deren Stärke beim Pressen einer Schallplatte um etwa 30°/o herabgesetzt wird, sind zwei je etwa 15 y starke Aluminiumfolien 28, 29 und auf diesen wiederum zwei Schichten 30, 31 aus harzähnlichem Material, je 30 11 stark, angebracht.
  • Eine Platte von 18 mal 18 cm Größe wird bei Aufwand einer Leistung von 600 bis 800 Watt durch den Heizstrom in 10 bis 20 Sek. an der Oberfläche erweicht.
  • Bei einer anderen geeigneten Ausbildung des Bandes 5 wird ein Gemisch gleicher Mengen Papierfasern und d Graphit zu einer viereckigen Platte verarbeitet. Diese Platte wird in eine 400/oige Suspension eines Kopolymerisationsproduktes von Vinylchlorid (87 0/o) und Vinylacetat (13 0/o) qn Wasser getaucht, anschließend das Wasser verdampft, wonach an zwei parallelen Seiten ein 5 mm breiter Streifen von dem harzähnlichen Product befreit wird. Ein Quadrat dieses Materials mit Seitenlängen von 17 cm konnte in 12 Sekunden derart erwärmt werden, daß die harzähnliche Materialschicht mittels eines Stromes von 12 Ampere hinreichend erweicht war. Die Erweichungstemperatur des verwendeten Kunstharz es liegt bei etwa 1100 C, und die Matrize wurde durch Warmwasserumlauf in den Preßstempeln auf 50 bis 600 C gehalten.
  • Bei einer Weiterbildung des Verfahrens nach der Erfindung werden Scheiben verwendet, deren Kernschicht aus einem nichtleitenden zentralen Teil in Form einer schwach kalanderten Faserschicht besteht, auf der beiderseits Metallfolien in Form eines Musters angeordnet sind; das Muster besteht aus einem überall gleich breiten spiralförmigen Metallfolienband entsprechend Fig. 5.
  • Bei Verwendung solcher Scheiben dient das kreisförmige Stanzmesser 14 nach Fig. 1 als eine der beiden Stromzuführungen. Außerdem ist es dazu bestimmt, das zentrale Loch in die Schallplatte zu stanzen. Es wird nach dem Einführen der Platte zwischen die PreßstempeI betätigt. Das am Scheibenrand vorsbéhende Ende 32 ist mit der anderen Stromzuführung verbunden.
  • PATE9TA.NSPRUGHE 1. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten aus zusammengesetztem Plattenmaterial, das aus einer Kernschicht und Oberflächenschichten aus Natur- oder Kunstharz besteht, wobei mittels einer Presse eine Matrize in die durch Erwärmung erweichten Oberflächenschichten gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenmaterial mittels eines die Kernschicht durchfließenden elektrischen Stromes erwärmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein annähernd quadratischer Teil des zusammengesetzten Plattenmaterials, bei dem jede Längeneinheit eines Querscbnittes senkrecht zur Plattenoberfläche etwa den gleichen elektrischen Widerstand hat, an zwei parallelen Rändern mit Stromzuführungen in Berührung gebracht und aus diesem Teil nach Erwärmung der Oberflächenschichten durch den Heizstrom und nach Einpressen der Schaifrillen eine kreisförmige Platte ausgeschnitten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine runde Scheibe aus zusammengesetztem Plattenmaterial mit einer elektrisch leitenden Spur verwendet wird, die am Anfang und Ende mit Stromzuführungen in Berührung gebracht wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen auf einer Temperatur gehalten werden, die niedriger als die Erweiichungstemperatur der Oberflächenschichten des zusammengesetzten Plattenmaterials ist.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Presse mit einer Halterung für eine zwischen den Matrizen liegende Platte und mit zwei Stromzuführungen für die Ränder dieser Platte versehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dile Stromzuführungen derart angeordnet sind, daß zwei einander gegenüberliegenden Seiten einer auf der Halterung der Presse liegenden Platte Strom zugeführt wird.
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verf ahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Preßstempel mit einer zentralen Stromzuführung versehen ist und daß die andere Stromzuführung am Scheibenrand in einem Abstand davon, der größer als der Radius der herzustellenden Platte ist, liegt.
    8. Zusammengesetztes Plattenmaterial zur Verwendung beim Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernschicht dieses Materials eine nichtleitende zentrale Schicht umfaßt, die mit zwei Metallfolien bedeckt ist.
    9. Zusammengesetztes Plattenmaterial zlur Verwendung bei der Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Material aus einer Keonschicht aus natürlichen Harzen, Kunstharzen oder einer Fasermasse besteht, in der 30 bis 70°/o Kohle oder Metallpulver verteilt ist.
    10. Zusammengesetztes Plattenmaterial nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenschichten an zwei einander gegenüberliegenden Seiten einen schmalen Streifen der elektrisch leitenden Kernschicht unbedeckt lassen.
    11. Zusammengesetztes Platteumaterial zur Verwendung beim Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Material aus einer nichtleitenden Kernschicht -bestehit, die bei- derseits mit einer Metallfolie in Form eines Musters einer Archimedischen Spirale bedeckt ist.
    In -Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 518 561, 649 359; französische Patentschnft Nr. 904 200.
DEN11704A 1955-01-11 1956-01-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplatten und zur Herstellung derselben geeignetes Material Pending DE1040274B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103611B (de) 1957-05-23 1961-03-30 Kazuichi Nishioka Presse zur Herstellung von Schallplatten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE518561C (de) * 1931-02-27 Aeg Schallplatte
DE649359C (de) * 1931-05-12 1937-12-07 Metallophon Cie A G Verfahren zur Herstellung von Schallplatten aus einem mit mehreren Lackschichten ueberzogenen Metalltraeger
FR904200A (fr) * 1943-01-18 1945-10-29 Ig Farbenindustrie Ag Disque d'enregistrement phonographique

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