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DE1040270B - Selbsteinwaegendes Nivellier - Google Patents

Selbsteinwaegendes Nivellier

Info

Publication number
DE1040270B
DE1040270B DEE10986A DEE0010986A DE1040270B DE 1040270 B DE1040270 B DE 1040270B DE E10986 A DEE10986 A DE E10986A DE E0010986 A DEE0010986 A DE E0010986A DE 1040270 B DE1040270 B DE 1040270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
optical component
gravity
level
level according
center
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10986A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERTEL WERK FEINMECHANIK
Original Assignee
ERTEL WERK FEINMECHANIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERTEL WERK FEINMECHANIK filed Critical ERTEL WERK FEINMECHANIK
Priority to DEE10986A priority Critical patent/DE1040270B/de
Publication of DE1040270B publication Critical patent/DE1040270B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/64Imaging systems using optical elements for stabilisation of the lateral and angular position of the image
    • G02B27/646Imaging systems using optical elements for stabilisation of the lateral and angular position of the image compensating for small deviations, e.g. due to vibration or shake
    • G02B27/648Imaging systems using optical elements for stabilisation of the lateral and angular position of the image compensating for small deviations, e.g. due to vibration or shake for automatically maintaining a reference alignment, e.g. in self-levelling surveying instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mounting And Adjusting Of Optical Elements (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Selbsteinwägendes Nivellier Die Erfindung betrifft ein selbsteinwägendes Nivellier mit einem Ziellinienregler, der aus einem Neigungsmesser und einem von diesem beeinflußten, zwischen Objektiv und Okular des Zielfernrohres angeordneten optischen Bauteiles besteht, welches hei einer Neigung des Instrumentenkörpers um einen Winkel a unter dem Einfluß der Schwerkraft um einen solchen Winkel ß auswandert, daß die Zielrichtung des Nivelliers in bezug auf die Vertikale erhalten bleibt.
  • Selbsteinwägende Nivelliere dieser Art sind bekannt.
  • Es ist ferner ein mechanischer Neigungsmesser bekannt, der ein um eine Achse drehbar angeordnetes Bauteil enthält, das von einer Feder in seiner Ruhelage gehalten und unter Verzicht auf eine körperliche Drehachse auch von dieser Feder getragen wird. Der Schwerpunkt des Bauteiles ist dabei oberhalb der Drehachse angeordnet, und die Schwerpunktslage sowie die Federkraft sind so bemessen, daß eine Neigung des Instrumentenkörpers durch eine entsprechende Auswanderung des drehbaren Bauteiles vergrößert angezeigt wird.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den Ziellinienregler eines selbsteinwägenden Nivelliers entsprechend diesem bekannten Neigungsindikator auszubilden, indem man das regelnde optische Bauteil freitragend auf einer im Instrumentenkörper eingespannten Feder anordnet und die rücktreibende Kraft der Feder sowie die Schwerpunktslage des optischen Bauteiles so bemißt, daß bei der Neigung des Instrumentenkörpers um einen gewissen Winkel das optische Bauteil um den zur Stabilisierung der Ziellinie erforderlichen größeren '\A'inkel auswandert.
  • Die federnde Aufhängung des regelnden Bauteiles mittels einer Spiralfeder oder einer Blattfeder besitzt jedoch schwerwiegende Nachteile. Eine Spiralfeder liefert nur die rücktreibende Kraft und kann normalerweise wegen ihrer Instabilität nicht zur Lagerung des Bauteiles verwendet werden. Eine Blattfeder stellt zwar eine an sich brauchbare Lagerung für das Bauteil dar, besitzt jedoch den Nach-teil, daß heim Durchgang des Bauteiles durch die spannungsfreie Lage der Feder meistens Sprünge in der Anzeige entstehen. Eine Blattfeder läßt sich nämlich praktisch nie so genau herstellen, daß sie vollständig eben ist. Bei einer Umkehrung der Belastungsrichtung tritt daher in der Nähe des mit der spannungsfreien Lage der Feder zusammenfallenden Nullpunktes ein Umschnappen der immer etwas konkaven oder konvexen Feder ein (Cri-Cri-Effekt).
  • Es ist bereits vorgeschlagen «-orden, den störenden Einfluh dieser Unstetigkeiten auf die Anzeige dadurch auszuschalten, daß man die Bewegung des optischen Bauteiles so begrenzt, daß die Nullage nicht durchwandert werden kann. Man ist jedoch dadurch in der Konstruktion der Nivelliere unbequemen Beschränkungen unterworfen.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß in der bekannten Spannbandlagerung eine Lageranordnung zur Verfügung steht, die hinsichtlich ihrer Stabilität und ihrer Federungseigenschaften der vorstehend beschriebenen Lagerung mittels einer Blattfeder gleichwertig ist, jedoch darüber hinaus den Vorteil aufweist, daß beim Nulldurchgang keine sprunghaften Änderungen der Federungseigenschaften auftreten, und daß daher durch die Verwendung einer solchen Spannbandlagerung bei einem Neigungsindikator bzw. Ziellinienregler der angegebenen Art die vorstehend angeführten Nachteile vermieden werden können, die bisher die Verwendung des bekannten Neigungsindikators mit unterhalb seines Schwerpunktes in Federlagern gelagertem neigungsempfindlichem Glied als Ziellinienregler bei selbsteinwägenden Nivellieren unzweckmäßig erscheinen ließen bzw. nur durch anderweitige Einschränkungen .ausgeglichen werden konnten.
  • Gegenstand der Erfindung ist demnach ein selbsteinwägendes Nivellier mit einem zwischen Objektiv und Okular angeordneten Ziellinienregler in Form eines neigungsempfindlich gelagerten optischen Bauteiles, welches bei einer Neigung des Instrumentenkörpers um einen Winkel a unter dem Einfluß der Schwerkraft um einen solchen Winkel ß auswandert, daß die Zielrichtung des Nivelliers in bezug auf die Vertikale erhalten bleibt, und die Erfindung besteht in der Lagerung des optischen Bauteiles in bei Neigungsindikatoren bekannter `'eise unterhalb seines Schwerpunktes und in Federlagern, deren rücktreibende Kraft in Verbindung mit der Schwerpunktslage des optischen Bauteiles die jeweilige Ruhelage des Ziellinienreglers bestimmt, in Kombination mit der Ausbildung der Federlagerung als an sich 1;elcanrlte Spannbandlagerung. Dadurch wird sowohl erreicht, daß das optische Tauteil reibungsfrei und stoßsicher gelagert ist, als auch, daß keine durch Unstetigkeiten der Federlagerung bedingten Beschränkungen in bezug auf den :\uswanderungsltereich nötig sind. Man kann den .Nullpunkt der Anordnung so legen, daß sich der Schwerpunkt senkrecht über der Drehachse befindet: die Feder kann dann sehr weich gemacht und eine große Empfindlichkeit des Instrumentes erreicht «erden. Das Federmaterial wird nicht, wie bei der bereits vorgeschlagenen Verwendung von Blattfedern, auf Druck bzw. Knickung beansprucht und braucht deshallt nicht so hochwertig zu sein bzw. so engen Toleranzen bei der Fertigung unterworfen zu werden.
  • Die Lagerung des optischen Bauteiles erfordert nur drei Einspannstellen. Sie ist daher besonders einfach und billig auszuführen. Durch entsprechende Bemessung der Kraft des Spannbandes und der Schwerpunktslage kann die Empfindlichkeit des Ziellinienreglers in weiten Grenzen verändert werden.
  • Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden; dabei bedeutet Abh.1 einen schematisch gezeichneten Vertikalschnitt durch ein Ausführungsbeispiel, Ablt.2 das Instrument nach Abb. 1, von oben ge-#ehen.
  • Abh.3 eine schematische Darstellung einer etwas altgeänderten Ausführungsform, Abb. 4 ein weiteres Beispiel für die Ausbildung des Ziellinienreglers.
  • In Abb.l und 2 ist schematisch ein selbsteinvi geiide> Nivellier dargestellt, bei dem ein Spann-\ ä l.and 6. das an den Stellen 8 und 9 mit dem Instrunientenkörper 10 verbunden ist, zur Drehlagerung (1e: regelnden optischen Bauteiles 7 dient. Die Bewegung des optischen Bauteiles 7 wird von einem Ali#clilag 11 begrenzt. Bei einer Neigung des Instruinente# 10 um einen Winkel a dreht sich das optische Rauteil 7 um den \\'inkel fl. Das Gewicht des opti-#,chen Bauteiles 7, seine Schwerpunktslage und die kraft des Spannstandes 6 :find so aufeinander abge#tinnnt, claß die Drehung des Teiles 7 den Einfluß der Neigung des Instrumentes auf die Fernrohrziellinie genau ausgleicht. Der Anschlag 11 ist ferner derart ausgebildet. daß er die Beanspruchung des Spannbandes 6 im Bereich elastischer Verformungen halt. wenn das Instrument Stößen ausgesetzt ist.
  • Um das Instrument besonders unempfindlich gegen Stöße zu machen. kann das Spannstand durch eine »<tchgieltige Einspannung am Instrumentenkörper elastisch ver#chieblich gemacht werden.
  • Abh.3 zeigt ein Beispiel einer derartigen Aushildung des Instrumentes nach der- Erfindung. Der Einfachheit halber ist nur die Lagerung des optischen Bauteile; dargestellt. Das Spannband 12 trägt <las optische Bauteil 13 und ist an den nachgiebigen Einspannungen 14 und 15 des Instrumentenkörpers 16 eingespannt. Die Einspannungen 14 und 15 sind zylindrisch ausgebildet und halten in der Ausschlagsbegren7ung 17 einen Spielraum. Dadurch ist erreicht, cfaß das optische Bauteil 13 nach jeder Richtung elastisch verschiebbar gelagert ist und Stoßkräfte das Spannband 12 nicht beschädigen können.
  • In Abb. 4 ist ein weiteres Beispiel für die Ausführung des Ziellinienreglers dargestellt. Das optische Bauteil ist hier als Strichplatte 18 ausgebildet und durch das Spannband 19 drehbar gelagert. Die Schwerpunktslage kann durch die Vorrichtung 20 verstellt werden. Bei einer -Neigung des Instrumenten-21 21 neigt sich die Strichplatte 18 und hebt dadurch den Einfluß der Neigung auf die Ziellinie auf. Fall: <las optische Bauteil aus irgendwelchen Gründen besonders groß und schwer ausgebildet werden muß, kann außer dein Spannband noch ein Lager vorgesehen sein.
  • Weiterhin kann es zweckmäßig sein, eine Dämpfung vorzusehen, so daß sich die infolge der elastischen Spannbandlagerung möglichen Schwingungen schrie]] 1 teruhigen.
  • Zur Ausschlagsbegrenzung des optischen Bauteiles findet vorzugsweise der Instrumentenkörper oder ein anderes ohnehin benötigtes Bauteil des Instrumentes Verwendung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRVCHE: 1. Selbsteinwägendes Nivellier finit einem zwischen Objektiv und Okular angeordneten Ziellinienregler in Form eines neigungsempfindlich gelagerten optischen Bauteiles, welches bei einer Neigung des Instrumentenkörpers um einen Winkel a unter dem Einfluß der Schwerkraft um einen solchen Winkel f3 auswandert, daß die Zielrichtung des Nivelliers in bezug auf die Vertikale erhalten bleibt, gekennzeichnet durch die Lagerung des optischen Bauteiles in bei Neigungsindikatoren bekannter Weise unterhalb seines Schwerpunktes und in Federlagern, deren rücktreibende Kraft in -\'erliindung mit der Schwerpunktslage des optischen Bauteiles die jeweilige Ruhelage des Ziellinienreglers bestimmt, in Kombination mit der Ausbildung der Federlagerung als an sich bekannte Spannbandlagerung.
  2. 2. Nivellier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsmöglichkeit des optischen Bauteiles durch Anschläge ltegrenzt ist.
  3. 3. Nivellier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß der Instrumentenkörper oder ein Bauteil des Instrumentes zur Ausschlag#ltegrenzung dient.
  4. 4. Nivellier nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband durch eine nachgieltige Einspannung am Instrumentenkörper elastisch verschieblich ist.
  5. 5. Nivellier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Vorrichtung zur Lageänderung des Schwerpunktes des optischen Bauteiles.
  6. 6. Nivellier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dämpfung für das optische Bauteil.
  7. 7. Nivellier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. daß das optische Bauteil als Strichplatte ausgebildet ist. B. Nivellier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gelcennzeiclitiet, daß das optische Bauteil auller durch das Spannband durch ein Lager drehbar gehalten ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 120 184, 148 092, 8=18 865 deutsche Patentanmeldung A l_5106 11/42c (bekanntgemacht am 30. 6. 55) österreichische Patentschrift Nr. 174 741; französische Patentschrift Ni-. 1082 666; VDI-Zeitschrift, 83 (1939), S. 1189, 1190.
DEE10986A 1955-07-12 1955-07-12 Selbsteinwaegendes Nivellier Pending DE1040270B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE148092C (de) *
DE120184C (de) *
DE848805C (de) * 1943-01-22 1952-09-08 Basf Ag Verfahren zur Gewinnung von Oxalsaeure, Bernsteinsaeure und Adipinsaeure aus ihren Gemischen
AT174741B (de) * 1949-11-09 1953-04-25 Zeiss Opton Optische Werke Vorrichtung zur Bestimmung kleiner Neigungen oder der Lotrichtung
FR1082666A (fr) * 1953-04-03 1954-12-31 Unité de montage pour appareils de mesures comportant un équipage mobile sur fil de torsion

Patent Citations (5)

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AT174741B (de) * 1949-11-09 1953-04-25 Zeiss Opton Optische Werke Vorrichtung zur Bestimmung kleiner Neigungen oder der Lotrichtung
FR1082666A (fr) * 1953-04-03 1954-12-31 Unité de montage pour appareils de mesures comportant un équipage mobile sur fil de torsion

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