DD226150A3 - Vorrichtung zur ermittlung des druckenden flaechenanteiles - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flaechenanteiles einer Vorlage ausserhalb oder innerhalb einer Druckmaschine mittels Auflicht- oder Durchlichtverfahren. Zweck der Erfindung ist, die erforderliche Detektoreinrichtung vom Aufwand her zu senken und eine hoehere Messgenauigkeit zu erreichen. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dass in der Detektoreinrichtung an einer Befestigungsschiene gleichbeabstandete Sensorfelder angeordnet sind und die Befestigungsschiene mit einer zur Erzeugung einer Quer- und Laengsbewegung dienenden Foerdereinrichtung verbunden ist. Effektvoll wird die Gestaltung der Aufspannung der Vorlage dadurch erreicht, dass die Vorlage mittels Befestigungsschiene mit Federkraft auf der Messunterlage fixiert ist.
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flächenanteiles einer Vorlage außerhalb oder innerhalb einer Druckmaschine mittels Auflicht- oder Durchlichtverfahren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist nach der DE-OS 3029273 eine Vorrichtung zum Messen des Druckbildbereiches einer Offsetdruckplatte, in der eine fotoelektrische Detektoreinrichtung in Gestalt einer geraden Linie zum optischen Abtasten und Ermitteln der Druckfläche und druckfreien Fläche einer Druckplatte mit Kalibriermarke Verwendung findet. Eine Fördereinrichtung wird zum Transportieren der Druckplatte oder der Detektoreinrichtung so genutzt, daß die Detektoreinrichtung die Druckplatte abtastet. Die Auswertung und Ermittlung des Druckbildbereiches wird durch eine Prozessoreinheit vörgenommen, wobei eine Kalibrierung durchgeführt und der Druckbildbereich des Druckbereichs entsprechend der Art der Druckplatte festgestellt wird.
Nachteilig dabei ist, daß für die Messung des Druckbildbereiches eine aufwendige fotoelektrische Detektoreinrichtung notwendig wird und durch die Verwendung zweier parallel zueinander angeordneter linearer Lichtquellen zwar der Meßfehler durch thermische Verformungen verringert, aber nicht beseitigt wird.
Ziel der Erfindung
Es ist das,Ziel der Erfindung eine Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flächenanteiles zu.schaffen, für die eine weniger aufwendige fotoelektrische Detektoreinrichtung benötigt wird und mit der eine höhere Meßgenauigkeit erreicht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Vorrichtung mit der weniger fotoelektrische
Grundelemente für die Detektoreinrichtung erforderlich sind und die thermischen Verformungen der zu messenden Vorlage während des Meßvorganges beseitigt werden.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß in der Detektoreinrichtung an einer Befestigungsschiene gleichbeabstandete Sensorfelder angeordnet sind und die Befestigungsschiene mit einer zur Erzeugung einer Quer- und Längsbewegung dienenden Fördereinrichtung verbunden ist.
Effektvoll wird die Gestaltung der Aufspannung der Vorlage dadurch erreicht, daß die Vorlage mittels Befestigungsschiene mit Federkraft auf der Meßunterlage fixiert ist.
Ausführungsbeispie!
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt die Figur die schematische Anordnung der Vorrichtung während einer mäanderförmigen Abtastung der Vorlage. Bei diesem Abtastverfahren beginnt der Abtastvorgang in allen farbzonenbreiten Spalten 1.1. bis 1.5. der Vorlage gleichzeitig. Die Meßwerte werden von den Sensorfeldern 2.1. bis 2.5. abgenommen und gespeichert. Bevor der eigentliche Meßvorgang beginnt, werden die Sensorfelder 2.1. bis 2.5. während des Transportes über die Eichnormale 3,4 geeicht. Der Transport wird durch die Bewegungseinrichtung 5 so durchgeführt, daß die Befestigungsschiene S die Sensorfelder 2.1. bis 2.5. nach dem ersten Meßvorgang des remittierten odertransmittierten Lichtes in die Nebenabtastrichtung 7 auf die jeweils zweiten sensorfeldgroßen Flächen der farbzonenbreiten Spalten positioniert. Diese Bewegung wid mit einer hohen Geschwindigkeit ausgeführt, die beispielsweise durch einen impulsgesteuerten Zugmagneten, einem Schrittmotor o.ä. bewirkt wird.
Die Breite der Sensorfelder 2.1. bis 2.5. entspricht dabei der haiben Breite der farbzonenbreiten Spalte der Vorlage. Ist dieser Meßvorgang beendet, dann erfolgt die Bewegung der Befestigungsschiene 8 in die Hauptabtastrichtung 6 zur nächsten Zeile der Vorlage. Der zurückgelegte Weg ist dabei so groß wie die Länge der einzelnen Sensorfelder 2.1. bis 2.5. Sind die Meßwerte abgenommen und gespeichert worden, erfolgt wieder die Positionierung der Sensorfelder 2.1.bis 2.5. auf die zweite sensorfeldgroße Fläche der Zeile in den farbzonenbreiten Spalten der Vorlage usw. Dadurch erhält man einen mäanderförmigen Abtastweg 9. Durch die Anwendung dieses Verfahrens werden für die Abtastung der Vorlage weniger Sensorelemente benötigt. Der kostenmäßige Aufwand wird dadurch gegenüber der Anwendung einer kompletten Sensorzeile gesenkt. Die bei einem Brennvorgang der Vorlage z. B. bei einer Druckplatte hervorgerufenen thermischen Verformungen und der damit verbundenen Unebenheit verfälschen die Meßwerte der Intensitätsänderungen des transmittierten bzw. remittierten Lichtes. Die Folge ist eine Abweichung des ermittelten Druckbildbereiches vom tatsächlichen. Eine exakte Feststellung der Menge der erforderlichen Farbe ist dadurch nicht möglich.
Um diese Verformungen während des Meßvorganges unwirksam zu machen, wird die Vorlage an den Rändern mittels einer mechanischen Zugkraft, die beispielsweise durch eine Befestigungsschiene und ein Federsystem bestehen kann, gespannt. Im Gegensatz zu der bekannten Anordnung mit zwei parallel zur Druckplatte angeordneten Lichtquellen, die in einem bestimmten Abstand zur Druckplatte angeordnet sein müssen, ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kein optimaler Meßwert, sondern es werden die Ursachen der Meßwertverfälschungen beseitigt.
Als Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens dient folgende Anordnung.
Oie als Fiächendioden ausgebildeten Sensorfelder 2.1. bis 2.5. sino jeweils einem Verstärker vorgeschaltet, die mit ihren Ausgängen an einem Multiplexbaustein geschaltet sind. Die analogen Werte am Ausgang des Multiplexbausteines werden durch einen folgenden Analog/Digitai-Umsetzer in digitale Signale umgewandelt. Diese digitalen Signale werden einem Mikrorechner zugeleitet, der die Werte speichert und integriert. Nach jeder Umschaltung der Bewegungseinrichtung 5 wi^d die ALi-- J - _ _ J________·. _____ ,i J » A . . Jj. ___
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flächenanteiles einer Vorlage mit einer fotoelektrischen Detektoreinrichtung sowie einer zum Transportieren der Vorlage oder der Detektoreinrichtung dienenden Fördereinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß in der Detektoreinrichtung an einer Befestigiingsschiene (8) gleichbeabstandete Sensorfelder (2.1. bis 2.5.) angeordnet sind und die Befestigungsschiene (8) mit einer zur Erzeugung einer Quer- und Längsbewegung dienenden Fördereinrichtung verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorlage mittels Befestigungsschiene (8) mit Federkraft auf der Meßunterlage fixiert ist.
Hierzu eine Seite Zeichnung ,
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flächenanteiles einer Vorlage außerhalb oder innerhalb einer Druckmaschine mittels Auflicht- oder Durchlichtverfahren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist nach der DE-OS 3029273 eine Vorrichtung zum Messen des Druckbildbereiches einer Offsetdruckplatte, in der eine fotoelektrische Detektoreinrichtung in Gestalt einer geraden Linie zum optischen Abtasten und Ermitteln der Druckfläche und druckfreien Fläche einer Druckplatte mit Kalibriermarke Verwendung findet. Eine Fördereinrichtung wird zum Transportieren der Druckplatte oder der Detektoreinrichtung so genutzt, daß die Detektoreinrichtung die Druckplatte abtastet. Die Auswertung und Ermittlung des Druckbildbereiches wird durch eine Prozessoreinheit vorgenommen, wobei eine Kalibrierung durchgeführt und der Druckbildbereich des Druckbereichs entsprechend der Art der Druckplatte festgestellt wird. Nachteilig dabei ist, daß für die Messung des Druckbildbereiches eine aufwendige fotoelektrische Detektoreinrichtung notwendig wird und durch die Verwendung zweier parallel zueinander angeordneter linearer Lichtquellen zwar der Meßfehler durch thermische Verformungen verringert, aber nicht beseitigt wird.
Ziel der Erfindung
Es ist das,Ziel der Erfindung eine Vorrichtung zur Ermittlung des druckenden Flächenanteiles zu schaffen, für die eine weniger aufwendige fotoelektrische Detektoreinrichtung benötigt wird und mit der eine höhere Meßgenauigkeit erreicht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Vorrichtung mit der weniger fotoelektrische Grundelemente für die Detektoreinrichtung erforderlich sind und die thermischen Verformungen der zu messenden Vorlage während des Meßvorganges beseitigt werden.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß in der Detektoreinrichtung an einer Befestigungsschiene gleichbeabstandete Sensorfelder angeordnet sind und die Befestigungsschiene mit einer zur Erzeugung einer Quer- und Längsbewegung dienenden Fördereinrichtung verbunden ist.
Effektvoll wird die Gestaltung der Aufspannung der Vorlage dadurch erreicht, daß die Vorlage mittels Befestigungsschiene mit Federkraft auf der Meßunterlage fixiert ist.
Ausfuhrungsbeispie!
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt die Figur die schematische Anordnung der Vorrichtung während einer mäanderformigen Abtastung der Vorlage. Bei diesem Abtastverfahren beginnt der Abtastvorgang in allen farbzonenbreiten Spalten 1.1. bis 1.5. der Vorlage gleichzeitig. Die Meßwerte werden von den Sensorfeidern 2.1. bis 2.5. abgenommen und gespeichert. Bevor der eigentliche Meßvorgang beginnt, werden die Sensorfelder 2.1. bis 2.5. während des Transportes über die Eichnormale 3, 4 geeicht. Der Transport wird durch die Bewegungseinrichtung 5 so durchgeführt, daß die Befestigungsschiene 8 die Sensorfelder 2.1. bis 2.5. nach dem ersten Meßvorgang des remittierten odertransmittierten Lichtes in die Nebenabtastrichtung 7 auf die jeweils zweiten sensorfeldgroßen Flächen der farbzonenbreiten Spalten positioniert. Diese Bewegung wid mit einer hohen Geschwindigkeit ausgeführt, die beispielsweise durch einen impulsgesteuerten Zugmagneten, einem Schrittmotor o.a. bewirkt wird.
Die Breite der Sensorfelder 2.1. bis 2.5. entspricht dabei der haiben Breite der farbzonenbreiten Spalte der Vorlage. Ist dieser Meßvorgang beendet, dann erfolgt die Bewegung der Befestigungsschiene 8 in die Hauptabtastrichtung 6 zur nächsten Zeile der Vorlage. Der zurückgelegte Weg ist dabei so groß wie die Länge der einzelnen Sensorfelder 2.1. bis 2.5. Sind die Meßwerte abgenommen und gespeichert worden, erfolgt wieder die Positionierung der Sensorfelder 2.1. bis 2.5. auf die zweite sensorfeldgroße Fläche der Zeile in den farbzonenbreiten Spalten der Vorlage usw. Dadurch erhält man einen mäanderförmigen Abtastweg 9. Durch die Anwendung dieses Verfahrens werden für die Abtastung der Vorlage weniger Sensorelemente benötigt. Der kostenmäßige Aufwand wird dadurch gegenüber der Anwendung einer kompletten Sensorzeile gesenkt. Die bei einem Brennvorgang der Vorlage z. B. bei einer Druckplatte hervorgerufenen thermischen Verformungen und der damit verbundenen Unebenheit verfälschen die Meßwerte der Intensitätsänderungen des transmittierten bzw. remittierten Lichtes. Die Folge ist eine Abweichung des ermittelten Druckbildbereiches vom tatsächlichen. Eine exakte Feststellung der Menge der erforderlichen Farbe ist dadurch nicht möglich.
Um diese Verformungen während des Meßvorganges unwirksam zu machen, wird die Vorlage an den Rändern mittels einer mechanischen Zugkraft, die beispielsweise durch eine Befestigungsschiene und ein Federsystem bestehen kann, gespannt. Im Gegensatz zu der bekannten Anordnung mit zwei parallel zur Druckplatte angeordneten Lichtquellen, die in einem bestimmten Abstand zur Druckplatte angeordnet sein müssen, ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kein optimaler Meßwert, sondern es werden die Ursachen der Meßwertverfälschungen besaitigt.
Als Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens dient folgende Anordnung.
Als Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens dient folgende Anordnung.
Die als FSächendiotien ausgebildeten Sensorfeider 2.1. bis 2.5. sine jeweiis einem Verstärker vorgeschaltet, die mti ihren Ausgängen an einem Multiplexbaustein geschaltet sind. Die analogen Werte am Ausgang des Multiplexbausteines werden durch einen folgenden Analog/Digitai-Umsetzer in digitale Signale umgewandelt. Diese digitalen Signale werden einem Mikrorechner zugeleitet, der die Werte speichert und integriert. Nach jeder Umschaltung der Bewegungseinrichtung 5 wird die
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| DE19833338883 DE3338883A1 (de) | 1982-12-29 | 1983-10-27 | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des druckenden flaechenanteiles |
| FR8318707A FR2538761B1 (fr) | 1982-12-29 | 1983-11-24 | Procede et dispositif pour controler les portions de surface imprimantes d'une plaque modele de machine a imprimer |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=5543931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD24668582A DD226150A3 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Vorrichtung zur ermittlung des druckenden flaechenanteiles |
Country Status (5)
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| GB1589152A (en) * | 1978-05-20 | 1981-05-07 | Spencer Wright Ind Inc | Detection of faults in tufted fabrics |
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- 1982-12-29 DD DD24668582A patent/DD226150A3/de not_active IP Right Cessation
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1983
- 1983-10-27 DE DE19833338883 patent/DE3338883A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
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| GB2132754A (en) | 1984-07-11 |
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