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DD228021A1 - Vorrichtung zur abdichtung von aufschweisshauben - Google Patents

Vorrichtung zur abdichtung von aufschweisshauben Download PDF

Info

Publication number
DD228021A1
DD228021A1 DD26790584A DD26790584A DD228021A1 DD 228021 A1 DD228021 A1 DD 228021A1 DD 26790584 A DD26790584 A DD 26790584A DD 26790584 A DD26790584 A DD 26790584A DD 228021 A1 DD228021 A1 DD 228021A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
sealing
hood
sealing frame
welding
frame
Prior art date
Application number
DD26790584A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Suske
Loritta Schmidt
Hans Link
Guenter Reichel
Original Assignee
Mineraloelverbundleitung Schwe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mineraloelverbundleitung Schwe filed Critical Mineraloelverbundleitung Schwe
Priority to DD26790584A priority Critical patent/DD228021A1/de
Publication of DD228021A1 publication Critical patent/DD228021A1/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdichtung von Aufschweisshauben. Aus einem fuellstoffhaltigen Zweikomponenten-Polyurethan-Reaktionsharzformstoff wird ein Dichtrahmen, bestehend aus 2 Rundvollprofilen und 2 sichelfoermigen Vollprofilen als Stirnseiten des Dichtrahmens, hergestellt. Der Dichtrahmen wird mittig unter die Aufschweisshaube gelegt. Rahmen und Haube werden als Abdichtelement fuer Rohrleitungen und Behaelter, die mit fluessigen Medien gefuellt und durch Havarien leckgeschlagen sind, eingesetzt. Mit dem Dichtrahmen werden die Voraussetzungen zur Schnellreparatur von Lecks mittels Haubenschweissung geschaffen. Fig. 1

Description

ο '-' ι ο
Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Abdichtung von Aufschweißhauben
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form eines Dichtelementes zur Abdichtung von Aufschweißhauben, die an oder auf loch- oder rißförmi gen Lecks an Rohrleitungen oder konvex gewölbten Behältern anzubringen sind und den Austritt von öligen brennbaren Medien während des Schweißν organges verhindern. Das Anwendungsgebiet ist die Ha üb enschweißung an mit Medium V gefüllten havarierten Stahlrohren und Behältern.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
In der Patentschrift WP B 23 K/25248-2 wird ein Abdichtelement beschrieben, das aus einem die Leckstellen überdeckenden Schaumstoff besteht .
Als Schaumstoff wird ein PUR(W)-Schaum mit einer ha Ibgesc hlossen en oder οffenzel1igen Struktur verwendet.
Der Dichtstoff wird als Matte in die Haube eingelegt, fixiert und mit ihr zusammen' auf die Leckstelle aufgelegt und mit mechanischen Spanne1ementen festgespannt .
Der Schaumstoff als Abdichtelement hat gegenüber der erfindungsgemäßen Lösung folgende Nachteile.
Durch die offenzellige Struktur des Dichtstoffes saugt dieser sich mit dem flüssigen Produkt voll. Bei dem Aufpressen des Spannelementes wird der PUR(W)-Sc Kaumstoff infolge seiner Zelligkeit und großen Kompressibilität zusammengepreßt, zwischen dem Dichtmaterial der Rohraußenwand und der Hauben innenwand wird keine Dichtheit erzielt, da sich auf der Dichtfläche keine Gegenkräfte ' (el astisehe Spannkraft im Dichtelement) ausbilden können. PUR (W)-Schaum ist deshalb als Abdichtelement zum Verfahren der Abdichtung havarierter Stahlrohrleitungen mit flüssigen Medien ungeeignet.
Eine weitere bekannte Lösung ist die Flickenschweißung. Bei dieser Technologie wird eine Blechscheibe mit ca. 150 mm Durchmesser so gewölbt, daß sie an der Rohraußenwand anliegt. Auf die Blechscheibe wird mittig eine Weichgummigscheibe geklebt und mittels Spannvorrichtung wird dieser Flicken auf die Leckstelle gedrückt. Der Weichgummi hat die Aufgabe, den Mediumaustritt durch Flächenabdichtung zu verhindern.
Diese Technologie hat gegenüber der erfiη dungsgemäßen Lösung den Nachteil, daß sie nur für örtliche, kleine Leckstellen, z. B. Lochkorrosion, angewendet werden kann.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, die Hauben schweißung als Schnellreparaturmethode für havarierte Rohrleitungen und Behälter, welche ölige, brennbare Flüssigkeiten beinhalten, anzuwenden und die bisher mangelhafte Abdichtung der Aufschweißhaube zur Rohroder Behälterwand während des Schweiß ν organges zu beseitigen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch·die Erfindung gelöst wird
Das Aufschweißen von Hauben aus Stahl auf Rohrleitungen und Behältern für Flüssigprodukte zum zeitweiligen oder dauerhaften Verschluß von Lecks erfordert die garantierte Abdichtung der Haube gegen den Austritt des Mediums, insbesondere bis in den Bereich der Außenkante der Haube, die als zu verschweißende Kante vorbereitet ist.
Die Abdichtν orrichtung muß diese Funktion bei relativ geringem Andruck der Haube an Rohrleitung oder Behälter mittels Spannvorrichtung durch ihre entsprechende Anordnung innerhalb der Haube, ihre Formgebung und die physikalischen Eigenschaften, des ausgewählten Werkstoffes während des gesamten Schweißvorganges erfüllen. Die bisher verwendeten Abdichtelemente konnten dieser Aufgabe nicht gerecht werden.
Merkmale der Erfindung
Erfin dungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Dichtrahmen aus einem füllstoffhaltigen Zweikompon enten-Polyurethan-Reaktionsformstoff hergestellt wird, daß der Dichtrahmen eine rechteckige Form aufweist, seine Längen- und Breitenabmessungen um ca. 10 % ... 2 0 % kleiner als die zur Anwendung kommende Aufschweißhau be sind, aber nicht so klein, daß eine unzureichende Flächenpressung zwischen Abdichtrahmen und Aufschweißhaube sowie Rohrleitung oder Behälterwand entsteht.
Die Abmessungen des Abdichtrahmens" in Länge und Breite werden durch die Länge der Leckstelle einschließlich Sicherheitsabstand und der Geometrie des havarierten Rohres oder Behälters bestimmt.
Die Längsseiten des Rahmens sind als Rundvollprofil ausgebildet und die Stirnseiten als sichelförmige, der Geometrie der Haube und der Krümmung des Rohres folgende Vollprofile, die mindestens die Stärke des Durchmessers der Rundvollprofile besitzen (Fig. 2)
Die Seiten- und Stirnprofile des Dichtrahmens sind nahtlos miteinander verbunden.
Der Dichtrahmen wird vor dem Aufsetzen der Aufschweißhaube, die Leckstellen mit tig umschließend angeordnet und darüber die Aufschweißhaube so gesetzt, daß ein gleichmäßiger Abstand zwischen Dichtrahmen und zu verschweißender Außenkante der Haube erzielt wird (Fig. 1).
Die Anpressung der Haube zum Erreichen der Dichtheit zwischen Haube, Dichtrahmen und Rohrleitung oder Behälter erfolgt durch Spannbänder oder ähnliche Vorrichtungen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert .
Bei dem angeführten Beispiel handelt es sich um eine Leckstelle in Form eines Risses an einer erdölführenden Rohrleitung, die mit einer Hauben sehweißuηg, als Verfahren zur Abdichtung, behelfsmäßig instandgesetzt wird. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt 1 den havarierten Grundkörper mit der Leckstelle 2. Zur Herstellung des Abdichtrahmens 3 wird eine Form, die aus zwei sichelförmigen Segmenten an den Stirnseiten und zwei Rohren an den Längsseiten besteht, gefertigt. Diese Form wird vor dem Vergießen des Zwei-Komponenten-Polyurethan-Reaktionsharzformstoffes mit einem Trennmittel (Wachs) behandelt. Vor dem Vergießen des Werkstoffes werden die beiden Komponenten gemischt. Das Mischungsverhältnis der beiden Komponenten beträgt A : B = 3,5 : 1,0 Gewichtsteile. Die Verarbeitungstemperatur beträgt 15 bis 25 "C. Zur Erreichung einer homogenen Mischung werden die Komponenten mit einem Schne11ruhr er (1000 - 1400 min ) gemischt. Um ein blasenfreies Produkt zu erhalten, ist bei der Verarbeitung jede Feuchtigkeitseinwirkung auszuschließen und bei Mischvorgang die Luftaufnahme so gering wie möglich zu halten.
Nach einer Reaktionszeit von 30 bis 45 min ist das Abdichte1ement gebrauchsfertig. Der so vorgefertigte Abdichtrahmen 3 und das havarierte Teil sind fettfrei zu machen. Danach wird der Abdichtrahmen mittig in die Haube 4 eingelegt, mit Kleber (z. B. Chemisol) angeheftet und zusammen mit der Haube über der Leckstelle so aufgebracht, daß diese mittig darunter liegt.
Um ein über die gesamte Länge gleichmäßiges Aufpressen zu erreichen, werden 2 mechanische Spannelemente (Ruck-Zuck o. ä.) um die Haube und das havarierte Rohr gelegt und durch die Aufpreßkraft drückt die Innenwand der Haube auf das Abdichtelement und diese drückt auf die Außenwand des havarierten Rohres. Dadurch wird die Dichtheit erzielt, die nötig ist, um die Haube mit dem havarierten Teil zu verschweißen.

Claims (2)

  1. Erfin dungsansprueh
    1. Vorrichtung zur Abdichtung von Aufschweißhauben für Stahl-Rohrleitungen und konvex gewölbte Stahl-Behälter, in denen ölige, brennbare Medien sich befinden, gekennzeichnet dadurch, daß ein rechteckiger Dichtrahmen aus einem fül1stοffhaitigen Zweikomponenten-Polyurethan-Reaktionsformstoff mit um 10 % ... 20 % kleineren Länge- und Seitenabmessun gen, bezogen auf die Größe der Aufschweißhaube, vergossen wird, daß die Längsseiten des Dichtrahmens aus Rundvöl1prοfi1 en bestehen und die Stirnseiten als sichelförmige, die Stärke des Durchmessers der Rundprofile aufweisenden Vollprofile ausgebildet sind, die der Krümmung der Haube und des Rohres folgen.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Leckstelle mittig umschlossen wird und der Dichtrahmen von der Außenkante der Aufschweißhaube gleichmäßig weit entfernt angeordnet ist.
    Hierzu ^Seiten Zeichnungen
DD26790584A 1984-10-02 1984-10-02 Vorrichtung zur abdichtung von aufschweisshauben DD228021A1 (de)

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