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DD256209A1 - Halogengluehlampe mit phosphorzusatz - Google Patents

Halogengluehlampe mit phosphorzusatz Download PDF

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Publication number
DD256209A1
DD256209A1 DD26794984A DD26794984A DD256209A1 DD 256209 A1 DD256209 A1 DD 256209A1 DD 26794984 A DD26794984 A DD 26794984A DD 26794984 A DD26794984 A DD 26794984A DD 256209 A1 DD256209 A1 DD 256209A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
phosphorus
lamp
supplement
phosphoric
light bulb
Prior art date
Application number
DD26794984A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Dieter Maetzing
Karl-Heinz Rietze
Original Assignee
Narva Rosa Luxemburg K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Narva Rosa Luxemburg K filed Critical Narva Rosa Luxemburg K
Priority to DD26794984A priority Critical patent/DD256209A1/de
Publication of DD256209A1 publication Critical patent/DD256209A1/de

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Abstract

Die Erfindung kann bei allen Halogengluehlampen angewendet werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halogengluehlampe mit Phosphorzusatz zu schaffen, der Phosphorgehalt ohne den bisher erforderlichen hohen technologischen Aufwand reproduzierbar eingestellt werden kann. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass als Phosphortraeger in die Lampe eingebaute Gestellteile mit definiertem Gehalt an Phosphor, vorzugsweise Leuchtkoerper, eingesetzt werden. Der optimale Phosphorgehalt des eingebauten Leuchtkoerpers bzw. Gestellteils liegt in Abhaengigkeit von der Lampentype zweckmaessigerweise zwischen 5 und 1 500 ppm.

Description

Charakteristik der bekannte'n technischen Lösungen
Die Lebensdauer von Glühlampen wird u.a. durch die Reaktion des glühenden Leuchtkörpers mit sauerstoffhaltigen Restgasen (H2O, CO2,02) stark verkürzt. In Halogenglühlampen bewirkt die Reaktion der kälteren Bereiche des Leuchtkörpers und/oder von Gestellteilen mit dem in der Lampe befindlichen Halogen eine zusätzliche Verkürzung der Lebensdauer.
Es ist bekannt, daß man diese negativen Wirkungen der Restgase und/oder des Halogens begrenzen kann, indem man in die Lampe Phosphor einbringt (Getry pro halogenovezarovky/J. Machata. — in: Elektrotechn.obzor. — Prag 65 (1976) 5. — S. 289 bis
Der in die Lampe eingebrachte Phosphor reagiert mit den sauerstoffhaltigen Restgasen und bindet einen Teil des Halogens, somit hängt die Lebensdauer dieser Lampen stark von der Menge an eingebrachtem Phosphor ab.
Weiterhin ist bekannt, daß der Phosphor sowohl in elementarer als auch in gebundener Form in die Lampe eingebracht werden kann, z.B. als
Prot (US-PS 1.250.815), WP2 (GB-PS 1.371.746),
P3N5(GB-PS 1.371.7461,(PNBr2Ix (GB-PS 1.236.174),
P2I4(DE-OS 2.352.195(,PBr3 (DE-OS 2.316.554), usw.
Diese Verbindungen sind jedoch entweder schwerflüchtig und schwerlöslich, z. B. Prot, P3N5, schwerflüchtig, z. B. (PNBr2Ix und P2I4, oder hydrolyseempfindlich, z. B. PBr3, und können somit entweder gar nicht (Suspensionen von Prot, WP2 bzw. P3N6) oder nur mit einem hohen technologischen Aufwand (Flüssigdosierung von gelöstem P2I4 bzw. (PNBr2Ix; Gasphasendosierung korrosiver PBr3-haitiger Gasmischungen) in definierten, reproduzierbaren Mengen in die Lampe dosiert werden.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Halogenglühlampe mit Phosphorzusatz zu schaffen, deren Phosphorgehalt ohne den bisher erforderlichen hohen technologischen Aufwand reproduzierbar eingestellt werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Phosphorträger zu finden, der es ermöglicht, bei geringem technologischen Aufwand Phosphor in definierten, reproduzierbaren Mengen in die Lampe einzubringen. Erfindungsgemäß wird, die Aufgabe dadurch gelöst, daß als Phosphorträger in die Lampe eingebaute Gestellteile mit definiertem Gehalt an Phosphor, vorzugsweise Leuchtkörper, eingesetzt werden.
Der optimale Phosphorgehalt des eingebauten Leuchtkörpers bzw. Gestellteils liegt in Abhängigkeit von der Lampentype zweckmäßigerweise zwischen 5 und 1 500 ppm.
Der für die jeweililge Lampentype optimale Phosphorgehalt wird durch Glühen des Leuchtkörpers bzw. des Gestellteiles mit der erforderlichen Menge Phosphor in einer abgeschmolzenen Kieselglasampulle eingestellt. Die Glühtemperatur liegt vorzugsweise zwischen 750 und 11000C, die Glühzeit hängt von der gewählten Glühtemperatur und vom einzustellenden Phosphorgehalt ab.
Während des ersten Hochschaltens der Lampe wird der Phosphor aus dem Leuchtkörper bzw. Gestellteil freigesetzt und verbindet sich mit den sauerstoffhaltigen Restgasen und/oder mit dem in der Lampe enthaltenen Halogenen, wodurch deren negative Wirkungen begrenzt werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden:
In einer Ampulle aus Kieselglas mit einem Innenvolumen von ca. 100 ml wurden 100 Wolfram-Leuchtkörper 24 V/15OW zusammen mit 0,7 mg rotem Phosphor erwärmt. Die Temperatur betrug 830°C, die Glühzeit 50Std. Der Phosphorgehalt der Leuchtkörper beträgt dann ca. 40ppm.
Nach dem Abkühlen wurde die Ampulle geöffnet, die Leuchtkörper entnommen und wie üblich zu gestengelten Lichtwurflampen verarbeitet.
Die.Lampen wurden mit 0,4MPa Krypton und 133PaTetrafluordibromethan gefüllt, abgeschmolzen und einer Lebensdauerprüfung unterzogen.
Die Lebensdauer dieser Lampen war deutlich höher als die von Lampen mit unbehandeltem Leuchtkörper; die Streubreite der Lebensdauer war deutlich geringer, als die von Lampen mit unbehandeltem Leuchtkörper, deren Füllung aus 0,4MPa Krypton, 133 Pa Tetrafluordibromethan und 90μ.$ Phosphor (als Lösung von weißem Phosphor in Benzen in die Lampe gebracht) bzw. aus 0,4MPa Krypton, 133 Pa Tetrafluorethen und einer einem Kaltfülldruck von 133Pa entsprechenden Menge Phosphornitrilbromid {als Lösung von Phosphornitrilbromid in Benzen in die Lampe gebracht) bestand.

Claims (2)

1. Halogenglühlampe mit Phosphorzusatz, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Gestellteil, vorzugsweise der Leuchtkörper, aus einem phosphorhaltigen Metall besteht.
2. Halogenglühlampe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Phosphorgehalt des Metalls zwischen 5 und 1 500ppm beträgt.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann bei allen Halogenglühlampen angewendet werden.
DD26794984A 1984-10-03 1984-10-03 Halogengluehlampe mit phosphorzusatz DD256209A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD26794984A DD256209A1 (de) 1984-10-03 1984-10-03 Halogengluehlampe mit phosphorzusatz

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DD26794984A DD256209A1 (de) 1984-10-03 1984-10-03 Halogengluehlampe mit phosphorzusatz

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Publication Number Publication Date
DD256209A1 true DD256209A1 (de) 1988-04-27

Family

ID=5560993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD26794984A DD256209A1 (de) 1984-10-03 1984-10-03 Halogengluehlampe mit phosphorzusatz

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DD (1) DD256209A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5887662A (en) * 1992-10-20 1999-03-30 Sundholm; Goeran Method and installation for fighting fire

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5887662A (en) * 1992-10-20 1999-03-30 Sundholm; Goeran Method and installation for fighting fire

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