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DD290039A5 - METHOD FOR RESTRICTING OR PARTIALLY OBSERVING BONDING OPENINGS IN PIPES TO BE RENEWED - Google Patents

METHOD FOR RESTRICTING OR PARTIALLY OBSERVING BONDING OPENINGS IN PIPES TO BE RENEWED Download PDF

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Publication number
DD290039A5
DD290039A5 DD33558789A DD33558789A DD290039A5 DD 290039 A5 DD290039 A5 DD 290039A5 DD 33558789 A DD33558789 A DD 33558789A DD 33558789 A DD33558789 A DD 33558789A DD 290039 A5 DD290039 A5 DD 290039A5
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
tube
formwork
lining
pipeline
rehabilitated
Prior art date
Application number
DD33558789A
Other languages
German (de)
Inventor
Guenter Drechsel
Heiko Pollnow
Bernd Simon
Hans-Dieter Teuber
Original Assignee
Bauakademie Inst. F. Ingenieur.- U. Tiefbau,De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DD33558789A priority Critical patent/DD290039A5/en
Publication of DD290039A5 publication Critical patent/DD290039A5/en

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Abstract

Die Erfindung betrifft das Offenhalten der Einbindungsoeffnungen von Anschluszleitungen bzw. Zulaeufen, die auszerhalb von Schaechten in eine zu sanierende Hauptrohrleitung - vorzugsweise zum Ableiten von Abwasser - einmuenden. Die Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zum aufgrabungsfreien Offenhalten oder teilweisen Offenhalten der Anschluszleitung in die Hauptleitung anzugeben. Erfindungsgemaesz wird von einer bestehenden OEffnung aus ein dem Durchmesser der Anschluszleitung entsprechender flexibler Schlauch mittels definiertem Wasserdrucks in diese bis zur Einbindungsstelle in die Hauptleitung eingestuelpt, ohne sie zu verschlieszen. Die Kontrolle erfolgt ueber Kanalfernsehanlage. Je nach dem gewaehlten Sanierungsverfahren wird der Stuelpschlauch weiter eingestuelpt, wenn verfahrensgemaesz die Vorrichtung die Einbindungsstelle passiert hat. Fig. 2{Rohrleitung; Einbindungsoeffnung; Offenhaltung; Sanierung; Anschluszleitung; Abwasserleitung; Gleitschalung; Schlauchschalung; Spritz- oder Schleuderverfahren; Zementmoertel; Stuelpschlauch}The invention relates to keeping open the Einbindungsoeffnungen Anschluszleitungen or Zulaeufen, the outside of Schaechten in a main pipeline to be rehabilitated - preferably for discharging sewage - einmuenden. The object is to provide a method for excavation-free holding open or partially holding open the Anschlußszleitung in the main line. According to the invention, from an existing opening, a flexible hose corresponding to the diameter of the connection line is filled into the main line by means of defined water pressure, up to the point of attachment into the main line, without closing it. The control takes place via channel television system. Depending on the chosen refurbishment process, the stub-tube is kept in place if, according to the method, the device has passed the point of attachment. Fig. 2 {pipeline; Einbindungsoeffnung; Keeping open; remediation; Anschluszleitung; Sewer; Sliding shuttering; Tube shuttering; Spray or spin method; cement mortar; turnout tube}

Description

Hierzu T Seite ZeichnungenFor this T page drawings

Anwendungsgebiet der ErfindungField of application of the invention

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Offenhalten oder teilweisen Offenhalten der Einbindungsöffnungen von Anschlußleitungen (Zulaufen), die außerhalb von Schächten in eine zu sanierende Hauptrohrleitung, die vorzugsweise zum Ableiten von Abwasser genutzt wird, einmünden.The invention relates to a method for holding open or partially holding open the Einbindungsöffnungen of leads (Zulaufen), which open outside of manholes in a main pipeline to be rehabilitated, which is preferably used for discharging sewage.

Charakteristik der bekannten technischen LösungenCharacteristic of the known technical solutions

Die Sanierung von nicht begehbaren Abwasserleitungen, in die außerhalb von Schächten Anschlußleitungen (Zuläufe) einbinden, ist mit einer ganzen Reihe ansonsten effektiver Verfahren nur durchführbar, wenn im Bereich jeder Einbindung eine Baugrube ausgehoben, die Einbindung geöffnet, vor der Sanierung abgedichtet und nach der Sanierung in aufwendiger Weise wieder angeschlossen wird. Dies trifft z. B. für das Gleitschalungsverfahren nach WP 242978 zu als auch für das Zementmörtel-Auskleidungs-Verfahren (ZMA-Verfahren) nach WP 66571 (TGL 34011). Praktikable Lösungen zur aufgrabungsfreien Herstellung von Abzweigen bei der Rohrsanierung nach insbesondere dem WP 66571 sind nur für die Sanierung von Versorgungsleitungen bekannt, bei denen^am Abzweig (Abgang von der zu sanierenden Hauptleitung) ein Ventil angeordnet ist (z.B. WP 152974, WP 152 838, WP 153180), was aber bei Abwasserfreispiegelleitungen nicht der Fall ist, da es sich hier nicht um Abgänge sondern um Zulaufe handelt, deren Querschnitt nicht durch ein Ventil verschließbar ist, weswegen ein mörtelartiges, plastisches oder weichplastisches Sanierungsmaterial in die Zulaufe eindringen würde. Es ist zwar in einigen Fällen möglich, in den Einbindungsöffnungen der in die zu sanierende Leitung einmündenden Anschlußleitungen auf verhältnismäßig komplizierte Weise Absperrblasen zu positionieren, diese können sich aber beim Sanieren nicht in die Hauptleitung hineinbewegen und somit die Ausbildung der Auskleidungsschicht im Einbindungsbereich nicht verhindern. Das hat zur Folge, daß in diesem Bereich die erhärtete Auskleidungsschicht aus Mörtel oder einem mörtelartigen Werkstoff nach der Sanierung konturengerecht wieder geöffnet werden muß, was nur durch den Einsatz kompliziert steuerbarer Fräsroboter möglich ist, deren Werkzeuge dabei einem hohen Verschleiß ausgesetzt sind.The rehabilitation of non-accessible sewers, in the outside of manholes connecting leads (inlets), can only be carried out with a whole set of otherwise effective methods if digging in the area of each integration, the integration opened, sealed before the rehabilitation and after the renovation is reconnected in a complex manner. This is true for. B. for the slipforming method according to WP 242978 as well as for the cement mortar lining method (ZMA method) according to WP 66571 (TGL 34011). Practical solutions for the excavation-free production of branches in the pipe rehabilitation according to in particular the WP 66571 are known only for the rehabilitation of supply lines, in which ^ at the branch (departure from the main line to be rehabilitated) a valve is arranged (eg WP 152974, WP 152 838, WP 153180), but this is not the case with sewage free-flow lines, since these are not outlets but feeds whose cross-section can not be closed by a valve, which is why a mortar-like, plastic or soft-plastic remediation material would penetrate into the inlet. Although it is possible in some cases to position in the Einbindungsöffnungen the opening into the line to be rehabilitated lines in a relatively complicated manner Absperrblasen, but these can not move into the main line during renovation and thus not prevent the formation of the lining layer in the binding area. This has the consequence that in this area the hardened lining layer of mortar or a mortar-like material must be reopened contoured after the renovation, which is only possible through the use of complicated controllable milling robot whose tools are exposed to high wear.

Bei Anschleuderverfahren muß der in die Anschlußleitung hineingeschleuderte Mörtel auf umständliche Weise entfernt werden (vgl. Instandhaltung von Kanalisationen/Stein, D.; Niederehe, W.— Ernst & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften, Berlin 1987, S.216).In Anschleuderverfahren the thrown into the connection line mortar must be removed in a cumbersome manner (see Maintenance of sewers / Stein, D. Niederehe, W.- Ernst & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften, Berlin 1987, p.216).

Beim Rohrstrang-Relining, d. h. beim Einbringen einer neuen Rohrleitung, wobei der Ringraum zwischen der Innenwandung der zu sanierenden und der Außenwandung der neu eingebrachten Leitung mit einem aushärtenden mörtelartigen Werkstoff ausgepreßt wird, sind nach der o.a. Literaturstelle S. 221 alle Anschlußkanäle im Bereich der Einmündungen in offener Baugrube vor dem Sanieren abzutrennen und nachdem Sanieren wieder anzuschließen oder durch Absperrblasen gegen das Eindringen von Verpreßwerkstoff zu schützen, wobei im letztgenannten Fall nach Entfernung der durch die Anschlußleitung eingeführten Absperrblase zum Zwecke des Wiederanschlusses dieser Leitung nicht nur die neu eingebrachte Rohrleitung sondern auch die im Ringraum befindliche Schicht aus dem inzwischen erhärteten mörtelartigen Werkstoff konturengerecht geöffnet werden muß. Dabei treten an den Fräswerkzeugen des in der sanierten Leitung zu diesem Zwecke arbeitenden, kompliziert steuerbaren Roboters, ebenso wie schon beschrieben, sehr starke Verschleißerscheinungen auf.When piping relining, d. H. when introducing a new pipeline, wherein the annular space between the inner wall to be rehabilitated and the outer wall of the newly introduced line is squeezed out with a hardening mortar-like material, according to the o.a. Reference p. 221 to separate all connecting channels in the area of the junctions in open excavation prior to rehabilitation and to reinstate after sanitation or to protect against the ingress of encapsulant by Absperrblasenstoff, in the latter case after removal of the introduced through the connecting tube Absperrblase for the purpose of reconnecting this Line not only the newly introduced pipeline but also the layer located in the annulus of the now hardened mortar-like material must be opened contoured. In this case, occur on the milling tools of working in the rehabilitated line for this purpose, complicated controllable robot, as already described, very strong signs of wear.

Darlegung des Wesens der ErfindungExplanation of the essence of the invention

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum im wesentlichen aufgrabungsfreien Offenhalten oder teilweisen Offenhalten der außerhalb von Schächten gelegenen Einbindungsstellen von Anschlußleitungen (Zuläufen) zu schaffen, die in eine Hauptrohrleitung einmünden, während diese Hauptrohrleitung saniert wird, wobei die Sanierung vorzugsweiseThe invention has for its object to provide a method for substantially excavation-free holding open or partially holding open the located outside of shafts integration points of leads (inlets), which open into a main pipeline, while this main pipeline is rehabilitated, the refurbishment preferably

a) nach WP 242978 mit Hilfe einer Gleitschalung und einerdieser Gleitschalung folgenden flexiblen, den frischen Auskleidungsmörtel stützenden Schlauchschalung odera) according to WP 242978 by means of a sliding formwork and a flexible formwork following this slipforming, the fresh lining mortar supporting hose formwork or

b) nach WP 66571 mit Hilfe einer von einem Abstandhalternetz umgebenen pneumatischen Schlauchschalung oderb) according to WP 66571 with the aid of a pneumatic hose formwork surrounded by a spacer net or

c) durch Auskleiden mit Zementmörtel nach einem Spritz-oder Schleuderverfahren oderc) by lining with cement mortar by a spray or spin method or

d) durch Einbringen einer neuen Rohrleitung, wobei der Ringraum zwischen der Innenwandung der zu sanierenden und der Außenwandung der neu eingebrachten Leitung mit einem aushärtenden mörtelartigen Werkstoff ausgepreßt wird,d) by introducing a new pipeline, wherein the annular space between the inner wall of the to be rehabilitated and the outer wall of the newly introduced line is pressed with a hardening mortar-like material,

erfolgen kann.can be done.

Eine weitere Aufgabe ist es, kosten- und materialaufwendige Säuberungs- oder Fräsarbeiten an den Einbindungen dadurch zu vermeiden, daß der Einbindungsbereich während der Sanierung gar nicht erst mit ausgekleidet oder im Fall c) ausgepreßt wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß — in der Regel von einer bestehenden Öffnung, z. B. einem Straßeneinlauf aus—ein dem Durchmesser der Anschlußleitung entsprechender flexibler Schlauch mit Hilfe von definiertem Wasserdruck durch die Anschlußleitung bis zur Einbindestelle in die Hauptleitung eingestülpt wird. Als Hilfsmittel dazu dient in bekannter Weise z. B. ein Inversionsrohr von den örtlichen Gegebenheiten entsprechender Länge, das über der bestehenden Öffnung senkrecht aufgestellt wird. An seiner unteren Öffnung ist der Stülpschlauch befestigt, der durch das Rohr nach oben und aus ihm herausgeführt wird. Die Länge des Stülpschlauches ist so ausreichend zu wählen, daß der Stülpschlauch von der vorhandenen Öffnung aus bis zur Einbindungsstelle ausgestülpt werden kann. Durch Einleitung von Wasser in das Inversionsrohr bewegt sich dieser Stülpschlauch stülpend durch die Anschlußleitung zur Einbindungsstelle. Durch seine Flexibilität ist gewährleistet, daß er sich durch eventuell in dieser Anschlußleitung befindliche Krümmungen bewegen kann. Im Fall a) wird der Stülpschlauch zunächst so weit in Richtung Hauptleitung gestülpt, daß er die Einbindungsöffnung zwar verschließt, aber nicht in den lichten Querschnitt der Hauptleitung hineinragt. Dieser Vorgang, nach welchem der Stülpschlauch in bekannter Weise fixiert wird, wird mit Hilfe einer in der Hauptleitung positionierten Kanalfernsehanlage kontrolliert. Während des Sanierens, nämlich sofort nachdem die Gleitschalung die Einbindungsstelle passiert hat, wird der Stülpschlauch aus seiner Fixierung gelöst und in Abhängigkeit von der Auskleidungsdicke weiter ausgestülpt, so daß er aufgrund des definierten Wasserdruckes den zwischen der Innenwandung der zu sanierenden Hauptleitung und der Außenwandung der stützenden flexiblen Schlauchschalung befindlichen Auskleidungsmörtel verdrängt und sich an die genannte Schlauchschalung anlegt. In dieser Stellung wird der Stülpschlauch erneut fixiert. Er formt auf diese Weise eine Öffnung in den Auskleidungsmörtel, die der Kontur der ursprünglichen Einbindungsöffnung nahezu gleich ist.Another object is to avoid expensive and material-consuming cleaning or milling work on the bindings in that the binding area during the renovation is not even lined with or pressed in case c). According to the invention, this object is achieved in that - usually from an existing opening, for. B. a road inlet from a diameter of the connecting line corresponding flexible hose with the aid of defined water pressure through the connecting line to the binding site in the main line is inverted. As an aid to serve in a known manner z. B. an inversion tube of the local conditions of appropriate length, which is placed vertically above the existing opening. At its lower opening the everting tube is attached, which is led out through the tube upwards and out of it. The length of the everting tube should be selected sufficiently so that the everting tube can be everted from the existing opening to the point of attachment. By introducing water into the inversion tube, this everting tube moves through the connecting line to the point of insertion. Its flexibility ensures that it can move through any curvatures in this connection line. In the case a), the everting tube is first slipped so far in the direction of the main line, that it indeed closes the binding opening, but does not protrude into the clear cross-section of the main line. This process, according to which the everting tube is fixed in a known manner, is controlled by means of a channel television system positioned in the main line. During rehabilitation, namely immediately after the slip formwork has passed the point of attachment, the everting tube is released from its fixation and everted depending on the lining thickness, so that it due to the defined water pressure between the inner wall of the main line to be rehabilitated and the outer wall of the supporting displaced lining flexible mortar and applies to said hose formwork. In this position the everting tube is fixed again. It forms in this way an opening in the lining mortar, which is almost identical to the contour of the original binding opening.

Im Fall b) wird bis zur ersten Fixierung des Stülpschlauches genau wie im Fall a) verfahren. Nach dem Einziehen und Aufblasen der pneumatischen, mit einem Abstandhalternetz umgebenen Schlauchschalung wird der Stülpschlauch aus seiner Fixierung gelöst und in Abhängigkeit von der Auskleidungsdicke weiter ausgestülpt, so daß er sich an die Schlauchschalung anlegt. In dieser Stellung erfolgt die erneute Fixierung. Beim Einpressen des dünnflüssigen Zementmörtels in den Ringraum zwischen der pneumatischen Schalung und der Innenseite der zu sanierenden Hauptleitung wird der Stülpschlauch von diesem Zementmörtel umströmt, so daß die Einbindungsöffnung in ihrer ursprünglichen Kontur nahezu erhalten bleibt. Im Fall c) wird bis zur ersten Fixierung des Stülpschlauches ebenso wie im Fall a) verfahren. Nachdem das Spritz- oder Schleudergerät die Einbindungsöffnung passiert hat, wird der Stülpschlauch aus seiner Fixierung gelöst und mindestens entsprechend der Auskleidungsdicke weiter ausgestülpt und erneut fixiert, wobei er den im Einbindungsbereich hängengebliebenen Mörtel wegdrückt und so die Einbindungsöffnung in ihrer ursprünglichen Kontur nahezu erhält. Auch im Fall d) wird bis zur ersten Fixierung des Stülpschlauches so wie im Fall a) verfahren. Nach dem Einziehen oder Einschieben der neuen, meist aus einem Plastwerkstoff bestehenden Rohrleitung in die zu sanierende Hauptleitung wird der Stülpschlauch aus seiner Fixierung gelöst und weiter ausgestülpt, so daß er sich an die Außenwandung der eingebrachten neuen Rohrleitung anlegt. Beim Auspressen des Ringraumes zwischen der Außenseite der neuen Rohrleitung und der Innenseite der zu sanierenden Hauptleitung umströmt das zum Auspressen verwendete aushärtende, mörtelartige Material den Stülpschlauch, so daß die Einbindungsöffnung teilweise, d. h. bis auf die Wanddicke der eingebrachten neuen Leitung, nahezu konturengerecht erhalten bleibt.In case b) is proceeded until the first fixation of the everting tube exactly as in the case a). After drawing in and inflating the pneumatic, surrounded with a spacer mesh tube formwork the everting tube is released from its fixation and further evaginated depending on the lining thickness, so that it applies to the tubular formwork. In this position, the renewed fixation takes place. When pressing the thin-bodied cement mortar in the annulus between the pneumatic formwork and the inside of the main line to be rehabilitated the everting tube is flowed around by this cement mortar, so that the binding opening is almost retained in its original contour. In case c) is proceeded until the first fixation of the everting tube just as in the case a). After the injection or centrifugal device has passed the binding opening, the everting tube is released from its fixation and at least further everted according to the lining thickness and refixed, pushing away the stuck in the binding area mortar and thus almost preserves the binding hole in its original contour. Also in case d) is up to the first fixation of the everting tube as in the case a) procedure. After retraction or insertion of the new, usually made of a plastic material pipeline into the main line to be rehabilitated the everting tube is released from its fixation and further evaginated so that it rests against the outer wall of the introduced new pipeline. When pressing the annular space between the outside of the new pipeline and the inside of the main line to be rehabilitated flows around the curing used, mortar-like material for everting the everting tube, so that the binding opening partially, d. H. down to the wall thickness of the introduced new line, remains almost contoured.

Nachdem der Auskleidungswerkstoff-oder, wie im Fall d)derVerpreßwerkstoff—eine ausreichende Festigkeit erreicht hat, wird der Stülpschlauch entleert, zurückgezogen und zur Wiederverwendung vorbereitet, wobei es unerheblich ist, ob im Fall a) der Stützschlauch oder im Fall b) die pneumatische Schlauchschalung aus der sanierten Hauptleitung bereits entfernt wurde.After the lining material or, as in case d) of the pressing material, has reached sufficient strength, the everting tube is emptied, withdrawn and prepared for reuse, irrespective of whether in case a) the support tube or in case b) the pneumatic tube formwork has already been removed from the rehabilitated main line.

Ausführungsbeispielembodiment

Nachfolgend wird das Verfahren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei als Sanierungsverfahren das Gleitschalungsverfahren nach WP 242978 gewählt wurde. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigenThe method will be explained in more detail using an exemplary embodiment, wherein the sliding shuttering method according to WP 242978 was selected as the rehabilitation method. In the accompanying drawings show

Fig. 1: den Schnitt durch die zu sanierende Hauptrohrleitung mit der einbindenden Anschlußleitung und dem darin bis zurFig. 1: the section through the main pipeline to be rehabilitated with the einbindenden connection line and the therein to

Hauptrohrleitung ausgestülpten Stülpschlauch Fig.2: den Schnitt durch die sanierte Hauptrohrleitung mit der einbindenden Anschlußleitung und dem darin bis zum Stützschlauch ausgestülpten Stülpschlauch, der den Auskleidungsmörtel bereits verdrängt hat.Fig. 2: shows the section through the refurbished main pipeline with the integrating connection line and the everted tube which has been everted into the support tube and has already displaced the lining mortar.

Vor Beginn der unmittelbaren Sanierungsarbeiten an einer z. B. 2 m tief liegenden Hauptrohrleitung 1 wird von einer vorhandenen Öffnung — z.B. einem Straßeneinlauf- der Anschlußleitung 2 aus der Stülpschlauch 3 in diese Anschlußleitung 2 unter einem Wasserdruck von Verlegetiefe der Hauptrohrleitung 1 plus etwa 2 m Wassersäulein Richtung Hauptrohrleitung 1 gestülpt, bis er die Einbindungsöffnung verschließt, aber nicht in die Hauptrohrleitung 1 hineinragt, damit er nicht beim Vorbeiführen des Gleitschalungsaggregates beschädigt wird, wobei die richtige Stellung des Stülpschlauches 3 mit Hilfe einerBefore the beginning of the immediate renovation work on a z. B. 2 m deep main pipe 1 is fed from an existing opening - e.g. a road inlet of the connection line 2 from the everting 3 in this connection line 2 under a water pressure of laying depth of the main pipe 1 plus about 2 m water column in the direction of the main pipe 1 slipped until it closes the connection opening, but does not protrude into the main pipe 1, so he does not Passing the Gleitschalungsaggregates is damaged, the correct position of the everting tube 3 by means of a

Kanalfernsehanlage kontrolliert wird. In dieser Stellung wird der Stülpschlauch 3 in geeigneter Weise am Inversionsrohr fixiert. Unmittelbar nachdem das Gleitschalungsaggregat die in ihrer Entfernung vom Startschacht bekannte Einbindungsstelle passiert hat und dabei die durch den Stützschlauch 4 gestützte Auskleidung 5 in den Einbindungsbereich gelangt ist, wird der Stülpschlauch 3 aus seiner Fixierung wieder gelöst und entsprechend der Schichtdicke der Auskleidung 5 weiter ausgestülpt, so daß er aufgrund des definierten Wasserdruckes, der jetzt um etwa 2 m WS höher sein sollte als der Innendruck im Stützschlauch 4, die Auskleidung 5 verdrängt und sich an den Stützschlauch 4 anlegt. In dieser Stellung wird der Stülpschlauch 3 erneut fixiert. Er formt auf diese Weise eine Öffnung in die Auskleidung 5, deren Kontur der ursprünglichen Einbindungsöffnung nahezu gleich ist.Kanalfernsehanlage is controlled. In this position, the everting tube 3 is fixed in a suitable manner to the inversion tube. Immediately after the Gleitschalungsaggregat has passed the known in their distance from the starting shaft integration point and thereby the supported by the support tube 4 lining 5 has passed into the binding area, the everting tube 3 is released from its fixation and further everted according to the layer thickness of the liner 5, so that he due to the defined water pressure, which should now be higher by about 2 m WS than the internal pressure in the support tube 4, the liner displaced and 5 applies to the support tube 4. In this position, the everting tube 3 is fixed again. It forms in this way an opening in the lining 5, the contour of the original binding opening is almost equal.

Claims (3)

1. Verfahren zum Offenhalten oder—bezogen auf das Reliningverfahren — teilweisen Offenhalten von Einbindungsöffnungen in zu sanierende Rohrleitungen mittels bekannter Sanierungsverfahren wie dem ZMA-Verfahren durch Auskleiden mit Zementmörtel und Schlauchschalung oder dem Reliningverfahren oder dem Spritz-oder Schleuderverfahren sowie unter Verwendung einer Stützschlauchschalung, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Prinzip bekannter flexibler Stülpschlauch (3) unter Druck in eine einbindende Rohrleitung (2) zunächst bis zur Einbindungsöffnung in die Hauptrohrleitung (1) eingestülpt wird und je nach Art des Sanierungsverfahrens vor, während oder unmittelbar nach dem Sanierungsvorgang entsprechend der Schichtdicke der Auskleidung (5) dann weiter bis zum Anliegen an die Stützschlauchschalung (4) oder eine andere temporäre Schalung oder ein Reliningrohr ausgestülpt wird und den Auskleidungswerkstoff verdrängt bzw. von diesem umflossen wird unter Bildung einer der ursprünglichen Einbindungsöffnung nahezu gleichgroßen Öffnung.1. A method for keeping open or -related to the Reliningverfahren - partial holding open Einbindungsöffnungen in pipes to be rehabilitated by known remediation methods such as the ZMA process by lining with cement mortar and hose formwork or the Reliningverfahren or the spray or spin method and using a Stützschlauchschalung, thereby characterized in that a basically known flexible everting tube (3) under pressure in a einbindende pipeline (2) is initially invaginated up to the insertion opening in the main pipeline (1) and depending on the nature of the rehabilitation process before, during or immediately after the refurbishment process according to the layer thickness the liner (5) is then further everted to rest on the support tube formwork (4) or other temporary formwork or a relining tube and displaced the lining material or is flattened by it to form one of the original I einindungsöffnung almost the same size opening. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stülpschlauch (3) nach dem Anliegen an der Stützschlauchschalung (4) oder einer anderen temporären Schalung oder dem Reliningrohr weiter mit höherem Druck beaufschlagt wird und somit den schon verdrängten Werkstoff der Auskleidung (5) weiter verdrängt und verdichtet.2. The method according to claim 1, characterized in that the everting tube (3) after being applied to the support tube formwork (4) or other temporary formwork or the Reliningrohr further pressurized with higher pressure and thus the already displaced material of the lining (5) further displaced and condensed. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall der Durchführung der Sanierung nach einem Spritz- oder Schleuderverfahren das weitere Ausstülpen des Stülpschlauches (3) zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem zwar das Spritz- oder Schleuderaggregat, nicht aber das nachfolgende Glättaggregat die Einbindungsöffnung passiert hat.3. The method according to claim 1, characterized in that in the event of carrying out the rehabilitation after a spray or spin process further evagination of the everting tube (3) takes place at a time in which although the injection or centrifugal aggregate, but not the subsequent Smoothing unit has passed the connection opening.
DD33558789A 1989-12-13 1989-12-13 METHOD FOR RESTRICTING OR PARTIALLY OBSERVING BONDING OPENINGS IN PIPES TO BE RENEWED DD290039A5 (en)

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