DD285676A7 - Formkammer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Formkammer, vorzugsweise zum Einbau in Rundtischpressen zur Herstellung von Preszlingen aus Beton. Die Formkammer wird durch die Matrize, die in der Matrizenplatte befestigt ist und von der Stempelplatte, die auf dem Vibratorkasten angeordnet ist, gebildet. Die Verspannung von Matrize und Stempelplatte erfolgt mittels Druckfedern, die zwischen Traversen eingespannt sind. Fig. 2{Rundtischpresse; Formkammer; Stempelplatte; Matrize; Matrizenplatte; Maschinengestell; Formtraeger; Feder; Vibratorkasten; Blende; Huelse; Buchse; Vibrator}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Formkammer zum Herstellen von plattenförmigen Preßlingen, vorzugsweise zum Einbau in Rundtischpressen.
Die DE-OS 3048181 beschreibt eine Vorrichtung zum Herstellen verdichteter Formkörper aus Beton od. dgl. die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß der Verdichtungs- und der Maschinenrahmen keine schwingungsübertragende Verbindung miteinander haben und daß der Verdichtungsrahmen vom Maschinenrahmen unabhängig schwingungsisoliert auf einem Fundament abgestützt ist.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß diese selbständige Maschineneinheit bedingt durch ihre bauliche Eigenheit nicht in eine Rundtischpresse integriert werden kann, da eine seitliche Zuführung der auszuformenden Masse an der projektierten Rundtischpresse nicht realisiert werden kann, daß der obere Aufbau dieser bekannten Vorrichtung die Funktion der Zuführvorrichtung der Rundtischpresse behindern würde und daß eine exakte Abdichtung der Formkammer zu den angrenzenden Maschinenteilen nicht möglich ist, so daß es zu ungewollten Verschmutzungen der Vorrichtung kommt.
Die DE-OS 3224885 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Lärmminderung an Betonsteinformmaschinen, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet sind, daß die Auflast und die Form für die zu formenden Steine und dadurch mittelbar auch der Rütteltisch vom Maschinengestell für sich getrennt werden, daß die an einzelnen lärmabstrahlenden Flächen vom Rütteltisch und der Auflast u. dgl. sowie im Bereich der Lagerpunkte der Biegewelle vorhandene Energie in Wärme umgesetzt wird, um den lärmerzeugenden Schwingungen Abstrahlungsenergie zu entziehen, und daß die Auflast und die am Rütteltisch aufliegende Betonsteinform an Führungsstangen und Form lösbar befestigt sind.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie eine große Fundamentmasse benötigt, die einer gesonderten elastischen Lagerung bedarf, daß der obere Aufbau dieser Vorrichtung der Zuführungsvorrichtung an einer Rundtischpresse im Wege stünde und daß auch diese Vorrichtung über keine genügende Abdichtung zwischen der Formkammer und den benachbarten Maschinenteilen verfügt.
In der SU-PS 677928 ist eine Rundtischpresse beschrieben, an der auch Formkästen angeordnet sind, die detailierte Ausführung der Ausformung jedoch nicht näher beschrieben ist.
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Formkammer bereit zu haben, die eine Fertigung von Preßlingen mit besonderer Qualität innerhalb minimaler Taktzeiten auf einer schrittweise arbeitenden Vorrichtung, beispielsweise einer Rundtischpresse zuläßt und die es ermöglicht, den Arbeitsplatz während der Fertigung in einem sauberen Zustand zu behalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Formkammer zu entwickeln, die, eingebettet in eine Haltevorrichtung, so abgedichtet ist, daß eine Verschmutzung benachbarter Maschinenteile nicht möglich ist, die schalldämmend gelagert ist, die ein schnelles Auswechseln von Verschleißteilen zuläßt und die eine gleichmäßige Verteilung der auszuformenden Masse ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Form kammer durch eine Matrize und eine Stempelplatte gebildet ist, wobei die Matrize in einer Matrizenplatte und die Stempelplatte auf einem Vibratorkasten befestigt sind. Zur Verspannung von Matrize und Stempelplatte gegeneinander sind unter Einschaltung von Säulen elastische Bauelemente, z. B. Druckfedern,
angeordnet, die sich zwischen einer oberen und einer unteren Traverse befinden, wobei sich die obere Traverse an einem Formträger abstützt. Die auf diese Weise gebildete Formkammer ist über den Vibratorkasten wiederum auf elastischen Bauelementen, z. B. Druckfedern, so auf dem Formträger gelagert, daß die von einem Vibrator erzeugten Schwingungen nicht auf das Maschinengestell übertragen werden können. Zur Reduzierung des Lärmpegels beim Rüttelvorgang sind lärmmindernde Führungsbuchsen angeordnet. Zum Halten der Matrizenplatte dienen Schrauben, die mit Sicherungselementen gesichert sind. Zur Abstützung der Säulen sind Halteringe angeordnet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachstehend an einem Beispiel erläutert. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1: die Draufsicht und
Fig. 2: den Schnitt A-A nach Fig. 1.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Formkammer durch die Matrize 5 und die Stempelplatte 6 gebildet, wobei die Matrize 5 in der Matrizenplatte 4 und die Stempelplatte 6 auf dem Vibratorkasten 3 über Druckfedern 13 und 14zu einer dichten Form mit Hilfe von vier Stück Säulen 7 so verspannt, daß die Druckfedern 13 und 14 in Führungen gegen die obere Traverse 1 und die untere Traverse 2 drücken und sich die obere Traverse 1 am Formträger 18 abstützt. Die so gebildete dichte Formkammer ist über den Vibratorkasten 3 auf separaten Druckfedern 12 so gelagert, daß die vom Vibrator 15 erzeugten Schwingungen nicht auf das Maschinengestell übertragen werden können. Zur Reduzierung des Lärmpegels beim Rüttelvorgang sind lärmmindernde Führungsbuchsen 9; 10 angeordnet. Durch Lösen von Federn 8 und Schrauben 16 kann die Formkammer zur Reinigung abgenommen werden; die Säulen 7 stützen sich dabei über den Haltering 17 ab. Mit Hilfe des Distantstückes 11 kann die Spannung der Federn 13 korrigiert werden. Beim Preßvorgang wird die Preßkraft über den Vibratorkasten 3 in die Auflage des Maschinengestells eingeleitet. Die Entformung der Preßlinge erfolgt durch Anheben der Matrizenplatte 4 über die Säulen 7, so daß zwischen der Matrize 5 und der Stempel platte 6 die hier nicht näher beschriebene Abnahmeeinrichtung einfahren kann. Die Druckfedern 13 und 14 werden dabei zusammengedrückt.
Claims (2)
1. Formkammer zum Herstellen von plattenförmigen Preßlingen unter Verwendung von Druckfedern, lärm- bzw. schwingungsdämpfenden Buchsen und zur Führung dienenden Säulen, wobei die Formkammer auf einen Vibratorkasten angeordnet ist, gekennzeichnet durch die Merkmale, daß
- die Formkammer aus einer Stempelplatte und einer in in einer Matrizenplatte angeordneten Matrize besteht, die federnd und lärmdämmend angeordnet ist.
- die die Formkammer bildenden Einzelelemente durch zwischen einer oberen und einer unteren Traverse angeordneten Druckfeder lösbar miteinander dicht verspannt sind, wobei die Säulen von der unteren Traverse durch die obere Traverse, den Vibratorkasten und die Formkammer bis zur Matrizenplatte geführt sind und die Kraftübertragung beim Dichten und Entformen übernehmen.
2. Formkammer gemäß Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbar feste Verspannung der Formkammer durch eine Verschraubung realisiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31523688A DD285676A7 (de) | 1988-04-29 | 1988-04-29 | Formkammer |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD31523688A DD285676A7 (de) | 1988-04-29 | 1988-04-29 | Formkammer |
Publications (1)
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|---|---|
| DD285676A7 true DD285676A7 (de) | 1991-01-03 |
Family
ID=5598829
Family Applications (1)
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| DD31523688A DD285676A7 (de) | 1988-04-29 | 1988-04-29 | Formkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD285676A7 (de) |
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1988
- 1988-04-29 DD DD31523688A patent/DD285676A7/de not_active IP Right Cessation
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