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DD270601B5 - Einrichtung zur streulichtabschirmung an einem mikroskop - Google Patents

Einrichtung zur streulichtabschirmung an einem mikroskop Download PDF

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Publication number
DD270601B5
DD270601B5 DD31472588A DD31472588A DD270601B5 DD 270601 B5 DD270601 B5 DD 270601B5 DD 31472588 A DD31472588 A DD 31472588A DD 31472588 A DD31472588 A DD 31472588A DD 270601 B5 DD270601 B5 DD 270601B5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
glare
tube
scattered light
microscope
tubes
Prior art date
Application number
DD31472588A
Other languages
English (en)
Other versions
DD270601A1 (de
Inventor
Heinz Bonnke
Reinhard Braemer
Original Assignee
Askania Werke Rathenow Gmbh &
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Askania Werke Rathenow Gmbh & filed Critical Askania Werke Rathenow Gmbh &
Priority to DD31472588A priority Critical patent/DD270601B5/de
Publication of DD270601A1 publication Critical patent/DD270601A1/de
Publication of DD270601B5 publication Critical patent/DD270601B5/de

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  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung ist für alle Mikroskop» mit teilweise freiem Strahlenverlauf vorteilhaft einsetzbar. Insbesondere relativ lichtabhängige Mikroskopierverfahren wie z.B. Projektion im Auf- und Durchlicht, Phasenkontrast, Dunkelfeld und mikroskopisches Zeichnen bedingen den Einsatz fremdlichtabschirmender Mittel. Neben der Vermindung der Blendwirkung ist durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung oft zusätzlich eine Steigerung des Bildkontrastes sowie der Beleuchtungsintensität erreichbar.
Bisher wird die Lichtabschirmung bei größeren Mikroskopen vorwiegend durch weitestgehend geschlossene Beleuchtungsstrahlengänge realisiert, z.B. durch Einbau der Beleuchtung im Mikroskopfuß oder in den Mikroskopträger, was die Auswechselbarkeit und die Fokussierbarkeit des Kondensors stark einschränkt.
Es sind auch Einrichtungen zur Lichtabschirmung bekannt, bei denen zwischen den optischen Elementen ein Rohr eingesetzt wird, das mittels elastischer Überwurfringe an speziellen Flanschen der Objektivfassungen befestigt wird (DE-OS 3146977).
Bewegungsmöglichkeiten für die Optikelemente sind damit nicht gegeben.
Weiterhin sind Lichtabschirmungen zwischen einer verschiebbaren Abbildungseinheit und einer festen Trägerplatte bekannt, wobei eine ebene Fläche entsprechend der Verschiebung der Abbildungseinheit mit gegeneinander gespannten Rollos abgedeckt wird (DE-PS 3 500884). Diese Variante hat jedoch den Nachteil, daß sie sehr aufwendig und sperrig ist. Außerdem wird das Manipulieren am Mikroskop behindert.
Die Erfindung verfolgt das Ziel, die geschilderten Nachteile weitgehend zu beseitigen, d. h., eine Einrichtung zur optimalen Lichtabschirmung zu finden, die weder das Auswechseln und Fokussieren von optischen Bauelementen noch das Manipulieren am Objekt behindert. Die erfinderische Lösung soll bequem handhabbar sein und sich durch einfache Bauart auszeichnen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in der Weise gelöst, daß die Abschirmeinrichtung als ein in Längsrichtung, in sich selbst, federndes Balgenrohr ausgebildet bzw. aus einer Anzahl ineinander verschiebbarer Rohrteile besteht, welche mittels Druckfeder auf die richtige Auszugsverlängerung auseinander gedrückt werden. Mehrere derartige Blendschutzrohre können zur Abschirmung des Streulichtes zwischen Objekt und Objektiv an ein trichterförmiges Bauteil befestigt und direkt an den Objektrevolver angesetzt werden.
Im folgenden soll die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen unter Verwendung einer Zeichnung noch einmal erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1: Balgenrohr
Fig. 2: Rohrjalousie
Fig. 3: Trichterförmiges Bauteil mit Blendschutzrohren,
wobei Fig. 1 und Fig. 2 Varianten darstellen, die vorwiegend zur Abschirmung an einem Mikroskop mit teilweise freiliegendem Strahlengang durch jeweils ein dem Raum zwischen Kollektor und Kondensor sowie Objekttisch und Objektiv abschirmendes Blendschutzrohr einsetzbar sind.
Die Abschirmung des Streulichtes zwischen Lichtaustrittsöffnung am Mikroskopfuß und Kondensor bzw. Objektebene wird durch ein BlendschutzroKf erreicht, welches eine exakte Lichtabschirmung garantiert und entsprechend dem Fokussierbereich von Objektebene bzw. Kondensor längenvariabel ist. Zweckmäßig sollte die Abschirmeinrichtung am Mikroskopfuß und am Kondensor befestigt sein, damit die volle Funktion und eine orientierte Anbringung gewährleistet werden.
Entsprechend der Erfindung kann das Blendschutzrohr unterschiedlich aufgebaut sein.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 stellt ein Balgenrohr 1 aus Weichgummi, Weichplaste oder einem anderen federnden Material, dar.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zeigt ein Blendschutzrohr, das als Rohrjalousie ausgebildet ist, wobei mehrere mechanische Rohrteile 2,3 ineinander geführt werden. Das obere Rohr 3 wird mittels einer Druckfeder 4 automatisch auf die der Fokussierung entsprechende Auszugsverlängerung gehalten. Die Rohrjalousie kann auch einseitig am Kondensorträger befestigt sein, so daß die Rohrteile bei senkrechter Anordnung durch Eigengewicht längenvariabel sind und so eine geschlossene Lichtabschirmung realisieren.
Die Abschirmung des ζ weiten primären Streulichtraumes am Mikroskop, nämlich des Raumes zwischen Objekt und Objektiv, erfolgt zweckmäßig durch ein trichterförmiges Bauteil δ, das mit Blendschutzrohren 6 versehen ist, in welche die Objektive eingreifen. Die integrierten Blendschutzrohre 6 sind vorzugsweise so gestaltet, daß die komplette Einrichtung bei eingeschraubten Objektiven am Objektivrevolver angesetzt werden kann. Die Blendschutzrohre decken das Objektiv bis dicht über das Objekt ab.
Für spezielle Anwendungsfälle können elastische Blendschutz! öhre auch einzeln auf die Objektivhülsen aufgeschoben und festgeklemmt werden. Allerdings ist deren Austauschbarkeit auf ähnliche Objektivaußendurchmesser beschränkt. Universelleren Einsatz ermöglicht eine als Rohr wickelbare rechteckige Federstahi- oder Plastefolie, die auch Objektive sehr unterschiedlicher Außendurchmesser lichtdicht und formfest umschließt.

Claims (4)

1. Einrichtung zur Streulichtabschirmung an einem Mikroskop mit teilweise freiliegendem Strahlengang durch jeweils ein dem Raum zwischen Kollektor und Kondensor sowie Objekttisch und Objektiv abschirmendes Blendschutzrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendschutzrohr in Längsrichtung in sich selbst federnd auf die der Fokussierung entsprechende Länge verstellbar ist.
2. Einrichtung zur Streulichtabschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendschutzrohr ein in Längsrichtung federndes Balgenrohr ist.
3. Einrichtung zur Streulichtabschirmung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendschutzrohr aus ineinander verschiebL^ren Rohren besteht.
4. Einrichtung zur Streulichtabschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Blendschutzrohre in ein trichterförmiges Bauteil derart eingesetzt sind, daß die Objektive in diese eingreifen und die gesamte Einheit am Objektivrevolver angebracht wira.
DD31472588A 1988-04-14 1988-04-14 Einrichtung zur streulichtabschirmung an einem mikroskop DD270601B5 (de)

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DD270601A1 DD270601A1 (de) 1989-08-02
DD270601B5 true DD270601B5 (de) 1993-07-29

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10317590A1 (de) * 2003-04-16 2004-11-11 Siemens Ag Optische Einrichtung

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DE102010053475B4 (de) * 2010-12-04 2022-03-24 Carl Zeiss Microscopy Gmbh Vorrichtung zum lichtdichten Abschluss eines Probenraums und Mikroskop

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DE10317590A1 (de) * 2003-04-16 2004-11-11 Siemens Ag Optische Einrichtung

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DD270601A1 (de) 1989-08-02

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