DD301963A9 - Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren - Google Patents
Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren Download PDFInfo
- Publication number
- DD301963A9 DD301963A9 DD33695690A DD33695690A DD301963A9 DD 301963 A9 DD301963 A9 DD 301963A9 DD 33695690 A DD33695690 A DD 33695690A DD 33695690 A DD33695690 A DD 33695690A DD 301963 A9 DD301963 A9 DD 301963A9
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- sensor
- solid electrolyte
- arrangement
- water
- probe
- Prior art date
Links
- 239000007784 solid electrolyte Substances 0.000 title claims abstract description 20
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims abstract description 31
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 claims abstract description 5
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 13
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 6
- 238000005259 measurement Methods 0.000 abstract description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 239000006101 laboratory sample Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- Y02E60/12—
Landscapes
- Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Festelektrolytsensors in einer Halterung, insbesondere für Messungen unter hohen Temperaturbelastungen und bei großen Entfernungen und freitragender Anordnung des Sensors. Ziel ist die Schaffung einer sicheren, zuverlässigen und langlebigen gasdichten und temperaturbeständigen Befestigung des Sensors. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung vorzuschlagen, die eine freitragende Positionierung des Festelektrolytsensors ermöglicht und sicher im Temperaturbereich bis zur Anwendungsgrenze des Sensors betrieben werden kann. Erfindungsgemäß ist die den Festelektrolytsensor aufnehmende Hülse Teil der wassergekühlten Sonde und unmittelbar vom Kühlwasser beaufschlagt.{Festelektrolytsensor; Befestigung; hohe Temperaturbelastung; freitragend; große Entfernung; Befestigung gasdicht; Befestigung temperaturbeständig; wassergekühlte Sonde; Hülse, Kühlwasser}
Description
Anwendungsgebiet Her Erfindung
Die Erfindung betrifft die gasdichte und temperaturbeständige Befestigung von keramischen Festeljktrolytsensoren in Halterungen, insbesondere für Messungen unter hohen Temperaturbelastungen und bei großen Entfernungen sowie freitragender Anordnung dos Sensors.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Festelektrolyt-Meßzellen werden heute international sehr verbreitet zur Sauerstoffkonzentrationsmessung in Abgasen von Feuerungen sowie in der Kraftfahrzeugtechnik eingesetzt.
Für die Sauerstoffkonzentrationsmossung in Flammen und der damit möglichen Bestimmung des örtlichen Ausbrandgrades odsr des Flammenausbrandes sind nur wenige Lösungen bekannt, die die benötigte Festelektrolyt-Meßzelle mit Hilfe einer Sonde direkt in Flammenkontakt bringen.
Bekannt sind Flammensonden, wie sie von H. Rau und W. Schwartz in ihrem Beitrag „Zur experimentellen Methodik der gaspotentiometrischen Flammenuntersuchung", Gaswärme international, 38 (1987) 10, S. 540-544, beschrieben wurden und bereits als gefertigte Labormuster zum Einsatz kamen.
Bei diesen Ausführungen wurde der gefertigte Meßfühler mit der Festelektrolytzelle (Sensor) für Laboruntersuchungen in einem Schutzrohr aus Quartz bzw. für Untersuchungen an industriellen Objekten mit hoher thermischer Belastung in ein Doppelmantel-Sichromal-Rohr mittels eines keramischen Mörtels eingesetzt. Damit wird bei gasdichter Verbindung zwischen Sensor und Sondenrohr bezüglich der Führung des Bezugsgases (Luft) zum Sensor eine hohe Festigkeit des Sondenrohres gegenüber thermischer Beanspruchung sowio eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit der mit keramischem Mörtel erzielten Verbindungsstellen zwischen Sensor und Sondenrohr, infolge der Zusammenfügung von ähnlichen keramischen Materialien, erreicht. Aber die mechanische Beanspruchbarkeit der Sonde durch Stoß oder durch ein Einspannen in Koordinatengeräten und die Siegefestigkeit der Sonde bei Grenztemperaturen des Sensors ist nicht ausreichend. Letzteres insbesondere, wenn die Sonden über größere Baulängen (z.B. >1 500mm) verfügen.
Weitere Lösungen bezüglich einer gasdichten Metall-Keramikverbindung werden in den Patentschriften DE 2021396, DE 3139957, DD 138971, DD 111 248 und DD 222293 ausgewiesen. Sie betreffen kraftschlüssige Spannverbindungen oder temperaturbeständige Lotverbindungen, die z.T. korrosionsbeständig sind. Diese angegebenen technischen Lösungen sind nicht geeignet, weil die Anforderungen an ihre Temperaturbeständigkeit im vorliegenden und beschriebenen Einsatzfall weit höher liegen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung zur sicheren, zuverlässigen und langlebigen gasdichten und temperaturbeständigen Befestigung von Festelektrolytsensoren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung vorzuschlagen, die eine freitragende Positionierung des Festelektrolytsensors über große Entfernungen ermöglicht und sicher im Temperaturbereich bis zur Anwendungsgrenze des Sensors betrieben werden kann.
Die Erfindung geht von einem metallenen, wassergekühlten Sondenrohr aus, in das auf einer Seite ein keramischer Festelektrolytsensor mit einem speziellen Keramikmörtel eingesetzt ist. Auf der anderen Seite des Rohres befindet sich der Sondenkopf mit den entsprechenden Anschlußelementen. Das Sondenrohr dient zur Aufnahme des Thermopaares und der Elektrodenableitung, die vom Sensor zu den Anschlußklemmen am Sondenkopf führen. Es enthält des weiteren ein Innenrohr, durch das das Bezugsgas vom Sondenkopf zum Sensor strömt, womit die Forderung nach einer gasdichten Verbindung zwischen Sondenrohr und Sensor steht.
Es wurde gefunden, daß es möglich ist, einen keramischen Festelektrolytsensor direkt in ein metallenes, wassergekühltes Sondenrohr einzumörteln, wobei der keramische Sensor Temperaturen bis zu seiner Anwendungsgrenze ausgesetzt werden kann und die Verbindungsstelle zwischen Sensor und Sondenrohr gasdicht ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist dementsprechend dadurch gekennzeichnet, daß die den Festelektrolytsensor aufnehmende Hülse Teil der wassergekühlten Sonde und unmittelbar vom Kühlwasser beaufschlagt ist.
Überraschend stellte sich heraus, daß Festelektrolytsensoren unter diesen Bedingungen, die einen hohen Ternperaturgradienten im Sensor hervorrufen, sicher und über lange Zeiträume zuverlässig betrieben werden können. Vorteile der Erfindung sind:
- Der Sensor kann sicher mittels einer freitragender» Sonde bei hohen Temperaturen in Räumen mit heißer Gasatmosphäre oder in Flammen positioniert werden.
- Das metallene Sondenrohr gewährleistet eine gute mechanische Festigkeit beim Einbau in entsprechenden Koordinatengeräten sowie beim Transport und bei der Lagerung der Sonde.
- Die Mörtelstelle zwischen Sensor und Sondenrohr unterliegt einer Wasserkühlung, so daß thermisch bedingte Spannungen in der Verbindungsstelle auszuschließen sind. Des weiteren verhindert die Wasserkühlung ein Verzundern des Sondenrohres, so daß es an der Verbindungsstelle zwischen Sensor und Sondenrohr zu keiner Rißbildung bzw. zu Zunderabschalungen kommt, womit die Dichtheit der Verbindung zwischen Sensor und Sondenrohr unter hohen Einsatztemperaturen der Sonde gewährleistet bleibt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der zugehörigen Abbildung erläutert werden. Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Anordnung.
Das metallene, wassergekühlte Sondenrohr besteht an der Befestigungsseite für den keramischen Festelektrolytsensor aus 3 konzentrisch angeordneten Rohren, wobei das Außenrohr 1 mit dem Innenrohr 3 durch Verschweißen mit der Hülse 4 dicht verbunden ist, und das Mittelrohr 2 als Trennwand für das Kühlwasser 5 dient. In die metallene, gekühlte Hülse 4 ist der keramische Festelektrolytsensor 6 eingemörtelt. Durch den Hochtemperaturmörtel 7 wird der keramische Festelektrolytsensor sicher befestigt und gleichzeitig so abgedichtet, daß das Bezugsgas 8 (Luft) aus dem Innenrohr 3 nicht durch diese Verbindungsstelle nach außen dringen kann. Durch das Innenrohr 3 werden die isolierten Drähte 9 des Thermopaares und der Elektrode nableitung des keramischen Festelektrolytsensors geführt.
Claims (2)
1. Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren, wobni der Festelektrolytsensor mittels keramischen Mörtels in eine Hülse eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse Teil einer wassergekühlten Sonde und unmittelbar vom Kühlwasser beaufschlagt ist.
2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse mit der wassergekühlten Sonde verschweißt ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33695690A DD301963A9 (de) | 1990-01-05 | 1990-01-05 | Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33695690A DD301963A9 (de) | 1990-01-05 | 1990-01-05 | Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD301963A9 true DD301963A9 (de) | 1994-09-01 |
Family
ID=5615830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD33695690A DD301963A9 (de) | 1990-01-05 | 1990-01-05 | Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD301963A9 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1371976A1 (de) * | 2002-06-10 | 2003-12-17 | Sobotta GmbH Sondermaschinenbau | Messgassonde zur Messung von Gasen in einer heissen und staubhaltigen Gasatmosphäre |
-
1990
- 1990-01-05 DD DD33695690A patent/DD301963A9/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1371976A1 (de) * | 2002-06-10 | 2003-12-17 | Sobotta GmbH Sondermaschinenbau | Messgassonde zur Messung von Gasen in einer heissen und staubhaltigen Gasatmosphäre |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1300709B (de) | Vorrichtung zur Ermittlung der Sauerstoffaktivitaet von in fluessigem Zustand befindlichen Metallen, insbesondere Eisen | |
| DE2914947C2 (de) | Einrichtung zur Gasanalyse mit galvanischen Festelektrolytzellen | |
| EP2002254B9 (de) | Verfahren zur herstellung eines gassensors für hochtemperaturanwendungen | |
| DE2846166C2 (de) | ||
| DE69006768T2 (de) | Testelektrode. | |
| DE2218227A1 (de) | Sonde zur Messung der Sauerstoffkonzentration von Fluiden und Verfahren zur Herstellung einer derartigen Sonde | |
| DE3724274C2 (de) | Sensoreinheit, insbesondere Luft/Kraftstoff-Verhältnissensor | |
| DE102011008176B4 (de) | Thermoelektrischer Temperaturfühler | |
| DD301963A9 (de) | Anordnung zur Befestigung von Festelektrolytsensoren | |
| DE2263035A1 (de) | Galvanische zelle in einem sauerstofffuehler | |
| DE2650307C3 (de) | Einrichtung zur Gasanalyse ohne Probenahme | |
| DE2813818A1 (de) | Elektrochemische vorrichtung und verfahren zu ihrer anwendung | |
| DE102012201977A1 (de) | Sensor und Verfahren zum Bestimmen einer Konzentration eines Bestandteils eines zu analysierenden Fluids | |
| DE2350485A1 (de) | Elektrochemisches messgeraet zur kontinuierlichen bestimmung der sauerstoffaktivitaet in gasen, metall- oder salzschmelzen | |
| DE1496319C3 (de) | ||
| DE2654892C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtasten der Änderung des Luft-Brennstoff-Verhältnisses eines einer Brennkraftmaschine zugeführten Gemisches | |
| DE3201796C2 (de) | ||
| DE19530910A1 (de) | Vorrichtung zur Messung der Konzentration von Fluorionen bzw. eines Verhältnisses von Metallfluoriden in einer Schmelze oder einem Gasgemisch | |
| WO1994029702A1 (de) | Nadelsonde zur messung der leitfähigkeit in flüssigkeiten oder mehrphasengemischen | |
| DE3621652C1 (de) | Messonde zur Analyse eines Gases sowie Anwendung derselben | |
| DE1798248C3 (de) | ||
| DE3101174A1 (de) | Waermetauscher | |
| DE1673181A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur UEberwachung des Sauerstoffgehaltes von fluessigen Metallen | |
| EP4560306A1 (de) | Anordnung mit elektrisch leitfähigen zuleitungen, einer ummantelung und einem stabförmigen isolierkörper | |
| DE2817350A1 (de) | Sauerstoffuehler fuer industrielle luft/brennstoff-steuerung und/oder -regelung sowie verfahren zur herstellung desselben |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| NAC | Public notice for inspection of provisional exclusive patent accord. to par 18/2 dd-patg. | ||
| A9 | Laid open application accord. to par. 10.3 extension act |