DD237566A3 - Breithaspel - Google Patents
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Abstract
Breithaspel, insbesondere fuer Getreideschneidwerke mit gesteuerten Zinkenwellen und grosser Arbeitsbreite, mit dem Ziel eines universellen Einsatzes in unterschiedlichen Bestaenden, einfacher Gestaltung und geringem Material- und Energieaufwand. Es wird die Aufgabe geloest, eine breite gesteuerte Haspel zu schaffen, welche sich ueber die gesamte Arbeitsbreite des Schneidwerkes erstreckt und im Bereich der hoechsten Belastung nochmals gelagert ist. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass ein auf einer vorzugsweise geteilten Zinkenwelle (14) mit einer arretierbaren Buchse (15) angebrachtes Lager (13) in einer mittig unterstuetzten Rollenbahn (11) an einem Traeger (6) angeordnet und in einer Fuehrung (5) spielgebend aufgenommen ist. Die Erfindung ist im landwirtschaftlichen Schneidwerksbau anwendbar. Fig. 1
Description
Ausgleich der Lagerung läßt sich durch eine Anordnung der Lager am Außenring, und den Innenring als gerade Lauffläche am Haspelstern befestigt, erreichen. Hierbei wird eine gute Selbstreinigung der Lauffläche erreicht, da Pflanzenteile nach erfolgter Umdrehung abfallen und sich somit nicht zwischen Lager und Lauffläche verklemmen können. Durch die Anordnung des Trägers unter Spielpassung in der Führung wird verhindert, daß auftretende Seitenkräfte vom Lager aufgenommen werden müssen. Die Führung ist in einem Schwenklager angeordnet und wird von einem unterhalb angelenkten Hydraulikzylinder parallel zu den Außenschwingungen verstellt. Dadurch ist eine optimale Anpassung der beweglichen Zinkenwellen an die unterschiedlichen Erntebedingungen erreichbar. Vorteilhaft an dieser Aufhängung und mittigen Lagerung ist der geringe Aufwand von Antriebselementen und demzufolge deren leichte Bauweise, da trotz größerer Arbeitsbreite die Antriebskonzeption und die Steuerung von normal breiten Schneidwerken übernommen ist. Von Vorteil ist auch die Bauart der geteilten Zinkenwellen bei Montage, Reinigung und Wechsel der Lager.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Vorderansicht der Breithasp'el,
Fig.2: eine Darstellung der Haspel in der Seitenansicht,
Fig.3: eine Schnittdarstellung der Lager der Zinkenwelle,
Fig.4: eine Schnittdarstellung nach Fig.4,
Fig.5: eine Schnittdarstellung nach Fig.4.
Eine Haspel 1 ist in je einer Außenschwinge 2; 3 und in einer Mittelschwinge 4 gelagert. Die Mittelschwinge 4 besteht aus einer Führung 5 innerhalb dieser sich ein Träger 6 abstützt, welcher je ein Segment 7; 8 aufnimmt. Am unteren Segment 7 ist ein Abweiser9 angebracht, der den unteren Bereich des Segments 8 überdeckt. Da die Segmente 7; 8 miteinander verschraubt sind, bilden sie zusammen einen Lageraußenring und dienen mit einer geraden Lauffläche 10 und abgewinkeltem Rand als Rollenbahn 11 für ein nahe an einem Haspelstern 12 mehrfach gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnetes Lager 13. Gegenüber einer geteilten Zinkenwelle 14 ist das Lager 13 auf einer Buchse 15 beidseitig mittels je einem Stift 16 oder ähnlichem Sicherungselement auf einem Zwischenstück 17 fixiert. Die Außenschwinge 2; 3 und Mittelschwinge 4 sind in je einem Schwenklager 18, in gleicher Flucht befindlich, angeordnet. Alle Schwingen sind von mindestens einem Hydraulikzylinder 19 unterstützt und so miteinander verbunden, daß die Haspel 1 gleichzeitig von allen Zylindern angehoben oder abgesenkt wird. Die Unterstützung der Haspel 1 in einer zusätzlichen mittleren Lagerstelle ermöglicht auch über große Arbeitsbreiten eine materialsparende Bauweise und geringe Energie für den Antrieb. Die Anpassung der Haspel 1 an die unterschiedlichen Erntegutbestände erfolgt durch Verstellen der Hydraulikzylinder 19 vom Fahrerstand aus und gewährleistet eine gute Anpassung an die jeweilige Bestandshöhe. In einem weiteren Ausführungsbeispiel lassen sich die Lager 13 auch an einem Außenring anordnen und die Haspel 1 wird von einem Innenring 20 geführt. Hierbei ist der Innenring 2OaIs Lauffläche am Haspelstern 12 befestigt und mit seiner geraden Lauffläche für den axialen Toleranzausgleich der Haspel 1 ausgelegt.
Claims (5)
- Patentansprüche:1. Breithaspel mit steuerbaren Zinkwellen beidseitig in Schwingen gelagert mit vertikaler und horizontaler Verstellung, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer vorzugsweise geteilten Zinkenwelle (14) mit einer arretierbaren Buchse (15) angebrachtes Lager (13) in einer mittig unterstützten Rollenbahn (11) an einem Träger (6) angeordnet und in einer Führung (5) spielgebend aufgenommen ist.
- 2. Breithaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahn (11) aus je einem Segment (7; 8) besteht, wobei das obere Segment (7) einmal auf dem Träger (6) und das andere Segment (8) unterhalb angeordnet sowie gegenüberliegend mit dem oberen Segment (7) verschraubt ist.
- 3. Breithaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (5) in einem Schwenklager (18) angeordnet ist, welches sich in gleicher Flucht mit denen der Außenschwingen (2; 3) befindet, und mit diesen parallel höhenveränderlich ist.
- 4. Breithaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahn (11) mit ihren vorzugsweise U-förmigen Segmenten (7; 8) die Lager (13) als eine Art Außenring spielgebend einschließt.
- 5. Breithaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenwellen (14) durch ein Zwischenstück (17) miteinander verbindbar angeordnet sind, wobei die Buchse (15) auf dem Zwischenstück (17) verschiebbar und gemeinsam mit dem Lager (13) arretierbar ist.Hierzu 3 Seiten ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungBreithaspel, insbesondere für Getreideschneidwerke mit gesteuerten Zinkenwellen.Charakteristik der bekannten technischen LösungenBeim Ernten von Getreide ist aufgrund unterschiedlicher Halmhöhe ein aktives Mitnehmen der Halme in Richtung Scheidbalken notwendig. Dies geschah bisher durch sich über die Gesamtbreite erstreckende Latten oder Zinkenwellen. Die Latten waren fest mit den Haspelsternen verbunden und trugen zur Festigkeit der Haspel bei, was eine breitere Bauweite ermöglichte. Bei gesteuerten Zinkenwellen muß die Festigkeit vom Haspelzentralrohr aufgebracht werden, was bei besonders breiten Haspeln zur Überdimensionierung führt. Um dies zu vermeiden, wurden bei verschiedenen Haspeln über den gesamten Mantelbereich Zugstreben angeordnet, die trotz geringer Gewichtserhöhung noch ausreichende Stabilität in die Haspel bringen. Weiterhin ist aus der DE-OS 1507401 eine geteilte Haspel bekannt, die ebenfalls für große Arbeitsbreiten geeignet ist. Diese Bauart hat aber den Nachteil einer aufwendigeren Konstruktion, da neben einer Kopplungsmöglichkeit zwischen den Haspeln noch eine Verstelleinrichtung für die Höhe und Voreilung zum Mähbalken enthalten ist. Die Koppeleinrichtung muß bei seitlichem Antrieb entsprechend groß und materialintensiv ausgeführt werden. Weiter ist von Nachteil, daß jede Haspel zwei verstellbare Aufhängungen benötigt, die wiederum insgesamt synchron betätigbar sein müssen. Des weiteren muß jede Haspel separat gesteuert werden. Dieser nachteilig hohe Aufwand ist für die Wartung und Instandhaltung von Getreideschneidwerken bei deren kurzer Einsatzzeit sehr unökonomisch. ,Ziel der ErfindungDie Erfindung hat das Ziel, eine Haspel für Getreideschneidwerke großer Arbeitsbreite zu erstellen, die einen universellen Einsatz in unterschiedlichen Beständen ermöglicht, mit einfacher Gestaltung und geringem Material- und Energieaufwand.Darlegung des Wesens der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine breite gesteuerte Haspel für Getreideschneidwerke zu schaffen, welche sich über die gesamte Arbeitsbreite des Schneidwerkes erstreckt und im Bereich der höchsten Belastung nochmals gelagert ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein auf einer vorzugsweise geteilten Zinkenwelle mit einer arretierbaren Buchse angebrachtes Lager in einer mittig unterstützten Rollenbahn an einem Träger angeordnet und in einer Führung spielgebend aufgenommen ist. Weiterhin dadurch, daß die Rollenbahn aus je einem Segment besteht, wobei das obere Segment einmal auf dem Träger und das andere Segment unterhalb angeordnet sowie gegenüberliegend mit dem oberen Segment verschraubt ist, und dadurch die Lager schellenartig umfaßt. Ebenso dadurch, daß die Führung in einem Schwenklager angeordnet ist, welches sich in gleicher Flucht mit denen der Außenschwingen befindet und mit diesen parallel höhenveränderlich ist. Weiter dadurch, daß die Rollenbahn mit ihren vorzugsweise U-förmigen Segmenten die Lager, als eine Art Außenring, spielgebend einschließen. Und noch dadurch, daß die Zinkenwellen durch ein Zwischenstück miteinander verbindbar angeordnet sind, wobei die Buchse auf dem Zwischenstück verschiebbar und gemeinsam mit dem Lager arretierbar ist. Dazu sind unmittelbar am mittleren Haspelstern die Zinkenwellen geteilt und über Zwischenstücke verbindbar angebracht. Auf dem Zwischenstück, das beidseitig mit den Zinkenwellenhälften verschraubt ist, befindet sich eine Buchsezur Aufnahme des Lagers, welches wiederum zur seitlichen Sicherung über Stifte bzw. Splinte mit dem Zwischenstück verbunden ist. Durch die Verschraubung beider Zinkenwellen mit dem Zwischenstück und der Anordnung des Lagersauf der Buchse, ist ein leichtes Auswechseln der Lager gewährleistet. Die Gestaltung der Segmente bewirkt einen Schutz der Lager besonders im Bereich des unteren Segments, wo der Halmanteil sehr hoch ist. So wird verhindert, daß die Halme oder Pflanzenteile in den Bereich zwischen Lauffläche und Rollen gelangen können. Die Breite der Segmente wurde dabei so gewählt, daß auch ein Ausgleich in axialer Richtung der Haspel erfolgt und somit die Lager der Außenschwingen seitlich entlastet werden. Ein ebenfalls guter
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