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DD203641A1 - Verfahren zur stoerspannungsbewertung - Google Patents

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Publication number
DD203641A1
DD203641A1 DD23666882A DD23666882A DD203641A1 DD 203641 A1 DD203641 A1 DD 203641A1 DD 23666882 A DD23666882 A DD 23666882A DD 23666882 A DD23666882 A DD 23666882A DD 203641 A1 DD203641 A1 DD 203641A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
voltage
signal
useful signal
passes
interference voltage
Prior art date
Application number
DD23666882A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Hache
Original Assignee
Bautzen Fernmeldewerk Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bautzen Fernmeldewerk Veb filed Critical Bautzen Fernmeldewerk Veb
Priority to DD23666882A priority Critical patent/DD203641A1/de
Publication of DD203641A1 publication Critical patent/DD203641A1/de

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Abstract

Verfahren zur Stoerspannungsbewertung wie es zum Beispiel bei Empfaengern, die ein durch einen Bandpasz oder aehnliches begrenztes Frequenzband verarbeiten, zur Anwendung kommen kann.Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, das ohne groszen schaltungstechnischen Aufwand eine Stoerspannungsbewertung waehrend der gesamten Zeitdauer des Betriebes der Empfangsanordnung gestattet. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dasz ein Signalgemisch, bestehend aus Nutzsignal und Stoerspannung, ein Selektionsglied durchlaeuft, welches das Nutzsignal passieren laeszt, und eine Spannungsmessung vor und hinter diesem mittels jeweils einer Meszanordnung erfolgt. Beide Meszergebnisse werden in einem waehlbaren Verhaeltnis geteilt und einem Differenzverstaerker zugefuehrt, dessen Ausgangssignal ein Masz fuer die Stoerspannung ist. Dabei ist ein Schwellwert festlegbar.

Description

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Erfinder Bautzenf den 14.12.81
Diplf-Ing? Wilfried Hache Titel der Erfindung
Verfahren zur Störspannungsbewertung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bewertung von Störspannungen·
Anwendung findet es zum Beispiel bei Empfängern« die ein durch einen Bandpaß oder ähnliches begrenztes Frequenzband
verarbeiten und außerhalb des Bandes gelegene Störspannungen, die auch statistisch ins Band fallen können« bewertet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der Übertragung von Informationen kommt es in der Regel darauf an, eine große Sicherheit zu gewährleisten. Für eine bestimmte Fehlerfreiheit wird, in Abhängigkeit vom Übertragungsverfahren, ein bestimmter Störspannungsabstand gefordert.
Es existieren deshalb eine Reihe von Schaltungen und Verfahren, die Störspannungen messen und bewerten.
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Bei einem Verfahren wird durch eine Bandsperre das Nutzsignal ausgeblendet und der Außerbandstörpegel gemessen. Hierbei wirkt sich nachteilig aus, daß für die Messung zusätzlicher Selektionsaufwand nötig ist, der platzaufwendig und unökonomisch ist.
Bei einem weiteren Verfahren, welches sich anwenden läßt, wenn die Informationsübertragung zeitliche Lücken aufweist, wird in den Pausen der Informationsübertragung die vorhandene Störspannung gemessen»
Nachteilig dabei ist das Erstellen einer Schalteinrichtung, die in den Pausen die Störspannungsmessung einschaltet und den Wert speichert. Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Ersetzbarkeit des Verfahrens»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, das ohne zusätzlichen Selektionsaufwand eine Störspannungsbewertung während der gesamten Zeitdauer des Betriebes der Empfangsanordnung auf ökonomisch gunstige Art und Weise gestattet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Störspannungsbewertung zu schaffen^ das eine Störspannungsmessung während der gesamten Betriebszeit der Anordnung gestattet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wie folgt gelöst: Ein Signalgemisch, bestehend aus Nutzsignal und Störspannung, durchläuft ein Selektionsglied, welches das Nutzsignal passieren läßt.
Um den Betrag der Störspannung zu ermitteln, erfolgt vor und hinter dem Selektionsglied eine Messung mit jeweils einer Meßanordnung. Das Verhältnis der Teiler am Ausgang der Meßan-
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Ordnungen läßt eich folgendermaßen bestimmen: Unter der Annahme, der Nutzsignalanteil des Gemisches aus Störspannung und Nutzsignal habe der Wert χ und das Nutzsignal nach dem Selektionsglied habe den Wert a, ergibt sich das Teilerverhältnis am Punkt, an dem die Summe der Signale gemessen wird zu | und das Teilerverhältnis am Meßpunkt hinter dem Selektionsglied zu 1.
Die Signale der beiden Meßanordnungen werden einem Differenzverstärker zugeführt; dessen Ausgangsgröße ein Maß für die Störspannung ist.
Der Verstärkungsfaktor des Differenzverstärkers kann entsprechend der Erfordernisse gewählt werden. Seine Ausgangsgröße ist folgendermaßen festlegbar: I . s * ν = u .
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der dazugehörigen Zeichnung zeigt
Figur 1 : die Störspannungsbewertung an einem Tonzeichenempfänger.
Ein Begrenzerverstärker 1 speist über einen Widerstand 2 einen Bandpaß 3·
Zwischen dem Verstärker 1 und dem Widerstand 2 wird eine bei Auftreten von Störspannungen stärker wachsende Spannung 4 abgegriffen und mittels einer Gleichrichterschaltung 5 gleichgerichtet.
Eine Gleichrichterschaltung 6 richtet das nach dem Bandpaß erscheinende! bei auftretender Störspannung weniger stark anwachsende Signal gleich.
Mit einem Teiler 7 wird Gleichheit der Gleichspannungen 8 und 9 hergestellt. Die Einstellung erfolgt, wenn die gerade noch zulässige Störspannung dem Nutzsignal beigemischt ist, d.h. ein Schwellwert ist festlegbar.
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Bei Oberschreitung der zulässigen Störspannung erscheint am Ausgang des Differenzverstärkers IO ein Signal. Dieses Signal kann zur Sperrung des Tonzeichenempfangs benutzt werden oder das Vorhandensein einer zu großen Störspannung signalisieren.

Claims (3)

  1. -»- 236668 1
    Erfindungsanspruch
    It Verfahren zur Störspannungsbewertung dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungen vor und hinter einem bandpaßartig wirkenden Selektionsglied gemessen werden und das Verhältnis beider Spannungen ein Haß für die Größe der Störspannung bildet«
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine exakte Schaltschwelle definierbar ist·
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß als Gleichrichter beliebige, der Betriebsfrequenz und dem Regelverhältnis entsprechende Gleichrichterschaltungen einsetzbar sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23666882A 1982-01-12 1982-01-12 Verfahren zur stoerspannungsbewertung DD203641A1 (de)

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DD203641A1 true DD203641A1 (de) 1983-10-26

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