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DD296075A5 - Verfahren zur herstellung neuer inhibitoren der dipeptidyl peptidase iv - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer inhibitoren der dipeptidyl peptidase iv Download PDF

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DD296075A5
DD296075A5 DD33154489A DD33154489A DD296075A5 DD 296075 A5 DD296075 A5 DD 296075A5 DD 33154489 A DD33154489 A DD 33154489A DD 33154489 A DD33154489 A DD 33154489A DD 296075 A5 DD296075 A5 DD 296075A5
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DD
German Democratic Republic
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acid
dipeptidyl peptidase
tert
nitrobenzyloxycarbonyl
amino acid
Prior art date
Application number
DD33154489A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Neubert
Ilona Born
Juergen Faust
Jochen Heins
Alfred Barth
Hans-Ulrich Demuth
Jens U Rahfeld
Torsten Steinmetzer
Original Assignee
Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg,De
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Filing date
Publication date
Application filed by Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg,De filed Critical Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg,De
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  • Peptides Or Proteins (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV auf der Basis spezieller Aminosaeurederivate mit heterocyclischer Amidstruktur, die die katalytische Aktivitaet des Enzyms in gereinigter Form als auch in normalen oder pathologisch veraenderten menschlichen und tierischen Seren, in Organen, Geweben und Zellen menschlicher, tierischer, pflanzlicher und mikrobieller Herkunft sowohl in vivo als auch in vitro kompetitiv hemmen und als potentielle Therapeutika in Bereichen der durch die Dipeptidyl Peptidase IV regulativ gesteuerten Stoffwechselprozesse zur Anwendung kommen. Die Erfindung ist zur Anwendung in der Medizin, insbesondere in der Immunbiologie und Pathologie und fuer die pharmazeutische Industrie von Bedeutung.{Inhibitoren; Dipeptidyl Peptidase IV; Aminosaeurederivate; heterocyclische Amidstruktur; Herstellung; kompetitive Hemmung; Therapeutika; Medizin; Immunbiochemie; pharmazeutische Industrie}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV (DPIV)-auf der Basis spezieller Aminosäurederivate mit heterocyclischer Amidstruktur. Die erfindungsgemäßen Verbindungen hemmen die katalytische Aktivität der Dipeptidyl Peptidase IV kompetitiv und können als reversible DD IV-lnhibitoren im Bereich medizinisch-biologischer Prozesse, an denen das Enzym funktionell beteiligt ist, als potentielle Diagnostika bzw. Therapeutika zur Anwendung kommen. Die Erfindung ist zur Anwendung in der Human- und Veterinärmedizin, Pathobiochemie, Pharmakologie, Immunbiochemie und für die pharmazeutische Industrie geeignet.
Charakteristika des bekannten Standes der Technik
Die Dipeptidyl Peptidase IV ist ein im Säugerorganismus ubiquitär vorkommendes Enzym. Sie ist eine Serinprotease mit ausgeprägter Substratspezifität, die konsekutiv vom N-terminalen Ende einer Peptid- oder Proteinkette Dipeptide der Struktur X33-Pm und X33-AIa abspaltet, vorausgesetzt in dritter Position der Sequenz befinden sich keine Prolin- oder Hydroxyprolin-Reste (vgl. KüHertz et al., Dipeptidyl Peptidase IV—Chemie, Biochemie und physiologische Aspekte, Beiträge zur Wirkstofforschung Heft 11, Akademie-Industrie-Komplex Arzneimittelforschung 1981). Neuere Befunde zeigen, daß die Dipeptidyl Peptidase IV ein physiologisch-biochemisch relevantes Enzym zu sein scheint, das an einer Reihe von Stoffwechselprozessen, u.a. der Blutdruckregulation, Blutgerinnung und Proliferationsprozessen funktionell beteiligt ist (vgl. G.Küllertz et al., Dipeptidyl Peptidase IV-Biochemie, Physiologie und Pathobiochemie, Beiträge zur Wirkstofforschung, Heft 27, Akademie-Industrie-Komplex Arzneimittelforschung 1986). Bekannt ist, daß X33-PrO- bzw. X33-Ala-Dipeptide als kompetitive Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV wirksam sind, wobei ihre inhibitorische Wirkpotenz von der Struktur des N-terminalen Aminosäure X33 abhängig ist. Insgesamt gesehen ist aber ihre inhibitorische Wirksamkeit nicht stark ausgeprägt (H.U.Demuth, Dissertation A, Math.-Nat. Fakultät der Universität Halle 1981). Darüber hinaus wurden kürzlich irreversible Inhibitoren (Acylenzyminhibitoren) für die Dipeptidyl Peptidase IV vom Dipeptidyl-O-Aroyl-hydroxylamin-Typ beschrieben (vgl. H.U.Demuth et al., J. Enzyme Inhibition [1988], 2,129). Bei solchen Inhibitoren sind toxikologische Bedenken bei In-vivo-Untersuchungen nicht auszuschließen. Außerdem ist im Falle eines therapeutischen Einsatzes von DP IV-lnhibitoren der reversiblen Hemmung von Enzymaktivitäten der Vorzug zu geben.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einfach herstellbare, hochwirksame reversible Inhibitoren für die Dipeptidyl Peptidase IV auf der Basis spezieller Aminosäurederivate mit heterocyclischer Amidstruktur zur Verfügung zu stellen, diefals gut verträgliche Substanzen sowohl in vitro als auch in vivo die katalytische Aktivität der DP IV kompetitiv hemmen, wobei zweckgebunden in Abhängigkeit von der Molekülstruktur eine graduelle Abstufung ihrer inhibitorischen Potenz erreicht werden kann und die bevorzugt in der Medizin, sowohl im Bereich der Diagnostik als auch in der Therapie von Bedeutung sein könnten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Inhibitoren für die Dipeptidyl Peptidase IV vom Aminosäureamid-Typ zu entwickeln, die reversibel die katalytische Aktivität der DP IV hemmen und sich durch folgende Vorteile auszeichnen:
1. Einfache Molekülstruktur
2. Einfache und damit kostengünstige Herstellung
3. Gezielte Modulierung der inhibitorischen Wirkpotenz durch Strukturmodifikation
4. Günstige physikalisch-chemische Parameter im Sinne einer hohen Penetrierfähigkeit
5. Hohe Bioverfügbarkeit am Wirkort
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Aminosäureamide der allgemeinen Formel I
A-B - (D
synthetisiert werden, worin A und B wie folgt definiert sind:
A = α-Aminocarbonsäure der Struktur H2N-CHR-COOH (R-aliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Rest): beispielsweise Alanin, Valin, Leucin, Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Prolin, Lysin, Arginin, Histidin, Glutaminsäure, Glutamin, Asparaginsäure, Asparagin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Norvalin, Norleucin, Ornithin, 2,4-Diaminobuttersäure, a-Aminobuttersäure, vorzugsweise Isoleucin- jeweils in der L-Konfiguration, a-Aminoisobuttersäure, im
Falle der trifunktionellen Aminosäuren auch die entsprechenden Νω-oder C- oder O- bzw. S-substituierten Derivate in der L-Konfiguration, vorzugsweise NM-Acyl-, C- bzw. O-Benzyl-Aminosäuren, beispielsweise NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-L-Lysin, O-Benzyl-L-Serin, O-Benzyl-L-Tyrosin, L-Glutaminsäure-Y-benzylester, L-Asparaginsäure-ß-benzylester sowie entsprechende, insbesondere durch Halogen-, Nitro-, Hydroxy-, niedere lineare oder verzweigte Alkyl-bzw. Alkoxy-Reste ringsubstituierte Derivate des L-Phenylalanins, L-Tyrosins, L-Tryptophans, vorzugsweise 4-Nitro-L-Phenylalanin, bzw. α-Iminocarbonsäuren der Struktur
HN CH-COOH
mit η = 2,3,4, beispielsweise L-Azetidin-2-carbonsäure, L-Prolin, L-Pipecolinsäure, verwandte Verbindungen, wie L-3,4-Dehydroprolin, L-Thioprolin sowie die entsprechenden durch Halogen-, Nitro-, Hydroxy-, Cyano-, niedere lineare oder verzweigte Alkyl bzw. Alkoxyreste substituierten Derivate, beispielsweise L-4-Hydroxyprolin.
B = spezielle heterocyclische Amine oder heterocyclische Aminaldehyde: Pyrrolin,Thiazolin, Piperidin, Morpholin, Pyrazolin, Pyrazolidin, Piperazin, Oxazolin, Oxazolidin, Imidazolin, Imidazolidin, Azetidin, Aziridin, vorzugsweise Pyrrolidin, Thiazolidin, L-Prolinal, L-Thioprolinal, sowie die entsprechenden durch Halogen-, Nitro- bzw. Alkylreste substituierten Derivate. Einige als DP lV-lnhibitoren bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen sind die Aminosäurederivate:
lle-pyrrolidid,
lle-thiazolidid,
lle-prolinal,
lle-thioprolinal,
NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-pyrrolidid, ^.
NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-thiazolidid,
NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-prolinal,
Ne-4-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-thioprolinal.
Die Darstellung der erfindungsgemäßen Aminosäureamide als reversible Inhibitoren der DP IV erfolgt ausgehend von X-A-Y bzw. X-A(Z)-Y {im Falle einertrifunktionellen Aminosäure für A) durch Umsetzung mit B, worin A und B wie zuvor definiert sind, X für eine in der Peptidschicht gebräuchliche a-Aminoschutzgruppe steht (vgl. E. Wünsch, Synthese von Peptiden in Houben Weyl Band 15/I, Methoden der organischen Chemie, Ed. E. Müller, Georg-Thieme-Verlag Stuttgart 1974), vorzugsweise ein tert. Butyloxycarbonyl-Rest, Z in Abhängigkeit von der Natur der trifunktionellen Aminosäure eine gebräuchliche Seitenkettenschutzgruppe darstellt, bevorzugt vom tert. Butyl-Typ, d. h. für den Schutz der N"-Aminofunktion kommt der tert. Butyloxycarbonyl-Rest, für die Blockierung der ω-ständigen Carboxygruppen dertert. Butylester und für Hydroxy- bzw. Thiolfunktionen der tert. Butyl-Rest zum Einsatz und Y Hydroxy, Aktivester, bevorzugt Pentafluorphenyl- bzw. N-Hydroxysuccinimidester bedeutet, nach den in der Peptidchemie üblichen Methoden zur Knüpf ung der Amidbindung nämlich N^-Dicyclohexylcarbodiimid, NjN-Dicyclohexylcarbodiimid/Additiva (bevorzugt 1-Hydroxybenzotriazol), aktivierte Ester, Mischanhydrid, Säurechlorid (vgl. E.Wünsch s.o.) oder 2-(1 H-Benzotriazol-1-yl-)-1,1,3,3-tetramethyluroniumsalze (vgl. R.«nonet al.. Abstracts 20th Europ. Peptide Symposium Tübingen 1988) bzw. Benzotriazol-1-yI-oxy- tris(dimethylamino)phosphoniumsalze (vgl. A.Fournier et al.. Int. J. Peptide Protein Res., 1988,31,86) zu den geschützten Aminosäureamiden der allgemeinen Formel Il und III
X-A-B (II)
X-A(Z)-B . (Ill)
mit A, B, X, Z in der obigen Definition. ~-^
Vorzugsweise erfolgte die Knüpf ung der Amidbindung zwischen A und B über die Mischanhydridtechnik bzw. die Aktivestermethode, wobei bevorzugt N-Hydroxysuccinimid- oder Pentafluorphenylester zum Einsatz kommen. Die erhaltenen geschützten Aminosäureamide der allgemeinen Formel Il und III können,falls erforderlich, durch Umkristallisation bzw. durch Säulenchromatographie an Kieselgel oder LH-20 gereinigt werden. Nach gleichzeitiger oder nacheinander geschalteter Abspaltung der für X und Z eingesetzten Schutzgruppen mit den in der Peptidchemie üblichen Deblockierungsverfahren (vgl. E. Wünsch s.o.) für die genannten bevorzugten Schutzgruppen tert. Butyloxycarbonyl.tert. Butylester, tert. Butyl durch Acidolyse (u. a. mittels HCI/Essigsäure; HCI/Essigester; HCI/Dioxan; Trifluoressigsäure gegebenenfalls in Gegenwart von Kationenfängern) erhält man die gewünschten Aminosäureamide der allgemeinen Formel I, die, falls erforderlich, durch Umkristallisation bzw. durch Säulenchromatographie an Sephadex G 10 oder an schwach sauren Ionenaustauschern gereinigt werden können.
Die erfindungsgemäß erhaltenen Aminosäurederivate mit heterocyclischer Amidstruktur gemäß Formel I und/oder deren pharmazeutisch annehmbare Salze können als reversible Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV die katalytische Aktivität des Enzyms in gereinigter Form als auch in normalen oder pathologisch veränderten menschlichen und tierischen Seren, in Organen, Geweben und Zellen menschlicher, tierischer, pflanzlicher und mikrobieller Herkunft sowohl in vivo als auch in vitro hemmen und als potentielle Therapeutika in Bereichen, der durch die Dipeptidyl Peptidase IV regulativ gesteuerten Stoffwechselprozesse, vorzugsweise im Rahmen der Blutdruckregulation, der Blutgerinnung, der Zellproliferation, aber auch im Processing biologisch aktiver prolinhaltiger Peptide zur Anwendung kommen
Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen näher erklärt werden, ohne sie einzuschränken.
Ausführungsbeispiele
Es werden folgende Abkürzungen verwendet:
Aminosäuresymbole entsprechend IUPAC-IUB Joint Commission on Biochemical Nomenclature, Biochem. J., 219,345 (1984).
SPro L-Thioprolin (L-Thiazolidin-4-carbonsäure)
AcOH Essigsäure
Boc tert. Butyloxycarbonyl
CAIBE Chlorkohlensäureisobutylester
DC Dünnschichtchromatogramm, -chromatographisch
DPIV Dipeptidyl Peptidase IV
d.Th. der Theorie
EE Essigsäureethyiester
EtOH Ethanol
Fp Schmelzpunkt
h Stunde(n)
i.Vak im Vakuum
LM Lösungsmittel
MeOH Methanol
Min. Minuten
NEM N-Ethylmorpholin
OPfp Pentafluorphenylester
pNA 4-Nitroanilid
RT Raumtemperatur ^.
SC Säulenchromatographie,-chromatographisch
TEA Triethylamin
THF Tetrahydrofuran
Z(NO2) 4-Nitrobenzyloxycarbonyl
Unter „üblicher Aufarbeitung" versteht man:
Nach beendeter Kupplungsreaktion wird das jeweilige Rohprodukt in Essigester aufgenommen und die Lösung nacheinander zweimal mit Wasser (NaCI-gesättigt), dreimal mit 5%iger KHSO4-Lösung, zweimal mit Wasser, dreimal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und dreimal mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wird über Na2SO4 getrocknet und das Rohprodukt durch Abdampfen des Lösungsmittels im Vakuum isoliert.
Folgende Laufmittelssysteme (in Volumenanteilen) zur Dünnschichtchromatographie auf Silicagel-Fertigplatten(SilufolUV254, CSSR) wurden verwendet:
BAE Benzen-Aceton-Essigsäure 70 + 30 + 1,5
BAW 2-Butanol-Ameisensäure-Wasser . '75+15 + 20
BEWE 1-Butanol-Essigsäure-Wasser-Essigester 20 + 20 + 20 + 20
BPEW 1-Butanol-Pyridin-Essigsäure-Wasser 30 + 20 + 6 + 24
CM Chloroform-Methanol 90 + 10
EPEW Essigester-Pyridin-Essigsäure-Wasser 90 + 15 + 4,5 + 2,3
Zur Ermittlung der inhibitorischen Aktivität der erfindungsgemäß synthetisierten DP IV-lnhibitoren wurden die Ki-Werte durch Auftragung nach Dixon (in: J. Lasch, Enzymkinetik, Fischer-VLG. Jena 1987) 1/vi gegen [I] aus dem Schnittpunkt von mindestens Geraden ermittelt. ^
vi — gemessene Initialgeschwindigkeit der DP IV-katalysierten Hydrolyse des Substrates Ala-Pro-pNA -
[I] — Konzentration des als DP IV-lnhibitor untersuchten Aminosäureamides im Meßansatz Die Messungen wurden bei pH 6,3 in 0,04 M Phosphatpuffer durchgeführt. Die lonenstärke betrug 0,125, eingestellt mit Kaliumchlorid. Die Temperatur des Meßansatzes betrug 300C. Die Bestimmung des Wertes für vi wurde bei jeder Substrat- und Inhibitorkonzentration 3fach durchgeführt.
Beispiel I
/—ι NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-L-Lysin-pyrrolidid · hydrochloric! (H-Lys[Z(NO2)]-N ν ) · HCI)
2,95g Boc-Lys[Z(N02)]-OH wurden in 30 ml THF gelöst und bei -15°C mit 880μΙ NEM und 900 μΙ CAIBE versetzt. Nach 6 Min. wurden 573 μΙ Pyrrolidin bei -15°C zugegeben. Man ließ 1 h bei -15°C und über Nacht bei RT rühren. Die Aufarbeitung erfolgte
wie üblich. Das nach Trocknen i. Vak. erhaltene amorphe Boc- Lys[Z(NO2)]-N v | wurde in 20 ml 1,1 N HCI/AcOH gelöst und
Min. bei RT gelassen. Das Produkt wurde mit Ether ausgefällt und anschließend aus MeOH/Ether umkristallisiert. Die weitere Reinigung erfolgte SC an Sephadex G10 mit 0,1 M AcOH als Elutionsmittel.
Ausbeute:
Fp: 157-1600C
[a]g°: +9,67° (c = 1,AcOH)
DC: einheitlich in BAW, BEWE und BPEW
Ki: (3,46±0,5)*10"7M
Beispiel II
L-Valin-pyrrolidid · hydrochloric! (H-VaI-N > 1 · HCI)
1,086g Boc-Val-OH wurden in 20ml EE gelöst und bei -200C mit 640μΙ NEM und 650μΙ CAIBE versetzt. Nach 8Min. fügte man 413μΙ Pyrrolidin zu und ließ 1 h bei —20°C und über Nacht bei RT rühren. Die Aufarbeitung erfolgte wie üblich. Das ölige
Boc-Val-N > I wurde bei RT 30 Min. mit 3 N HCI/EE behandelt. Nach Einengen des LM i.Vak. kristallisierte das Produkt aus
EtOH/EE in farblosen Nadeln aus.
Ausbeute: 620 mg (60,3 %d. Th.)
Fp: 178-1800C
[a]g°: +33,93° (c= 1,AcOH) "
DC: einheitlich in BAW, BEWE und BPEW
Ki: (4,75±0,7)*10~7M
Beispiel III
•—ι L-lsoleucin-pyrrolidid hydrochlorid (H-IIe-N ν I " HCI)
1,98g Boc-lle-OPfp wurden in 15ml THFgelöst und bei 00C mit 450 μΙ Pyrrolidin und 280 μΙ TEA versetzt. Man ließ 1 h bei 00C und 1 h bei RT rühren. Nach Abziehen des LM i. Vak. wurde der Rückstand in EE aufgenommen und mit H2O, KHSO4-Lösung und H2O
gewaschen und über Na2SO4 getrocknet. Der EE wurde i.Vak. abgezogen und das ölige Boc-Ile-N ^ | 30 Min. bei RT mit
15ml 1,1 N HCI/AcOH behandelt. Das Produkt wurde zunächst mit Ether ausgefällt, abgesaugt, im Exsikkator über KOH und P2O5 getrocknet und anschließend aus Isopropanol/Diisopropylether umkristallisiert. ^
Ausbeute: 760 mg (68,8%d. Th.). ·
Fp: 179-184X
[a]h°: +29,31° (C= 1,AcOH)
DC: einheitlich in BAW, BEWE und BPEW
Ki: (2,43±0,1)*10~7Μ
Beispiel IV
L-ThioproIin-pyrrolidid · hydrochlorid
IV.1. Boc-SPro-N ^J
888mg Boc-SPro-OH wurden in 10ml THF gelöst und nach Abkühlen auf -20°C unter Rühren mit 484μΙ NEM und 495μΙ CAIBE versetzt. Nach 8 Min. fügte man bei —20Χ443μΙ Pyrrolidin hinzu, ließ die Reaktionsmischung noch 1 h bei — 20°C und über Nacht bei RT rühren. Danach wurde i. Vak. eingeengt, der Rückstand in EE aufgenommen und wie üblich aufgearbeitet. Nach Aufnehmen des öligen Rückstandes mit η-Hexan setzte Kristallisation ein.
Ausbeute: 416mg(38%d.Th.) '
Fp: 108-109°C
[oJä6: -154,2° (c = 0,62, AcOH)
DC: einheitlich in BAE, CM, EPEW
IV. 2. H-SPro-N ^) HCI
265mg Boc-SPro-N v j wurden in 3ml 1,1 N HCI/AcOH gelöst, mit 300 μΙ Thioanisol versetzt und 30Min7bei RT
stehengelassen. Anschließend engte man i. Vak. ein, versetzte den Rückstand mit Ether und kristallisierte aus CHCI3/Ether um. Ausbeute: 182mg(88%d.Th.) Fp: 164-166°C
[a]g6: -122,7°(c = 0,62;AcOH)
DC: einheitlich in BAW, BEWE, BPEW
Ki: (3,95±0,4)*10~5M
Beispiel V
L-lsoleucin-thiazolidid - hydrochlorid
s—S V.1. Boc-Ile-N ^J
2,31 g Boc-Ile-OH wurden in 10ml THF gelöst und bei -20°C unter Rühren mit 1,27ml NEM und 1,3 ml CAIBE versetzt. Nach 8 Min. fügte man bei -20°C 1,26g Thiazolidin-hydrochlorid und weitere 1,27ml NEM hinzu, ließ das Reaktionsgemisch noch 1 h bei -20°C 1,26g Thiazolidin-hydrochlorid und weitere 1,27 ml NEM hinzu, ließ das Reaktionsgemisch noch 1h bej —20°C und über Nacht bei RT rühren. Danach wurde der Ansatz i. Vak. eingeengt, der Rückstand in EE aufgenommen und wie üblich aufgearbeitet. Der ölige Rückstand wurde durch Flash-Chromatographie an Kieselgel mit Ether/n-Hexan (1 :ίϊ gereinigt. Ausbeute: 952 mg (31 %d. Th.)
[a]g6(ÖI): -14,1°C(c = 0,6,AcOH)
DC: einheitlich in BAE, CM, EPEW
V.2. H-IIe-N
HCI
790mg Boc-lle-thiazolidid wurden in 8ml 1,1 N HCI/AcOH gelöst, mit 800μΙ Thioanisol versetzt und 30Min. bei RT stehengelassen. Danach wurde der Ansatz i. Vak. eingeengt und das Produkt mit Ether ausgefällt. Ausbeute: 584 mg (94%d.Th.)
11&-120T
+18,6° (C = 0,77, AcOH)
einheitlich in BPEW, BEWE, BAW
(1,23 ±0,2)* 10"7IvI
Fp: MS6: DC: Ki:

Claims (3)

  1. Patentanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung neuer Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV, gekennzeichnet dadurch, :q daß Aminosäureamide der allgemeinen Formel I
    A-B
    (D
    synthetisiert werden, worin A und B wie folgt definiert sind:
    A = α-Aminocarbonsäure der Struktur H2N-CHR-COOH (R = aliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Rest, beispielsweise Alanin, Valin, Leucin, Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Prolin, Lysin, Arginin, Histidin, Glutaminsäure, Glutamin, Asparaginsäure, Asparagin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Norvalin, Norleucin, Ornithin, 2,4-Diaminobuttersäure, a-Aminobuttersäure, vorzugsweise Isoleucin-jeweils in der L-Konfiguration, a-Aminoisobuttersäure, im Falle der trifunktionellen Aminosäuren auch die entsprechenden Νω- oder Ca- oder 0- bzw. S-substituierten Derivate in der L-Konfiguration, vorzugsweise IST-Acyl, C0- bzw. O-Benzyl-Aminosäuren, beispielsweise NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-L-Lysin, O-Benzyl-L-Serin, O-Benzyl-L-Tyrosin, L-GIutaminsäure-y-benzylester, L-Asparaginsäure-ß-benzylester sowie entsprechende, insbesondere durch Halogen, Nitro-, Hydroxy-, niedere lineare oder verzweigte Alkyl- bzw. Alkoxy-Reste ringsubstituierte Derivate des L-Phenylalanins, L-Tyrosins, L-Tryptophans, vorzugsweise 4-Nitro-L-Phenylalanin bzw. a-lminocarbonsäuren
    -(CH2)
    der Struktur HN-
    I IUHzJ η 1
    •CH-COQH mit η = 2,3,4 beispielsweise L-Azetidin-2-carbonsäure,
    L-Prolin, L-Pipecolinsäure, verwandte Verbindungen wie L-3,4-Dehydroprolin, L-Thioprolin sowie die entsprechenden durch Halogen-, Nitro-, Hydroxy-, Cyano-, niedere lineare oder verzweigte Alkyl-bzw. Alkoxyreste substituierten Derivate, beispielsweise L-4-Hydroxyprolin. B = spezielle heterocyclische Amine oder heterocyclische Aminaldehyde: PyrroIin,ThiazoIin, Piperidin, Morpholin, Pyrazolin, Pyrazolidin, Piperazin, Oxazolin, Oxazolidin, Imidazolin, Imidazolidin, Azetidin, Aziridin vorzugsweise Pyrrolidin, Thiazolidin, L-Prolinal, L-Thioprolinal, sowie die entsprechenden durch Halogen-, Nitro- bzw. Alkylreste substituierten Derivate und ihre Darstellung ausgehend von X-A-Y bzw. X-A(Z)-Y (im Falle einer trifunktionellen Aminosäure für A) durch Umsetzung mit B, worin A und B wie oben definiert sind, X für eine in der Peptidchemie gebräuchliche a-Aminoschutzgruppe, vorzugsweise der tert. Butyloxycarbonyl-Rest steht, Z in Abhängigkeit von der Struktur der trifunktionellen Aminosäure eine gebräuchliche Seitenkettenschutzgruppe, bevorzugt vom tert. Butyl-Typ (tert. Butyloxycarbonyl,tert. Butylester, 0- oder S-tert. Butyl) darstellt, und Y Hydroxy, Aktivester, bevorzugt Pentafluorphenyl bzw. N-Hydroxysuccinimidester bedeutet nach den in der Peptidchemie üblichen Methoden zur Knüpfung der Amidbindung, vorzugsweise über die Mischanhydridtechnik bzw. die" Aktivestermethode erfolgt und anschließend diefürX und Z eingesetzten Schutzgruppen mit den in der Peptidchemie üblichen Deblockierungsverfahren für die oben genannten Schutzgruppen vom tert. Butyl-Typ durch Acidolyse entfernt und falls erforderlich durch Umkristallisation bzw. durch Säulenchromatographie an SephadexG 10 oder schwach saurem Ionenaustauscher gereinigt werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung neuer Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Aminosäurederivate
    lle-pyrrolidid,
    lle-thiazolidid,
    lle-prolinal,
    lle-thioprolinal,
    NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-pyrrolidid,
    NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-thiazolidid, -
    NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-prolinal " ··
    NM-Nitrobenzyloxycarbonyl-Lys-thioprolinal.
    hinsichtlich ihrer inhibitorischen Wirkpotenz bevorzugte Verbindungen darstellen.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung neuer Inhibitoren der Dipeptidyl Peptidase IV nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß diese und/oder deren pharmazeutisch annehmbare Salze die katalytische Aktivität des Enzyms in gereinigter Form als auch in normalen oder pathologisch veränderten menschlichen und tierischen Organen, Geweben und Zellen menschlicher, tierischer, pflanzlicher und mikrobieller Herkunft sowohl in vivo als auch in vitro hemmen und als potentielle Therapeutika in Bereichen der durch die Dipeptidyl Peptidase IV regulativ gesteuerten Stoffwechselprozesse für die Medizin von Bedeutung sind.
DD33154489A 1989-08-07 1989-08-07 Verfahren zur herstellung neuer inhibitoren der dipeptidyl peptidase iv DD296075A5 (de)

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