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DD301622A7 - Tarnfarbe - Google Patents

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Publication number
DD301622A7
DD301622A7 DD24483482A DD24483482A DD301622A7 DD 301622 A7 DD301622 A7 DD 301622A7 DD 24483482 A DD24483482 A DD 24483482A DD 24483482 A DD24483482 A DD 24483482A DD 301622 A7 DD301622 A7 DD 301622A7
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
parts
weight
pigment
color
yellow
Prior art date
Application number
DD24483482A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Dipl-Ing Schurig
Walter Dassler
Uwe Dipl-Phys Dr Schreckenbach
Gudrun Dipl-Chem Herzog
Original Assignee
Schurig Eberhard Dipl Ing
Walter Dassler
Schreckenbach Uwe Dipl Phys Dr
Herzog Gudrun Dipl Chem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schurig Eberhard Dipl Ing, Walter Dassler, Schreckenbach Uwe Dipl Phys Dr, Herzog Gudrun Dipl Chem filed Critical Schurig Eberhard Dipl Ing
Priority to DD24483482A priority Critical patent/DD301622A7/de
Publication of DD301622A7 publication Critical patent/DD301622A7/de

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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine graugelbe Pigmentrezeptur, mit deren Hilfe beispielsweise thermoplastische Tarnfolien, Anstrichstoffe, Druckfarben usw. so pigmentiert werden können, daß sie in ihrem spektralen Remissionsverhalten und ihrer Farbe natürlichen graugelben Umgebungselementen, wie nasser Sand, Lehmboden, gepflügter Ackerboden, im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 1 100 nm entsprechen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine graugelbe Pigmentmischung, mit deren Hilfe Tarnmittel, ?.. B. thermoplastische Kunststoff-Folien, Anstrichstoffe, Druckfarben usw., so gefärbt werden können, daß sie in ihrem spektralen Remissionsverhalten und ihrer Farbe natürlichen graugelben Umgebungselementen, wie nasser Sand, Lehmboden, gepflügter Ackerboden, Gestein, im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1100nm entsprechen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für Tarnzwecke sind Tarnfarben bekannt, die eine Anpassung der Tarnmittel an Farbe und Remissionsverhalten von hellgelbem und hellbraunem Sand, graubraunem und braunem Sand- und Ackerboden sowie Gestein ermöglichen.
In der natürlichen Umgebung treten jedoch auch häufig graugelbe Elemente auf, die sich bei nassem Sa id, Lehmboden, gepflügtem Ackerboden, Gestein oder deren Mischungen ergeben. Derartige Elemente sind dadurch gekennzeichnet, daß sie zum einen eine Farbe besitzen, deren Farbort in derCIE-x.y-Normfarbtafel sich in einem Bereich innerhalb χ = 0,3611 bis 0,3699, y = 0,3600 bis 0,3610 befindet, zum anderen eine Remissionskurve aufweisen, die im Spektralbereich von 400nm bis 1100nm zwischen 10,0% und 15,0% Remission beginnt und zwischen 32,0% und 43,0% Remission endet.
Mit der hellbraunen Pigmentmischung zur Tarnung von Gegenständen ist es prinzipiell auch möglich, den für graugelbe Umgebungselemente erforderlichen Farbort einzustellen.
Die Pigmentrezeptur führt jedoch zu einer Remissionskurve, die oberhalb von 700nm einen stetigen Aufstieg in das nahe Infrarot-Gebiet aufweist.
Benutzt man zur Einfärbung des Tarnmaterials eine der bekannten Pigmentmischungen, kann man das erforderliche Remissionsverhalten nicht erreichen und die erzielbaren Farborte liegen außerhalb des Toleranzbereiches im Farbraum.
Mit den in FR-PS 1 360462 (C 09 d) angeführten Pig.nentmischungen aus zwei oder mehreren Komponenten der Pigmente Chromoxidgrün, a-Eisenoxidhydrat, a-Eisen-lll-oxid, Titandioxid und Ruß wird der Bereich in der CIE-Normfarbtafel und der charakteristische Remissionsverlauf nicht erreicht. Die genannten Mangel in Remissionsverlauf und Farbe der so pigmentierten Tarnmittel führen bei fotografischer und visueller Aufklärung zur Enttarnung der Objekte.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Erkennen getarnter Gegenstände mit visuellen oder fotografischen Verfahren im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1100nm unmöglich zu machen.
Darlegung dos Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine graugelbe Tarnfarbe für Tarnmittel zu schaffen, die dem Tarnmittel Farbe und Remissionsverhalten gemäß den natürlichen graugelben Umgebungselementen verleiht.
Es wurde gefunden, daß bei der Kombination der Pigmente Anthrachinonschwarz (Color Index Teil I- Pigment Black 20), gelbes Monoazopigment (Color Index Teil I-Pigment Yellow 97), α-Eisen-lll-oxid (Color Index Teil I-Pigment Red 11; Teil Il Nr. 77 491), Acetylenruß (Color Index Teil I- Pigment Black 7), Titandioxid (Color Index Teil I- Pigment White 6; Teil Il Nr. 77 891) in einem bestimmten Bereich der Konzentrationsverhältnisse zueinander ein farbiges Aussehen und ein spektrales Remissionsverhalten der so pigmentierten Tarnmittel auftritt, das dem der natürlichen graugelben Umgebungselemente entspricht. Die Grfindungsgemäße Mischung der Basispigmente enthält
0,5 bis 5,0 Masseteile Anthrachinonschwarz 10,0 bis 30,0 Masseteile gelbes Monoazopigment
3,0 bis 15,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid
0,1 bis 2,0 Masseteile Acetylenruß 50,0 bis 37,0 Masseteile Titandioxid,
wobei die Summe der Pigmente jeweils 100 Teile beträgt. Die Pigmentmischungen können noch weitere an sich bekannte anorganische und/oder organische Pigmente sowie Extender enthalten.
-2- 301622 Ausfuhrungsbeispiele
In der zugehörigen Abbildung stellt die Kurve 1 den Remissionverlauf einer hellbraunen Pigmentrezeptur und die Kurve 2 das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel dar.
1,81 Teile Helioechtschwarz IRK (Bayer AG) 19,91 Teile Novopermgelb FGL (Hoechst AG) 5,43 Teile Eisenoxidrot N 203 (VEB Kali-Chemie) 0,45 Teile Acetylenruß P 1250 (VEB Stickstoffwerk Picsteritz) 72,40 Teile Titandioxid RN 57 P (Kronos-Titan-GmbH) Die Pigmente werden mit Dialkylphthalat im Verhältnis 1,5:1 vermischt und über einen Dreiwalzenreibstuhl zu mittlerer Kornfeinheit abgerieben. Die damit erhaltene Pigmentpaste wird mit einer thermoplastischen Formmasse auf der Basis von weichgemachtem Polyvinylchlorid nach DD 288722 vermischt und beieinerTemperaturvon 170°Cbis 1750C zur Folie kalandriert. Die Folie wird anschließend matt geprägt.

Claims (2)

1. Tarnfarbe, bestehend aus einer graugelben Pigmentmischung, gekennzeichnet dadurch, daß die Pigmentmischung aus
0,5 bis 5,0 Masseteile Anthrachinonschwarz
10,0 bis 30,0 Masseteile gelbes Monoazopigment
3,0 bis 15,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid
0,1 bis 2,0 Masseteile Acetylenruß
50,0 bis 87,0 Masseteile Titandioxid
besteht.
2. Tarnfarbe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Pigmentmischung noch weitere an sich bekannte anorganische und/oder organische Pigmente und/oder Extender enthält.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD24483482A 1982-11-12 1982-11-12 Tarnfarbe DD301622A7 (de)

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DD301622A7 true DD301622A7 (de) 1993-05-06

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