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DD298206A5 - Verfahren zur herstellung phosphatgebundener filterkerne ii - Google Patents

Verfahren zur herstellung phosphatgebundener filterkerne ii Download PDF

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Publication number
DD298206A5
DD298206A5 DD23662682A DD23662682A DD298206A5 DD 298206 A5 DD298206 A5 DD 298206A5 DD 23662682 A DD23662682 A DD 23662682A DD 23662682 A DD23662682 A DD 23662682A DD 298206 A5 DD298206 A5 DD 298206A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
filter
alumina
granules
sorption
filter cores
Prior art date
Application number
DD23662682A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfram Bettke
Hans-Stefan Gerth
Horst Haentzschel
Martin Heinke
Werner Hoese
Gerhard Reichardt
Ruediger Seidel
Original Assignee
Bitterfeld Wolfen Chemie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bitterfeld Wolfen Chemie filed Critical Bitterfeld Wolfen Chemie
Priority to DD23662682A priority Critical patent/DD298206A5/de
Publication of DD298206A5 publication Critical patent/DD298206A5/de

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  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von phosphatgebundenen Filterkernen, die fuer den Einsatz in gasfoermigen und fluessigen organischen Medien, besonders in Kaeltekreislaeufen, zur Entfernung von Wasser, Partikeln, Saeuren und OElharzen vorgesehen sind. Zur Erzielung ausgezeichneter Sorptionseigenschaften ist bei der Herstellung dieser Feststoff-Filterkerne neben Phosphatbinder, Tonpulver und zeolithischen Molekularsieben Tonerdegranulat mit spezifischen Oberflaechen nach BET zwischen 200 und 300 m2/g einzusetzen.

Description

In Abhängigkeit von der spezifischen Oberfläche nach BET der eingesetzten Tonerdesorte ergeben sich folgende Festigkeits- und Sorptionskennziffern, die in der Tabelle aufgeführt sind.
Spezifische Oberfläche nach BET
(mVg)
218,7 243,1 266,3 289,7
Druckfestig-+ keit
(MPn)
Wasserdampf-'1"1'
adsorptions-
kapazität
(g/100g)
0,80 0,52 0,40 0,30
5,6 6,3 6,5 6,8
Gäure-+++ aufnahme
(mg/g)
14,32 20,86 35,16 39,40
* Ermittlung der Druckfestigkeit an Würfeln von 2cm KantenlSnge, die aus den Filterkörpern herausgeschnitten worden waren. ' * Bestimmung der Wasserdampfadsorptionskapazität nach TGL 22309, Blatt 7. * * * Bestimmung der Säureaufnahme nach PalmitinsSureverfahren.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung phosphatgebundener Filterkerne mit ausgezeichneten Sorptionseigenschaften für den Einsatz in Kälteanlagen, in denen in kurzer Zeit Sorptionsvorgänge zu beenden sind, durch Vermischen einer sauren Monaluminiummonophosphatlösung mit Tonerdegranulat unter Zusatz von Tonpulver, Hinzufügen von zeolithischem Molekularsieb, Homogenisieren der Masse, Verformen zu Filterkernen, Vortrocknen, Tauchen in Monoaluminiummonophosphatlösung und Glühen, gekennzeichnet dadurch, daß Tonerdegranulat mit spezifischen Oberflächen nach BET zwischen 200 und 300m2/g verwendet wird.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von chemisch-aktiven, porösen Filterkernen, die vorwiegend in Kältekreisläufen eingesetzt werden. Allgemein handelt es sich um Feststoff-Filterkörper für den Einsatz in gasförmigen und flüssigen organischen Medien mit sehr guten Trocknungseigenschaften, Partikelrückhaltevermögen, Säurebindungsvermögen und Ölharzadsorption.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, Filterkörper, die aus mehreren Adsorbentien, wie beispielsweise Aluminiumoxid, Aluminiumsilikat, zeolithischem Molekularsieb und Bindemittel bestehen, in kontinuierlich arbeitenden Trocknungs-, Adsorptins- und Kontaktanlagen mit strömenden Gasen und Flüssigkeiten einzusetzen. Die DD-PS 97552 und DD-PS106138 haben Verfahren zur Herstellung von aktiven Filterkörpern zum Inhalt, wobei u.e. ein Bindemittel aus Phosphorsäure und Aluminiumhydroxid im Gewichtsverhältnis der dazugehörigen Oxide von P2O6IAI2O3 = 3:x, wobei χ S 1 ist, verwendet wird. In das Abbindesystem, bestehend aus festen Aluminiumoxidkörpern, Tonpulver und flüssigem Phosphatbinder, werden Sorptionsmittel in Form von Granalien aus zeolithischen Molekularsieben, Silikagelen oder Magnesiumoxid zugegeben, wobei die zum Verbundsystem gehörenden Aluminiumoxidkörner ebenfalls als Adsorbens wirken. Für die Anwendungstechnik dieser Filterkerne ist sowohl die Verbundfestigkeit als auch die Adsorptionsfähigkeit zu berücksichtigen, wobei je nach Anwendungsfall einem dieser Parameter der Vorrang gebührt.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist, Filterkörper herzustellen, die ausgezeichnete Adsorptionseigenschaften besitzen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Es wurde gefunden, daß die spezifische Oberfläche der zur Verbundmasse gehörenden Tonerdekörner die Gebrauchswerteigenschaften der Filterkerne entscheidend beeinflußt. Erfindungsgemäß wird durch Vermischen einer sauren Monoaluminiummonophosphatlösung mit Tonerdesplit unter Zusatz von Tonpulver eine Verbundmasse hergestellt, in der zur Erhöhung der Sorptionsfähigkeit zeolithische Molekularsiebkugeln eingebettet werden. Nach dem Homogenisieren wird aus der Masse mittels einer Preßvorrichtung ein Filterkörper geformt, der nach Vortrocknen, Tauchen in Monoaluminiummonophosphatlösung und Glühen seine Gebrauchswerteigenschaften erhält. Es hat sich gezeigt, daß nach dem Glühen der Filterkerne, was die Erhärtung des Abbindesystems Phosphatbinder-Aluminiumoxidkörner-Tonpulver wesentlich beschleunigt, ein gas- und flüssigkeitsdurchlässiger, abriebfester, poröser Filterkörper entsteht, dessen Verbundfestigkeit und Sorptionsfähigkeit durch die spezifische Oberfläche nach BET der eingesetzten Aluminiumoxidkomponente bestimmt wird.
    Verwendet man zur Herstellung eine Aluminiumoxidkomponente mit der spezifischen Obe. 7 .he nach BET zwischen 200 und 300m2/g, entsteht ein Filterkörper mit ausgezeichneten Sorptionseigenschaften. Dieser Typ ist für Spezialaufgaben geeignet, bei denen es darauf ankommt, in sehr kurzer Zeit Sorptionsvorgänge zu beenden. Dies ist beispielsweise nach Ausbrennvorgängen (Havario) in Kältekreisläufen erforderlich, aber auch für die Trocknung im Zustand der Erstmontage von Kälteanlagen (Kurzzeitfilter, Ausbrennfilter, Montagefilter). Als Molekularsieb wird in bekannter Weise ein synthetisch hergestellter Zeolith vom Typ A in kugeliger Form verwendet.
    Ausführungsbeispiel
    500g Tonerdegranulat der Kornfraktion 0,2 bis 0,8mm, 200g Tonerdegranulat der Kornfraktion 0,8 bis 1,2mm, 40g pulverförmiger Friedländer Blauton und 200g zeolithisches Molekularsieb vom Typ 3 A in kugeliger Form der Fraktion 1,6 bis 3,15mm werden mit 260ml Monoaluminiummonophosphatlösung der Dichte d = 1,4g/cm3 übergosen und in einem Mischer homogenisiert. Aus der entstandenen Masse von plastischer Konsistenz werden mittels einer Preßvorrichtung Filterkerne hergestellt, diese anschließend bei 2000C getrocknet, in diesem Zustand kurze Zeit in Monoaluminiurti..ionophosphatlösung getaucht und schließlich bei 4000C geglüht.
DD23662682A 1982-01-08 1982-01-08 Verfahren zur herstellung phosphatgebundener filterkerne ii DD298206A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001021553A1 (en) * 1999-09-24 2001-03-29 Albemarle Corporation Phosphorus doped activated alumina

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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