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DD239729A5 - Verfahren und vorrichtung zum umsetzen in rauchgasen enthaltener gasfoermiger schwefelverbindungen, wie schwefeldioxid, in von den rauchgasen abzutrennende feste verbindungen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum umsetzen in rauchgasen enthaltener gasfoermiger schwefelverbindungen, wie schwefeldioxid, in von den rauchgasen abzutrennende feste verbindungen Download PDF

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DD239729A5
DD239729A5 DD85282038A DD28203885A DD239729A5 DD 239729 A5 DD239729 A5 DD 239729A5 DD 85282038 A DD85282038 A DD 85282038A DD 28203885 A DD28203885 A DD 28203885A DD 239729 A5 DD239729 A5 DD 239729A5
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DD
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flue gases
reactor
reaction zone
sulfur compounds
hydroxide
Prior art date
Application number
DD85282038A
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English (en)
Inventor
Sirpa Haemaelae
Timo Kenakkala
Pentti Janka
Tuomo Ruohola
Martti Lehtimaeki
Original Assignee
���@����������@��k��
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umsetzen von in Rauchgasen enthaltenen gasfoermigen Schwefelverbindungen, wie Schwefeldioxid und eine Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens, womit die Schwefelverbindungen auf einfache und wirtschaftliche Weise in feste Verbindungen ueberfuehrt und von den Rauchgasen abgetrennt werden koennen. Dabei sollen die mit der Herstellung, der Handhabung und dem Einspruehen von waessrigen Aufschlaemmungen verbundenen Schwierigkeiten vermieden und die Verweilzeit und die Reaktorbedingungen leicht reguliert werden koennen. Erfindungsgemaess werden die gasfoermige Schwefelverbindungen enthaltenden Rauchgase an dem einen Ende einer langgestreckten Reaktionszone in diese eingeleitet. Ausserdem werden in die Reaktionszone getrennt a) pulverfoermiges Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid und/oder -hydroxid und b) Wasser und/oder Wasserdampf an einer oder mehreren Stellen eingebracht und am entgegengesetzten Ende der Reaktionszone eine feste Schwefelverbindungen enthaltende Rauchgassuspension abgezogen.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umsetzen von in Rauchgasen enthaltenen gasförmigen Schwefelverbindungen, insbesondere von Schwefeldioxid, in von den Rauchgasen abzutrennende feste Verbindungen. Weiter betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens. ,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Verfeuern von schwefelhaltigen Brennstoffe, wie Kohle oder Öl, in Dampfkesselanlagen entstehen umweltschädliche Schwefelverbindungen, insbesondere Schwefeldioxid. Neuerdings versucht man in zunehmendem Maße Rauchgasreinigungsverfahren zu entwickeln, bei denen das SO2 zu Kalziumverbindungen gebunden wird. Bei den bekannten Lösungen wird Kalk in wäßriger Aufschlämmung entweder in Karbonat-oder in Hydroxidform in den dem Kessel nachgeschalteten Reaktor eingesprüht. Die erstere Form wird als Naßkaltsteinverfahren, die letztere Form als halbtrockenes Verfahren bezeichnet. Der Reaktor ist in seiner typischen Form ein relativ großer Behälter, in den die wäßrige Kalkaufschlämmung von oben in abwärtiger Richtung eingesprüht wird. Der hydraulische Durchmesser des Reaktors ist größer als der Durchmesser des Rauchgaskanals, so daß die Strömungsgeschwindigkeit der Rauchgase bei deren Eintritt in den Reaktor sind. Das Verhältnis aus Höhe/Länge des Reaktors und hydraulischem Durchmesser (h/dhydr.) ist klein; es liegt bei den bekannten
Lösungen typischerweise in der Größenordnung von 2 bis 5. Im Reaktorraum herrschen hierbei nahezu konstante Verhältnisse, da die Strahlungsturbulenz einen Ausgleich der Verhältnisse bewirkt, so daß alle Reaktionsstufen unter gleichartigen Bedingungen erfolgen.
Als Nachteil der vorgenannten Lösung ist zu nennen, das bei ihr Vorrichtungen zur Herstellung und zur Behandlung der Aufschlämmung erforderlich sind, was die Investitionskosten beträchtlich erhöht. Außerdem ist das Eintragen der Aufschlämmung in den Reaktor ein sehr störungsanfälliger Vorgang, was gleichbleibend mit Produktionsausfällen und -störungen ist. Die Regelung des Einsprühens der Aufschlämmung erfordert nämlich ein Höchstmaß an Genauigkeit, da zu große Tropfen sich als solche auf dem Reaktorboden ansammeln. Die Konsistenz der wäßrigen Kalziumhydroxidaufschlämmung wird so hoch zu halten versucht, daß die in den Rauchgasen enthaltene Wärmeenergie ausreicht, das in den Reaktor eingebrachte Wasser zu verdampfen, so daß das Absorptionsprodukt in Form eines trockenen Pulvers anfällt. Bei so dicker Aufschlämmung neigen die Düsen jedoch stark zu Verstopfung, und es ist schwierig, die Tröpfchengröße beim Einsprühen zu regulieren.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens zum Umsetzen von in Rauchgasen enthaltenen gasförmigen Schwefelverbindung, insbesondere von Schwefeldioxid, mit dem die Nachteile des bekannten Verfahrens vermieden werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfugung zu stellen, womit die in den Rauchgasen enthaltenen Schwefelverbindungen, insbesondere Schwefeldioxid in feste Verbindungen überführt und auf einfache und wirtschaftliche Weise von den Rauchgasen der Kesselanlage abgetrennt werden können. Erfindungsgemäß werden die Rauchgase, die gasförmige Schwefelverbindungen enthalten, an einem Ende in eine langgestreckte Reaktionszone geleitet. Außerdem werden in die Reaktionszone getrennt a) pulverförmiges Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid und/oder-hydroxid und b) Wasser und/oder Wasserdampf an einer oder mehreren Stellen eingebracht. Am entgegengesetzten Ende der Reaktionszone wird eine die festen Schwefelverbindungen enthaltende Masse abgezogen. Die an das eine Ende der langgestreckten Reaktionszone geführten Rauchgase können schon fertig pulverförmiges Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid und/oder-hydroxid in Staubform oder Wasser in Nebelform und/oder als Wasserdampf enthalten, wobei dann entsprechend Wasser und/oder Wasserdampf oder pulvriges Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid und/oder -hydroxid an einer oder mehreren hintereinander befindlichen Stellen in den Reaktor eingebracht werden. Alternativ oder zusätzlich dazu können auch pulvriges Oxid und/oder Hydroxid sowie Wasser und/oder Wasserdampf getrennt voneinander, gegebenenfalls an der gleichen Stelle, jedoch getrennt voneinander, in den Reaktor selbst eingebracht werden. Statt bloßen Wassers kann auch schwachkonzentrierte Kalzium- oder Magnesiumhydroxidemulsion eingesprüht werden. In einem gewissen günstig gelegenen Fall wird pulvriges Oxid und/oder Hydroxid an wenigstens zwei hintereinander befindlichen Stellen in die Reaktionszone eingetragen, wobei das Einspeisen von Wasser und/oder Wasserdampf in die Reaktionszone zwischen diesen hintereinander liegenden Eintragsstellen oder ortsgleich mit dem pulverförmigen Reagens erfolgen kann.
Neben den vorgenannten Reagenzien und Wasser kann zur Umwandlung des bei der Reaktion entstandenen Sulfits in Sulfat noch Sauerstoff oder sauerstoff haltiges Gas, vorzugsweise in vorgewärmter Form, in den Endabschnitt der Reaktionszone eingetragen werden. Gleichzeitig können in den Reaktionszonen-Endabschnitt heiße Rauchgase zum Aufheizen der Gase im Reaktionszonen-Endabschnitt heiße Rauchgase zum Aufheizen der Gase im Reaktor-Endabschnitt vor der Staubabscheidung eingeleitet werden.
Die Temperatur der in die Reaktionszone einzuleitenden Rauchgase beträgt 50 bis 8000C, bevorzugt jedoch 90 bis 2000C. Anders als bei der vorgenannten bereits bekannten Lösung läßt man die Geschwindigkeit der gasförmige Schwefelverbindungen enthaltenden Rauchgase im Reaktor nicht nennenswert sinken, sondern man schleust die Rauchgase durch eine längliche Reaktionszone, in der die Geschwindigkeit der Rauchgase im wesentlichen unverändert bleibt, wobei die Verweilzeit der Reaktion über die Länge der Reaktionszone geregelt wird und das Voranschreiten der Reaktion durch Einbringen eines oder mehrerer pulvriger Reagenzien an einer oder mehreren Stellen der Reaktionszonenlänge in den Rauchgasstrom reguliert werden kann. ,
Anders als bei der vorgenannten bereits bekannten Lösung wird das mit den gasförmigen Schwefelverbindungen der Rauchgase reagierende Reagens nicht als wäßrige Aufschlämmung in die Reaktionszone eingetragen, sondern man speist das Wasser getrennt vom Reagenz in Form von Nebel oder Dampf in die Reaktionszone, während das Reagens irt Pulverform in die Reaktionszone gebracht wird. Auf diese Weise vermeidet man die mit der Herstellung, der Handhabung und dem Eindüsen der wäßrigen Aufschlämmung in den Reaktor verbundenen Schwierigkeiten. Das getrennte Einbringen von Wasser und/oder Dampf zum einen und pulverförmiger™ Reagens zum anderen in den Reaktor läßt sich technisch leicht und billig bewerkstelligen. Auch gestalten sich Wartung und Instandhaltung solcher Vorrichtungen einfach, und die Bedienung der Anlage erfordert kein umfangreiches Personal.
Als in die Reaktionszone einzutragendes pulvriges Reagens dient vorzugsweise Kalziumoxid und/oder-hydroxid, das von in die Kesselanlage eingespeistem Kalziumkarbonat stammen kajjn, welches dort zu Kalziumoxid zerfällt und welches, wird in die Kesselanlage Wasser und/oder Wasserdampf eingetragen, weiter Kalziumhydroxid bilden kann. Das Karbonat kann in die Kesselanlage entweder als trockenes Pulver oder in gewissen Fällen auch als wäßrige Aufschlämmung eingebracht werden. Abweichend von der oben genannten bereits bekannten Lösung arbeitet man bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit einem langgestreckten Reaktor, zum Beispiel mit einem Rohrreaktor, dessen Verhältnis aus Länge und hydraulischem Durchmesser groß ist, nämlich typischerweise ca. 10 oder sogar noch mehr beträgt. In diesem Reaktor verringerd sich die Geschwindigkeit der Rauchgase nicht wesentlich, sondern bleibt so hoch, daß die an der Reaktion beteiligten gasförmigen und festen Stoffe von den Rauchgasen mitgerissen und weitertransportiert werden. Die erforderliche Verweilzeit
kann über die Länge des Reaktors eingestellt werden, und hinter dem Reaktor können die staub- oder nebelartigen Stoffe entweder in einem separaten Abscheider oder im herkömmlichen Staubabscheider der Kesselanlage von den Rauchgasen getrennt werden. Unter hydraulischem Durchmesser ist in diesem Zusammen die Querschnittsfläche des Reflektors zu verstehen.
Ein derart langgestreckter Reaktor bietet außerdem den Vorteil, daß sich in den einzelnen Reaktorabschnitten unterschiedliche
Bedingungen einstellen oder daß in den einzeihen Abschnitten sogar unterschiedliche Reaktorverhältnisse eingestellt werden können. Die Temperatur kann zum Beispiel schwanken je nachdem, ob Reaktionswärme freigesetzt wird oder Wärme beim Verdampfen von Wasser gebunden wird. Auf diese Weise läßt sich der Prozeß in der gewünschten Weise optimieren.
Der langgestreckte Reaktor kann in die schwefelhaltige Brennstoffe verbrennende Kesselanlage fest integriert werden, zum Beispiel in der Weise, daß der Reaktor im Kesselhaus oder aber außerhalb desselben zwischen den Kessel-Heizflächen und dem Staubabscheider angeordnet ist. Der Reaktor kann aber auch völlig getrennt von der Kesselanlage hinter dem Staubabscheider angeordnet werden, wobei dann das Oxid statt in den Kessel separat in den Rauchkanal eingetragen wird, und wobei dann ein eigener Staubabscheider erforderlich ist. Diese Verfahrensweise bietet den Vorteil, daß die Flugasche und das entstandene Sulfat-/Sulfitgemisch vom Rauchgasstrom getrennt werden.
Nachstehend wird die erfiridungsgemäße Vorrichtung näher erläutert. In der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. 1: das schematische Schnittbild einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2: das schematische Schnittbild einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
In der Zeichnung bezeichnet die Bezugszahl 1 den Feuerraum der Kesselanlage, in welchem schwefelhaltiger Brennstoff 17 gewöhnlich unter Zuführung von Luft 18 verbrannt wird. Die schwefeldioxidhaltigen Rauchgase 16 kühlen im Kessel an den Heizflächen 2 und im Vorwärmer 3 der Verbrennungsluft 18 ab. Hinter dem Kessel 1 werden die Rauchgase 16 gemäß Erfindung in den langgestreckten Reaktor 4 geleitet, an den sich die Staubabscheidungsanlage 5 und der Schornstein 6 anschießen. Das zum Binden des Schwefels vorgesehene Reagens, vorzugsweise Kalziumkarbonat, wird auch dem Vorratsbehälter 7 über die Dosieraufgabevorrichtung 8 in den Luftstrom des Gebläses 9 der pneumatischen Förderanlage gebracht und gelangt entweder über die Leitung 10 ins Oberteil des Kessels 1 und/oder über die Leitung 11 in den vorderen Abschnitt des Reaktors 4 und möglicherweise über die Leitung 12 noch an eine andere weitere hinten liegende Stelle des Reaktors 4. Außerdem wird in den langgestreckten Reaktor 4 nur an dessen vorderem Ende oder an mehreren über die Reaktorlänge verteilten Stellen über die Düsen 15 Wasser eingespritzt. Weiterkann an einer zweckmäßigen Stelle des Reaktors 4 in diesen über die Leitung 14 Warmluft oder über die Leitung 13 Rauchgas 16 eingetragen werden, um die Temperatur der Rauchgase im Endabschnitt des Reaktors 4 vor Erreichen des Staubabscheiders 5 zu erhöhen.
Das Reagens wird vorzugsweise in einer überschüssigen Menge in bezug auf den im Brennstoff 17 enthaltenen Schwefel eingesetzt. Das Reagens kann entweder über die Leitung 10 direkt in den Kessel 1 und/oder an einer oder mehreren Stellen über die Leitungen 11; 12 direkt in den Reaktor 4 eingebracht werden. Über die Leitung 12 werden vorzugsweise höchstens 50% der Gesamtreagensmenge eingetragen.
Die von der Pumpe 19 über die Düsen 15 eingetragene Wassermenge wird vorzugsweise höchstens so groß bemessen, daß sie unter der Wirkung der Wärme der Rauchgase 16 möglichst vollständig verdampft. Bei Bedarf kann jedoch die Rauchgastemperatur im Reaktor 4 durch Zuführung heißer Rauchgase 16 über die Umgehungsleitung 13 in den Endabschnitt des Reaktors 4 erhöht werden.
In Fig. 2 zeichnen die Bezugszahlen die entsprechenden Objekte wie in Fig. 1. Die in Fig. 2 gezeigte Lösung unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten Lösung darin, daß der Reaktor 4 nun erst hinter dem Rauchgasflugaschenabscheider, gewöhnlich hinter dem Elektrofilter 20, angeordnet ist. Dabei erhält man dann die Flugasche zum einen und die als Reaktionsergebnis anfallenden Kalziumverbindungen zum anderen im wesentlichen fertig voneinander getrennt, da ja die Flugasche vor dem Reaktor 4 abgeschieden und das Reagens, vorzugsweise Kalziumoxid, erst nach dem Abscheiden der Flugasche in den Reaktor 4 eingebracht wird. Dem Reaktor 4 ist ein eigener Feststoffabscheider 5 nachgeschaltet, zum Beispiel ein herkömmliches Elektrofilter oder eine andere entsprechende geeignete Abscheidevorrichtung. s
Anstelle von Kalziumkarbonat oder-oxid kann in den Kessel 1 oder in den Reaktor 4 irgendein anderes Oxid oder in den Kessel 1 ein dort zu Oxid zerfallendes Alkali- und/oder Erdalkalimetallkarbonat, wie Kalzium-Magnesiumkarbonat, eingebracht werden. Wenngleich das Verfahren und der Reaktor 4 gut mit einem einzigen Reagens, zum Beispiel Kalziumkarbonat oder -oxid, funktionieren, so kann die Anlage, um günstig erhältliche Reagenzien zu nutzen, doch gleichzeitig auch mit mehreren verschiedenen Reagenzien gefahren werden. Die Reagenzien können dabei entweder miteinander vermischt an der gleichen Eintragsstelle bzw. den gleichen Eintragsstellen oder einzeln an getrennten Eintragsstellen je nach Bedarf eingebracht werden. Das Kalziumoxid kann von Kalziumkarbonat oder von Kalzium-Magnesiumkarbonat stammen, das, in den Kessel eingegeben, zu Oxid und Kohlendioxid zerfällt.
Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert. l
Beispiel 1
Untersucht wurde ein Reaktor mit einer Querschnittsfläche von ungefähr (0,4 χ 0,4)m2 und einer Länge von ca. 20m. In den Reaktor wurden bei verschiedenen Temperaturen Rauchgase eingeblasen, die hauptsächlich kalziumoxidhaltigen Staub und ca. 900 ppm SO2 enthielten. Außerdem wurde in den Reaktor Wasser eingesprüht.
Das in den Rauchgasen enthaltene Kalziumoxid und das Wasser bilden Kalziumhydroxid, das als stark reaktiver Stoff mit den Oxiden des Schwefels reagiert.
(1)
CaO +
H2O
Ca(OH)2
Ca(OH)2 + SO2
CaSO
H2O
Die Reaktorverhältnisse und die Reaktionsergebnisse (Analyse) gehen aus Tabelle 1 hervor, deren erste Spalte die Kalziumoxidmenge, definiert als Kalzium-Molverhältnis in bezug auf Schwefel, deren zweite Spalte die Temperatur des in den Reaktor eingeleiteten Rauchgases, deren dritte Spalte die Temperatur des Rauchgases bei dessen-Austritt aus dem Reaktor, deren vierte Spalte die Schwefeldioxidreduktion in Prozent, deren fünfte Spalte den prozentualen Flugaschenanteil im Feststoff, deren sechste Spalte den prozentualen Sulfit- und Sulfatanteil im Feststoff und deren siebente Spalte den Anteil der übrigen Verbindungen im Feststoff enthält.
Tabelle 1 Tin Tout i 6O0C SO2-Redukt. Zusammensetzung d. Produktes CaSO3ZCaSO4 Sonstige Ver- bindungen
Ca/S 68 Flugasche 1%
72 23% 13
500Q 62 56% 76% 26 25
0,52 90 68 82 61 24 21
1,51 200 68 87 51 26 22
2,20 120 110 96 53 25 37
2,22 110 93 53 20 47
2,3 120 98 43 15
4,0 800 72 38
4,1
Beispiel 2
In den Reaktor wie in Beispiel 1 werden Rauchgase eingeleitet, deren Flugasche mit Elektrofilter separat abgetrennt worden ist. Die Zugabe des Kalziumoxids in die Rauchgase erfolgt hinter dem Elektrofilter vor dem Reaktor. Die mit der Umsetzung verbundenen Untersuchungsergebnisse sind in Tabelle 2 zusarnmengestellt. Die Kalziumoxidmenge ist als Kalzium-Molverhältnis zum Schwefel angegeben; die prozentualen Anteile von Kalziumsulfit, Kalziumsulfat und der zusammengefaßten restlichen Verbindungen am bei der Reaktion entstandenen Feststoff sind in jeweils einer eigenen Spalte angegeben. Die Rauchgaseintritts- und -austrittstemperaturen sowie die Schwefeldioxid-Reduktion in Prozent sind auf entsprechende Weise wie in Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 2 Tm T0Ut SO2-Redukt. Produktanalyse SaSO4 Sonstige
Ca/S CaSO3 Verbindungen
21% 35%
90-C 68 0C 82% 44% 17 47
1,56 120 68 93 36 11 61
2,22 120 68 98 23
4,0
Beispiels .
Kalziumoxid wird wie im Beispiel 2 hinter dem Elektrofilter in den Reaktor eingebracht, jedoch wird den Rauchgasen hinter dem Reaktor nur ein Oxydationsmittel oder sauerstoffhaltiges Gas, wie Luft, zugesetzt, wobei das Kalziumsulfit zu Sulfat oxydiert. Die Reaktionsbedingungen und -ergebnisse sind in Tabelle 3 auf entsprechende Weise wie in Tabelle 1 und Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 3 Ca/S Ti„ Tout SO2-Redukt. CaSO3 CaSO4 Sonstige Verbindungen
1,56 2,22 4,0 90 0C 120 120 680C 68 68 82% 93 98 1,4% 0,8 0,8 65% 53 35 33% 46 64

Claims (13)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zum Umsetzen von in Rauchgasen enthaltenen gasförmigen Schwefelverbindungen in von den Rauchgasen abzutrennende feste Verbindungen, gekennzeichnet dadurch, daß die gasförmige Schwefelverbindungen enthaltenden Rauchgase (16) an dem einen Ende einer langgestreckten Reaktionszone (4) in diese geleitet werden, und daß in die Reaktionszone (4) außerdem getrennt a) pulverförmiges Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxid und/oder -hydroxid und b) Wasser und/oder Wasserdampf an einer oder mehreren Stellen eingebracht werden, und daß am entgegengesetzten Ende der Reaktionszone (4) feste Schwefelverbindungen enthaltende Rauchgassuspension abgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß am besagten Ende der langgestreckten Reaktionszone (4) in diese zusammen mit den Rauchgasen (16) pulvriges Oxid und/oder Hydroxid und getrennt davon in den Anfangsabschnitt der Reaktionszöne (4) Wasser und/oder Wasserdampf eingebracht wird.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß pulvriges Oxid und/oder Hydroxid an wenigstens zwei hintereinander angeordneten Stellen (11; 12) in die Reaktionszone (4) eingebracht wird, und das Wasser und/oder Wasserdampf zwischen diesen hintereinander befindlichen Eintragstellen in die Reaktionszone (4) eingebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß in den Endabschnitt der Reaktionszöne (4) Sauerstoff oder sauerstoffhaltiges Gas, vorzugsweise in vorgewärmten Zustand, eingeleitet wird.
  5. 5. Verfahren nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß in den Endabschnitt der Reaktionszone (4) heiße Rauchgase eingeleitet werden.
  6. 6. Verfahren nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß am besagten einen Ende der Reaktionszone (4) in diese Rauchgase (16) eingeleitet werden, deren Temperatur 50 bis 8000C, vorzugsweise 90 bis 200°C beträgt.
  7. 7. Verfahren nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß in die Reaktionszone (4) pulverförmiges Kalziurrfoxid und/oder -hydroxid eingebracht wird.
  8. 8. Verfahren nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß in die Reaktionszone (4) pulverförmiges Kalzium-Magnesiumhydroxid eingebracht wird.
  9. 9. Vorrichtung zum Umsetzen von in Rauchgasen enthaltenen gasförmigen Schwefelverbindungen, insbesondere Schwefeldioxid, in von den Rauchgasen abzutrennende feste Verbindungen, gekennzeichnet durch einen langgestreckten Reaktor (4), an dessen einem Ende eine Eintrittsöffnung für die gasförmige Schwefelverbindungen enthaltenden Rauchgase
    (16) und an dessen entgegengesetztem Ende eine Austrittsöffnung für die feste Schwefelverbindungen enthaltende Rauchgassuspension vorhanden ist, und welcher außerdem Organe (15) zum Eintragen von Wasser und/oder Dampf sowie Organe (10; 11; 12) zum separaten Eintragen pulvrigen Alkali- und/oder Erdalkalimetalloxids und/oder -hydroxids in den Reaktor (4) an einer oder mehreren über die Reaktorlänge verteilten Stellen aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Reaktor (4) dem Kessel (1), in dem schwefelhaltige Brennstoffe
    (17) verfeuert werden, fest angegliedert ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Punkt 9 oder 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Reaktor (4) hinter dem Feststoffabscheider (20) der Kesselrauchgase angeordnet ist. /
  12. 12. Vorrichtung nach Punkt 10 oder 11, gekennzeichnet dadurch, daß das Organ (10) zum Eintragen des pulvrigen Materials in den Reaktor (4) mit dem Ofen (Din Verbindung steht, um das pulvrige Material zusammen mit den Rauchgasen (16) aus dem Ofen (1) in den Reaktor (4) zu leiten.
  13. 13. Vorrichtung nach irgendeinem der obigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis aus der Länge des langgestreckten Reaktors (4) und seinem hydraulischen Durchmesser größer als 10 ist.
DD85282038A 1985-04-24 1985-10-24 Verfahren und vorrichtung zum umsetzen in rauchgasen enthaltener gasfoermiger schwefelverbindungen, wie schwefeldioxid, in von den rauchgasen abzutrennende feste verbindungen DD239729A5 (de)

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