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DD203903A1 - Waermereflektierende scheibe - Google Patents

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Publication number
DD203903A1
DD203903A1 DD23518381A DD23518381A DD203903A1 DD 203903 A1 DD203903 A1 DD 203903A1 DD 23518381 A DD23518381 A DD 23518381A DD 23518381 A DD23518381 A DD 23518381A DD 203903 A1 DD203903 A1 DD 203903A1
Authority
DD
German Democratic Republic
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heat
layer
reflecting
layers
refractive index
Prior art date
Application number
DD23518381A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Grigull
Achim Lunk
Helmar Scheibner
Frank Schrade
Ruediger Wilberg
Original Assignee
Peter Grigull
Achim Lunk
Helmar Scheibner
Frank Schrade
Ruediger Wilberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peter Grigull, Achim Lunk, Helmar Scheibner, Frank Schrade, Ruediger Wilberg filed Critical Peter Grigull
Priority to DD23518381A priority Critical patent/DD203903A1/de
Publication of DD203903A1 publication Critical patent/DD203903A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine waermereflektierende Scheibe, deren aufgebrachte transparente Schichten gegen chemische und mechanische Einfluesse auszerordentlich bestaendig und deren Transparenzgrad einstellbar ist. Die bisher bekanntgewordenen Schichten waren fuer optische bzw. architektonische Zwecke wenig geeignet, da die Erzielung der Gleichmaeszigkeit der Schichtdicke bzw. der Farbigkeit Schwierigkeiten bereite. Auch ist die Haftfestigkeit der Schichten auf dem Traeger gegen mechanische und chemische Einfluesse unbefriedigend, so dasz die Schichten vielfach zwischen den Schichttraegern angeordnet werden muszten. Die Erfindung loest die Aufgabe, gegen chemische und mechanische Einfluesse bestaendige Schichten herzustellen dadurch, dasz zwischen Glasscheibe und waermereflektierender Schicht eine harte, transparente Kohlenstoffschicht mit einem Brechungsindex > 2,3 und auf der Auszenseite der waermereflektierenden Schicht eine Kohlenstoffschicht mit einem Brechungsindex > 1,8 angeordnet ist.

Description

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Wärmereflektierende Scheibe
Die Erfindung "betrifft eine wärmereflektierende mit transparenten Filmen "beschichtete Scheibe, die gegen chemische und mechanische Einwirkungen außerordentlich beständig und deren Transparenzgrad einstellbar ist·
Es ist bekannt, Glasscheiben mit transparenten Schichten zu versehen, um einesteils die Wärmestrahlung der Sonne weitgehendst reflektieren zu können und zum anderen, um die Reflexion des sichtbaren Lichtes auszuschalten.
Abgesehen von den Schwierigkeiten, die bei der Beschichtung der transparenten Schichtträger auftraten in bezug.: auf Gleichmäßigkeit der Schichtdicken, der Parbigkeit und der daraus resultierenden Verwendbarkeit für optische und architektonische Zwecke, bestehen weitere Schwierigkeiten hinsichtlich der Haftfestigkeit der Schichten sowie «der Abrieb-^und Kratzfestigkeit, d* h* ;:derjBeständigkeit gegen chemische und mechanische Einflüsse, l)as-:f ührte^än .^er-Ver^ Schichten beidseitig von Glasscheiben oder anderen trans-
20.,: parehten Schichtträgern eingeschlossen: waren oder daJ3 die Schichten auf den Innenseiten der Scheiben angeordnet waren·
Auch wärmereflektierende Scheiben, bei denen die eigentlichen Entspiegelungs-: bzw· Reflexionsschichten in einem aus mehreren Schutzschichten bestehendem Schichtsystem eingelagert wurden, sind bekanntgeworden. Das führte untej anderem dazu, daß die Transparenz im Bereich des sieht-
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baren Lichtes wesentlich verringert wird, die Widerstandsfähigkeit der Schichten gegen chemische und mechanische Einflüsse aber nicht wesentlich verbessert werden konnte. Die bisher besten Ergebnisse konnten dabei jeweils bei der Verwendung von Gold-, Silber-, Zapfep· oder Platinschichten als wärmereflektierende Zwischenschicht erzielt werden» Das hat aber zur Polge, daß durch die Verwendung der Edelmetalle als Schichtmaterial die Herstellung der Scheiben unverhältnismäßig teuer wird.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Schichtaufbau vorzuschlagen, der sich bei Beibehaltung der positiven Eigenschaften bisher erzielter Ergebnisse in bezug auf Transparenz und Reflexionsvermögen durch hohe mechanische und chemische Beständigkeit auszeichnet·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wärmereflektierende, im sichtbaren Bereich des Lichtes jedoch weitgehend transparente Glasscheibe zu schaffen, deren Transparenzgrad einstellbar ist und wobei die ReflexLonsschicht eine chemisch und mechanisch beständige Zusammensetzung aufweist, die eine Anbringung der Scheibe an der Wetterseite von Fenstern ohne zusätzlichen Schutz ermög-Ii ent.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine wärmereflektierende Metallschicht aus Gold, Silber, Platin oder Kupfer bzw, eine Metallnitridschicht, insbesondere der Metalle Titanium, Zirkonium oder Hafnium, auf eine Glasscheibe durch ionengestützte Beschichtung aufgebracht wurde und zwischen Glasscheibe und wärmereflektierender Beschichtung eine entsprechend dem Anwendungsfall zwischen 15 «·· 250 nm starke, transparente, amorphe und harte Kohlenstoffschicht mit einem'Brechungsindex ^=* 2,3 angeordnet ist und daß die wärmereflektierende Beschich-
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tang auf der Außenseite ebenfalls eine aus transparentem Kohlenstoff "bestenende Antireflexschieht von 15 ··· 100 mn mit einem Brechungsindex > 1,8 besitzt. Sine der Eigenschaften der Kohlenstoffschichten ist die gleichmäßige Veränderung der Transparenz im sichtbaren Teil des Spektrums durch verfahrensbedingte Parameter. Damit kann entsprechend den jeweiligen Anwendungsfällen die Transparenz der wärmereflektierenden Glasscheibe gleichmäßig im gesamten interessierenden Teil des Spektrums variiert werden·
Die erfindungsgemäße wärmereflektierende Glasscheibe weist extrem gute Kratz- und Bewitterungsbeständigkeit auf. Die gewählte Schichtenfolge aus Absorptionsschicht mit Entspiegelungseigenschaften, wärmereflektierender Beschichtung und Entspiegelungsschicht mit ausgezeichneter Beständigkeit gegen chemische und mechanische Einwirkungen ermöglicht den Einfall des sichtbaren Lichtes wahlweise auf 15 ... 60 % zu verringern und die Wärmestrahlung durch Reflexion wesentlich zu verringern. Eine Schutzglasschicht, die durch zusätzliche Absorption eine Aufheizung verursacht und dadurch die.Effektivität der wärmereflektierenden Beschichtung bedeutend verschlechtert, entfällt durch die Bewitterungsbeständigkeit der amorphen Kohlenstoffbeschichtung, die sich außerdem durch hohe Transparenz und einen hohen Brechungsindex, der eine Entspiegelung ermöglicht, auszeichnet.
Ausführ.ungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel erläutert werden* Die Zeichnung zeigt dabei in Figur 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße wärmereflektierende Glasscheibe und in Pigar 2 die spektralen Reflexionskurven der erfindungsgemäßen Scheibe»
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Die transparente Scheibe (1) trägt auf ihrer Schichtseite eine transparente amorphe Kohlenstoffschicht (2) mit einer Dicke von 85 nm and einem Brechungsindex von 2,5· Die Transparenz der Kohlenstoffschicht (2) wird so gewählt, daß der beim Lichtdurchgang entstehende Absorptionsverlust 10 % beträgt· Die Dicke der wärmereflektierenden Metallschicht (3) beträgt 20 nm und wird durch eine Antireflexionsschicht (4) aus transparenten amorphen Kohlenstoff mit einem Brechungsindex 1,8 und einer Schichtdicke von 90 nm abgedeckt·
Diese Scheibe besitzt die erfindungsgemäßen Merkmale, die spektrale Reflexionskurve bei lichteinfall von der Schichtseite sind aus der Figur 2 zu entnehmen·

Claims (3)

-5- 235183 5 Erfindungsanspruch
1. Wärmereflektierende Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die wänaereflektierende Schicht zwischen zwei transparente amorphe und harte Kohlenstoffschichten angeordnet ist, wob'ei die zwischen transparenten Schichtträger und wärmereflektierender Schicht angeordnete Kohlenstoffschicht einen Brechungsindex :> 2,3 aufweist und eine Schichtdicke zwischen 15 *·· 250 mn besitzt und die als Deckschicht wirkende Kohlenstoffschicht einen Brechungsindex >1,8 besitzt und eine Schichtdicke von 15 ··· 100 nm aufweist.
2. Wärmereflektierende Scheibe nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß..die wärmereflektierende Schicht aus einer Metallverbindung besteht, die insbesondere ein Sitrid des Titaniums, Tantalums, Zirkoniums oder Hafniums ist«
3· Wärmereflektierende Scheibe nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der zwischen transparentem Schichtträger und wärmereflektierender Schicht angeordneten Kohlenstoffschicht durch ein geeignetes Herstellungsverfahren, insbesondere die ionengestützte Beschichtung, gleichmäßig im gesaraten Wellenlängenbereich des Lichtes die Transparenz vermindert sein kann.
Hierzu 1 Seile Zsiehnungin
DD23518381A 1981-11-27 1981-11-27 Waermereflektierende scheibe DD203903A1 (de)

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