DE1040064B - Mit einer selbsttaetigen Wagenkupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge, verbundene Bremsleitungskupplung - Google Patents
Mit einer selbsttaetigen Wagenkupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge, verbundene BremsleitungskupplungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer selbsttätigen Wagenkupplung für Eisenbahnen und andere
Fahrzeuge verbundene Bremsleitungskupplung, wobei die Wagenkupplung eine im wesentlichen senkrechte
Fläche hat, die so angeordnet ist, daß sie sich gegen eine entsprechende, im wesentlichen senkrechte Fläche
einer auf sie treffenden Wagenkupplung legt, und bei welcher, wenn die beiden Kupplungen miteinander gekuppelt
sind, sie in solcher Weise miteinander verriegelt sind, daß eine Relativbewegung zwischen den
beiden Flächen im wesentlichen verhindert wird.
in einem Zug aus Wagen, welche mit einer durch Druckmittel betätigten Bremsanlage ausgerüstet sind,
trägt jeder der Wagen einen Teil der Bremsleitung, und diese Abschnitte werden zwischen zwei benachbarten
Wagen miteinander verbunden, so daß die Bremsleitung durch den ganzen Zug hindurchläuft.
Wenn die Bremsanlage beschickt wird, wird das Druckmittel in der Bremsleitung gewöhnlich auf einen bestimmten
Druck oberhalb oder unterhalb des Atmosphärendrucks gehalten, je nachdem, ob die Anlage
zum Arbeiten mit Druckluft oder mit Unterdruck bestimmt ist.
Es ist bereits bekannt, mit einer Bremsleitungskupplung eine abgeschlossene Verbindung zwischen
den einzelnen Abschnitten der Bremsleitung zweier Wagen selbsttätig herzustellen, wenn sie miteinander
gekuppelt werden, und die Bremsleitung zu entlüften, wenn in dem Zug einer der Wagen von dem anderen
durch zufälliges Trennen der Kupplung getrennt wird. Es ist erwünscht, daß die Bremsleitung gegen den
Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt wird bzw. abgeschlossen ist, wenn der Wagen abgekuppelt
wird. Neben einer Bremsleitungskupplung, welche diese beiden Merkmale vereinigt, will die Erfindung
eine einfache und billige Form derselben schaffen, insbesondere zur Verwendung bei druckmittelbetätigten
Bremsanlagen.
Gemäß der Erfindung wird der Ventilsitz von einem elastisch verformbaren Teil getragen, welcher, wenn
er an der Außenseite dem Atmosphärendruck und an der Innenseite dem Druck eines Druckmittels unterworfen
wird, mit dem die Bremsleitung beschickt ist, durch den Überdruck aus der Ventilkammer nach
außen verformt wird, um den Ventilsitz auszuweiten und dadurch das Entweichen von Druckmittel aus
der Bremsleitung zur Atmosphäre zu gestatten.
Der elastisch verformbare Teil wird auf diese Weise in dem Fall, daß die Kupplung sich zufälligerweise
von einer zusammenarbeitenden Kupplung trennt, freigegeben, und die sich ergebende Druckentlastung
in der Bremsleitung bewirkt das Anlegen der Bremsen. Sobald die Druckdifferenz zwischen dem
Druckmittel in der Bremsleitung und der Atmosphäre Mit einer selbsttätigen
Wagenkupplung für Fahrzeuge,
insbesondere Eisenbahnfahrzeuge,
verbundene Bremsleitungskupplung
Anmelder:
Westinghouse Brake & Signal
Company Limited, London
Company Limited, London
Vertreter: Dr. E, Wiegand, München 9,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1,
Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. Januar 1956
Großbritannien vom 2. Januar 1956
Arthur William Simmons
und John William Greenwood Kershaw, London,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
nachläßt, wird die Verformung des Ventilsitzes rückgängig gemacht und der Ventilsitz wieder auf das
Ventil gebracht, um den Eintritt von Schmutz in die Bremsanlage zu verhindern.
Die Bremsleitungskupplung enthält einen hohlen Körper, der an einem Ende offen ist, sowie ein Ventil,
das durch eine Feder gegen das offene Ende des hohlen Körpers gedrückt wird, um mit einem Ventilsitz
an diesem offenen Ende zusammenzuarbeiten, wobei ein elastischer Verschlußteil sich rings um das
offene Ende erstreckt und so angeordnet ist, daß er mit einem entsprechenden Verschlußteil einer Gegenkupplung
in Eingriff tritt, wenn die beiden Kupplungen miteinander gekuppelt werden, sowie Einrichtungen
zum selbsttätigen Öffnen des Ventils beim Kuppein der Kupplungen miteinander.
Der elastisch verformbare Ventilsitz nimmt zweckmäßig die Form eines Kautschukringes an, welcher
längs seines äußeren Randes befestigt ist und am Innenrand vorragt, wobei die Innenkante des Ringes
zweckentsprechend geformt ist, um eine Sitzfläche für das Ventil zu schaffen.
Weiterhin arbeitet der elastisch verformbare Ventilsitz als elastischer Verschlußteil, indem er über das
Ende des hohlen Körpers etwas nach außen vorsteht,
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und letzterer wird seinerseits durch eine Feder in eine Verschluß zu bilden. Eine Feder 28 ist mit Vorspan-Stellung
gedrückt, in welcher er über die Ebene der nung zwischen dem Körper 23 und dem Kolben 26
senkrechten Fläche der Kupplung etwas vorsteht. zwischengeschaltet und zwingt dadurch eine rohrför-
Um eine große Fläche für das Entweichen von Luft mige Verlängerung 29 des Kolbens rückwärts in Einlängs
des Ventils zu schaffen, wenn das Ventil im 5 griff mit der Hinterwandung des Gehäuses und den
Gefahrenfall geöffnet wird, kann das Ventil für eine Körper nach vorn in eine Stellung, welche durch die
Bewegung von dem hohlen Körper nach außen aus Anlage des Verbindungsstückes 18 gegen den Bolzen
der Schließstellung entgegen der Wirkung einer zwei- 17 bestimmt ist, wobei das offene Ende 24 etwas über
ten Druckfeder ausgebildet sein, so daß das Ventil die senkrechte Fläche der Kupplung vorsteht. Die
durch den Druck des Druckmittels in der Brems- io nach hinten gerichtete Kraft der komprimierten Luft,
leitung durch den Ventilsitz hindurch und über ihn welche den Hohlkörper ausfüllt, wird auf den Kolben
hinaus in eine Freigabestellung außerhalb des Kör- 26 und infolgedessen auch durch die rohrförmige Verpers
und ausreichend frei von dem Ventilsitz gedruckt längerung 29 auf das Gehäuse 14 übertragen; daher
wird für den Fall, daß die Kupplungen sich vonein- ist nur die nach vorn gerichtete Kraft vorhanden, die
ander trennen sollten. 15 auf den Körper wirkt.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Er- Ein ringförmiges Element aus elastischem, ver-
findung beispielsweise zur Darstellung gebracht: formbarem Material, z. B. Kautschuk, ist an dem
Fig. 1 zeigt eine selbsttätige Wagenkupplung, die offenen Ende 24 des Körpers durch eine radiale Rippe
mit einer Bremsleitungskupplung verbunden ist; bzw. einen Rand 30 des Elementes angeordnet, der in
Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach der Längsachse 20 eine Nut in den Körper eingesetzt ist. Dieses Element
einer Ausführungsform einer Bremsleitungskupplung, endet mit einer vorstehenden ringförmigen Lippe 31,
und die so geformt ist, daß sie einen Sitz für das Ventil 32
Fig. 3 a, 3 b und 3 c sind jeweils schematische Bildet. Das Ventil ist auf einem Schaft 33 angeordnet,
Schnittansichten einer weiteren Ausführungsform der in axialer Richtung innerhalb des hohlen Körpers
einer Bremsleitungskupplung in drei verschiedenen 25 durch einen mit öffnungen versehenen Ansatz 34 bzw.
Stellungen. ein Armkreuz geführt ist, das ein Stück mit dem
Die in Fig. 1 dargestellte Kupplung ist hinsichtlich Körper bildet. Das Ventil 32 wird in die geschlossene
der Kupplungsmerkmale von üblicher Ausführung; sie Lage auf der ringförmigen Rippe 31 durch eine Feder
ist mit einer im wesentlichen senkrechten Fläche 10 35gedrückt, die sich zwischen dem Kolben 26 und einem
versehen, welche eine abgerundete Nase 11 und eine 30 kombinierten Anschlag und Federsitz erstreckt, der
Ausnehmung aufweist, um die Nase einer zugehörigen durch Scheiben 36 gebildet ist, die durch einen Feder-Kupplung
aufzunehmen. Eine winklige Bewegung der ring 36 α in einer Nut in dem Schaft 33 gehalten wer-Kupplung
um den Schwenkzapfen 12, der am Wagen den. Infolge der elastischen Natur der Lippe wird das
befestigt ist, wird auf die Länge eines waagerechten Ventil 32 von dieser Feder entlastet, wenn es mit der
Schlitzes begrenzt, der durch den Bauteil 13 bestimmt 35 Lippe nach Anlegen einer der Scheiben 36 an den Anist
und durch welchen die Kupplung hindurchgeht. satz 34 in Verschlußstellung steht. Das Ventil 32 ist
Der Kopf der Kupplung ist nach unten verlängert, mit einer Verlängerung oder Nase versehen, welche
um ein Innengehäuse 14 für die Bremsleitungskupp- über die Lippe 31 vorsteht.
lung zu schaffen, die allgemein mit 15 bezeichnet ist; Wenn zwei Kupplungen zum Kuppeln zusammen-
es kann wahlweise das Gehäuse als getrennter Teil 40 gebracht werden, stoßen die Nasen der Ventile der
ausgebildet und an dem Kopf der Kupplung befestigt entsprechenden Bremsleitungskupplungen aneinander,
sein. Das Gehäuse ist am Boden in Längsrichtung und die Ventile werden von ihren entsprechenden Vengeschlitzt
und auf jeder Seite des Schlitzes mit An- tilsitzen nach hinten verschoben, um zwischen den
sätzen 16 versehen. Ein Bolzen 17, der in den An- zwei Leitungen eine Verbindung herzustellen. Um die
sätzen 16 gehalten wird, verhindert ein Zurückziehen 45 beiden Leitungen schließen zu können, ist ein elastider
Kupplung durch Anlage gegen ein Leitungsver- scher Verschlußteil an jeder Leitung vorgesehen, entbindungsstück
18, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das weder durch einen Ring, der von dem elastisch verVerbindungsstück
18 wird mit dem Abschnitt einer formbaren Element getrennt und so angeordnet ist,
von dem Wagen getragenen Bremsleitung 19 durch daß er das offene Ende des hohlen Körpers an seiner
einen biegsamen Schlauch 20 verbunden. Ein Absperr- 50 Vorderfläche umgibt, oder vorzugsweise durch das
hahn ist in den Bremsleitungsabschnitt 19 nahe sei- Element selbst. Der letztgenannte Fall ist in Fig. 2
nem einen Ende eingesetzt, und der Hahn 19 wird dargestellt, die Lippe 31 ist in unbelastetem Zustand
durch einen Arm 22 in die »Auf«- oder »Schließ- etwas konisch, so daß sie über diese Vorderfläche
stellung« eingestellt. hinaus etwas vorsteht. Wenn die beiden Kupplungen
Gemäß Fig. 2 ist ein hohler zylindrischer Körper 23 55 miteinander gekuppelt sind, ist der hohle Körper
der Bremsleitungskupplung in einer zylindrischen zurückgezogen, wobei die komprimierte Luft innerBohrung
des Gehäuses 14 verschiebbar, wobei die halb des hohlen Körpers 23 und die Kraft der Feder
Achse der Bohrung zur Ebene der senkrechten Fläche 28 dahin wirken, einen druckmitteldichten Verschluß
10 der Kupplung senkrecht steht, so daß, wenn die zwischen den elastischen Verschlußteilen der Brems-Kupplung
mit einer anderen gekuppelt wird, die 60 leitungskupplungen zu erhalten.
hohlen Körper 23 jeweils gleichachsig ausgerichtet Wenn die beiden Kupplungen voneinander getrennt
sind. Der Körper ist an dem Ende 24 offen, welches werden, solange die Bremsleitung der Bremsanlage
von der Gehäusebohrung nach außen gerichtet ist, mit Druckluft beschickt ist, wird die Lippe 31 des
und wird sonst mit Ausnahme einer öffnung 25 ge- elastisch verformbaren Elementes an ihrer Außenseite
schlossen, die zum Verbindungsstück 18 offen ist und 65 dem Atmosphärendruck ausgesetzt, wobei der Druck
daher mit der Bremsleitung in Verbindung steht. An der komprimierten Luft weiterhin auf die Innenseite
dem dem Ende 24 gegenüberliegenden Ende erfolgt wirkt; sie wird daher nach außen verformt und weitet
das Abschließen des Körpers durch einen Kolben 26, den Ventilsitz auf und ermöglicht der komprimierten
der in dem Körper verschiebbar und mit Dichtungs- Luft, in die Atmosphäre zu entweichen, obgleich das
ringen 27 versehen ist, um einen flüssigkeitsdichten 70 Ventilglied 32 durch die Wirkung seiner Druckfeder
35 in die Schließstellung zurückgeführt ist. Wenn sich der Druck in der Bremsleitung verringert,
schließt sich die Lippe 31 allmählich um das Ventil herum, bis schließlich, wenn der Druck in der Bremsleitung
nicht mehr ausreicht, die Lippe aus der Fläche des Ventils heraus abzulenken, der Verschluß gegen
den Eintritt von Schmutz oder Feuchtigkeit in die Leitung wiederhergestellt ist.
Gemäß der in Fig. 3 a dargestellten Ausführung ist das Ventil 32 unter der Wirkung der entweichenden
komprimierten Luft von dem hohlen Körper 23 nach außen bewegbar, und diese Bewegung erfolgt entgegen
der Gegenkraft einer zusätzlichen, das Ventil beeinflussenden Feder 37. Diese Feder erstreckt sich zwischen
einem festen Federsitz 38, der nahe dem Ende des Ventilschaftes durch einen Federring gehalten
wird, und einem Federsitz 39, der über einen Teil des Schaftes verschiebbar ist. Die Feder 35 legt sich ebenfalls
gegen den Federsitz 39. Der Federsitz 39 steht durch die Wirkung der Federn 35 und 37 mit einer
Schulter 40 gewöhnlich im Eingriff, die in dem Ventilschaft ausgebildet ist, so daß die Arbeitsweise der
Kupplungen beim Kuppeln der beiden Kupplungen die gleiche wie bei der vorgeschriebenen Ausführungsform ist. Dies wird durch die Figuren 3 a und 3 b
demonstriert, welche jeweils die Stellung wiedergeben, welche das Ventil in der normalen, nicht gekuppelten
Lage der Kupplung einnimmt, und welche sie einnimmt, wenn die Kupplungen miteinander gekuppelt
sind.
Der Ansatz 34 ist so ausgebildet, daß er eine Widerlagerfläche darbietet, welche die Vorwärtsbewegung
des Federsitzes 39 begrenzt und die so angeordnet ist, daß, wenn der Sitz sich in Widerlagerberührung sowohl
mit der Widerlagerfläche als auch mit der Schulter 40 des Schaftes befindet, das Ventil die Schließstellung
einnimmt, in welcher es auf dem Ventilsitz der Lippe 31 sitzt. Dieser Zustand ist in Fig. 3 a dargestellt,
und es ist ersichtlich, daß, wenn das Ventilglied in der Schließstellung ist, es weder durch die
Feder 35 noch durch die Feder 37 einer Belastung unterworfen wird.
Falls die Kupplung gelöst bzw. getrennt ist, wobei die Anlage mit komprimierter Luft beschickt ist,
drückt die komprimierte Luft hinter dem Ventil dieses Ventil durch den elastischen, durch die Lippe 31
gebildeten Ventilsitz hindurch, um es von dem offenen Ende des Körpers ausreichend freizugeben, wobei der
Ventilsitz nachgiebig ist, damit der Durchgang des Ventils unter diesen Umständen durch den Sitz 28
ermöglicht wird. Eine Vorwärtsbewegung des Federsitzes 39 aus der Stellung entsprechend der Schließstellung
des Ventils wird durch die Widerlagerfläche des Ansatzes 34 verhindert, und der Federsitz 39 kann
sich nicht gemeinsam mit dem Schaft bewegen, so daß einer Verschiebung des Ventilgliedes in die Freigabestellung
die Feder 37 entgegenwirkt, welche durch diese Verschiebung weiterhin zusammengedrückt
wird.
Fig. 3 c gibt die Freigabestellung des Ventilgliedes wieder. Sobald der Druck der komprimierten Luft
sich auf einen Wert verringert hat, der nicht ausreicht, um die Kraft der Feder 37 zu überwinden,
wird das Ventil zurückgezogen, so daß es die Lippe 31 berührt und den Eintritt von Fremdstoff verhindert.
Beim normalen Kuppeln braucht das Ventil nur längs der Lippe 31 gestoßen zu werden.
Der in Fig. 1 mit 21 bezeichnete Absperrhahn ist vorgesehen, um die Bremsleitung am Ende des Wagens
von einem anderen, abzukuppelnden Wagen abzuschließen, so daß dieses Abkuppeln kein Entlüften
der Bremsleitung zur Atmosphäre ergibt.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zum Zwecke des Verbindens der Bremsleitungen an einer Zugbremsanlage,
welche durch ein Druckmittel betätigt wird, eine Zugleitungsverbindungseinrichtung anzuordnen,
welche in gewisser Beziehung der hier beschriebenen ähnlich ist. Jedoch enthält die vorerwähnte Anordnung
eine Ventileinrichtung, bei welcher das offene Ende des hohlen Körpers geöffnet und geschlossen wird, ein
Hauptventil, welches gegen seine Schließstellung gedrückt wird und welches auf einem Schaft eines Innenteiles
verschiebbar angeordnet ist und auf einem ringförmigen Sitz an diesem offenen Ende sitzt; dabei hat
das Hauptventil eine durchgehende öffnung oder mehrere, die gewöhnlich durch ein federbeeinflußtes
Hilfsventil geschlossen werden, das an dem Schaft ausgebildet ist, das jedoch geöffnet wird, wenn die
Kupplung gelöst wird und der Luftdruck innerhalb des hohlen Körpers, der auf das Hilfsventil wirkt,
den Atmosphärendruck um einen bestimmten Betrag überschreitet, der ausreicht, um die Wirkung der
Druckfeder zu überwinden. Die vorliegende Erfindung zeigt eine beträchtliche Vereinfachung einer solchen
Ventileinrichtung.
Claims (5)
1. Mit einer selbsttätigen Wagenkupplung für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnen, verbundene
Bremsleitungskupplung, deren Ventil durch das Zusammenkuppeln der Kupplungen selbsttätig geöffnet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des Ventils von einem elastisch verformbaren Teil
(31) gebildet wird, der ausgeweitet wird, sobald der elastisch verformbare Teil (31) z. B. beim
Trennen der Kupplung an der Außenseite dem Atmosphärendruck und auf der Innenseite dem
Druck des Druckmittels in der Bremsleitung ausgesetzt wird, um alsdann ein Entweichen von
Druckmittel aus der Bremsleitung zu ermöglichen.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Teil
(31) die Form eines Ringes aus Kautschuk od. dgl. Material hat, welcher an seinem Außenrand befestigt
ist und dessen Innenrand vorsteht und als Ventilsitz dient.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Teil
(31) zugleich als elastischer Verschlußteil ausgebildet ist, der sich rings um das offene Ende (24)
der Kammer erstreckt, wobei er über die senkrechte Fläche (10) der Kupplung etwas vorsteht.
4. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil
(32) von der Ventilkammer in eine Freigabestellung (Fig. 3 c) entgegen der Wirkung einer
Feder (37) nach außen verschiebbar ist, wodurch das Ventil durch den Ventilsitz hindurch und
über ihn hinaus durch Druckmittel in der Bremsleitung gedrückt werden kann, wenn die Kupplung
gelöst wird.
5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Feder (35), welche einem
öffnen des Ventils (32) entgegenwirkt, und eine zweite Feder (37), welche einer Verschiebung des
Ventils in die Freigabestellung entgegenwirkt, sich an ihren Enden gegen einen gemeinsamen
Sitz (39) legen, welcher auf dem Schaft (33) des Ventils verschiebbar ist, jedoch unter der Wir-
kung der beiden Federn gewöhnlich gegen eine Schulter (40) des Schaftes anliegt, und die anderen
Enden der ersten und der zweiten Feder sich jeweils gegen einen festen Teil der Bremsleitungskupplung
und einen festen Teil des Ventilschaftes legen und der gemeinsame Sitz (39) weiterhin
mit einem festen Teil (34) der Kupplung derart
in Eingriff treten kann, daß eine Bewegung des gemeinsamen Sitzes (39) mit dem Schaft (33)
über den Verschiebungsbereich des Ventils aus der Schließstellung in die Freigabestellung verhindert
wird, wodurch in der Schließstellung das Ventil der Belastung durch die Federn nicht unterworfen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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