DD247038A1 - Verbindungsmittel zum laengsverbinden von schalungstraegern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verbindungsmittel zum Laengsverbinden von Schalungstraegern, vorzugsweise Holzschalungstraegern mit I-foermigem Querschnitt. Ziel der Erfindung ist eine Beseitigung der Nachteile und eine Erhoehung der Tragfaehigkeit am Traegerstoss. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungsmittel zum Laengsverbinden von Schalungstraegern zu schaffen, das bei einem stirnseitigen Stoss zweier Schalungstraeger eine biegesteife Verbindung gewaehrleistet. Die Erfindung loest die Aufgabe dadurch, dass das Verbindungsmittel, bestehend aus zwei Laschen, stirnseitig zwischen zwei Schalungstraeger geschoben und mit einem Keil kraftschluessig mit den Schalungstraegern verbunden wird. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Verbindungsmittel zum Längsverbinden von Schalungsträgern, vorzugsweise Holzschalimgsträgern mit I-förmigem Querschnitt.
Verbindungsmittel zum Längsverbinden von Schalungsträgern sind bekannt.
Die DE-OS 3331501 stellt eine Klemmvorrichtung zum Längsverbinden vor, mit der Schalungsträger mit I-förmigem Querschnitt miteinanderverbunden werden, wobei diese Klemmvorrichtung gleichzeitig als Stützenkopf für eine Schalungsstütze
ausgebildet ist. . ·
Zur Längsverbindung zweier Holzschalungsträger mit I-förmigem Querschnitt werden beide Schalungsträger in einem bestimmten Abschnitt nebeneinander auf dem Stützenkopf abgelegt.
Etwa mittig wird eine Klemmvorrichtung durch die Kopfplatte geführt. An seinem oberen Ende besitzt die Klemmvorrichtung ein Gegenlager, welches zwischen beiden Schalungsträgern aufliegt.
Unterhalb der Kopfplatte befindet sich am Steg des Gegenlagers ein Langloch zur Aufnahme eines Keiles. Durch Einschlagen des Keiles werden beide Schalungsträger kraftschlüssig verbunden.
Der Nachteil dieses Verbindungsmittels besteht darin, daß keine biegesteife Verbindung erreicht wird und auch keine eigentlichen Stoßverbindungen hergestellt werden können und außerdem ist ein höherer Schalungsträgerbedarf erforderlich,
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile der bekannten Stoßverbindung, durch die Schaffung eines Verbindungsmittels, mit dem der Materialeinsatz wesentlich gesenkt werden kann und gleichzeitig eine Erhöhung der Tragfähigkeit am Trägerstoß erreicht wird. ' ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungsmittel zum Längsverbinden von Schalungsträgern zu schaffen, vorzugsweise Holzschalungsträger mit I-förmigem Querschnitt, das bei einem stirnseitigen Stoß zweier Holzschalungsträger eine biegesteife Verbindung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verbindungsmittel aus zwei U-förmigen Verbindungslaschen besteht, wobei die eine Verbindungslasche mittig ein rechtwinklig angeordnetes Keilblech mit eingearbeitetem Langloch besitzt und die andere Verbindungslasche einen Schlitz.
An einem Flansch der U-förmigen Verbindungslaschen ist jeweils eine Spannvorrichtung vorhanden und an der Außenseite des Steges sind mehrere spitze Dorne angearbeitet.
Die U-förmigen Verbindungslaschen werden seitlich über zwei stirnseitig gestoßenen Schalungsträger am Steg angelegt, wobei die eine U-förmige Verbindungslasche mit ihrem Keilblech durch eine vorhandene Aussparung zwischen den Stirnseiten der Schalungsträger geschoben wird. Die andere U-förmige Verbindungslasche mit dem mittig eingearbeiteten Schlitz wird auf das Keilblech geschoben.
Durch Einschlagen eines Keiles in das Langloch ziehen sich beide U-förmige.Verbindungslaschen an den Steg der Schalungsträger und verspannen beide miteinander, wobei die Dorne in den Steg eingepreßt werden. Mit den an den U-förmigen Verbindungslaschen vorhandene Spannvorrichtungen werden diese gegen die Gurte der Schalungsträger verspannt.
Durch diese Anordnung wird eine biegesteife Verbindung sowie eine Erhöhung der Tragfähigkeit am Trägerstoß erreicht.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Perspektivische Darstellung des Verbindungsmittels im eingebauten Zustand Fig.2: Verbindungsmittel in der Perspektive dargestellt
Das Verbindungsmittel besteht aus der U-förmigen Verbindungslasche 1 mit rechtwinklig angeordnetes Keiiblech 3 und eingearbeitetem Langloch 4 und aus der U-förmigen Verbindungslasche 2 mit eingearbeiteten Schlitz 5. An der Außenseite des Steges der U-förmigen Verbindungslaschen 1, 2 sind mehrere Dorne 9 angearbeitet und am oberen Flansch 6 je eine Spannvorrichtung 10. Dieses besteht aus einer Andrückplatte 11 mit mehreren Verspannelementen 12. Die Schalungsträger 8 werden bei der Montage, beispielsweise als Deckenschalungsträger, stirnseitig zusammengestoßen und die U-förmige Verbindungslasche 1 an den Stegen 13 der Schalungsträger 8 angelegt, wobei das rechtwinklige Keil blech 3 durch die vorhandene stirnseitige Aussparung zwischen den Schalungsträgern 8 geschoben und auf der anderen Seite die U-förmige · Verbindungslasche 2 mit dem Schlitz 5 über das Keilblech 3 geschoben und mit dem Keil 7, der in das Langloch 4 gesteckt wird, arretiert. Die am oberen Flansch 6 angeordneten Spannvorrichtungen 10 werden mit der Andrückplatte 11 durch Verstellen der Verspannelemente 12 gegen die Gurte 14 am Schalungsträger 8 verspannt. Durch Festschlagen des Keiles 7 im Langioch 4 wird der Schalungsträger 8 mit den beiden U-förmigen Verbindungslaschen 1, 2 kraftschlüssig verspannt.
Die Vorteile dieser Längsverbindung liegen darin, daß der Materialeinsatz durch Verringerung der Holzschalungsträger reduziert wird und durch die biegesteife Verbindung des Trägerstoßes, am Trägerstoß höhere Kräfte aufgenommen werden können. Weiterhin liegt ein bedeutender Vorteil darin, daß am Trägerstoß keine Schalungsstützen erforderlich sind.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Verbindungsmittel zum Längsverbinden von Schalungsträgern, vorzugsweise Holzschalungsträger mit I-förmigem Querschnitt, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsmittel aus zwei U-förmigen Verbindungslaschen (1, 2) mit ah den oberen Flanschen (6) angeordneten Spannvorrichtungen (10) und außenseitig angeordneten Dornen (9) besteht, daß an der U-förmigen Verbindungslasche (1) mittig ein rechtwinkliges Keilblech (3), mit eingearbeitetem Langloch (A), angeordnet ist und an der U-förmigen Verbindungslasche (2) ein Schlitz (5) mittig eingearbeitet ist, durch den das rechtwinklige Keilblech (3) hindurchtritt und mit einem Keil (7) beide U-förmigen Verbindungslaschen (1,2) mit dem Steg (13) der Schalungsträger (8) verspannt, wobei durch die Spannvorrichtung (10) die U-förmigen Verbindungslaschen (1,2) gegen die Gurte (14) verpreßt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28737786A DD247038A1 (de) | 1986-02-27 | 1986-02-27 | Verbindungsmittel zum laengsverbinden von schalungstraegern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28737786A DD247038A1 (de) | 1986-02-27 | 1986-02-27 | Verbindungsmittel zum laengsverbinden von schalungstraegern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD247038A1 true DD247038A1 (de) | 1987-06-24 |
Family
ID=5576786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD28737786A DD247038A1 (de) | 1986-02-27 | 1986-02-27 | Verbindungsmittel zum laengsverbinden von schalungstraegern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD247038A1 (de) |
-
1986
- 1986-02-27 DD DD28737786A patent/DD247038A1/de not_active IP Right Cessation
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